DE355437C - Verbrennungskraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern

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DE355437C
DE355437C DEB96736D DEB0096736D DE355437C DE 355437 C DE355437 C DE 355437C DE B96736 D DEB96736 D DE B96736D DE B0096736 D DEB0096736 D DE B0096736D DE 355437 C DE355437 C DE 355437C
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internal combustion
combustion engine
suction
star shape
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DEB96736D
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Bristol Aeroplane Co Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/10Air intakes; Induction systems
    • F02M35/1015Air intakes; Induction systems characterised by the engine type
    • F02M35/10203Rotary, e.g. "Wankel", engines; Engines with cylinders in star arrangement; Radial piston engines; W-engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B75/22Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement
    • F02B75/222Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement with cylinders in star arrangement
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Description

  • Verbrennungskraftmaschine mit sternförmig angeordneten Zylindern. Bei Verhrennungskraftmaschinen mit einer Mehrzahl von Zylindern ist es wichtig, daß die Verteilung des Verbrennungsgemisches auf die verschiedenen Zylinder möglichst gleichförmig und ,dabei unter Benutzung einfacher konstruktiver Hilfsmittel erfolgt. Das läßt sich bei Maschinen mit einer geringen Zylinderzahl verhältnismäßig leicht erreichen, indem man die verschiedenen Zylinder an eine ringförmige Saugleitung derart anschließt, daß durch die das Ansaugen und das Auspuffen verursachende Kolbenbewegung und die .dadurch den Gasen erteilte Strömungsgeschwindigkeit eine ununterbrochene kreisende Bewegung :der Gase im Leitungsrohr hervorgerufen wird.
  • Vorliegende Erfindung .bezweckt, die Zuführung von Verbrennungsgemisch aus ringförmigen Saugleitungen zu einer Mehrzahl von Zylindern auf einfache Weise bei Maschinen mit einer Mehrzahl von Zylindern, welche gruppenweise von verschiedenen Karburatoren gespeist werden, durchzuführen und ereicht diesen Zweck dadurch, daß mehrere ringförmige Saugleitungen, von :denen jede einer Gruppe von Zylindern zugeordnet ist und diese allein speist, schraubenförmig umeinander angeordnet werden, wobei die verschiedenen schraubenförmig umeinander angeordneten Saugleitungen von einem einzigen Ringgehäuse umgeben werden. Auf :diese Weise erhält man zur Speisung einer größeren Zahl von Zylindern als Saugleifiung nur ein einziges Ringrohr, welches die Saugleitungen für die verschiedenen Zylindergruppen ;umschließt, und die schraubenförmige Ausbildung der einzelnen Saugleitungen ergibt überdies eine sehr innige Durchmischung des Verbrennungsgemisches auf dem Wege vom Karburator bis zum Eintritt in .den Zylinder.
  • Eine Aus,führangsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i denn Aufriß, teilweise den Schnitt einer Neunzylindermaschine, Abb. 2 einen Teilschnitt nach der Linie 2-2. der Abh. i, A'bb. 3 einen Teilschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i. Das Gehäuse A ist mit einer Ringkammer B versehen, die in beliebiger Weise. z. B. durch Gießen hergestellt ist. Eine Anzahl von Röhren oder Leitungen ist radial angeordnet, tun die Verbindung zwischen der Kammer B und jedem. der Zylinder herzu-.;tellen. Diese Leitungen sind reit Cl, Dl, El, C=, D2, E2, C3, D3 und E3 bezeichnet, und #liese Buchstaben sollen sowohl die Leitungen bezeichnen als auch die Zylinder, an welche sie angeschlossen sind.
  • Innerhalb der Ringkammer B liegt ein \Iittelk ern F mit drei Flügeln oder Stegen F', F2, F3, die radial verlaufen und die Kannmer B in drei Räume C4, D4, E4 zer- legen (Abb. 2 und 3) ; die Flügel sind schraubenförmig um den Kern F gelagert. Die drei Kammern sind selbst schraubenförmig, und die Steigung der Schraube ist so gewählt, daß jede Kammer ;sich an drei der radialen Leitungen anschließt; -diese drei Leitungen sind in gleichen Winkelabständen um die Kammer B oder mit anderen Worten um die Kurbelwele der Maschine verteilt. So versorgt die Kammer C4 die Zylinder Cl, C2, C3, die Kammer D4 versorgt die Zylind:er Dl, D=, D3 und die Kammer E4 die Zylinder El, E2, E3: Die Kammern C4, D4, E4 werden selbst von -den Karburatoren C6, P3, Eli gespeist, an welchen sie, wie aus Abb. 3 ersichtlich, an einer geeigneten Stelle angeschlossen sind. Selbstverständlich kann ein einziger dreifacher Karburator an Stelle von drei einzelnen Karburatoren verwendet werden.
