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Vorrichtung zum Signieren von Gegenständen aus beliebigem Material.
Die Erfindung betrifft eine, aus einer am Umfange mit Typen versehenen, kreisförmigen
Scheibe bestehende Vorrichtung'zum Signieren von Gegenständen beliebigen Materials, welche beispielsweise als Gerät zum Einschlagen von Typen in Metallgegenstände, Anzeichen von Kisten u. dgl. ausgebildet sein kann.
Die Erfindung besteht in der Anordnung von Zacken am Umfange der Scheibe, welche Zacken an ihren Stirnflächen die Signierungszeichen tragen, während die Scheibe selbst an den den Zacken diametral gegenüberliegenden Stellen an einer oder beiden Seiten- flächen den Signierungszeichen entsprechende Typen aufweist.
. Hierdurch entsteht ein Nummerier-oder Zeichengerät, dessen Handhabung einfacher und leichter erscheint als diejenige bekannter, gleichem Zwecke dienender Einrichtungen.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Fig, i zeigt die eine Ausführungsform des Gerätes beim Gebrauch. Fig. 2 zeigt in Seitenansicht, Fig. 3 im Querschnitt nach IV-IV der Fig. 2 und Fig. 4 in Aufsicht eine zweite Ausführungsform des Gerätes. Figi 5 zeigt in Seitenansicht, Fig. 6 im Querschnitt nach VII-VII der Fig. 5 und Fig. 7 im Querschnitt nach VIII-VIII der Fig. 5 eine dritte Ausführungsform des Gerätes, während. Fig. 8 in Seitenansicht eine etwas abgeänderte Ausführungsform der vorhergehenden zeigt.
Das in der Fig. l'dargestellte Gerät ist zum Einschlagen von Typen in Metall- gegenstände ausgebildet-und besteht aus einer Stahlplatte a von kreisrunder Form. Der untere Halbkreis ist zackenartig ausgearbeitet und die gebildeten, hier beispielsweise zehn,
Zacken b tragen an dem Kopfende je eine der zehn Ziffertypen. Jede dieser Zifferzacken ist seitlich mit der betreffenden Type deutlich bezeichnet, um das Auffinden zu erleichtern.
Der obere Halbkreis trägt an den den Zacken diametral gegenüber befindlichen Stellen ebenfalls die Bezeichnung 1 bis C. Im Zentrum der Platten kann zweckmässig eine Durch- bohrung oder Vertiefung c vorgesehen sein, welche der anfassenden Hand als Halt dient.
Bei dem gewählten Beispiel sind Zahlentypen angenommen, jedoch können die Zacken b auch jede'andere Type tragen, so z.'B. Fabrikszeichen, Preiszeichen, Qualitätszeichen o. dgl.
Erforderlichenfalls können auch mehr Zacken angeordnet sein, also das Gerät neben den Zahlen noch Fabrikszeichen o. dgl. tragen, so dass für jeden Zweck die erforderliche Verbindung möglich ist und stets alle im GebrauCh vorkommenden Zeichen auf einem Gerät vereinigt sind.
Das in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Gerät besteht aus einem kreisförmigen Innen- teil e aus Metall, Holz oder irgendeinem anderen, durch die Verwendungsart bestimmten
Material. An diesem Innenteil e sind in zwei Halbkreisen bei dem gezeichneten Ausführungs- beispiel je acht Zacken f bzw. g vorgesehen, wobei der Halbkreis der Zacken g gegenüber dem Halbkreis der Zacken f um Zackenbreite versetzt ist. Die Zacken fund g können, wie gezeichnet, mit dem Innenteil e ein Stück bilden oder in dieses besonders eingesetzt sein. Die zu dem Zackenhalbkreis f gehörige halbkreisförmige Fläche h kommt also neben die Zacken g zu liegen, während die zu dem Halbkreis der Zacken g gehörige Fläche i neben die Zacken f zu liegen kommt. Die Flächen i und h dienen als Aufschlagflächen beim Signieren.
