DE3538119A1 - Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen

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Heinz-Guenter Kortenhaus
Karl Muench
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Sichern eines auf einem plattenförmigen Träger, vorzugsweise einer Palette, gebildeten Blockes von geschichteten Einzelpackungen, wie Kartons, Trays u. dgl., gegen Herausfallen oder Verrutschen der Einzelpackungen durch Anbringen von zwischen Einzelpackungen wirksamen Verbindungselementen an der Außenseite des Blockes.
Aus DE-AS 18 10 230 ist es bekannt, gruppenweise, z. B. auf Paletten gestapelte Gegenstände mit einer schweiß- oder heißsiegelfähigen Packstoffbahn zu umhüllen. Diese Packstoffbahn ist teuer, erfordert aufwendige Vorrichtungen zum Anlegen an dem Block von gestapelten Gegenständen und ergibt umfangreichen Abfall, wenn wolche Blöcke aufgelöst bzw. die Gegenstände vereinzelt werden sollen.
Aus DE-GM 73 20 910 und DE-OS 24 43 642 ist es auch bekannt, auf plattenförmigen Trägern, insbesondere Paletten, gestapeltes Gut mit bandförmigen Verbindungselementen zu umreifen. Wenngleich beim Auflösen solcher umreifter Stapel weniger Abfallmaterial entsteht als beim vollständigen Umhüllen von Stapeln oder Blöcken, verursacht auch das Umreifen von Stapeln oder Blöcken erhebliche Kosten und macht aufwendige Vorrichtungen erforderlich.
Aus DE-OS 19 27 534 und DE-OS 24 19 990 ist es bekannt, Einzelbehälter durch auf ihren Außenflächen angebrachte Verbindungselemente, beispielsweise Verklebungsstellen, zu Gruppen bzw.Verpackungseinheiten zu vereinigen. Solche Verbindungselemente, insbesondere Klebeverbindung an den Außenflächen von Einzelbehältern, insbesondere an Traypackungen oder Schachtelpackungen, haben jedoch den Nachteil, daß beim Vereinzeln der Einzelpackungen bzw. Einzelbehälter an den Außenflächen Reste der Verbindungselemente verbleiben, die beim Gebrauch von Einzelbehältern störend sind oder bei Trayverpackungen oder Schachtelverpackungen eine örtliche Zerstörung des Verpackungswerkstoffes bedingen. Je nach Faserrichtung, Leimauftrag und Reißrichtung entstehen unterschiedlich große Reißstellen bzw. verbleibende Reste der Verbindungselemente. Da die Außenseite von Einzelbehältern und Einzelverpackungen in den meisten Fällen bedruckt oder codiert sind, ist das direkte Aneinanderkleben der Einzelverpackungen bzw. Einzelbehälter an ihren Außenseiten nur in Einzelfällen praktikabel.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine vollwirksame Sicherung für einen auf einem plattenförmigen Träger, vorzugsweise einer Palette gebildeten Block von geschichteten Einzelpackungen gegen Herausfallen oder Verrutschen der Einzelpackungen zu schaffen, die mit geringem Aufwand an Zeit, Material und Vorrichtungen herstellbar und leicht und ohne Beschädigung der Einzelpackungen und ohne Anfall von Abfall entfernt bzw. aufgelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, dessen Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegeben sind.
Die erfindungsgemäß zu bildenden Verklebungsstellen bilden nur Einzelverpackungen zusammenhaltende Sollbruchstellen und sind nur an den Blockaußenseiten an einigen Stellen anzubringen. Die Verklebungsstellen können vor dem Auflösen des Blockes entlang der jeweiligen Stoßfuge zwischen den Einzelpackungen mit einem Messer durchgeschnitten werden. Der Materialaufwand ist gering, insbesondere wenn die Verklebungsstellen tupfen- oder fleckförmig durch Aufbringen von verflüssigtem Heißklebemittel gebildet werden. Das Aufbringen der Verklebungsstellen läßt sich auch schnell und ohne großen Vorrichtungsaufwand durchführen.
