DE355089C - Vorschubvorrichtung fuer Markenaufklebe- oder Markenausgabevorrichtungen o. dgl. - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Markenaufklebe- oder Markenausgabevorrichtungen o. dgl.

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DE355089C
DE355089C DEK68597D DEK0068597D DE355089C DE 355089 C DE355089 C DE 355089C DE K68597 D DEK68597 D DE K68597D DE K0068597 D DEK0068597 D DE K0068597D DE 355089 C DE355089 C DE 355089C
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DEK68597D
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Krupp Stahl AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/18Label feeding from strips, e.g. from rolls
    • B65C9/1803Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels being cut from a strip
    • B65C9/183Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels being cut from a strip and transferred by gripping means or feeding rollers

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vorschubvorrichtung fÜr Plarkenaufklebe- oder Markenausgabevorrichtungen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf solche Vorschubvorrichtungen für Markenaufklebe- oder .#larkenausgabevorrichtungen o. dgl., bei denen der Markenstreifen, der an einer vor seinem Ende liegenden Stelle am Zurückgehen gehindert ist, durch einen gegen sein Ende stoßenden Anschlag zurückgeschoben wird, so daß er sich krümmt, dann von einem Vorschubwerkzeug an seinem Ende erfaßt und durch,dessen Bewegung zunächst straff gezogen und gleich darauf um eine oder mehrere Markenlängen gefördert wird. Hierbei kommt es häufig vor, daß der Streifen, besonders wenn er feucht ist, sich nicht zurückschieben läßt, sondern daß sein Ende entsprechend der Strecke, um die er zurückgeschoben werden soll,umklappt oder einreißt, was natürlich eine falsche Lage der abzutrennenden Marke zur Folge hat. Die E, rfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i bis 3 zeigen je einen Längsschnitt durch die Mitte der Vorschubvorrichtung bei verschiedenen Stellungen einzelner Teile, Abb. 4 und 5 je eine Ober- und Unteransicht der Vorrichtung und Abb. 6 eine in der Pfeilrichtung a (Abb. 3) gesehene Ansicht der Vorrichtung.
  • Es bezeichnet S den Markenstreifen, B die Markenbahn, 8 eine Bremse, die den Streifen an einer vor seine,-n Ende liegenden Stelle am Zurückgehen hindern soll, Z däs Vorschubwerkzung, an dem sich der AnschlagA züm Zurückschieben des Streifenendes befindet, und 17 zwei gleich ausgebildete, an der Markenbalm bei iS drehbar gelagerte Bügel, die dazu bestimmt sind, dein Streifenende künstlich eine Krümmung zu erteilen. Die Harkenbahn B wird aus der unteren dicken Platte i, welche eine flache rechteckige Ausfräsung von Markenbreite besitzt (Abb. 6), und einem Deckbleche 2 gebildet. Der Brernsliebel 8, welcher fest auf der in zwei Ansätzen 6 der Platte i drehbar gelagerten Welle 7 sitzt, endigt in zwei Zinken, die durch die beiden Aussparurigen 25 (Abb. 5) der Platte i in die Markenbahn hineinragen und an zwei Stellen auf den Streifen drücken. Den Aussparungen 25 gegenüber befinden sich inn Deckbleche 2 die genau so gestalteten Aussparungen :26, die von dem Streifen überbrückt werden. Sobald der für gewöhnlich zum Zwecke selbsttätiger Verriegelung an die letzte Marke angeklebte Papierstreifen unter der Bremse fortgezogen ist, dreht sich der Hebel 8 unter der Wirkung der Feder 9 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne herum und verriegelt mittels der Achse 7 (in nicht dargestellter Weise) die Antriebseinrichtung. Es sind an dem Bremshebel 8 zwei Zinken vorbanden, damit die Bremse sich stärker auf den ihn Streifen durchzudrücken. legen kann, ohne je mehr daß Gefahr solcher vorliegt Zinken ' vorhanden sind, um so stärker kann die Bremse drücken. Der Hebel 8 dient also einerseits zum Festhalten des Streifens beim Zurückschieben seines freien Endes durch den Anschlag A und anderseits zum selbsttätigen Verriegeln der Antriebseinrichtung. Zum erstgenannten Zwecke kann man auch eine besondere (nicht gezeichnete) Bremse anbringen, die am besten so gesteuert