Die Zacken g und f können beliebige Gestalt erhalten und ihre Stirnflächen können, Wenn das Werkzeug aus Metall besteht, unmittelbar die Signierungszeichen tragen, oder die Stirnflächen der Zacken fund g können auch beispielsweise zur-Aufnahme von die Signierungstypen tragenden Gummiplättchen dienen. Auf den beiden Seitenflächen des
Gerätes sind in-zwei Kreisen die Signierungszeichen, die die Zacken f bzw. g tragen, angegeben, z. B. bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die Zahlen 1 bis 8 und die
Buchstaben Abis H. Die Zeichen des äusseren Kreises entsprechen den Zeichen der an- stossenden Zacken. Die Zeichen des inneren Kreises stehen gegenüber den Zeichen des äusseren Kreises verkehrt und stehen-ferner den Zeichen des äusseren Kreises diametral gegenüber.
Das Signieren mit diesem Werkzeug geschieht auf folgende Weise. Soll zu B. der
Buchstabe S abgedruckt oder eingeschlagen werden, so wird das Gerät in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung gehalten, bei der der mit dem Buchstaben H versehene Zacken gegen den zu signierenden Gegenstand stösst. Hierauf wird mit dem Signierungshammer ein Schlag gegen die Fläche i, und zwar an der ebenfalls durch H bezeichneten Stelle geführt.
Um einen gegen die Seitenflächen der Zacken f oder g auftreffenden Schlag auf die
Aufschlagfäche abzuleiten, sind die Flächen k bzw. I der Zacken fund g konisch gestaltet,
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Das Gerät kann, um sein Gewicht zu verringern, an den Seitenflächen mit Aussparungen m versehen sein und zur bequemen Handhabung ein mittleres Loch n besitzen.
Das in den Fig. 5'bis -8 dargestellte Gerät besteht aus einer sternartigen Scheibe o aus Metall, Holz oder irgendeinem anderen, von der Verwendungsart bestimmten Material, die auf Zacken p geeigneter, Gestalt die Signierungszeichen trägt. Die Zacken p können,
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den Stirnflächen der Zacken vorgesehen sein, oder die Signierungszeichen können auch aus Gummiplättchen q, wie in Fig. 6 angedeutet, bestehen, die an den Zacken p befestigt sind.
Auf der einen Seitenfläche des Gerätes sind in zwei Kreisen die Signierungszeichen, die die Zacken p tragen, angegeben, und. es ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel angenommen, dass die Signierungszeichen aus den Zahlen 1 bis 8 und den Buchstaben A-H bestehen,
Die Angaben des äusseren Kreises entsprechen den Zeichen der unmittelbar anstossenden Zacken, während die Zeichen des inneren Kreises stets zu den diametral gegenüberliegenden Zacken gehören und zu den Zeichen des äusseren Kreises verkehrt stehen.
Der Körper o ist drehbar in dem gabelförmigen Halter r gelagert, der bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 in einem Handgriff s endet. In den einen Schenkel t des Halters r ist eine fensterartige'Öffnung u für die Zeichen des einen Kreises vorgesehen. In dem Schenkel t ist ferner eine Kugel v unter der Einwirkung einer Feder w gelagert, die in etwa halbkugelförmige Rasten x auf, der Seitenfläche des Körpers o eingreift und so jeweils die gegenseitige Lage vom Körper o und Gabel r in der Signierungslage sichert.
Das Signieren oder Stempeln mit dem dargestellten Werkzeug geschieht auf folgende Weise. Soll z. B. die Zahl 1¯abgedruckt werden, so wird das Rad o so lange gedreht, bis
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Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform des Gerätes unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass der Halter r in eine ambossartige Fläche y endet, so dass die Signierung der Zeichen durch einen Schlag auf die Fläche y mittels eines Stahl-oder Holzhammers o. dgl. erfolgen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Signieren von Gegenständen aus beliebigem Material, aus einer kreisförmigen Scheibe bestehend, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe am Umfange mit, die Signierungszeichen tragenden Zacken und an einer oder. beiden Seitenflächen, an den den entsprechenden Zacken diametral gegenüberliegenden Stellen mit den Typen entsprechenden Zeichen versehen ist.