DE355674C - Pumpenventil - Google Patents
PumpenventilInfo
- Publication number
- DE355674C DE355674C DEW54791D DEW0054791D DE355674C DE 355674 C DE355674 C DE 355674C DE W54791 D DEW54791 D DE W54791D DE W0054791 D DEW0054791 D DE W0054791D DE 355674 C DE355674 C DE 355674C
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- DE
- Germany
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- valve
- ring
- seat
- sheet metal
- pump valve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/02—Check valves with guided rigid valve members
- F16K15/08—Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
Al 1. JULI 1922
Al 1. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 355674 KLASSE 47g GRUPPE
(W5479I XIl\47g)
Worthington Pump and Machinery Corporation in New York.
Pumpenventil. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 3. April 1918 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Pumpenventil, welches bei sehr hohen
Geschwindigkeiten eine gute Wirkung ergibt und dauerhaft ist.
Es ist einerseits bekannt, leichte Ventile für Pumpen, Kompressoren, Gebläse u. dgl.
aus dünnem Blech gepreßt herzustellen, so daß sie sehr biegsam sind und eine eigene
Federung haben. Diese Ventile wurden bisher indessen stets in Verbindung mit einem starren
Sitz angewandt. Anderseits ist es auch bekannt, für gegossene starre Ringventile mit besonderer
Anpreßfeder elastische Sitze aus Gummiringen anzuwenden. Demgegenüber besteht das Wesen
der Erfindung in der Vereinigung des federnden Sitzes mit dem leichten Ventilkörper mit
dem Ergebnis der Ermöglichung einer sehr hohen Pumpengeschwindigkeit bei sehr langer
Dauerhaftigkeit des Ventils. Bei den bekannten leichten Blechventilkörpern mitstarrem
Sitz ist die Lebensdauer bei hoher Pumpengeschwindigkeit wegen des fortwährenden
Schiagens gegen den starren Sitz verhältnismäßig kurz, 'während bei den schweren starren
Ringventilen schon hierdurch eine hohe Pumpengeschwindigkeit ausgeschlossen ist, und
der Gummisitz nicht die Aufgabe hat, die Lebensdauer eines in sehr rascher Folge gegen
den Sitz schlagenden dünnen selbstfedernden so Blechventils zu erhöhen, sondern vielmehr
dazu dient, die Dichtheit bei Doppelsitzventilen zu sichern, weil bei diesen mit Anwendung
eines starren Sitzes beide Sitz- und Ventilflächen nur schwierig so genau herzustellen
sind, daß sie beide genau schließen.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch das Ventil gemäß der Erfindung,
Abb. 2 eine Ansicht von oben und
Abb. 3 ein wagerechter Schnitt mit teilweise abgebrochenen Teilen.
In der Zeichnung ist io ein zylindrisches Ventilgehäuse, das mit Gewinde zur üblichen
Befestigung in der Ventüplatte versehen ist. Ein Speichenkranz ii trägt die Mittelnabe 12,
welche ausgebohrt und mit Gewinde versehen ist zur Aufnahme des Kappenzapfens 13. Über
dem Gewinde ist dieser vorteilhaft nach aufwärts schräg geneigt, wie bei 14 ersichtlich,
und endigt in einen überstehenden Teil 15. Das Gehäuse 10 ist bei 16 mit einem Sitz
versehen, in den ein federnder Dichtungsring oder Ventilsitz 17 aus Gummi oder anderem
geeigneten Stoff eingesetzt ist. Dieser Ring 17 wird nach dem Beispiel durch die Form des
Sitzes 16 in Stellung gehalten, welcher abgeschrägt ist, um eine ringförmige Schulter 18 j
zu bilden, doch kann der federnde Sitz 17 j auch in anderer Weise geformt sein. Der
Innenumfang des Ringes 17 ist mit einer Schrägfläche 19 versehen. An dem schrägen
Teil 14 des Kappenzapfens sitzt ein zweiter Dichtungsring oder Ventilsitz 20, der auf der
Oberseite der Nabe 12 aufliegt und den schrägen Teil 14 des Zapfens umgibt und oben
durch die Schulter 15 festgehalten wird, wenn der Zapfen in die Nabe 12 eingeschraubt ist.
Der Außenumfang des Ringes 20 bildet die Verlängerung der Außenfläche .der Nabe 12 6u
und hat eine abgeschrägte Fläche 21, welche die Schrägfläche des Ringes 17 ergänzt.
An den federnden Ringen oder Sitzen 17
und 20 sitzt das Ringventil 22 auf. Dieses Ventil besteht aus leichtem Blechmetall und
ist vorteilhaft muldenförmig, indem, seine äußeren und inneren Schrägflächen auf den
schrägen Flächen 19 und 21 aufsitzen.
Das Widerlager oder die Kappe für das Ventil besteht aus einem Speichenring 23 mit 7"
geflanschter Wand 24, die als Anschlag für das Ventil und als Führung für die Ventilfeder
25 dient, die oben gegen den Flansch 26 anliegt. Es ist dafür gesorgt, daß das Ventil
geführt wird, ohne merklich die Strömung zu beeinträchtigen. Nach dem dargestellten Beispiel
hat die Innenkante des Ventils 22 einen J schmalen Hals 27, der an Führungsansätzen 28
! des Kappenzapfens innerhalb der Wand 24 gleitet. Bei dieser Ausbildung ist ein freier
Durchfluß der Flüssigkeit vom inneren Rande des Ventils durch das Widerlager oder die
Kappe zwischen den Speichenarmen 23 gesichert.
Es ist zu beachten, daß die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausbildung des Widerlagers
oder der Kappe noch auf die besondere Form des eigentlichen Ventilkörpers beschränkt
ist, sondern daß in dieser Hinsicht im Rahmen der Erfindung Abänderungen geschehen können. 9"
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung liegt in dem federnden Sitz in Verbindung
mit einem Ventilkörper aus leichtem Metallblech, wodurch eine sehr hohe Pumpengeschwindigkeit
ermöglicht ist und eine lange Betriebsdauer des Ventils im Vergleich zu den bekannten Formen gesichert ist, bei
denen ein metallener Sitz und ein Ventil oder eine Ventilfläche aus federndem Material zusammenwirken.
Claims (2)
1. Pumpenventil, inbesondere für hohe Geschwindigkeiten, gekennzeichnet durch
die Vereinigung eines Ventils aus leichtem Metallblech mit einem "federnden Sitz aus
Gummi oder einem gleich elastischen Stoff.
2. Pumpenventil nach Anspruch 1 mit Ringventilkörper von rinnenförmigem Blechquerschnitt
und einem äußeren und inneren no Ringsitz, dadurch gekennzeichnet, daß die
eingesetzten federnden Sitzringe entgegengesetzt abgeschrägte Ringflächen für den
Ringventilkörper haben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US355674XA | 1918-04-03 | 1918-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355674C true DE355674C (de) | 1922-07-01 |
Family
ID=21883487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW54791D Expired DE355674C (de) | 1918-04-03 | 1920-03-13 | Pumpenventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355674C (de) |
-
1920
- 1920-03-13 DE DEW54791D patent/DE355674C/de not_active Expired
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