DE35404C - Schieber mit dreieckigem Querschnitt zur gleichzeitigen Steuerung zweier Dampfcylinder - Google Patents

Schieber mit dreieckigem Querschnitt zur gleichzeitigen Steuerung zweier Dampfcylinder

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DE35404C
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Germany
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A. REIS in Antwerpen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1885 ab.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer vollständigen Dampfmaschine;
Fig. 2 ist ein Grundrifs der Maschine mit Ansicht des Schiebers und des Kühlers;
Fig. 3 ist eine Stirnansicht;
Fig. 4 ist ein Querschnitt der Cylinder und Schieber;
Fig. 5 bis 12 sind verschiedene Ansichten und Schnitte der Steuerung E.
A bezeichnet den Hochdruckcylinder, B den Niederdruckcylinder, R den Kühler, K das Verbindungsrohr zwischen -R und B, D die Pumpe, F deren Vertheilungsschieber, welcher durch P in Bewegung gesetzt wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine geeignete und praktische Verbindung zwischen den Cylindern A und B und dem Kühler R durch einen Schieber E herzustellen. Dieser Schieber stellt also, indem er den Generator mit dem kleinen Cylinder A, diesen mit dem grofsen Cylinder B und Cylinder B mit dem Kühler R verbindet, eine dreifache Verbindung her.
Die innere Steuerung E besteht hauptsächlich aus einem Gehäuse G und aus dem Schieber T. Der Schieber ist von V-förmiger Gestalt, um bei einem geringen Räume zwei möglichst grofse Oberflächen zu bieten. · Der Deckel Gr trägt ein Rohr J, welches mit dem Kessel in Verbindung steht.
Das Schiebergehäuse enthält auf einer Seite Kanäle C C', welche mit dem grofsen Cylinder in Verbindung stehen, und auf der anderen Seite Kanäle C" C", welche mit dem kleinen Cylinder in Verbindung stehen. Vermittelst zweier unten gelegener Rohre MM steht der innere Theil des Gehäuses mit dem Kühler R in Verbindung.
Die Kanäle CCCC" enden in Kammern cc'c"c'", welche in die Seitenwände des Gehäuses eingearbeitet sind. Von jeder dieser Kammern gehen zwei Kanäle ab, welche sich zu einer Oeffnung im Innern des Gehäuses vereinigen. Die Kanäle C C C" C" endigen ebenfalls in dem inneren Spiegel des Gehäuses in acht Oeffnungen 1,2, 3, 4, ia, 2% 3% 4a. Die zwei Rohre M M' münden im Spiegel des Gehäuses in den Oeffnungen 5 und 5a.
Der Schieber T von V-förmiger Gestalt trägt auf einer seiner beiden Flächen zwei Oeffnungen I, Ia, welche die Schieberlappen durchbrechen und dem von dem Rohre J kommenden Dampf freien Durchgang gewähren.
Auf der anderen Fläche des V-Schiebers sind zwei Höhlungen Y Y' angeordnet, und zwar derartig, dais sie abwechselnd die Oeffnungen 4, 5 und 4a, 5a des Gehäuses in Verbindung setzen. Endlich befindet sich auf dem mittleren Theil eine Kammer, welche die Oeffnungen II, III und IIa, IIIa in Verbindung mit einander bringt.
Die Fig. 5 bis 12 stellen verschiedene Ansichten des Schiebers dar. Fig. 7 ist eine Ansicht des Schiebers von oben, bei abgenommenem Deckel. Fig. 9 und 10 sind Querschnitte durch den Schieber und das Gehäuse nach m-n und o-p und daher quer durch die Oeffnungen C C" und C C" gelegt. Fig. 8 ist eine Stirnansicht des Schieberkastens. Fig.' 5 und 11 sind zwei Längsschnitte durch den Schieber. Fig. 6 und 12 sind Seitenansichten
des Schiebers, welche den Anschlufs des Schieberkastens an die beiden Cylinder zeigen.
In der Stellung, welche in den verschiedenen Figuren zur Darstellung gelangt ist, strömt der Kesseldampf aus der Röhre J in das Gehäuse G, geht durch die Oeffnungen ι des Schiebers nach der Kammer c und tritt durch das Rohr C in den kleinen Cylinder A.
Der Dampf, welcher sich zur gleichen Zeit auf der anderen Seite des Kolbens in dem Cylinder A befindet, wird durch den Kanal C und die Kammer c' ausgelassen und gelangt durch die Oeffnungen 2 des Gehäuses und II des Schiebers in die centrale Kammer;{ desselben^ Von da geht er durch die Oeffnungen III des Schiebers und \ des Gehäuses nach der Kammer C" und endlich nach dem grofsen Cylinder B.
Der Dampf, welcher sich in diesem Moment hinter dem Kolben des Cylinders B befindet, wird abgeführt durch den Kanal C", die Kammer c'", die Oeffnung 4 des Gehäuses, die Kammer Y des Schiebers, die Oeffnung 5 des Gehäuses und den Kanal M' zum Kühler R,
Der Schieber T wird bewegt durch eine Stange N, welche durch eine Stopfbüchse Q. geht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Bei einer Dampfmaschine die Anwendung eines Schiebers E von V-förmiger Gestalt mit einer mittleren Kammer Z, zwei Seitenkammern Y Y' und sechs getrennten Oeffnungen I, II, III, Ia, IIa, IIIa in Verbindung mit einem Gehäuse G, welches mit zehn Oeffnungen 1, 2, 3, 4, 5, ia, 2a, 3a, 4a, 5a, einem Eintrittsrohr J und zwei Austrittsröhren MM' versehen ist, derart, dafs der vom Kessel kommende Dampf durch den Schieber E zum Cylinder A und von da wiederum durch denselben Schieber zum "Cylinder B und endlich von hier zum Kühler R gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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