wird, daß sie entweder nur dann drückt, wenn der Streifen ge- krümmt wird, oder, wenn sie dauernd -wirkt, während dieser Zeit am stärksten drückt, so daß das Streifenende durch die Bügel 17 bei Festkleben an der Markenbahn sicher losgerissen wird. Der Hebel 8 würde in diesem Falle nur zum Verriegeln der Antriebseinrichtung dienen. Die Platte i und das Deckblech --> besitzen vorn je eine rechteckige Aussparung 2,2 Lind 21 für das Zugreifen der das Vorschubwerkzeug (Z) bildenden Zange (Abb. 4 bis 6). Das Deckblech :2 besitzt außerdem vorn noch zwei seitliche Aussparungen :23 für das Durchtreten des Spanners Sp, welcher den Streifen beim Abreißen der vorderen Marke festhält, so daß an dem Deckbleche vorn zwei Zinken:24 stehenbleiben. In der Aussparung 22 der unteren Platte führt sich ein,- kleine Brücke i i, welche von den an der Platte i befindlichen Winkeln ig gehalten \-,-ird und mit einer Führungsleiste 12 fest verbunden ist. Diese ist ihrerseits in einer von der Platte i abgeschlossenen rechteckigenAussparung eines an der Unterseite der Platte i befestigten Halters io geführt. Eine Zuge feder 13, welche das hakenförmige Ende der Leiste 1:2 mit dem feststehenden, auf den Winkeln ig befestigten Plättchen 14 verbindet, ist bestrebt, die Leiste 12 mit der, Brücke i i so weit nach rechts zu schieben, bis das hakenförmige Ende der Leiste i?, gegen den auch als Anschlag dienenden Halter io anschlägt. In dieser Stellung schneidet die Vorderkante der Brücke j i mit der Vorderkante der Platte i gerade ab (Abb. 1, 3, 5). Die Brücke i i soll erstens die Aussparung 22 in der Vorderkante der Platte i ausfüllen, damit der Markenstreifen beim Abreißen der vorderen Marke auf seiner ganzen Breite unterstützt ist, -Lind zweitens soll sie mittels der Führungsleiste 1:2 die doppelt vorhandenen Bügel 17 auf und ab, bewegen. Dies wird durch zwei seitlich an der Leiste 12 befindliche Lappen 15 mit Fenstern 16 erzielt (Abb. 5), durch welche die beiden Bügel 17 hindurchragen. Diese werden- von den Lappen 15 nach oben gedrückt, wenn die Lappen sich nach links bewegen, und treten durch Ausschnitte 2o (Abb. 5) der Platte i senkrecht zur Markenbahn in diese ein. Dies geschieht, wenn die Vorschubzange Z mit der unteren Maulhälfte die Brücke ii entgegen der Wirkung der Feder 13 zurückschiebt (Abb.:z). Damit die Streifenkrümmung eintreten kann, ist aus dem Deckbleche 2 ein rechteckiger Lappen 3 herausgedrückt. Wenn der Streifen gekrümmt wird, wird sein Ende etwas zurückgezogen, jedoch sind die Verhältnisse so gewählt, daß sich das Streifenende langsamer bewegt als der Anschlag A, so daß es von diesem eingeholtwird und hierauf der Streifen durch die von dem Anschlage ausgeübte Schubwirkul -ig noch weiter gekrümmt wird, wodurch er von den Bügeln 17 abgehoben wird. Damit das Streifenende infolge der Trägheit des Streifens nicht zu weit fliegt und sich vom Anschlage A entfernt, ist ein leichter Gewichtsliebel 5 angebracht, welcher bei 4 an dem Deckbleche 2 sehr leicht drehbar gelagert ist. An Stelle dieses Hebels 5 kann auch eine schwache Feder angebracht sein. Nachdem die Zange Z die in Abb. 2 gezeichnete Stellung erreicht hat, schließt sie sich, wobei das Streifenende in ihrem Maule festgeklemmt wird, und bewegt sich darauf nach rechts. Hierdurch gestattet sie der Brücke i i, ihr bis in die in Abb.. i und, 3 gezeichnete Stellung Zu folgen, wobei die Bügel 17 durch die Schlitze 20 hindurch unter Vermittlung der Leiste 1:2 wieder aus der Markenbahn entfernt werden. Die Bügel 17 können daher nicht hindern, daß sich bei der Rück-bewegung der Zange der Streifen wieder streckt und dann, ohne Reibung zu erfahren, um eine oder mehrere Markeillängen vorgezogen wird. In Abb. 3 bis 5 ist der Streifen in einer Lage dargestellt, bei der er etwa um eine halbe Marken-Mnge vorgezogen worden ist. -Nachdem der Streifen uni eine ganze oder mehrere ganze Markenlängen gefördert worden ist, wird er durch den Spanner Sp festgeklemint, woräuf der vor diesem befindliche Streifenteil von einer nicht gezeichneten Abreißvorrichtung abgerissen und verausgabt wird.
