DE356498C - In einen Selbstentlader verwandelbarer Eisenbahngueterwagen - Google Patents
In einen Selbstentlader verwandelbarer EisenbahngueterwagenInfo
- Publication number
- DE356498C DE356498C DESCH49805D DESC049805D DE356498C DE 356498 C DE356498 C DE 356498C DE SCH49805 D DESCH49805 D DE SCH49805D DE SC049805 D DESC049805 D DE SC049805D DE 356498 C DE356498 C DE 356498C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- saddles
- bottom half
- unloader
- convertible
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D3/00—Wagons or vans
- B61D3/06—Flat-bottomed cars convertible into hoppers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Selbstentlader, dessen doppelte Bodenhälften in eine
schräge, das selbsttätige Entladen gestattende Lage schwenkbar gelagert sind. Das Wesen
der Erfindung besteht darin, daß die Abstützung der unteren Bodenhälften in ihrer
wagerechten Lage durch an sie angelenkte Reiterstützen bewirkt ist, welche sich gegen
die Sättel einer durch Gewichtshebel in bestimmter Lage gehaltenen horizontalen Welle
stützen, aber bei Drehung dieser Welle aus dem Sattel herausgehoben werden und dann
das Niederkippen der Bodenhälften ermöglichen.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die die Wagenseitenwände aufnehmenden Träger
■von den Bodenhälften entlastet werden, so
daß die bei der Anordnung des Hauptpatents erforderliche Verstärkung der Träger entbehrlich wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise in zwei
Ausführungsformen dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen die erste Ausführungsform, und zwar
Abb. ι einen Querschnitt bei wagerechter Lage der Bodenhälften,
Abb. 2 bei niedergekippten unteren Bodenhälften, während
Abb. 3 eine Seitenansicht auf die zum Abstützen der Reiterstützen dienende Welle und
einen ihrer Endgewichtshebel erkennen läßt.
Abb. 4 zeigt die andere Ausführungsform im Querschnitt.
Wie aus der Zeichnung (Abb. 1 bis 3) hervorgeht, sind 4, 5 die beiden Bodenhälften, welche bei 19 miteinander scharnierartig verbunden sind, so daß sie gegeneinander eine Schwingung ausführen können. Die untere Bodenhälfte 4 ist mittels der Scharniere 3 auf dem· Träger 2 gelagert. In den an letzteren angebrachten Böcken 15 ist die Welle 16 gelagert, auf welcher in Entfernung von etwa eineinhalb Metern Sattelstücke 8 befestigt, insbesondere verschweißt sind. Diese Sättel dienen zur Stützung der Reiterstützen 17, welche mittels der Scharniere 22 an die unteren Bodenhälften 4 angelenkt sind.
Wie aus der Zeichnung (Abb. 1 bis 3) hervorgeht, sind 4, 5 die beiden Bodenhälften, welche bei 19 miteinander scharnierartig verbunden sind, so daß sie gegeneinander eine Schwingung ausführen können. Die untere Bodenhälfte 4 ist mittels der Scharniere 3 auf dem· Träger 2 gelagert. In den an letzteren angebrachten Böcken 15 ist die Welle 16 gelagert, auf welcher in Entfernung von etwa eineinhalb Metern Sattelstücke 8 befestigt, insbesondere verschweißt sind. Diese Sättel dienen zur Stützung der Reiterstützen 17, welche mittels der Scharniere 22 an die unteren Bodenhälften 4 angelenkt sind.
Auf der Welle 16 sind an beiden Enden Gewichtshebel 18 (Abb. 3) befestigt, welche das
Bestreben haben, der Welle 16 und den Satteln 8 diejenige Lage zu geben, in welcher sie
die Reiterstützen 17 abstützen, so daß die unteren Bodenhälften 4 ("Abb. 1) in der wagerechten
Lage gehalten werden. Die Reiterstützen iy sind so ausgebildet, daß sie, sobald
die unteren Bodenhälften in die schräge Lage (Abb. 2) gelangen, sich unter den Satteln
8 einhaken und dadurch das Heraufkippen der unteren Bodenhälften 4 verhindern.
