DE35653C - Fräsmaschine für gewundene bezw. geschweifte Hölzer - Google Patents

Fräsmaschine für gewundene bezw. geschweifte Hölzer

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DE35653C
DE35653C DENDAT35653D DE35653DA DE35653C DE 35653 C DE35653 C DE 35653C DE NDAT35653 D DENDAT35653 D DE NDAT35653D DE 35653D A DE35653D A DE 35653DA DE 35653 C DE35653 C DE 35653C
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DE
Germany
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clamping
curly
milling machine
resp
woods
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Active
Application number
DENDAT35653D
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English (en)
Original Assignee
W. EBERT in Berlin
Publication of DE35653C publication Critical patent/DE35653C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C7/00Wood-turning machines; Equipment therefor
    • B27C7/005Wood-turning machines; Equipment therefor by means of a rotating tool

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1885 ab.
Die Herstellung gewundener Holzwaare ist bis jetzt noch Sache des Drechslers und Bildhauers und geschieht bei ersterem allerdings auf der Drehbank, aber immer noch unter Aufwendung bedeutender manueller Fertigkeit. Vorliegende Erfindung überweist diese Fabrikation der Fräsmaschine.
In Fig. ι und 2 ist Aufrifs und Grundrifs der Vorrichtung auf dem Tische A der Fräsmaschine gezeichnet. An letzterer ist ein beliebiger Höhensupport befestigt, dessen oberer Kopftheil in eine Platte α endigt, welche mit Scharnier b in dem Supportschlitten drehbar ist. Auf α wird durch oder ohne den Keil c die Schlittenführung d (auch Fig. 3 und 4) beliebig drehbar befestigt, und ist in ihr der Schlitten e mit ein oder zwei Kopfstücken e' hin - und herschiebbar. In den Schlitten e wiederum p.afst ebenfalls hin- und herschiebbar das Einsatzstück f, welches mit Nasen g, Fig. 3, über die oberen Führungsleisten von e übergreift und vermittelst der Schrauben h durch die Schlitze i des Schlittens e an letzterem festgestellt wird. An diesem verschiebbaren Einsatzstück f einestheils befindet sich das Lager k mit der kurzen Spindel /, welche an ihrem einen Ende das Futter m mit dem Dreizack η trägt, zwischen beiden aber noch fest am Futter m die Theilscheibe ο hat, so dafs mn ο mit / drehbar ist; Theilscheibennadel ρ ist fest an dem Ringe q, welcher für sich fest mit I ist, während an dem Kopfstück e' sich der als Schraube verstellbare Körner r in dem Gewindelager 5 befindet. Zwischen η und r wird das zu bearbeitende Stück eingespannt, und werden die verschiedenen Längen desselben durch die Verschiebbarkeit von η in dem Schlitze i abgepafst und durch r justirt. Auf der anderen Seite des Lagers wird die Spindel / durch den Ring t gegen Hinausschieben gehalten. Ueber t hinaus bildet / mit der Spindel u eine Kuppelung v; u ist mit Gewinde versehen (gezeichnet ist vierfaches von hoher Steigung) und hat seine Führung in dem Bocke C, Fig. 1, 2 und 5, welcher in dem Schlitz w der Schlittenführung d verstellbar ist; durch das Schräubchen α, dessen Ende in das Gewinde der Spindel u hineinpafst, erhält letztere beim Hin- und Herschieben des Einsatzstückes_/" mit allem Zubehör die zwangläufige Bewegung, entsprechend dem Gewinde. Diese Gewindebewegung überträgt sich auf den Dreizack η und dementsprechend auf das eingespannte Arbeitsstück. Ist nun die ganze Vorrichtung mit dem eingespannten Arbeitsstück, wie gezeichnet, in demjenigen Winkel aufgestellt, dafs die Gewindegänge in der Horizontalen liegen, und führt man das Ganze an dem Fräser D der Fräsemaschine , von der A die Tischplatte ist, ent-' lang, so wird die beabsichtigte Wirkung erzielt.
Herstellung gewundener Holzwaare. In Fig. 6 ist der Führungsständer β der weit hervorstehenden Fräsespindel in Ansicht und Grundrifs gezeichnet; β dient gleichzeitig zur gröfseren Unterstützung der ganzen Vorrichtung. Aufserdem ist hierbei zu bemerken, dafs diese Construction bei feststehenden Fräsmaschinen zu verwenden ist, und zwar für Rechtsgewinde mit Rechtsspindel u und für Linksgewinde mit solcher Linksspindel. Es kann hierbei aber auch die Schrägstellung um-
gekehrt werden, so dafs die ganze Vorrichtung mit dem entgegengesetzten Ende auf dem Support hochgestellt wird; auf solche Weise werden dann mit je einer Spindel sowohl Rechts- als Linkswindungen erzielt. Mehrfaches Gewinde ist durch die Theilvorrichtung op oder auch dadurch zu erzielen, dafs die Spindel mehrfaches Gewinde erhält.