  • Durch die beschriebene - Anordnung der senkrecht zur Markenbahn beweglichen, bügelförmig gekrümmten Glieder 17 werden die eingangs erwähnten, bei den bekannten Vorschubvorrichtungen vorhandenen Übelstände mit voller Sicherheit beseitigt. Dadurch nämlich, daß die Bügel 17 von unten her in die Markenbalm eintreten, wird der - Markenstreifen, falls er infolge von Feuchtigkeit auf der Markenbahn festgeklebt sein sollte, von dieser abgelöst und vor dem Auftreffen des Anschlages A in eine Lage gebracht, in der er von demAnschlage regelrechtzurückgeschoben werden kann, ohne umgeklappt oder eingerissen zu werden. Ebensowenig ist infolge derWirkung der Bügel 17 ein Umklappen oder Einreißen des Markenstreifens möglich, wenn dieser infolge von Feuchtigkeit sich derart gewölbt hat, daß die Krümmungsachse in die Längsrichtung fällt; denn dadurch, daß der Streifen vor dem Auftreten des Anschlages A auf das Streifenende durch die Bügel 17 bereits eine Krümmung um eine querliegende Achse erhalten hat, ist mit Sicherheit gewährleistet, daß er regelrecht durch den Anschlag zurückgeschoben wird. Die Anordnung der Bügel 17 wirkt auch dann noch vorteilhaft, -wenn der Markenstreifen vollkommen trocken ist. Denn beim Fehlen der Bügel könnte hierbei der Fall eintreten, daß das Streifenende im Augenblicke des Auftreffens des Anschlages vollkommen gerade ist, wodurch ebenfalls leicht ein Umklappen oder Einreißen des Streifenendes verursacht werden kann, da die Kraft, die beim Auftreffen des Anschlages auf das verhältnismäßig wenig widerstandsfähige Streifenende ausgeübt wird, offenbar um so größer ausfällt, je weniger das Streifenende (um eine quer zu seiner Längsrichtung liegende Achse) gekrümmt ist. Ein weiterer Vorteil besteht noch darin, daß das Streifenende (lurch die Bügel 17 bereits eine rückwärts glerichtete Bewegung erhalten hat, wenn der Anschlag A auftrifft, so daß dieser nicht die Reibung der Ruhe, sondern nur die wesentlich kleinere Reibung derBewegung zu überwinden hat.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüc.ur,: i. Markenvorschubvorrichtung für Markenaufklebe- oder -ausgabevorrichtungen o. dgl., bei denen der an einer vor seinem Ende liegenden Stelle am Zurückgehen 0* gehinderte Markenstreifen durch einen gegen sein Ende stoßenden Anschlag zurückgeschoben wird, so daß er sich krümmt, dann von einem Vorschubwerkzeug an seinem Ende erfaßt und durch dessen Be-wegung zunächst straff gezogen und gleich darauf um eine oder mehrere Markenlängen gefördert -wird, dadurch ge- kennzeichnet, daß das Stück des Streifens (S), das zwischen dem Ende des Streifens und der Stelle liegt, an der dieser am Zurückgehen gehindert ist, so geführt wird, daß es in dem Augenblicke, in dem der Anschlag (A) gegen das Streifenende stößt, gekrümmt ist.
  2. 2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht zur Markenbahn (B) bewegliches Glied (Bügel 17) durch seinen Eintritt in die Markenbahn (B) den Streifen krümmt, bevor der Anschlag (A) gegen das Streifenende stößt und hierdurch die Krümmung vergrößert, und sich alsdann vor dem Straffziehen des Streifens (S) durch das Vorschub-werkzeug (Z). oder während des Straffziehens wieder aus der Markenbahn (B) herausbewegt. 3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i und --, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Krümmen des Streifens (S) bestimmte Glied (Bügel 17) so gesteuert wird, daß das Auftreffen des Anschlages (A) auf das Streifenende während des mit dem Krümmen des Streifens verbundenen Zurückziehens des Streifenendes stattfindet, 4. Vorschubvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gekrümmte Streifen (S) durch eine geringe (z. B. durch einen Gewichtshebel 5 erzeugte) Kraft belastet ist, die seiner Krümmung entgegerm, irkt.
DEK68597D 1919-04-04 1919-04-04 Vorschubvorrichtung fuer Markenaufklebe- oder Markenausgabevorrichtungen o. dgl. Expired DE355089C (de)

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