AT87783B - Projektionsschirm. - Google Patents

Projektionsschirm.

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AT87783B
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John Frederick Robert Troeger
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John Frederick Robert Troeger
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  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Projektionsschirm. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein durchscheinender Projektionsschirm für Lichtbilder. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. i einen Aufriss und
Fig. 2 einen Teil in schaubildlicher Ansicht. 



   Bei der Herstellung des den Schirm bildenden Gemisches verfährt man in folgender Weise. Man nimmt vier Teile eines gelatin-oder gummiartigen Stoffes, wie Gelatin oder Leim, und setzt zwei Teile Glyzerin und zwei Teile Formaldehyd hinzu, kocht hierauf das Ganze, bis Wasser ausgetrieben wird und man eine breiige Masse erhält, welche zu Platten 10 gewalzt wird. Diese Platten werden, wenn sie sich noch in weichem Zustande befinden, mit einer gerippten Walze bearbeitet, so dass die Platten eine mit Wellungen 11 versehene oder gerippte Oberfläche erhalten. Hierauf werden die Platten in einem Ofen oder einem anderen geheizten Raum mit einer Temperatur von etwa 400 C getrocknet.

   Das Glyzerin verleiht den Platten Biegsamkeit, während das Formaldehyd ihnen Härte verleiht und sie unempfindlich gegen Witterungsänderungen, wie Temperaturveränderungen, Feuchtigkeitsgehaltsänderungen, sowie feuersicher macht. Infolgedessen kann der Projektionsschirm im Freien verwendet werden, ohne von der Witterung beeinflusst zu werden, und ist sicher gegen Feuersgefahr. 



   Wenn man die Platte zu verstärken wünscht, so wird ein netzartiges Gewebe ausgespannt und dieses auf die Platte, wenn diese sich noch in weichem Zustande befindet, gelegt. Die Fasern bestehen aus einem starken, jedoch durchscheinenden Stoff, wie Seide o. dgl. Die Fasern werden hierauf in die Platte eingebettet, indem man sie in das weiche Material einführt. Dann kann die Platte noch mit einer Walze bearbeitet werden, um die Fasern vollständig in die Platten einzubetten und die Oberfläche, in welche die Fäden eingeführt worden sind, vollständig eben und zusammenhängend zu gestalten. 



   Um die   Wetterbeständigkeit   und die Dauerhaftigkeit des Projektionsschirmes noch weiter zu erhöhen, wird dieser mit einer dünnen Schicht einer durchscheinenden, zähen, biegsamen und wetterbeständigen Masse überzogen. Diese Masse wird zweckmässig auf folgende Weise hergestellt : zehn Teile   luftgetrockneter "weisser Seife" und 10   Teile Alaun werden getrennt in Wasser aufgelöst und getrennt gekocht, hierauf werden sie gemischt, wobei man eine breiige Masse erhält, welche aus stearinsaurem, palmitinsaurem und ölsaurem Salz des Aluminiums besteht. Dann wird das Wasser vollständig entfernt und der Rückstand vollständig getrocknet. Dieser wird hierauf in   30   Teilen Benzin gelöst. In diese Lösung wird die in der vorbeschriebenen Weise hergestellte Platte eingetaucht und dann getrocknet.

   Das Benzin verdampft schnell und man erhält einen harten, zähen, biegsamen und wetterbeständigen Überzug, welcher die Platte vollständig einschliesst und sie gegen alle Witterungseinflüsse schützt. 



   Es ist durch praktische Versuche festgestellt worden, dass durch den Schirm mit Überzug die Farbentöne bei der Projektion eines farbigen Bildes vom künstlerischen Standpunkt aus in hervorragender Weise zum Ausdruck kommen. Zu gleicher Zeit wird ein weiches Bild erzielt, wodurch die ermüdend Wirkung auf die Augen der Zuschauer vollständig beseitigt wird. 

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   Wenn der vorgeschriebene Überzug angewandt wird, so kann das Formaldehyd bei der Herstellung des Schirmes in Fortfall kommen, ohne dadurch die Vorteile des Schirmes wesentlich zu beeinträchtigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Projektionsschirm, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer Mischung von gelatinoder gummiartigem Stoff mit Glyzerin besteht.

Claims (1)

  1. 2. Projektionsschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer EMI2.1 den Projektionsschirm bildende Schicht eine Einlage aus durchscheinenden Fasern besitzt, wodurch der Schirm verstärkt wird.
    4. Projektionsschirm nach den Ansprüchen tj 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Projektionsschirm bildende Schicht mit einer durchscheinenden Schicht einer seifenartigen Verbindung des Aluminiums, welche aus stearinsaurem, ölsaurem oder palmitinsaurem Salz des Aluminiums besteht, überzogen ist, um die Wetterbeständigkeit und Dauerhaftigkeit des Schirmes zu erhöhen,
AT87783D 1913-12-24 1920-07-05 Projektionsschirm. AT87783B (de)

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