DE35613C - Neuerung an der durch Patent Nr. ) 24021 geschützten Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers - Google Patents

Neuerung an der durch Patent Nr. ) 24021 geschützten Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers

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DE35613C
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DE
Germany
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water
cleaning
reservoir
feed water
boiler feed
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DENDAT35613D
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Original Assignee
GEBRÜDER HOWALDT I in Kiel
Publication of DE35613C publication Critical patent/DE35613C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Form des Apparates ist etwas, aber nicht wesentlich, geändert, wie aus der Zeichnung hervorgeht, in welcher
Fig. ι ein verticaler Längsschnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht (der Hauptdeckel jB ist beseitigt gedacht) und
Fig. 3 ein verticaler Querschnitt ist.
Der Zickzacklauf des Wassers ist dadurch gesichert, dafs die Scheidewände G abwechselnd nicht ganz bis oben oder unten reichen. Der Schwimmer Q. mit dem Luftungsventil bezw. der Luftauslafs P ist in der vorletzten Abtheilung angeordnet.
Eine wesentliche Ausbildung der in der Patentschrift No. 24021 dargestellten Vorrichtung ist darin zu suchen, dafs die Absonderung des Fettes, Oeles u. s. w. und der Luft durch eine besondere Erhitzung des Wassers und dadurch bewirkte Leichtflüssigkeit des Fettes befördert wird. Dies wird durch die Einschaltung einer Heizung erreicht. Beispielsweise ist hier eine Dampfheizung gezeigt. Innerhalb des Gefäfses A ist ein Schlangenrohr h angeordnet, in welches Dampf oben ein- und aus dem er unten austritt. Nachdem das Speisewasser durch das Einlafsventil H in der Pfeilrichtung eingetreten ist und einen Theil des Fettes durch das Loch t der Deck-, platte r der ersten Hauptabtheilung rechts, Fig. ι und 2, nach oben abgegeben hat, wird es beim Durchlaufen der zweiten Hauptabtheilung durch die Heizschlange h erwärmt, so dafs es hier und beim Passiren der übrigen Abtheilungen die Luft und Fettbestandtheile vollkommen verliert und die letzte Abtheilung, aus der das Wasser durch das Ablafsventil H1 austritt, nur noch als Schlammfänger zu fungiren hat. G sind, wie früher, die Schlammhähne der Hauptäbtheilungen.
Das condensirte Wasser der Heizschlange fliefst entweder in den Dampfkessel zurück oder in den Pumpenausgufs, um wieder als Speisewasser verwendet zu werden. Wie schon erwähnt, kann die Erhitzung des Wassers auch auf andere passend erachtete Weise, durch Dampfummantelung, geheizte Scheidewände, directes Einführen von Dampf oder sonstwie bewirkt werden.
Das auf der Oberfläche des Wassers angesammelte Fett kann entweder zeitweise durch einen Hahn η aus der Oeffnung α abgelassen werden oder continuirlich abfliefsen. Hier ist nun eine besondere Vorrichtung angebracht, die der Hauptsache nach aus einem Glasrohr besteht, um stets sehen zu können, was abgelassen wird bezw. was abfliefst. In die nach dem Fettreservoir R führende Rohrleitung ist ein Glasrohr s vermittelst der Verschraubungen m m eingeschaltet. Das Reservoir R selbst ist mit Luftventil V und Ablafshahn T ausgerüstet. Es kann auch am Reservoir R ein ■ Glasrohr vertical, wie ein gewöhnlicher Wasserstandszeiger, angebracht werden, um das Ablassen von OeI und Wasser controliren zu können. Diese Einrichtung ist nur punktirt gezeichnet worden.
Die Einschaltung des Glasrohres s in Verbindung mit der Heizung des Behälters A B
macht den ganzen Apparat zuverlässiger und wirkungsvoller im Vergleich mit der in der Patentschrift No. 24021 beschriebenen und gezeichneten Ausführung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die weitere Ausbildung der durch Patent No. 24021 geschützten Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers, bestehend in der Erhitzung des den Behälter A B durchströmenden Wassers durch eine besondere passende Heizung, z. B. die Dampfschlange h, um die Fettbestandtheile und die Luft leichter und besser vom Wasser abzusondern, und in der Einfügung eines Glasrohres s in die vom Behälter A B nach dem Fettreservoir R führende Rohrleitung für das Fett bezw. eines Wasserstandsglases am Reservoir R, um erkennen zu lassen, was durch das Rohr abgeleitet bezw. aus dem Reservoir R abgelassen wird.
    Die Verwerthung des Patentes ist von der Zustimmung des Inhabers des Patentes No. 24021 abhängig.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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