Auf Blatt II sind in Fig. 7, 8 a, 10 und 11 Modificationen dargestellt. Hier bildet die Leitspindel u' nicht mehr die Fortsetzung der Lagerspindel /, sondern liegt seitlich in der Führung C und überträgt ihre Windungen vermittelst Räder, an deren einem α' sie verkuppelt ist; hierdurch ist erzielt, dafs mit einer und derselben Spindel sowohl Rechts- als Linkswindungen am Arbeitsstück hervorgebracht werden können; z. B. hat u' Rechtsgewinde, so greift Rad α' in c' und c' in b', um Rechtswindungen, und Rad a1 direct in b\ um Linkswindungen des Arbeitsstückes zu erzielen. Die Aus- und Einrückung der Räder geschieht vermittelst des verschiebbaren, an f befindlichen Klobens y, Fig. 10, an dem der Kloben d befestigt ist, nach Art der Scheereneinrichtung an Leitspindeldrehbänken. Durch Anwendung verschiedener Räderübersetzungen können so auch mit einer und derselben Spindel verschiedene Windungen erzielt werden. Der Einfachheit halber ist Fig. 7 ohne Schrägstellung gezeichnet, wobei im allgemeinen sowohl für die Hauptconstruction, wie für die Modificationen zu bemerken ist, dafs die Schrägstellungen überhaupt fortfallen, wenn die ganze Fräsmaschine zum Schrägstellen ist, wenn die Tischplatte schräg stellbar ist und bei den sogen. Supportfräsen und zwar auf die Weise, dafs der ganze Spindelkasten der Supportfräse verstellt wird, wie in Fig. 13, 14 und 16 auf Blatt III gezeichnet ist; oben ist er um den Bolzen E drehbar und unten wird er mit den Schrauben F, die in dem Schlitze F' verstellt werden können, gehalten.
Derselbe Schlitten e wird in Fig. 9 mit Kopfstücken e' und dem Einsatzstück/ benutzt, um einfach gerade fräsen zu können, und zwar solche Theile, die bisher beim Fräsen nicht eingespannt werden konnten, als Hinterfüfse an Stühlen u. s. w., d. h. also geschweifte Stücke in ihren geraden Theilen, Fig. 9. An dem Einsatzstück f wird ein Klemmfutter angebracht , in dem der gerade Theil des geschweiften Stückes an seinem Ende eingespannt wird. In dem Kopfstück e befindet sich ein Einschnitt, in welchem das mit Aushöhlungen verschiedener Durchmesser versehene Stück ζ verschiebbar und durch die Schraube η feststellbar ist. Nun wird das bei f eingespannte Stück so nahe an e' geschoben, dafs gerade , noch das entgegengesetzte letzte Ende des ; geraden Theiles auf ς zu liegen kommt, und der gekrümmte Theil hoch oder seitlich steht; jetzt kann das Ganze beliebig auf dem Fräsetisch gegen den Fräser geschoben werden.
In Fig. 13, 14 und 1 5 ist eine Einrichtung gezeichnet, welche es ermöglicht, dafs auch diese geschweiften Stücke mit Windungen gefräst werden können. Die Körnerspitze r s ist hier an dem verschiebbaren Einsatzstück f" angebracht. An dem Kopfstück e" ist die durchbohrte Platte G befestigt, in welcher sich die mit einer geringeren Bohrung versehene Platte H vermöge des in G einspringenden Ringes / centrisch dreht. Von der anderen Seite von G dreht sich in ihr centrisch der Ring J vermittelst seines einspringenden Ringstücks /'; durch die Schrauben K werden J und H fest mit einander verbunden, so dafs ihre Drehungen in G gemeinschaftliche sind. In dem Zwischenräume zwischen GJ1 und J ist das Zahnrad L eingefügt, welches hierdurch fest mit G verbunden ist, aber eine von H unabhängige, centrische Drehung in derselben hat. An H befinden sich die Anläufe M und Af1, in denen die halb mit rechtem, halb mit linkem Gewinde versehenen Spindeln N lagern, welche die mit Muttergewinde versehenen Spannbacken O und O1 tragen; die gleichzeitige Drehung von N wird durch die aufgesetzten Zahnräder P, welche durch ein mittleres, abnehmbares Triebrad Q verbunden sind, bewirkt und gleichzeitig hiermit der gleichmäfsige Anzug der Spannbacken O und O1. An J nun ist die sehr kräftige Feder R befestigt, welche an ihrem entgegengesetzten Ende den Stift S trägt, der in die Löcher hineinpafst und greift, mit denen der unter den Zähnen verbliebene Rand von L getheilt ist. Wird nun gearbeitet, d. h. ist in den Backen O und O1 das mit Windungen zu fräsende Stück eingespannt, so dreht sich das ganze durch G an e" befindliche System nach der von dem Zahnrade L ausgehenden Bewegung, welche dieselbe durch die Leitspindel u' mit Zubehör durch einfaches Hin - und Herschieben des Schlittens in der an dem einen Ende befestigten Schlittenführung empfängt; durch die unabhängige Verstellbarkeit von L in diesem System werden mehrgängige Windungen erzielt. Vermittelst der Feder T kann L und somit das ganze System an G festgestellt werden, wodurch es als feststehendes Klemmfutter für gewöhnliches Fräsen zu benutzen ist.
In Fig. 17 und 18 ist das verschiebbare Einsatzstück in zwei Längsschnitten mit einer besonderen Feststellvorrichtung versehen, da die oben beschriebene seitliche Feststellung oft hinderlich ist; /ist in der Mitte ausgehöhlt zur Aufnahme der drei Kloben V V V, die durch Scharniere mit einander verbunden sind. Der mittlere Kloben V hat die nach aufsen gehende Schraube W, welche durch Flügelmutter, die