Der Erfindungsgegenstand besitzt folgende Wirkungsweise;
Es möge angenommen werden, daß der Wagen mit Massengut beladen ist, und die oberen
Bodenhälften 5 die senkrechte, und die unteren Bodenhälften 4 die wagerechte Lage
besitzen. Wird nun einer der Gewichtshebel 18,· gleichgültig ob nach der einen oder anderen
Richtung, gedreht, so werden die Reiterstützen 17 aus den Satteln 8 gehoben, und ,in-
35(5498
foigedessen kippen die unteren Bodenhälften ' nach abwärts, und das Massengut rutscht ab,
wobei die oberen Bodenhälften 5 dem abrutschenden Massengut so weit folgen, bis sie
S sich gegen die Längswände stützen.
Beim Niederkippen der unteren Bodenhälften haken sich die Reiterstützen 17, welche in
die Lage 17' gelangen, unter die Sättel ein , (Abb. 2). Dadurch wird der Wagen gegen
nach aufwärts Kippen gesichert. Ist das Massengut vollständig abgerutscht, so wird
wieder einer der Gewichtshebel 18 nach rechts oder links gedreht, wodurch die Hemmung der
Reiterstützen aufgehoben wird, die Bodenteile zusammenklappen, und die Reiterstützen
aus der Lage 17' in ihre Lage 17 zurückkehren, in welcher sie wieder auf den Satteln 8
ihre Abstützung finden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 sind die unteren Bodenhälften 4 bei 3 auf den Trägern
2 schwingbar gelagert, wogegen die oberen Bodenhälften 5 bei 6' miteinander durch
Scharniere verbunden sind, die, wenn nötig, in senkrechten Bahnen gleitbar gelagert werden
können. Auch hier ist die in Böcken 15 drehbar gelagerte Welle 16 in ähnlicher Weise
wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform mit Satteln 8 verbunden, die den
Reiterstützen 17 das Widerlager gewähren.
Die Gewichtshebel 18' sind als Winkelhebel ausgebildet, deren horizontale Schenkel als
Sperrklinken 23 ausgebildet sind. Diese'sind mit der Welle 16 nicht fest verbunden, son- '
dem auf derselben so gelagert, daß sie bei einer Drehung derselben in Richtung des Pfeiles
von der Welle 16 nicht mitgenommen werden, sondern nur bei der entgegengesetzten '
Drehung. Die Sperrklinken 23 sind dazu bestimmt, die Wände 10 in der den Austritt des
Massengutes verschließenden Lage zu halten. Bei Drehung der Welle 16, entgegengesetzt
zur Pfeilrichtung, werden die Sperrklinken 23 mitgenommen, also nach abwärts bewegt,
und die Wände 10 freigegeben. Letztere werden dann durch das Gewicht des Massengutes
nach außen gedrückt, so daß dasselbe abrutschen kann. Durch die Gewichtshebel 18'
werden die Sperrklinken 23 nach ihrer Auslösung sofort wieder in die horizontale Lage
gebracht und in dieser gehalten.
Soll nun nach der Ausladung des Massengutes die Wand 10 wieder geschlossen werden,
so wird dieselbe etwas angehoben, worauf sie sich selbst überlassen, sich selbsttätig einklinkt,
da die Sperrklinken nach unten sich um etwa 45 ° auf der Rohrwelle 16 frei bewegen
können.
Sollen nach der Entladung die Bodenhälften in die horizontale Lage 4', 5' gebracht
werden, so wird einer der beiden Endgewichtshebel 18 (Abb. 3) nach außen gedreht,
wobei mit der Welle 16 die Sättel 8 mitgedreht werden. Dadurch werden die Reiterstützen
17 frei und die Bodenhälften 4 gehen
selbsttätig in die horizontale Lage, zu welchem Zweck ihr innerer Teil entsprechend beschwert
oder der Einwirkung von Rückziehfedern o. dgl. unterworfen sein kann.
Das Einstellen der Bodenhälften aus der horizontalen in die schräge Lage läßt sich in T>
mannigfacher Art, beispielsweise unmittelbar von der Lokomotive aus, durch Luftdruck
bewerkstelligen.
Claims (3)
1. In einen Selbstentlader verwandelbarer Güterwagen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützung der unteren Bodenhälfte (4) in ihrer wagerechten Lage durch an sie angelenkte Reiterstützen (17)
bewirkt ist, welche sich gegen die Sättel (8) einer durch Gewichtshebel (18) in bestimmter
Lage gehaltenen horizontalen Welle (16) stützen, aber bei Drehung dieser
Welle aus dem Sattel herausgehoben werden, und dann das Niederkippen der Bodenhälfte ermöglichen.