  • Bekanntlich ist es .bei einer radialen oder rotierenden inneren Verbrennungsmaschine erforderlich, :daß die Reihenfolge der Zündung nicht in unmittelbar hintereinanderliegenden Zylindern verläuft, und deshalb ist die Reihenfolge bei .der vorliegenden Maschine Cl, El, D2. C3, Es, Dl, C2, E2, D3. Hieraas ist ersichtlich, daß, wenn ein beliebiger Zylinder (z. B. Cl) zündet, der nächste Zylinder der Gruppe, der zündet, um 2do° absteht (d. h. C3, C2 hintereinander). Die Saughübe der Zylinder haben natürlich denselben Winkelabstand, d. h. vom Beginn der Einsaugung durch die Leitung Cl bis zuan Beginn ider Einsaugung durch Ca beträgt er 24.0° oder Zweidrittelumdrehung der Kurbelwelle. Dieses genügt, am sicherzustellen, daß die Einsaugung für den ersten Zylinder beendet sein wird, bevor sie für den nächsten beginnt, und eine regelmäßige gleichförmige Verteilung der Mischung ist daher gewährleistet. Derselbe Vorgang tritt bei jeder der Kammern C4, D¢, El hinsichtlich der entsprechenden Zylindergruppen ein.
  • Die ringförmige Bauart der Kammern CI, D4, E4 bietet einen besonderen Vorteil darin, daß immer zwei Wege von einem Karburator zu jedem Zylinder vorhanden sind, und hierdurch werden Störungen vermieden, die eine vollständige Umkehr der Strömungsrichtung der Mischung herbeiführen würden. Man betrachte z. B. den Karburator Cl, der den Zylinder Cl durch die Leitung C4 versorgt. Die Mischung tritt durch die Leiturig C4 ein, fließt in ider einen Richtung an der Leitung C2 -und in der anderen Richtung an der Leitung G3 vorüber zu der Leitung Cl. Am: oder .kurz hinter dem Ende der Saugperiode für Cl beginnt die Einsaugung für C'. Ein Teil der Mischung fließt schon aus dem Karburator nach Ca, und der Teil, der in der anderen Richtung hinter C2 abströmt, hat nur noch hinter Cl seinen Weg fortzusetzen, um den Kreislauf zu vervollständigen und in die Leitung C3 überzutreten. Eine vollständige Umkehr der Strömung, kommt nur in dem Teil der Leitung C4 zwischen den Zylindern C3 und Cl zustande. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die Anordnung von zwei Wegen zwischen dem Karburator und jedem Zylinder gleichbedeutend ist mit einer Zunahme des wirksamen Querschnitts der Saugleitung.
  • Ferner ist hervorzuheben, daß die schraubenförmige Anordnung der Saugleitungen jedes Niederschlagen von Brennstoff aus der Mischung idurch die Wirbelwirkung verhindert und dieses, weil die Wirbelbewegung gleichmäßig in der ganzen Leitung auftritt.
  • Die beschriebene Bannart wird für den Erfindungszweck als besonders geeignet angesehen, weil sie verhältnismäßig einfach in ihrer Herstellung ist; denn es ist nicht notwendig, daß, .die Kammer B mit dem Kurbelgehäuse aus einem Stück besteht, oder daß die Flügel F1, F2, F3 eine gasdichte Verbindung .an .den Wandungen der Kammer B bilden. Selbstverständlich können aber auch andere Herstellungsarten angewendet werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. So können z. B. die drei getrennten Röhren zusammen in :eine Spirale gewunden werden, ähnlich wie die drei Leitungen C¢, D4, E4; oder wenn es nicht notwendig ist daß alle Röhren Cl, Dl, El in derselben senkrechten Ebene liegen, können .drei ringförmige Röhren nebeneinander angeordnet und die Verbindungsröhren zu den Zylindern können zum Anschluß an das Ringrohr entsprechend geneigt sein.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht in der Vereinfachung, .die sich für den Steuerantrieb (des Karbarators ergibt, da jede Art von Karburator verwendet und in jeder Stellung angebracht werden kann.
  • Die Erfindung kann für Maschinen verwendet werden, die eine andere Zahl von Zylindern haben als neun, z. B. sechs oder zwöllf, indem man eine entsprechende Anzahl von Gruppen zu drei Zylindern wählt; es ist auch nicht notwendig, daß die Zylinderanzahl auf ein Vielfaches. von drei beschränkt wird, obgleich in der Praxis diese Anordnung als diejenige mit dem höchsten Wirkungsgrad gilt. Jeder Zylinder hat bei je zwei Umdrehungen. der Maschine oder bei 720° zwei Ladungen einzusaugen, und die Anzahl der Zylinder in einer Gruppe wird bestimmt durch die Winkelgröße der Saugperiode, da die erste Bedingung ist, daß diese nicht überschneidet, oder daß die Überschneidung auf ein Mindestmaß herabgesetzt wind. Wenn diese Periode auf iSo° vermindert wenden kann, dann können vier Zylinder in jeder Gruppe oder sogar zwei in z. B. einer Vierzylinder-Zweitaktmaschine verwendet werden; es ist aber, wie erwähnt, praktisch erprobt, .daß drei die vorteilhafteste Zahl ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbrennungskraftmaschine mit sternförmig angeordneten Zylindern, die von einer Mehrzahl vorn Karburatoren gespeist werden, ,dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Saugleitungen, von denen jede einer Gruppe vom. Zylindern zugeordnet ist und diese allein speist, schraubenförmig umeinander angeordnet und von einem Ringgehäuse umgeben sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugleitung von einer Ringkammer gebildet wird, deren Kern mit schraubenförmig gewundenen Flügeln ausgestattet ist, durch welche die Kammer in die erforderliche Zahl von Schraubenleitungen zerlegt ist.
DEB96736D Verbrennungskraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern Expired DE355437C (de)

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