Für das Anbringen der Verklebungsstellen kommen einfache Vorrichtungen in Betracht. Man kann dabei ausgehen von einem Gestell mit Einrichtungen zum ausgerichteten Aufnehmen oder Vorbeiführen eines auf einem plattenförmigen Träger, beispielsweise einer Palette gebildeten Blockes von Einzelpackungen, wobei an diesem Gestell angeordnete Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial an jedem Block sowie Führungseinrichtungen zum Heranbringen und Abführen solcher Blöcke von Einzelpackungen vorgesehen sind. Erfindungsgemäß enthalten die Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial Spritzdüsen für Heißklebemittel, die an mindestens einem für relatives Vorbeibewegen bezüglich des aufgenommenen bzw. vorbeigeführten Blockes am Gestell angeordneten Träger- und Führungsarm einstellbar angebracht sind, wobei in den Spritzdüsen oder den Zuführungen für Heißklebemittel zu den Spritzdüsen zeitlich in Offenstellung steuerbare Absperrventile oder Spritzdruckerzeuger angebracht und Steuereinrichtungen für die Relativbewegung von Träger- und Führungsarm und Block und das zeitliche Öffnen der Absperrventile bzw. der Spritzdruckerzeuger vorgesehen sind, die entsprechend einem gewünschten Muster der anzubringenden Verklebungsstellen einstellbar oder zum Ansprechen auf an den Einzelpackungen aufgebrachten, beispielsweise aufgedruckten, Steuerungsmarken ausgebildet sind.
Besonders einfach läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung ausbilden, wenn nur auf der Oberseite und/oder zwei sich gegenüberliegenden Seitenflächen eines Blockes aus Einzelpackungen Verklebungsstellen anzubringen sind. Das Gestell kann dann torartig an einer Transportbahn für die Blöcke angebracht sein und feststehende Träger- und Führungsarme für Spritz- oder Abtropfdüsen aufweisen, die dann beim Vorbeiführen des Blockes auf der Transportbahn mit dem gewünschten Anbringungsmuster der Verklebungsstellen und zeitlich zu steuern sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 6 Beispiele für die erfindungsgemäße Sicherung eines auf einer Palette gebildeten Blockes von Einzelpackungen in Form von Kartons bzw. Trays in perspektivischer Darstellung;
Fig. 7 eine tupfenförmige Verklebungsstelle an dem Treffpunkt der Stoßfugen zwischen drei kartonförmigen Einzelpackungen in Ansicht;
Fig. 8 eine tupfenförmige Verklebungsstelle am Treffpunkt der Stoßfugen zwischen vier kartonförmigen Einzelpackungen;
Fig. 9 einen Schnitt A-B gemäß Fig. 12 durch eine tupfenförmige Verklebungsstelle in etwas vergrößerter Darstellung gegenüber Fig. 12;
Fig. 10 eine tupfenförmige Verklebungsstelle an der Stoßkante zweier benachbarter Trays in Ansicht;
Fig. 11 eine abgewandelte Ausführungsform von kartonartigen Einzelpackungen in Ansicht;
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform von Verklebungsstellen am Treffpunkt der Stoßfugen zwischen benachbarten kartonartigen Einzelpackungen;
Fig. 13 erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anbringen von Verklebungsstellen an den Umfangsflächen eines Blockes von Einzelpackungen, schematisch in perspektivischer Darstellung;
Fig. 14 die Vorrichtung nach Fig. 13 in Draufsicht und
Fig. 15 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbringen von Verklebungsstellen auf der Oberseite eines Blockes von Einzelpackungen, angeordnet an einer Stapelvorrichtung.
In den Beispielen der Fig. 1 bis 4 ist ein Block 30 von Einzelpackungen 31 in Form von Kartons auf einer Palette 32 gebildet, wobei die horizontalen Stoßfugen 33 zwischen Kartons zweier übereinander angeordneter Lagen durchgehend ausgerichtet sind, während die vertikalen Stoßfugen 34 zwischen jeweils zwei in derselben Lage nebeneinander angeordneten Kartons gegenüber den vertikalen Stoßfugen 34 in benachbarten Lagen ausgerichtet oder versetzt sein können. Im Beispiel der Fig. 1 sind die Einzelpackungen 31 der beiden obersten Lagen dadurch miteinander gegen Verrutschen abgesichert, daß an den Eckpunkten der Einzelpackungen, also am Treffpunkt der horizontalen Stoßfugen 33 und der vertikalen Stoßfugen 34 aller benachbarten Einzelpackungen 31 der obersten und der zweitobersten Lage jeweils eine Verklebungsstelle, beispielsweise eine tupfenförmige Verklebungsstelle 35, angebracht ist.