Claims (1)

  1. mit einem Brustbleche an f drehbar befestigt ist, regiert wird. Senkrecht zu W sind in den beiden Seitenkloben V die Bolzen X befestigt und justirt, welche mit den Köpfen Fin den Schlitten e eingreifen; wird nun Wangezogen, so stellen sich die beiden Seitenkloben V und mit ihnen die Bolzen X und Y in die ein-, punktirte schräge Lage, wodurch f unwandelbar fest an e geklemmt ist.
    PatenttAnspruch:
    An Fräsmaschinen zur Herstellung gewundener Waaren eine Einspannlade, bei welcher das Arbeitsstück entweder direct durch die Schraube u, Fig. ι und 2, oder indirect mittelst Zahnradübersetzung durch die Schraube m', Fig. 7 und 8, umgedreht wird, wobei der Spindelkasten gemäfs Fig. 8 b und 9 durch Anordnung eines verstellbaren Auflegestückes statt der Spitzdocke im Kopfstück e' zum Einspannen geschweifter Waare hergerichtet werden kann, während das verschiebbare Einsatzstück f für den Spindelkasten gemäfs Fig. 17 und 18 mit dem in einer Aussparung desselben untergebrachten Gelenkkloben V versehen werden kann, behufs Festklemmung der Köpfen zwischen dem Spindelkasten und seiner Führung.
DENDAT35653D Fräsmaschine für gewundene bezw. geschweifte Hölzer Active DE35653C (de)

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