DE35688C - Saitenbefestigung für Pianino's und dergl - Google Patents

Saitenbefestigung für Pianino's und dergl

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DE35688C
DE35688C DENDAT35688D DE35688DA DE35688C DE 35688 C DE35688 C DE 35688C DE NDAT35688 D DENDAT35688 D DE NDAT35688D DE 35688D A DE35688D A DE 35688DA DE 35688 C DE35688 C DE 35688C
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Germany
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attachment plate
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DENDAT35688D
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TH. MANN & CO. in Bielefeld
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/07Strings
    • G10C3/08Arrangements thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl.: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1885 ab.
Bei der jetzt meist üblichen Befestigung der Saiten an Pianinos u. dergl. wird, wie dies Fig. ι der beiliegenden Zeichnung darstellt, ein nicht unwesentlicher Theil des Resonanzbodens D von der Anhängeplatte A, an welcher die Saiten B befestigt sind, überdeckt. Dadurch werden die Schwingungen des Resonanzbodens, dessen Entfernung von der Anhängeplatte nur gering ist, ' bedeutend gedämpft. Diesen Nachtheil sucht man zuweilen dadurch zu beseitigen, dafs man die Anhängeplatte durch einen Eisenrahmen A1 ersetzt, Fig. 2, welcher den Resonanzboden umschliefst und als Anhängeplatte für die Saiten dient, - oder auch dadurch, dafs man der Platte A, Fig. 1, eine nach oben gewölbte Form giebt, Fig. 3. Die Anordnung Fig. 2 besitzt aber den Nachtheil, dafs auf die zur kräftigen Tonentfaltung der Saite vortheilhafteste Unterstützung keine Rücksicht genommen ist. Erfahrungsgemäfs soll der Abstand des Steges C von der Auflagestelle der . Saite nicht gröfser sein als die Anschlagslänge der Saite, also etwa J/7 des schwingenden Saitenstückes. Die in Fig. 3 dargestellte gewölbte Platte A ermöglicht wohl die richtige Anhängung der Saiten B, auch wird der Zwischenraum zwischen dem Resonanzboden und der Platte entsprechend vergröfsert, ein freies Ausschwingen des Resonanzbodens und die damit verbundene ungehinderte Entwickelung des Tones wird aber schon aus dem Grunde nicht erreicht, weil die Saiten auf der oberen Fläche der Anhängeplatte befestigt sind und die letztere sich daher zwischen Saite und Resonanzboden befindet.
Nach der vorliegenden, in Fig. 4 und 5 veranschaulichten Erfindung werden die genannten Uebelstände dadurch beseitigt, dafs entweder die Saiten unterhalb der Anhängeplatte hingeführt werden und die letztere eine den Resonanzboden möglichst wenig überdeckende Fläche erhält, oder dafs man die Anhängeplatte entsprechend ihrem doppelten Zwecke in zwei für sich bestehende Theile auflöst.
In Fig. 4 besitzt die Anhängeplatte A, welche mit dem Resonanzboden D nicht in unmittelbarem Zusammenhange steht, die in der Figur dargestellte .Querschnittsform mit nach hinten aufgebogener Wange, an deren Endkante a1 die Saiten in üblicher Weise an Stiften a? aufgehängt sind, während sie an der Unterseite der Platte nach dem Steg C laufen. Die Resonanz des Bodens D wird hier nicht gestört, da die Tonwellen freien Austritt haben; die Saiten sind auch in dem richtigen Abstand gestützt.
Bei Fig. 5 ist der zur Befestigung der Saiten dienende Theil A^ aufserhalb des Resonanzbodens angeordnet und trägt die Stifte α2 für die Anhängung der Saiten B. Der Plattensteg E, welcher die Saiten in dem erforderlichen Abstande von dem Steg C unterstützt, hängt mit dem Theil A^ nicht direct zusammen. Aus der Figur ist ohne Weiteres
zu erkennen, dafs auch hier der Ton sich vollkommen ungehindert entwickeln kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Pianinos und ähnlichen Saiten - Instrumenten :
    a) die Befestigung der Saiten an einer Anhängeplatte A, Fig. 4, mit schräg nach oben gehender Wange derart, dafs die Saiten B zwischen Resonanzboden D und Anhängeplatte A an der Unterseite der letzteren hingeführt werden, oder
    b) die Unterstützung der Saiten durch einen zwischen Resonanzbodensteg C und Anhängeplatte A 2 befindlichen ' Plattensteg E, Fig- 5,
    beides zu dem Zwecke, den Resonanzboden für die freie Tonentfaltung nur möglichst wenig zu überdecken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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