DE356843C - Wasserstandsanzeiger - Google Patents
WasserstandsanzeigerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/02—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid
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Description
- Wasserstandsanzeiger. Die Erfindung betrifft eine Wasserstandsanzeigevorrichtung mit Standröhre aus Glas o. dgl., wie sie für Dampfkessel und sonstige Behälter im allgemeinen zur Anzeige eines. Flüssigkeitsstandes, sei es mit oder ohne Skalenteilung, anwendbar ist. Eine solche Vorrichtung, bei der ein mit Leuchtmasse versehener Schwimmer innerhalb des Standrohrs am Wasserniveau schwimmt und die Standhöhe markiert, ist bekannt, wobei man den Zweck ins Auge faßte, den Wasserstand selbst im Dunkeln kenntlich zu machen. Gemäß der Erfindung wird dies in vollkommenster Weise und ohne Anbringung besonderer Schwimmerteile innerhalb des Glases dadurch erreicht, daß ein oder mehrere streifen oder stäbchenförmige Leuchtmasseträger, die vorzugsweise die Kapillarröhrchenform haben, hinter dem Glasrohr angebracht werden. Die durch die Wassersäule im Glasrohr von selbst gegebene optische Wirkung (Brechung und Spiegelung) läßt den oder die hinterlegten Leuchtstreifen in besonderem Grade verbreitert erscheinen, so daß sie sich stark abheben von dem oberhalb des Wasserstandes bloß durch das klare Glas hindurch sichtbaren Streifenteilen. Dieser Effekt kommt somit der Sichtbarmachung der jeweiligen Standgrenze sowohl bei Tagesbeleuchtung wie auch namentlich bei Dunkelheit und im Halbdunkel zu gute, und zwar selbst unabhängig davon, ob das Wasserstandsrohr unmittelbar von vorn oder mehr von der Seite her unter einem schrägen Winkel beobachtet wird.
- In der Zeichnung sind Ausführungsformen des neuen Wasserstandszeigers beispielsweise veranschaulicht.
- In Abb. z und 2 ist die längsseitige Hinterlegung eines gewöhnlichen Wasserstandsrohres a mit einem einfachen Leuchtstreifen oder Leuchtstäbchen i veranschaulicht. Zwischen der oberen Armatur b und der unteren, mit Ablaßhahn versehenen Armatur d ist das Glasrohr a, wie gewöhnlich, eingesetzt. Der Querschnitt Abb. 2 (nach der Linie A-B von Abb. i) zeigt, wie das z. B. aus einem gläsernen Kapillarröhrchen mit flacher Selbstieuchtader bestehende Stäbchen i der Umfläche des Glasrohrs a möglichst nahe verlegt ist, damit die beabsichtigte Wirkung der Lichtbrechung am wassergefüllten Teil des Standrohrs eintritt. Es kommt dadurch nämlich für den Beobachter die in Abb. i markierte Verbreiterung des Streifenbildes zustande, während im oberen Teil, wo kein Wasser ist, der Streifen in seiner natürlichen Breite evtl. nur wenig durch die Glasbedeckung vergrößert erscheint. Da der Leuchtstreifen gegen dunklen Hintergrund ebenso auch bei Tage ein weißes Strichfeld markiert, das im unteren Teil scharf und breit abgesetzt ist, so wird im Hellen wie im Dunkeln die Standgrenze des Wassers dem Beobachter unverwechselbar kenntlich gemacht. Die in Abb. i mitgezeichnete Skala kann mit selbstleuchtenden Strich- und Merkzeichen versehen sein.
- Eine noch auffälligere Wirkung wird erzeugt, wenn zwei oder mehr Leuchtstäbchen oder Streifen statt eines angewendet werden. Die bevorzugte Ausführungsform mit zwei parallel verlegten Leuchtstäbchen (Kapillarröhren) il, i2 ist in Abb. 3 und q. sowie in Abb. 5 und 6 veranschaulicht. Die mit flacher Leuchtmassenader versehenen und selbst flachgedrückten Kapillarröhrchen sind in einer Fassung f (Abb. q) eingebettet, eingekittet oder eingeklebt angenommen. Dieser beispielsweise aus Blech mit angebogenen Randkrempen bestehende -Fassungsstreif f wird an der Rückseite des Glasrohrs a durch irgendwelche Befestigungsmittel in feste Verbindung gebracht, wobei der verhältnismäßige Abstand der Leuchtröhrchen il, i2 auf einen gewissen günstigsten Winkelabstand in der Umfassung des Glasrohrs, je nach Durchmesser und Wandstärke desselben, einzurichten ist. Die Wirkung bei der Aufsicht von vorn ist in Abb. 3 und 5 veranschaulicht; mit r, 2 sind die dünnstreifigen Bilder der Leuchtröhren il, i2 oberhalb des Wasserspiegels bezeichnet und mit I, II die verbreiterten Leuchtfelder, die durch die Brechung in dem mit Wasser gefüllten Rohrunterteil entstehen.
