DE722787C - Pressvorrichtung, insbesondere zum Auspressen von Zellstoffbahnen - Google Patents

Pressvorrichtung, insbesondere zum Auspressen von Zellstoffbahnen

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DE722787C
DE722787C DEM146235D DEM0146235D DE722787C DE 722787 C DE722787 C DE 722787C DE M146235 D DEM146235 D DE M146235D DE M0146235 D DEM0146235 D DE M0146235D DE 722787 C DE722787 C DE 722787C
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DE
Germany
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rings
pressing
roller
rollers
pressing device
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Expired
Application number
DEM146235D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gustav Netzel
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Imperial Maschf GmbH
Original Assignee
Imperial Maschf GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses

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  • Paper (AREA)

Description

  • Preßvorrichtung, insbesondere zum Auspressen von Zellstoffbahnen Es ist bekannt, zum Auspressen von Zellstoffbahnen Walzenpressen zu benutzen. Es sind bereits Walzen mit glatter, rauher oder gerillter Oberfläche aus Metall oder elastischen Stoffen bekanntgeworden. Es ist ferner bekannt, Preßwalzenkörper mit endlosen Ringen zu versehen.
  • Es werden Ringe aus elastischem Stoff benutzt, die den gleichen Durchmesser aufweisen wie-der Preßwalzenkörper. Aufgabe dieser Ringe ist es, der Preßwalze ein Profil zu geben, das dem einer Rillenwalze entspricht. Hierbei erfüllen die Gummiringe noch die Aufgabe, den Durchtritt des Wassers Über die Stelle des höchsten Druckes hinaus zu verhindern.
  • Bei einer anderen Vorrichtung -werden Ringe aus einem unelastischen Stoff benutzt, die einen kleineren Durchmesser als der Walzendurchmesser haben und zur Ausfüllung von Oberflächenkanälen bzw. deren Verkleinerung und Unterteilung dienen.
  • Bei einer an-deren Ausführ-ung erfolgi eine Unterteilung des gelochten Preßmantels in einzelne, dicht aneinanderliegende Ringe gleichen Durchmessers. Diese Ringe sollen mit einer Lochung versehen sein, die eine Saugwirkung auf die abzupressende Bahn. ausüben soll. Es handelt sich um zylindrische Körper U.eichen Durchmessers, die zur besseren Herstellung bzw. um die Nachteile der Durchbiegung der Trägerwalzen aufzuheben, unterteilt sind. Es werden bei dieser Anordnung möglichst dünne Wandstärken der zylindrischen Körper vorgesehen und die Lochung möglichst klein gewählt, damit eine Saug' wirkung in Erscheinung tritt.
  • - Die verhältnismäßig kleinen Öffnungen können sich jedoch, im Dauerbetrielbe durch Fasern zusetzen, und um dies zu vermeiden und die Saugwirkung, aufrechtzuerhalten, macht sich die Anwendung von Druckluft erforderlich. Außerdem ist die Herstellung derartiger Preßwalzen verhältnismäßig teuer, zumal die ganze Walzenlänge mit Ringen versehen werden muß. Das letztere gilt auch für Preßwalzen., auf welchen einzelne Ringe von verschiedenem Durchmesser angeordnet sind. Es ist auch bekannt, elastische oder unelastische Ringe, endlose Stränge oder Bänder auf Walzen mit einer elastischen Oberfläche laufen zu lassen. Hierbei handelt es sich je- doch um Walzen mit glatter elastischer Oberfläche, auf der die Ringe dicht aneinanderliegen bzw. in einem geringen Abstand voneinander laufen. Das Abpreßprofil wird also lediglich durch die Ringe bzw. durch Ringe und gerade Zwischenstücke gebildet. Durch die elastische Oberfläche soll an der Preßstelle eine Veränderung des Durch,-angquer-Schnittes eintreten und eine ähnliche Abpreßwirkung erreicht werden wie bei Rillenwalzeil mit elastischer Außenverkleidung. Damit die angestrebte Wirkung weitestgehend eintritt, muß der elastische Überzug so weich wie möglich gemacht werden. Hierdurch ergibt sich jedoch eine geringere Lebensdauer für den Walzenkörper, besonders bei Anwendung hoher Drücke. Außerdem können bei dicht aneinander angeordneten Ringen Faserteile zwischen die Ringe gelangen und Störungen verursachen bzw. einen ungleichmäßigen Preßdruck er-eben. Werden jedoch die Ringe im Abstand angeordnet, so besteht die Gefähr, daß sie verlaufen und sich in der Längsrichtung der Bahn hierdurch ungleichmäßige Abpressungen ergeben.