Im Beispiel der Fig. 2 sind die Einzelpackungen 31 der beiden obersten Lagen und die Einzelpackungen 31 der beiden untersten Lagen des Blockes 30 durch Verklebungsstellen 35 miteinander gesichert. Die Verklebungsstellen 35 sind in diesem Beispiel an Treffpunkten von horizontalen Stoßfugen 33 und vertikalen Stoßfugen 34 derart angeordnet, daß in der jeweiligen Außenfläche jede Einzelpackung 31 der obersten Lage und der zweitobersten Lage und auch jede Einzelpackung 31 der untersten Lage und der zweituntersten Lage eine Verklebungsstelle 35 trägt.
Im Beispiel der Fig. 3 sind auf den gesamten Flächenbereich aller vier Umfangsflächen des Blockes 30 an allen Treffpunkten von horizontalen Stoßfugen 33 und vertikalen Stoßfugen 34 Verklebungsstellen 35 angebracht. Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte mehr oder weniger starke Absicherung des Blockes 30 aus Einzelpackungen ist den jeweiligen Anforderungen entsprechend zu wählen. Man kann beispielsweise die im Beispiel der Fig. 3 gezeigte starke Absicherung eines Blockes 30 bevorzugt dann anwenden, wenn ein Block 30 auch nach dem Abnehmen der obersten und zweitobersten Lage von Einzelpackungen 31 noch voll gegen Verschieben und Verrutschen der Einzelpackungen 31 gesichert sein soll. Dies kommt beispielsweise in Betracht, wenn sich das Auflösen eines Blockes 30 aus Einzelpackungen 31 über einen längeren Zeitraum verteilt, und während dieses Zeitraumes der angebrochene Block noch transportiert werden muß.
Im Beispiel der Fig. 4 sind nur die Einzelpackungen 31 der obersten Lage eines auf einer Palette 32 gebildeten Blockes 30 miteinander gegen gegenseitiges Verschieben gesichert. In diesem Beispiel sind die Einzelpackungen 31 zur Bildung des Blockes 30 derart auf die Palette 32 aufgesetzt, daß sowohl die sich in Vorschubrichtung (Pfeil 36) erstreckenden Stoßfugen 38 als auch die sich quer dazu erstreckenden Stoßfugen 37 durchgehend ausgerichtet sind und ein sich kreuzendes Stoßfugenmuster bilden. Im Beispiel der Fig. 4 sind Verklebungsstellen 35 an sämtlichen Kreuzungspunkten der Stoßfugen 37 und 38 angebracht.
Die im Beispiel der Fig. 4 vorgesehene Sicherung des Blockes 30 nur durch auf der Oberseite angebrachte Verklebungsstellen 35 ermöglicht verhältnismäßig einfache, sparsame Anbringung von Verklebungsstellen. Dafür ist aber auch nur eine Sicherung des Blockes 30 in seiner obersten Lage geschaffen und diese Sicherung vollständig beseitigt, sobald die oberste Lage von Einzelpaketen 31 von Block 30 abgenommen ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Block 40, der aus in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 auf einer Palette 42 gebildet ist. Solche Einzelpackungen 41 weisen ein schalenartiges Unterteil 42 auf, in welches stückförmige Ware oder mit Ware gefüllte Verpackungsbehälter, wie Flaschen, Dosen, Faltschachteln usw. eingesetzt und mit dem schalenförmigen Unterteil 42 in Folie verpackt, beispielsweise eingeschrumpt sind, so daß jede Einzelpackung 41 eine eigene Verpackungseinheit bildet. Der Block 40 aus Einzelpackungen 41 ist derart ausgebildet, daß alle horizontalen Stoßfugen 33 zwischen zwei Lagen miteinander ausgerichtet sind.
