DE294341C - - Google Patents

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DE294341C
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joint
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joints
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immobilized
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DENDAT294341D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints
    • A61F2/585Wrist joints

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 294341 -KLASSE 3Od. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
befestigt sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1915 ab.
Um Arbeitswerkzeuge an einem künstlichen Arm zu befestigen, hat man bisher Kugelgelenke verwendet, die gestatten, das Werkzeug in beliebige Stellungen zu dem Arm zu bringen und sie in ihrer Lage durch einen Griff festzustellen. Eine derartige Lagerung hat jedoch den Nachteil, daß die Ausschlagwinkel, innerhalb deren das Werkzeug verstellt werden kann, durch die Kugellagerung begrenzt
ίο sind. Eine größere Beweglichkeit wird erhalten, wenn zwei getrennte Gelenke gewöhnlicher Art hintereinander geschaltet werden. Diese mußten jedoch bisher einzeln durch getrennte Handgriffe festgestellt werden, und es ergab sich daher eine verwickeitere Handhabung.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird erfindungsgemäß eine Welle mit einem Handgriff verwendet, die in verschiedenen Stellungen entweder beide Gelenke freigibt oder beide sperrt, oder immer nur je ein Gelenk feststellt, und zwar dienen hierzu auf der Welle befestigte, gegeneinander versetzte Exzenter oder Daumenscheiben.
Auf der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung in 5 Figuren dargestellt. Die Fig. 1 bis 3 stellen die erste und die Fig. 4 und 5 die zweite Ausführungsform dar.
Die Fig. 1, 3 und 4 stellen Schnitte, die Fig. 2 und 5 Einzelheiten dar.
Zunächst wird die Ausführungsform nach Fig. ι bis 3 beschrieben:
ι ist ein Hohlkörper, dessen Boden bei 2 konisch ausgedreht ist. In der Ausdrehung sitzt eine Hülse 3 mit Konus 4. Innerhalb dieser Hülse ist ein Dorn 5 in Richtung der Hülsenachse verschiebbar. Die Verdrehung des Domes 5 gegen die Hülse wird durch eine Feder 6 und eine Nut 7 verhindert. Der Dorn bildet an seinem aus der Hülse hervorstehenden Ende eine Gabel mit den zwei Zinken 8 und 9. In diesen Zinken ist eine Achse 10 gelagert, um die sich ein zwischen den Zinken auf die Achse gesteckter, durch einen Schlitz n gespaltener Arm 12 drehen kann.
Die bisher beschriebene Vorrichtung bildet ein Doppelgelenk nach Art eines Kreuzgelenkes. Die beiden Hälften des einen Gelenkes sind der Teil 1 mit Konus 2 und die Hülse 3 mit Konus 4 und dem dagegen nicht verdrehbaren Dorn 5. Die Hälften des zweiten Gelenkes sind die Gabel 8, 9 mit der Achse 10 und der Arm 12.
Zum Freigeben und Feststellen beider, des einen oder des anderen der Gelenke nach Wahl dient die Vorrichtung, die aus der Welle 13 mit dem Handgriff 14 und den Daumenscheiben 15 und 16 besteht. Diese Scheiben sind unverdrehbar auf der Welle 13 befestigt. Die Welle 13 ist in einem Kopf 17 der Achse 10 gelagert. Die Achse ist ihrer Länge
nach in der Gabel 8, 9 verschieblich; sie kann sich aber nicht drehen, weil auf ihr ein Vierkant 18 unverdrehbar befestigt ist, der in ein viereckiges Loch in der Zinke 9 paßt. Wird an dem Kopf 17 gezogen, so tritt das innere Ende des Vierkantes 18 in den Raum zwischen den Zinken 8, 9 ein, drückt auf die eine Zinke des gespaltenen Armes 12 und klemmt den Arm 12 dadurch in seiner augenblicklichen Lage gegenüber der Gabel 8, 9 fest. Wird an der Gabel 8, 9 gezogen, so drückt der Bund 19 am Dorn 5 durch Vermittlung einer Feder 20 auf die Hülse mit dem Konus 4. Hierdurch wird der Konus 4 in seinen konischen Sitz 2 gepreßt und festgeklemmt.
Die Lagerung der Handgriffwelle 13 und die Abmessungen der Daumenscheiben 15, 16 sind nun so gewählt, daß sich die Scheiben mit ihrem ausladenden Teil 21 bei der Drehung der Welle 13 zwischen diese Welle und die Stirnfläche des Teiles 1, oder zwischen die Welle und die Außenseite der Zinke 8, oder zwischen die Stirnfläche des Teiles 1 und die Außenseite des Teiles 8 einzwängen müssen.