  • Wird der elastische Überzug härter gemacht, so drin,-en die Ringe nicht tief genug in diesen ein, wodurch an der Auflagefläche der Ringe schädliche Holilräume entstehen, in denen sich der Preßdruck nicht auswirkt und sieh größere Wasserinengen ansammeln, die nach Aufhören des Druckes in die Bahn zurückgelangen können.
  • Vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile, indem sie an Preßvorrichtungen, die aus zwei gegeneinander wirkenden Walzen bestehen, von denen mindestens eine mit einer Erhöhungen und Vertiefungen aufweisenden elastischen oder unelastischen Oberfläche versehen ist, mindestens eine der Walzen mit im Abstand voneinander angeordneten unelastischen, in den Vertiefungen laufenden Ringen, deren Durchmesser größer als der des Walzenkörpers ist, ausstattet.
  • Zwischen der, vorzugsweise jedoch unterlialb der Auflagefläche der Ringe und dem Walzenkörper können Hohlräume vorhanden sein. Ferner können die Erhöhungen des Waizenkörpers verschiedene Höhe haben.
  • Der Gegenstand der Erfin#dung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • In Abb. i stellt i und :2 ein an sich bekanntes Walzenpaar dar. In entsprechenden Vertieffflgen 7 der Walze laufen in bestimmten Abständen einzelne Ringe 3. In der Abbildun- ist nur die untere Walze mit einem ZD Ring gezeichnet. Es ist jedoch ohne weiteres en 13 möglich, auch die obere Walze in entsprechender Weise auszubilden.
  • Abb. 2 zeigt schematisch die Ringe in Verbindung mit verschieden gestalteten Erh6hungen i", lb, IC' ld, 11, if des Walzenkörpers. Es ist selbstverständlich möglich, iür die gesamte Preßwalze eins der angeführten Profile zu wählen, z. B. 1, oder i, usw.
  • Die Ringe 3, 3a, 3b, 3" N werden vorzugsen Weise in den abgebildeten Querschnitten ausgeführt. Es sind jedoch auch andere Profile anwendbar. So zeigt beispielsweise die Ausführung 3a einen Ring, dessen äußerer Kreisumfa,ng mit einer Rille zur besseren Abfüh- rung der aus 'gepreßten Flüssigkeit versehen ist. Der king 3 hat eine ähnliche Rille #3 im inneren Kreisumfang, die einesteils zur besseren Abführung der aus,-epreßten Flüssikeit dienen, andernteils zur Vermeidung von Faseranhäufungen beitragen kann. Die ausgepreßte Flüssigkeit sammelt sich in diesen Rillen an und spült die unter Umiständen anhaftenden Fasern weg Das gleiche wird erel« z# reicht, wenn sich unterhalb des Ringes in der Walzenoberfläche ein Hohlraum () befindet. An Stelle der glatten Ringe können auch ,olche mit Erhöhung e n und Vertiefungen -i benutzt die abzupressende werden. Diese Bahn besonders haben die gut Aufgabe zu er- ' fassen and das Hindurchdringen der Flüssig-Z, keit in die bereits abgepreßte Bahn zu verhindern.
  • Die Ringe sitzen in Vertiefungen 7 der Preßwalzen, die gleichzeitig zu ihrer Fülirung dienen und ein Verlaufen verhüten. Die Vertiefungen können so tief ausgebildet sein, daß der Ring in einer Geraden mit der Oberfläche der Walze abschneidet (Ring 3). In diesem Falle wird die Oberfläche der abzupressenden Bahn nicht verändert. Die Erfindung sieht jedoch auch Ringe vor, die aus der Oberfläche der Abpreßwalze liervorrageil (Ringe: 3" 3b USW-) - Hierdurch wird die Oberfläche der Bahn in einer für den Abfluffl der auszupressenden Flüssigkeit günstigen Weise verändert. Letzteres kann auch dadurch erreicht werden, daß der Preßwalzenkörper ein abgestuftes Rillenprofil i, bzw. if erhält. Vorteilhaft ist es hierbei, der Gegenwalze ein ähnliches Profil zu geben.
  • Der Abstand der Ringe voneinander, deren Höhe, Breite und Durchmesser sowie der Betrag, um den die Ringe aus der Oberfläche der Abpreßwalze hervorragen, richten sicii nach der Beschaffenheit, der Faserlänge, der Dicke des abzupressenden Stofies, beispielsweise einer Zellstoffbahn, sowie nach dein angewandten Druck und angestrebten Entwasserungsgrad.