2. Zum selbsttätigen Entladen eingerichteter Güterwagen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Niederschwingen der unteren Bodenhälfte (4) die Reiterstützen" (17) durch die Sättel
(8) der Rohrwelle (16) gesperrt werden, wodurch das Zurückschwingen der
unteren Bodenhälfte (4) in die horizontale Lage verhindert wird.
3. Zum selbsttätigen Entladen eingerichteter Güterwagen nach Anspruch 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Sätteln (8) versehene Welle (16) mit Gewichtshebeln
(18') versehene Sperrklinken (23) trägt, welche die den Austritt des
Massengutes freigebenden Wände. (10) in an sich bekannter Weise in der Schließ-Stellung
halten und auf der Rohrwelle um etwa 450 nach unten zu frei schwingen
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH49805D DE356498C (de) | 1916-03-31 | 1916-03-31 | In einen Selbstentlader verwandelbarer Eisenbahngueterwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH49805D DE356498C (de) | 1916-03-31 | 1916-03-31 | In einen Selbstentlader verwandelbarer Eisenbahngueterwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356498C true DE356498C (de) | 1922-07-25 |
Family
ID=7436714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH49805D Expired DE356498C (de) | 1916-03-31 | 1916-03-31 | In einen Selbstentlader verwandelbarer Eisenbahngueterwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189108B (de) * | 1959-05-11 | 1965-03-18 | Montan Hydraulik Ges Mit Besch | Flachbodengueterwagen |
-
1916
- 1916-03-31 DE DESCH49805D patent/DE356498C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189108B (de) * | 1959-05-11 | 1965-03-18 | Montan Hydraulik Ges Mit Besch | Flachbodengueterwagen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19756865B4 (de) | Nutzfahrzeugaufbau | |
| DE2003857C3 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schiebetüren eines Fahrzeuges, insbesondere Schienenfahrzeuges | |
| DE898554C (de) | Plattformwagen fuer den Transport von Fahrzeugen | |
| DE356498C (de) | In einen Selbstentlader verwandelbarer Eisenbahngueterwagen | |
| DE1961661A1 (de) | Vorrichtung zum Entladen von Gut aus einem seitlich offenen Behaelter | |
| DE102008021807A1 (de) | Fahrgestell für Container, Aufbauten und dergleichen Ladungsbehälter | |
| EP3620341A1 (de) | Vorrichtung zum holztransport auf schienen | |
| EP1462346A1 (de) | Rungensystem und Eisenbahnwagen mit einem Rungensystem | |
| EP0687227B1 (de) | Vorrichtung zum schutz des ladegutes in transporteinheiten | |
| EP3106329A1 (de) | Fahrzeugaufbau, insbesondere für nutzfahrzeuge, nutzfahrzeug mit einem solchen fahrzeugaufbau und herstellungsverfahren | |
| DE331306C (de) | In einen Selbstentlader verwandelbarer Flachbodengueterwagen | |
| DE2159891C3 (de) | Drehgelenk für eine Bordwand eines Fahrzeugaufbaus | |
| DE1580962A1 (de) | Geschlossener Gueterwagen mit teilweise freilegbarer Ladeflaeche | |
| DE638416C (de) | Verladeanlage, bestehend aus der Verbindung eines Eisenbahnkippers mit einem Abzugsband | |
| DE453109C (de) | Verschlussvorrichtung fuer Ladebruecken von Dreiseitenkippern | |
| DE669071C (de) | Eisenbahnwagen zum Transport von Schuettgut | |
| DE510874C (de) | Verriegelung fuer Stueckgutbehaelter | |
| DE24061C (de) | Eisenbahnwagen mit Bodenklappen | |
| DE124023C (de) | ||
| DE2001029C (de) | Keilvernegelung an einem Schienen fahrzeug, insbesondere einem Grubenwagen | |
| AT16461B (de) | Eisenbahn-Güterwagen. | |
| DE319850C (de) | Selbstentladewagen mit ausschwingenden Seitenwaenden und Bodenklappen | |
| DE2218866A1 (de) | Vorrichtung zum Wegklappen der hinteren Bordwand an der Pritsche eines Kipperfahrzeuges | |
| DE448852C (de) | Selbstentlader | |
| DE1480230A1 (de) | Transportvorrichtung |