DE354485C - Projektionsschirm - Google Patents

Projektionsschirm

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DE354485C
DE354485C DET24165D DET0024165D DE354485C DE 354485 C DE354485 C DE 354485C DE T24165 D DET24165 D DE T24165D DE T0024165 D DET0024165 D DE T0024165D DE 354485 C DE354485 C DE 354485C
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Germany
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projection screen
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/56Projection screens
    • G03B21/60Projection screens characterised by the nature of the surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 354485 -KLASSE 42 h GRUPPE 23
(T24165IXj'42h)
John Frederick Robert Troeger in Brooklyn, V. St. A.
Projektionsschirm. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 19η die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 24. Dezember 1913 beansprucht.
Den ■ Gegenstand der Erfindung bildet ein durchscheinender Projektionsschirm für Lichtbilder.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Aufriß und
Abb. 2 einen Teil in schaubildlicher Ansicht.
Bei der Herstellung des den Schirm bildenden Gemisches verfährt man in folgender Weise. Man nimmt 4 Teile eines gelatine-
oder gummiartigen Stoffes, wie Gelatine oder Leim und setzt 2 Teile Glyzerin und 2 Teile Formaldehyd hinzu, kocht hierauf das Ganze, bis Wasser ausgetrieben wird und man eine breiige Masse erhält, welche zu Platten 10 gewalzt wird. Diese Platten werden, wenn sie sich noch in weichem Zustande befinden, mit einer gerippten Walze bearbeitet, so daß die Platten eine mit Wellungen 11 versehene oder gerippte Oberfläche erhalten. Hierauf werden die Platten in einem Ofen oder einem anderen geheizten Raum mit einer Temperatur von etwa 400C getrocknet. Das Glyzerin macht die Platten biegsam, während das Formaldehyd ihnen Härte verleiht und sie unempfindlich gegen Witterungsänderungen (Temperatur, Feuchtigkeit) sowie feuersicher macht. Infolgedessen kann der Projektionsschirm im Freien verwandt werden, ohne von der Witterung beeinflußt zu werden, und ist sicher gegen Feuersgefahr.
Wenn man die Platte zu verstärken wünscht, so wird ein netzartiges Gewebe aus Faserfäden ausgespannt und dieses auf die Platte, wenn diese sich noch in weichem Zustande befindet, gelegt. Die Fasern bestehen aus einem starken, jedoch durchscheinenden Stoff, wie Seide o. dgl., und werden in die Platte eingebettet, indem man sie in das weiche Material einführt. Dann kann die Platte noch mit einer Walze bearbeitet werden, um die Fasern vollständig in die Platten einzubetten und die Oberfläche, in welche die Fäden eingeführt worden sind, vollständig eben und zusammenhängend zu gestalten. ■ Um die Wetterbeständigkeit und die Dauerhaftigkeit des Projektionsschirmes noch weiter zu erhöhen, wird dieser mit einer dünnen Schicht einer durchscheinenden, zähen, biegsamen und wetterbeständigen Masse überzogen. Diese Masse wird zweckmäßig auf folgende Weise hergestellt: 10 Teile luftgetrocknete weiße Seife und 10 Teile Alaun werden getrennt in Wasser aufgelöst und getrennt gekocht. Hierauf werden sie gemischt, wobei man eine breiige Masse erhält, welche aus stearinsaurem, palmitinsaurem und ölsaurem Salz des Aluminiums besteht. Dann wird] alles Wasser entfernt und der Rückstand vollständig getrocknet. Dieser wird hierauf in 30 Teilen Benzin gelöst. In diese Lösung wird die in der vorbeschriebenen Weise hergestellte Platte eingetaucht und dann getrocknet. Das Benzin verdampft schnell, und man erhält einen harten, zähen, biegsamen und wetterbeständigen Überzug, welcher die Platte vollständig einschließt und sie gegen alle Witterungseinflüsse schützt.
Es ist durch praktische Versuche festgestellt worden, daß durch den Schirm mit Überzug die Farbentöne bei der Projektion eines farbigen Bildes vom künstlerischen Standpunkt aus in hervorragender Weise zum Ausdruck kommen. Zu gleicher Zeit wird ein weiches Bild erzielt, wodurch die ermüdende Wirkung auf die Augen der Zuschauer vollständig beseitigt wird.
Wenn der vorbeschriebene Überzug angewandt wird, so kann das Formaldehyd bei der Herstellung des Schirmes in Fortfall kommen, ohne dadurch die Vorteile des Schirmes wesentlich zu beeinträchtigen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Projektionsschirm, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Mischung von gelatine- oder gummiartigem Stoff mit Glyzerin besteht.
2. Projektionsschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Mischung von gelatine- oder gummiartigem Stoff mit Glyzerin und Formaldehyd besteht.
3. Projektionsschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Projektionsschirm bildende Schicht eine Verstärkungseinlage aus durchscheinenden Fasern hat.
4. Projektionsschirm nach Anspruch 1,
2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Projektionsschirm bildende Schicht mit einer durchscheinenden Schicht einer seifenartigen Verbindung des Alumminiums überzogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET24165D 1913-12-24 1920-07-04 Projektionsschirm Expired DE354485C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US354485XA 1913-12-24 1913-12-24

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DE354485C true DE354485C (de) 1922-06-09

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ID=21882742

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DET24165D Expired DE354485C (de) 1913-12-24 1920-07-04 Projektionsschirm

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