DE356902C - Verfahren zur Impraegnierung von Rundhoelzern nach Boucherie - Google Patents

Verfahren zur Impraegnierung von Rundhoelzern nach Boucherie

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DE356902C
DE356902C DEM71009D DEM0071009D DE356902C DE 356902 C DE356902 C DE 356902C DE M71009 D DEM71009 D DE M71009D DE M0071009 D DEM0071009 D DE M0071009D DE 356902 C DE356902 C DE 356902C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/24Compounds of mercury
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Verfahren zur Imprägnierung von Rundhölzern nach Boucherie. Das Verfahren der Holzimprägnierung nach B o u c h e ri e hat den großen Vorteil, den Transport des Holzes nach einer Imprägnierungsanstalt überflüssig zu machen. Es wird über das Stammende des gefällten Baumes im Walde eine Art Kappe gebracht und in diese die Imprägnierlauge eingedrückt, die durch das Holz dringt, den Saft aus den Leitungsbahnen herausdrückt und schließlich selbst aus den Astansatzstellen und der Stammspitze herausquillt.
  • Zum Imprägnieren dient in erster Linie Kupfervitriol: Auch Chlorzink, Fluornatrium und Quecksilbersublimat haben Verwendung gefunden. Die Imprägnierung mit Quecksilbersublimat allein ist für dies Verfahren zu kostspielig; denn. es gehen zu große Mengen der teuren Imprägnierlauge durch Austritt aus dem Stamm verloren. Die nach dem Boucherieverfahren mit Kupfervitriol und Fluornatrium imprägnierten Telegraphenstangen aus Kiefer, Fichte usw. erreichten nie die Verwendungsdauer von solchen, die in den Imprägnieranstalten mit Sublimatlösung durchtränkt waren.
  • Nach vorliegender Erfindung gelingt es nun, das Boucherieverfahren auch für Tränkung mit Sublimat in rationeller Weise zu verwerten. Es werden nämlich die etwa 8 m langen, für Telegraphenstangen zu benutzenden Stämme zuerst im Walde mit Fluornatrium, vom- Stammende aus, annähernd ganz durchtränkt und alsdann Sublimatlösung so lange eingedrückt, bis sie bis etwa 2 m vom Stammende aus vorgedrungen ist, worauf die Imprägnierung unterbrochen wird.
  • Es zeigt sich, daß bei diesem Vorgehen die benötigten Mengen Sublimat nur relativ gering sind, weil fast nichts von der Lösung durch Austritt aus dem Stamm verlorengeht; denn am unteren Teil befinden sich bei der Kiefer und auch bei der Fichte nur wenige durchlässige Astansätze. Andererseits genügt die Imprägnierung des Stammendes mit Sublimat, die sogenannte Lebensdauer der Telegraphenmasten um viele Jahre zu verlängern. Denn gerade bei den nur mit Fluorsalzen, Chlorzink oder Kupfervitriol imprägnierten Stangen wurden die in die Erde eingesenkten unteren Partien am ersten durch Pilzwucherung morsch. Für die Erhaltung der in die Luft ragenden oberen Partien genügen die Fluorsalze bzw. auch die anderen genannten Salze.
  • Es wird bei dieser zweimaligen Durchtränkung des frischen Holzes nach dem Boucherieverfahren die zuerst eingedrungene Lauge von Fluornatrium, Kupfervitriol o. dgl. durch die nachdrängende Quecksübersublimatlösung weitergeschoben, ohne sich mit ihr zu vermischen.
  • Hierdurch unterscheidet sich das vorliegende Verfahren prinzipiell von dem der Patentschrift 2goz86 zur Imprägnierung von Holz mit einer Komplexverbindung des Quecksilberchlorides mit Natriumfluorid. Es wird zwar auch in jener Patentschrift erwähnt, daß das Holz, statt gleich mit einer die Komplexverbindung enthaltenden Imprägnierlauge imprägniert zu werden, zuerst mit Fluorsalzlösungen und dann mit Quecksilberchloridlösungen behandelt werden kann. Doch ist stets die Bildung der Komplexverbindung Ziel des Verfahrens. Bei einer Imprägnierung von. frischem Holz nach Boucherie vom Stammende aus wild indessen das zuerst eingedrungene Salz von dem nachfolgenden fortgedrückt.

Claims (1)

  1. PATEXT-ANSPRUCH Verfahren zur Imprägnierung von Rundhölzern nach B o uch Brie unter Verwendung von Fluor-, Kupfer-, Zink- und Quecksilbersalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst mit Fluorsalzen, Kupfervitriol oder Chlorzink zweckmäßig bis annähernd zur Spitze imprägnierten Rundhölzer im selben Imprägnierungsgang so lange mit Quecksilbersublimatlösung nachbehandelt werden, bis diese das Stammende auf etwa ?,m durchdrungen hat.
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