- In Abb. 3 und .i ist mit z eine feste Zeigermarke bezeichnet, die den normalen Wasserstand angibt und ebenfalls mit Leuchtmasse versehen sein kann.
- Eine Abänderung solcher die Wasserstandhöhe sicher ablesbar machenden Nebenvorrichtung ist in Abb. 5 und 6 dargestellt, worin zwei kapillare, mit Leuchtmasse versehene Röhrchen zc, v einer gemeinschaftlichen Fassung g angehören, die schieberartig auf dem Fassungsstreif f einstellbar ist. Mittels Schrauben s, s oder in anderer Weise kann sie in geeigneter Höhe zur Bestimmung des Normalwasserstandes befestigt werden.
- Die in Verbindung mit der neuen Vorrichtung anzuwendende Leuchtmasse kann die gewöhnliche sein, die einer vorgängigen Belichtung bedarf, oder sie kann eine gemischte oder radioaktive Leuchtmasse von dauernder Leuchtwirkung sein. Im Falle der Anwendung bei Wasserstandszeigern für Dampfkessel trägt die Erwärmung zur Steigerung des Leuchteffekts bei. Gemäß einer abgeänderten Abordnungsweise kann das die Leuchtmasse enthaltende Röhrchen, damit es der Wärme-%# @ irkung mehr ausgesetzt wird, auch innerhalb des Wasserstandsrohrs, beispielsweise an der -in Abb. 6 punktiert angedeuteten Stelle, angebracht werden. Wenn ein solches Leuchtstäbchen als drittes neben den beiden äußeren (il, i2) angewendet wird, würde sich der Leuchteffekt im ganzen auf eine durchgehende, in Wasserstandshöhe breit abgesetzte Lichtspur konzentrieren. Schließlich ist noch die Möglichkeit zu erwähnen, daß man die Leuchtmasse oder den Leuchtmasseträger, als welche sich die flachgedrückten Kapillarröhrchen mit Linsenwirkung wegen des sparsamen Verbrauchs an Leuchtmasse besonders empfehlen, auch in Aussparungen am Körper oder in der Wandung des gläsernen Standrohrs selbst anbringt.
- Obgleich die Flachform der Kapillarröhrchen als Leuchtmittelträger besondere Vorteile hat, sind auch Kapillarröhrchen von rundem oder anderem Querschnitt anwendbar.
Claims (5)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Wasserstandsanzeiger mit einem ein-oder mehrfachen hellen Streifen hinter dem durchsichtigen Standrohr, der durch dessen wassergefüllten Teil vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Streifen durch die Anwendung von Leuchtmasse im Dunkeln selbstleuchtend gemacht sind, "
- 2. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstreifen in Form eines gläsernen Röhrchenstabes von zweckmäßig flachem Querschnitt mit Leuchtmasseader gebildet und dem Standrohrglase von der Rückseite her unmittelbar angelegt ist.
- 3. Leuchtstreifenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fassung für den Röhrchenstab oder für mehrere solche Röhrchenstäbe eine mit Randumbördelung versehene Halterschiene dient. q..
- Wasserstandsanzeiger nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Skalenmerkzeichen und feste oder verstellbare Grenzmarken, welche die Wasserstandshöhe mit Bezug auf den maximalen Tief- oder Hochstand zu beurteilen gestatten, ebenfalls als selbstleuchtende Streifen oder als mit Leuchtmasse gefüllte gläserne Röhrchenstäbe ausgebildet sind.
- 5. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch x oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem noch mit zur Leuchtmasse gefüllte Röhrchenstäbe im Innern des durchsichtigen Standrohrs oder- in Aussparungen desselben angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50315D DE356843C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Wasserstandsanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50315D DE356843C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Wasserstandsanzeiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356843C true DE356843C (de) | 1922-07-31 |
Family
ID=7487689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50315D Expired DE356843C (de) | 1919-06-06 | 1919-06-06 | Wasserstandsanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356843C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011121529A1 (de) * | 2011-12-16 | 2013-06-20 | Hydac Accessories Gmbh | Vorrichtung zum Anzeigen der Höhe des Füllstandes von Fluiden |
-
1919
- 1919-06-06 DE DES50315D patent/DE356843C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011121529A1 (de) * | 2011-12-16 | 2013-06-20 | Hydac Accessories Gmbh | Vorrichtung zum Anzeigen der Höhe des Füllstandes von Fluiden |
| EP2604986A3 (de) * | 2011-12-16 | 2015-04-22 | HYDAC Accessories GmbH | Vorrichtung zum Anzeigen der Höhe des Füllstandes von Fluiden |
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