  • Das Walzenprofil zwischen den Ringen bzw. die Erhöhungen zwischen den Vertiefungen, in denen die Ringe laufen, können mit einer glatten Oberfläche wie z. B. ib versehen sein. Zweckmäßig und besonders für hohe Abpressungengeeignet ist es jedoch, zwischen den Ringen weitere Erhöhungen und Vertiefungen vorzusehen. Deren Größe, Form und Abstand richtet sich wiederum nach der Beschaffenheit des abzupressenden Stoffes. Besonders wirkungsvoll sind sowohl für die Vertiefungen, in denen die Ringe laufen, als auch für die dazwischenliegenden Erhöhungen und Vertiefungen Querschnitte, die tote Kanäle, in denen kein Druck bzw. ein geringer Druck auftritt, vermeiden, wie z. B. Iag Ic# Id-Die Ringe werden bei der Drehbewegung derWalzen mitgenommen und haben die Aufgabe, die Führung der Bahn zu übernehmen, die Bahn zunächst einer geringeren Vorpressung zu unterwerfen und sie so weit zu verfestigen, daß eine Verpressung bzw. ein Ab- reißen an der Stelle des höchsten Druckes nicht mehr stattfindet. Durch besondere Ausbildung der Ringe bzw. der Zwischenstücke, Z. B. i, if, ist es auch möglich, die Bahn in Längsstreifen zu unterteilen, so daß eine nach dem Abpressen unter Umständen erforderliche Zerkleinerung der Bahn erleichtert wird. Hierfür -und zur Erzielung einer besonders hohen Abpressung ist es vorteilhaft, auch die obere Walze 2 mit Ringen zu versehen bzw. der oberen Walze ein aus Erhöhungen und Vertiefungen bestehendes Profil zu geben.
  • Die Ringe 3 vereinigen gewissermaßen zwei Preßwalzen in einer, von denen die eine den Durchmesser des Ring s 3, die andere den Durchmesser des Walzenkörpers i besitzt. Hierdurch sind wesentlich höhere Abpres-3ungen, als bisher bekannt, möglich. Es gestattet z. B. die Preßvorrichtung nach der Erfindung, alkalisierten Zellstoff in einem Arbeitsgang ohne weiteres bis auf 33'/" Festbestandteile abzupressen. Auch bei nichtalkalisierten Zellstoffen werden Abpressungen in einem Arbeitsgang erreicht, für die bisher zwei bis drei Walzenpaare erforderlich waren.
  • Die verhältnismäßig große aus-gepreßte Flüssigkeitsmenge bewirkt ein besonders starkes Abspülen der Preßwalzen und verringert dadurch die bei den bisherigen Preß-Vorrichtungen auftretenden nachteiligen Faseranhäufungen. F-in zusätzliches Ab- spritzen der Walzen kann hierdurch in den allermeisten Fällen unterbleiben.
  • Gegenüber einer Preßvorrichtung mit Ringen verschiedenen Durchmessers hat die Erfindung, den Vorteil der einfacheren und billigeren Herstellung sowie der betriebssichereren Arbeitsweise, da durch die besondere Ausbildung der Vertiefungen und die erfindungsgemäß vorzusehenden Hohlräume unterhalb der Auflagefläche der Ringe Verschmutzungen oder Faseranhätifungen die Wirkungsweise nicht beeinträchtigen.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildeten Ringe können auch ohne wesentliche Unkosten auf bereits vorhandenen Abpreßwalzen angeordnet werden.
  • Die Abpreßwirkung kann in an sich be- kannter Weise dadurch erhöht werden, daß mindestens eine der Walzen als Saugwalze ausgebildet ist. Der Gegenstand der Erfindung kann auch vorteilhaft auf Drehfiltern angebracht und benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Preßvorrichtung, insbesondere zum Auspressen von Zellstoff-bahnen, bestehend aus zwei gegeneinander wirkenden Walzen, von denen mindestens eine mit einer Erhöhungen und Vertiefungen aufweisend den elastischen oder unelastisch,en Oberfläche versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Walzen mit in Abstand voneinander angeordneten unelastischen, in den Vertiefungen (7) laufenden Ringen (3), deren Durchmesser t> größer als der des Walzenkörpers (i) ist, ausgestattet ist.
  2. 2. Preßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der, vorzugsweise jedoch unterhalb der Auflageflächeder Ringe (3) und dem Walzenkörper (i) Hohlräume (5, 6) vorhanden sind. 3. Preßvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die ZD Erhöhungen (i" bis if) der #reßwalze verschiedene Höhe haben. 4. Preßvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Walzen als Saugwalze ausgebildet ist.
DEM146235D 1939-10-13 1939-10-13 Pressvorrichtung, insbesondere zum Auspressen von Zellstoffbahnen Expired DE722787C (de)

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