DE35617C - Neuerungen an Bogenlampen - Google Patents

Neuerungen an Bogenlampen

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DE35617C
DE35617C DENDAT35617D DE35617DC DE35617C DE 35617 C DE35617 C DE 35617C DE NDAT35617 D DENDAT35617 D DE NDAT35617D DE 35617D C DE35617D C DE 35617DC DE 35617 C DE35617 C DE 35617C
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DE
Germany
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core
armature
arc
spring
relay
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35617D
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English (en)
Original Assignee
CH. E. L. BROWN in Oerlikon bei Zürich, Schweiz
Publication of DE35617C publication Critical patent/DE35617C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0093Controlling of arc lamps with a threaded rod

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  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
(Schweiz).
Neuerungen an Bogenlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1885 ab.
; In beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen Fig. ι den Verticalschnitt durch die Lampe, Fig. 2 Seitenansicht derselben, Fig. 3 Seitenansicht des Relais, Fig. 4 Grundrifs desselben, Fig. 5 Schnitt durch die Mutter C, Fig. 6 Schnitt durch einen Glockenmagneten, Fig. 7 Grundrifs des Magneten mit der Schaltvorrichtung, Fig. 8 Seitenansicht des Magneten, Fig. 9 Grundrifs mit abgehobener Schaltvorrichtung, Fig. 10 abgewickelter Magnetmantel, Fig. 11 Stromschema.
Die Lampe setzt sich folgendermafsen zusammen : '
AA' sind zwei ganz gleiche Glockenmagnete, die so gestellt sind, dafs sich ihre Polflächen gegenüberstehen, jedoch durch einen genügenden Raum getrennt sind, um keine störende Influenz auf einander auszuüben.
α a' sind die inneren Kerne derselben, · wovon jeder frei auf seiner Achse drehbar ist, a1 a\ sind Eisenplatten, die sich leicht auf dem Kopfe von aa' drehen können.
B ist die Spindel mit Gewinde und zugleich Kohlenhalter, die durch die hohlen Magnetkerne frei durchgeht und in der Mitte durch die Mutter C (von nicht magnetischem Metall), die zugleich die beiden Kerne aa' zu einem Ganzen verbindet, getragen wird.
D ist ein Doppelrelais mit den zwei Contactstellen άλ d2 und der Regulirfeder dy Dasselbe arbeitet mit der Spannung, die zwischen den beiden Kohlenspitzen herrscht.
Die Wirkung der Lampe und speciell die der Glockenmagnete ist folgende:
. . Einem durch die Lampe geschickten Strom steht, wenn die Kohlen sich nicht berühren, nur der Weg durch die Spiralen des Relais offen; dasselbe zieht infolge dessen seinen Anker an, wodurch Contact bei d2 entsteht und Glockenmagnet A' zur Wirkung kommt und Drehung der Mutter C in der Weise verursacht, dafs die Kohlen sich nähern. Die Drehung wird auf folgende Art bewirkt: Durch Schliefsen des Contactes bei d2 kann ein Strom im Nebenschlufs zum Lichtbogen durch den Magneten A' fliefsen; Kern α' wird dadurch magnetisch, zieht Eisenplatte a\ an und hält sie . fest. Der äufsere Mantel hat entgegengesetzte Polarität, -wodurch eine lebhafte Anziehung des nun magnetisch mit a' verbundenen Stückes a\ erzielt wird, und zwar durch die vorspringenden Lappen pp. Infolge dessen erfolgt Drehung der vereinigten Stücke a' a\ und der Mutter C, wodurch Spindel B vorgeschoben wird. Das Stück a\ unterbricht nun bei seiner Bewegung den Stromkreis des Magneten A', der infolge dessen seinen Magnetismus verliert, weshalb a\ durch die Feder I auf seine Anfangsstellung ohne Mitnahme von a' gebracht wird, wodurch der Stromkreis von A' geschlossen und a\ von neuem die oscillirende Bewegung ausführt mit beständigem Drehen des Stückes a' a C. Dies dauert so lange, als Relais D bei d2 Contact macht. Berühren sich die Kohlen, so sinkt infolge dessen die Spannung sofort, wodurch das Relais auf d1 ausschlägt und Magnet A in Action tritt und in entgegengesetzter Richtung arbeitet wie A'.
Dadurch bildet sich der Lichtbogen und vergröfsert sich die Distanz der Kohle so lange, bis Relais D seinen Contact bei £?, verläfst, worauf jede Bewegung der Kohlen aufhört. Wird durch Abbrennen der Kohlen die Spannung vergröfsert, so bewirkt das Relais Contact bei d2, dem sofortiges Arbeiten des Magneten A' entspricht, der die Kohlen einander so weit nähert, bis die normale Mittelspannung hergestellt ist. Das Spiel dauert so lange an, bis die Kohlen nahezu abgebrannt sind, worauf selbstthä'tiges Löschen der Lampe eintritt. Diese Lampe kann sowohl als Einzellicht als auch als Serie- oder Parallellampe Verwendung finden. Sie arbeitet in allen Lagen und kann für constamen Focus leicht constrain werden.
Um die Lampe speciell für Parallelschaltung zu gebrauchen, ist es vorzuziehen, nur ein Schaltwerk anzubringen. Der Lichtbogen wird durch einen Magneten, dessen Wickelung im Hauptstrom liegt, gebildet. Zwischen den Schenkeln dieser Magnete befindet sich ein bewegliches Eisenstück, das als Relais den Strom des Schaltwerkes öffnet oder schliefst und dadurch den Kohlenvorschub regulirt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An elektrischen Apparaten die Combination eines Glockenmagneten A mit drehbarem Kern α, auf dessen Kopfflä'che, ebenfalls um die gleiche Achse drehbar, sich Anker aL befindet, der durch Feder /, die gleichzeitig Stromschlufs herstellt, in bestimmter Entfernung von den vorspringenden Lappen ρ ρ gehalten wird, so dafs, wenn durch den Strom eine magnetische Verbindung des Ankers U1 mit dem Kern α entsteht, eine Drehung beider gegen die Lappen ρ ρ stattfindet, welche eine Stromunterbrechung bei Feder / verursacht, worauf Anker Ci1 , da er nicht mehr magnetisch gebunden ist, in seine Ruhelage ohne Mitnahme des Kernes α zurückkehrt, um dann, da wieder Stromschlufs entsteht, die gleiche schaltwerkartige Bewegung von neuem zu beginnen, aus welcher dann eine continuirliche Drehung des Kernes α resultirt.
    An elektrischen Regulirapparaten für Bogenlampen die Anwendung zweier magnetischen Schaltwerke, die, über einander angebracht, durch die hohlen Kerne α α' den oberen, mit Gewinde versehenen Kohlenhalter B durchlassen und denselben unter Controle eines Relais D (das mit der Spannung des Lichtbogens arbeitet) vermittelst Rechtsoder Linksdrehens der Mutter C heben oder senken und dadurch die Kohlen auf die richtige Entfernung bringen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35617D Neuerungen an Bogenlampen Expired - Lifetime DE35617C (de)

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