Im ersten Falle wird der Dorn 5 aus der Hülse 3 etwas herausgezogen, und hierdurch wird das Gelenk mit den Konussen 2, 4 festgestellt. Im zweiten Falle wird die Achse 10 etwas nach links herausgezogen, und hierdurch wird das Gelenk 8, 9, 12 festgestellt. Im dritten Falle, der gezeichnet ist, sind beide Gelenke festgestellt. Dreht man die Welle 13 aus der gezeichneten Lage um 180 ° im einen oder anderen Sinn, so wird zuerst das eine und dann auch das andere Gelenk wieder beweglich. An den Daumenscheiben sind Raststellen 22 und 23, die die Einstellungen der Welle 13 sichern und bei der Handhabung das Erreichen der richtigen Stellung des Handgriffes fühlbar machen.
In den Fig. 4 und 5, in denen mehrere Teile von Fig. ι bis 3 sich mit denselben Bezeichnungen wiederfinden, ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Handgriffwelle 13 auch gleich die Drehachse für den Arm 12 abgibt. Es sind hier zwei Vierkante 18, 18' mit konischen Köpfen 24, 24' vorhanden, die in viereckige Löcher der Zinken 8, 9 passen und lose die Welle 13 umfassen. Die Köpfe 24, 24' passen in konische Ausdrehungen in den beiden Zinken, in die das Ende des Armes 12 durch den Schlitz 11 zerlegt wird. Die Daumenscheiben 15, 21 müssen sich bei der Drehung der Welle 13 zwischen die Welle und die Stirnfläche des Teiles 1 einzwängen; sie ziehen dadurch den Dorn 5 etwas aus der Hülse 2 heraus und bewirken dadurch in der oben angegebenen Weise die Festklemmung des Gelenkes mit den Konussen 2, 4. An den Stirnseiten der Daumenscheibennaben befinden sich Vorsprünge 25, 25', die bei bestimmter Stellung der Welle 13 in entsprechende Aussparungen an den äußeren Stirnseiten der Vierkante 18,18' einfallen. Wird die Welle aus der eben gekennzeichneten Stellung verdreht, so steigen die Vorsprünge 25, 25' aus den Aussparungen in den Vierkanten heraus und drücken die Vierkante nach innen mit ihren konischen Köpfen in die konischen Ausdrehungen am Ende des Armes 12, wodurch dieser in seiner augenblicklichen Stellung gegen die Zinken 8, 9 festgeklemmt wird. Ein Bund, Spint o. dgl. 26 am Dorn 5 begrenzt die Bewegung, die der Dorn mit dem Bund 19 unter dem Einfluß der Feder 20 gegen die Hülse 3 ausführen kann. Fig. 2 zeigt die Handgriffwelle 13 in der Stellung, bei der das Gelenk mit den Konussen 2, 4 festgeklemmt, das andere Gelenk lose ist. Dabei mögen die Daumenscheiben mit der Rastfläche 23 am Teil ι anliegen. Wird die Handgriffwelle um 90° gedreht, so daß die Rastfläche 22 zum Anliegen kommt, so drücken die Vorsprünge 25> 25', von denen man sich je zwei um i8o° gegeneinander versetzt an jeder Daumenscheibe zu denken hat, die Vierkante 18, i8' nach innen und stellen dadurch auch das zweite Gelenk fest. Bei Weiterdrehung der Handgriffwelle um 90 ° in demselben Sinne werden dann beide Gelenke lose. Bei Rückdrehung der Handgriffwelle um 90 ° aus der Anfangsstellung wird das Gelenk mit den Konussen 2, 4 lose, das andere wird festgestellt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Feststellvorrichtung für zwei Gelenke, insbesondere für ein Kreuzgelenk am Ende eines künstlichen Armes, unter dessen Zwischenschaltung Arbeitswerkzeuge befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen einer einzigen Handgriffwelle mit Exzentern, Daumenscheiben o. dgl. in verschiedene Stellungen beide Gelenke beweglich oder beide unbeweglich gemacht werden können oder nur das eine beweglich, das andere unbeweglich gemacht wird.
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verdrehen des Handgriffes um gewisse Winkelbeträge nach der einen oder anderen Seite aus der Freigabelage beider Gelenke entweder das eine oder das andere Gelenk festgestellt wird, und daß durch Weiterdrehen des Handgriffes über jede der angegebenen Lagen hinaus auch das bisher noch bewegliche Gelenk festgestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT294341D Active DE294341C (de)

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