DE43995C - Kolbenschieber für Dampfcylinder - Google Patents

Kolbenschieber für Dampfcylinder

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DE43995C
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P. ARMINGTON in Providence, Rhode Island, V. St. A
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Kolbenschieber für Dampfcylinder.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1887 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Dampfschieber für schnellgehende Dampfmaschinen und verfolgt den Zweck, das Schiebergehäuse so zu construiren, dafs der Schieber eine grofse Tragfläche erhält. Zu dem Zweck besteht der Dampfschieber aus zwei mit Aussparungen versehenen Kolbenschiebern, welche unabhängig von einander mit dem Dampfcylinder communiciren. Diese Kolbenschieber sind in Schiebergehäusen untergebracht, welche mit Kanälen ausgestattet sind. Letztere erstrecken sich um das Gehäuse und communiciren mit dem Dampfcylinder, wobei diese Kanäle mit einer Haupt- und einer Nebenaussparung des betreffenden Schiebers in Verbindung treten. Auf diese Weise empfängt der Dampfcylinder ein Maximum von Dampf bei einem Minimum von Arbeit für den Schieber, wobei in letzterem der schädliche Raum auf ein Minimum verringert wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen wird ein mit der neuen Schieberanordnung ausgestatteter Dampfcylinder durch Fig. 1 im Längenschnitt und durch Fig. 2 im Querschnitt nach χ - χ, Fig. ι, veranschaulicht, während Fig. 3 einen der Kolbenschieber im Schnitt zeigt. Fig. 4 stellt eine Modification dar.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen, sind an einen Dampfcylinder A zwei von einander unabhängige Schiebergehäuse α, α1 angegossen und von einem Schieberkasten umgeben. Jedes Gehäuse a, al dient zur Aufnahme eines Kolbenschiebers a2 bezw. α3, welche durch eine Stange a* in Verbindung gebracht sind und auf diese Weise eine gleichmäfsige Bethätigung erhalten. Jeder Schieber ist an einem Ende geschlossen, an dem anderen Ende dagegen geöffnet, um frischen Dampf aufzunehmen. In der Nähe des einen Endes jedes Gehäuses α,' α1 befindet sich ein ringförmiger Kanal b, welcher in dem betreffenden Gehäuse die Hauptdampfverbindung für den entsprechenden Kanal b\ έ2 des Dampfcylinders A bildet; aufserdem ist an den gegenüberliegenden Enden jedes Gehäuses a, a1 ein ringförmiger Kanal b3 vorgesehen , welcher einen geringeren Querschnitt als der Kanal b besitzt und mit letzterem durch eine an dem oberen Theil des betreffenden Gehäuses angeordnete Dampfrinne b* verbunden ist, während derselbe mit dem Kanal des Dampfcylinders durch eine im unteren Theil des betreffenden Gehäuses liegende Dampfrinne bs in Verbindung tritt. Jeder der Kolbenschieber α2, α3 ist hohl, trägt an seinen inneren Wandungen Rippen c und hat ringförmige Aussparungen c\ c2, welche die Verbindung mit den Kanälen b, bl vermitteln. Da nun die innere Oberfläche jedes Schiebergehäuses a, al den Sitz für den zugehörigen Schieber bildet und die Länge des letzteren im wesentlichen gleich derjenigen der inneren Wandung des betreffenden Gehäuses ist, so erhält jeder Schieber eine seiner Länge im wesentlichen entsprechende Lagerung, so dafs sich derselbe im Gleichgewicht befindet, mag die Maschine schnell oder langsam laufen.
In den Fig. 1 bis 4 ist der Dampf im Begriff, in den Dampfcylinder durch den Kanal bx
und den Kanal b3 mit Hülfe des Schiebers α2 zu treten. Die Aussparung c2 des letzteren besitzt einen solchen Querschnitt im Vergleich zu demjenigen der Aussparung c1, dafs die volle Oeffnung der Aussparung c2, vermehrt um den Theil der Oeffnung der Aussparung c1, welcher zugleich mit der Aussparung c2 in Verbindung mit dem Dampfcylinder steht, gleich der vollen Oeffnung der Aussparung c1 ist, so dafs also das Maximum von Dampf in den Dampfcylinder tritt bei einem Minimum von Arbeit für den Schieber. In Fig. ι sind die Schiebergehäuse a, ax an ihren Enden mit den Abdampföffnungen d, d1 verbunden, so dafs der Abdampf aus dem Dampfcylinder schnell entfernt werden kann. An Stelle der beiden Abdampföffnungen ist in Fig. 4 für* beide Dampf kanäle b1, £2 eine gemeinschaftliche Abdampföffnung angebracht, welche zwischen den Schiebergehäusen a, a1 liegt, doch sind hier die Kolbenschieber umgekehrt wie in Fig. 1 angeordnet, so dafs sie den Dampf an den Aufsenenden ihrer Gehäuse erhalten.

Claims (1)

  1. Pa tent- Anspruch:
    An Dampfschiebern, welche in. zwei mit einander verbundenen, an einem Ende geschlossenen Kolbenschiebern bestehen, in deren Gehäusewandungen die Dampfkanäle des Cylinders sich zu Kanälen b fortsetzen, die Anordnung einer gröfseren und einer kleineren Aussparung fc1 und c2) in Combination mit einem einen geringeren Querschnitt als der Kanal b besitzenden und sowohl mit diesem als auch mit dem betreffenden Cylinderdampfkanale verbundenen Kanäle (b 3J des zugehörigen Gehäuses, zu dem Zwecke, dem Dampfschieber eine grofse Lagerfläche bei geringer Arbeit und verhältnifsmäfsig grofsen Dampfmengen zu geben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43995D Kolbenschieber für Dampfcylinder Expired - Lifetime DE43995C (de)

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