DE35745C - Apparat zum Stempeln von Baumstämmen, Brettern und dergl - Google Patents

Apparat zum Stempeln von Baumstämmen, Brettern und dergl

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Publication number
DE35745C
DE35745C DENDAT35745D DE35745DA DE35745C DE 35745 C DE35745 C DE 35745C DE NDAT35745 D DENDAT35745 D DE NDAT35745D DE 35745D A DE35745D A DE 35745DA DE 35745 C DE35745 C DE 35745C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
pin
stamping
boards
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35745D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BÜLTE in Harzburg
Publication of DE35745C publication Critical patent/DE35745C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
    • B41K1/12Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having adjustable type-carrying wheels

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  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. VS
Die Einrichtung des Numerirstempels ist folgende:
Das Instrument besteht aus zwei gufseisernen, hohlen Zifferscheiben, welche sich in einer schmiedeisernen Gabel auf gemeinschaftlichem Bolzen drehen. Die Scheibe A, Fig. 2 und 3, mit den Einern ist zehneckig und die Scheibe B, Fig. 2 und 4, elfeckig; am Umfange der Scheibe B ist eine Fläche frei, um die Einer ohne vorangehende Null abstempeln zu können. Die Ziffern für die Hunderter werden als einzelne Lettern an ein Gabelende angeschraubt.
Die Drehung der ~ Einerscheibe A erfolgt durch einen Keilschieber C, welcher aus einem Stäbchen α mit aufgenieteter Stahlplatte b besteht, dessen freies Ende in einer Feder c steckt, Fig. 2 und 3. Das Stäbchen wird in einer Schwalbenschwanznuth geführt und die Bewegung desselben wird durch einen Knopf an der Gabel vermittelt. Nahe am Rande der Scheibe A sitzen auf der Kreisfläche zehn Stiftchen gleich weit von einander entfernt und im Centrum ein stählerner, aufgenieteter Stern E, Fig. 2 und 3, mit zehn Zacken, in dessen einen Einschnitt die keilförmig zugespitzte Platte b des Schiebers tritt. Bringt man den Schieber in die punktirte Stellung, so wird eines der Stiftchen an einer der Spitze entgegengesetzten Keilfläche entlang gleiten und dadurch die Scheibe sich um ca. Y16 Umgang drehen. Läfst man den Knopf los, so drückt die Feder c den Schieber wieder zurück und die Keilspitze schiebt die nächste Zacke zur Seite, bis der Einschnitt vom Keil ausgefüllt, also der Rest des Y10 Umganges vollendet ist
(d. h. bis die betreffende Ziffer ihre richtige Lage eingenommen hat). Die Nase d am Stäbchen des Schiebers dient als Hubbegrenzer. Der Schieber nebst Stern und Stiftchen wird von einer (auf ein Gabelende gesteckten) schmiedeisernen runden Platte verdeckt und geschützt (Fig. 1, F).
Das eine Gabelende ist an dem Griff durch einen Schwalbenschwanz befestigt, Fig. 7, während das andere, an welchem die Letter sitzt, mit dem Griff aus einem Stück geschmiedet ist.
Zum Verstellen der Zehnerscheibe dient ein Stift G, Fig. 2, dessen inneres Ende sich im central gebohrten Bolzen H, Fig. 2, befindet. An dem Stift sitzt ein Bart e, der in einem schmalen Schlitz geführt wird und, aus demselben herausragend, in eine der elf Lücken J der ringförmigen Platte, Fig. 2 und 3, tritt, welche in die Nabe der Scheibe eingelassen ist, dieselbe festhaltend. Eine Lücke durchdringt die ganze Scheibe und das Gabelende, wodurch das Einschieben des Stiftes in den Bolzen ermöglicht wird. Drückt man den Stift in den Bolzen hinein, so tritt der Bart aus seiner Lücke und gestattet nun eine beliebige Drehung der Scheibe mit der Hand. Läfst man den Stift wieder frei, so drückt eine Feder f den Bart wieder in eine Lücke und stellt die Scheibe fest. Um eine Drehung des Bolzens zu verhindern, ist in den Schlitz ein Keil g eingelegt, dessen Nase h theils in die Lücke des Gabelendes, theils in die Letter K eintritt, zugleich eine Vorschiebung in der Richtung der Bolzenachse durch die freie Lücke verhütend.,,. . . ■ ,
Bei der Handhabung des Stempels wird gegen den Griff desselben ein Schlag mit einem Holzhammer geführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Stempeln von Baumstämmen, Brettern u. dergl., bei welchem:
    a) das unabhängige Fortrücken und das Feststellen der Einerscheibe A mit Hülfe einer keilförmigen, in radialer Richtung der Scheibe verschiebbar angeordneten Platte b bewirkt wird, in Verbindung mit einer auf der Achse des Einerrades sitzenden zehnzackigen Sternscheibe E und entsprechend am Umfange der Einerscheibe angeordneten Stiften;
    b) die Zehnerscheibe B durch einen in ihrer Achse geführten und von einer Feder beeinflufsten Stift G in jeder beliebigen Stellung angehalten wird, und zwar dadurch, dafs ein am Stift G befindlicher Ansatz e in die Lücke eines an der Scheibe B befindlichen Zahnkranzes eintritt;
    c) alle noch erforderlichen Typen auf dem gabelförmigen Arme, in welchem die beiden Scheiben A und B auf gemeinsamer Achse gelagert sind, auswechselbar angeordnet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35745D Apparat zum Stempeln von Baumstämmen, Brettern und dergl Expired - Lifetime DE35745C (de)

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