Hierdurch wird in jeder Lage von Einzelpackungen 41 ein sich ringsum erstreckender durchgehend ausgerichteter Streifen 43 durch die Ränder des schalenförmigen Packungsunterteiles 42 gebildet.
Im Beispiel der Fig. 5 ist lediglich die oberste Lage von Einzelpackungen 41 gegen Verschieben bzw. Verrutschen gesichert. Hierzu ist im Bereich des sich ringsum erstreckenden Streifens 43 an jeder vertikalen Stoßfuge 34 eine auf zwei benachbarte Einzelpackungen 41 greifende Verklebungsstelle 35 angebracht. Hierdurch sind die in die Außenfläche des Blockes 40 greifenden Einzelpackungen 41 der obersten Lage zu einem ringförmigen Abdeckelement für den Block 40 miteinander verbunden. Durch die besondere Art dieser Einzelpackungen 41, nämlich den vorstehenden Umfangsrand des schalenförmigen Unterteiles 42 und die sich daraus im Block 40 ergebenden vorstehenden ringsum erstreckenden, in den Umfangsflächen vorstehenden Streifen 34 ist ein Übergreifen der Verklebungsstellen 35 auf die Einzelpackungen 41 der zweituntersten Lage im allgemeinen nicht möglich. Jedoch reicht für die meisten Transportanforderungen die Bildung eines ringförmigen Gebildes von miteinander verbundenen Einzelpackungen der obersten Lage des Blockes 40 aus. Für solche Fälle, in welchen eine stärkere Absicherung des Blockes 40 erwünscht oder erforderlich ist, können auch mehrere Lagen des Blockes 40 abgesichert werden, indem man auf dem in der jeweiligen Lage gebildeten, sich ringsum erstreckenden, etwas nach außen vorstehenden Streifen 43 Verklebungsstellen 35 an den vertikalen Stoßfugen 34 anbringt, so daß die nebeneinander angeordneten Einzelpackungen 41 von der jeweiligen Verklebungsstelle übergriffen und miteinander verbunden werden. Die Fig. 6 zeigt ein Beispiel, bei welchem sämtliche sich ringsum erstreckende vorstehenden Streifen 43 und damit sämtliche Lagen an den vertikalen Stoßfugen 34 mit Verklebungsstellen 35 versehen sind.
Insgesamt zeigen die Beispiele der Fig. 1 bis 6, daß die Anzahl und die Anordnung der Verklebungsstellen 35 den jeweiligen Sicherungsbedürfnissen eines auf einer Palette 32 gebildeten Blockes 30 bzw. 40 von Einzelpackungen 31 bzw. 41 und auch den Anforderungen beim Auflösen eines solchen Blockes 30 bzw. 40 anpaßbar sind.
Die Ausbildung der Verklebungsstellen selbst ist entsprechend den jeweiligen Anforderungen und Gegebenheiten wählbar. Die einfachste Ausbildung der Verklebungsstellen ist gemäß den Fig. 7 bis 10 tupfenförmig oder fleckenförmig. Hierzu wird verflüssigtes Heißklebemittel in einer Menge zwischen etwa 0,5 und 1,5 g auf die Stoßfuge zwischen direkt benachbarten Einzelpackungen 31 bzw. 41 aufgebracht.
An den vertikalen Umfangsflächen eines Blockes 30 bzw. 40 von Einzelpackungen 31 bzw. 41 wird man das Heißklebemittel gegen die Stoßfuge spritzen. Zur Bildung von Verklebungsstellen 35 an der horizontalen Oberseite eines Blockes 30 von Einzelpackungen 31 gemäß dem Beispiel der Fig. 4 wird man das Heißklebemittel auch einfach auf die gewünschte Stelle auftropfen lassen. In Betracht kommt ein Schmelzklebstoff folgender Eigenschaften:
Schmelzbereich:100°C offene Zeit:4 sec. Verarbeitungstemperatur:190°C Viskosität:900 mPas geeignet gegen Stauwärme.
Beim Anspritzen bzw. Auftropfen der vorgesehenen geringen Menge von geschmolzenem Heißklebemittel wird an der Verklebungsstelle 35 ein fladenartiger Tupfen 51 gebildet, der über die jeweilige Stoßfuge 33 bzw. 34 hinweg auf kleine Oberflächenbereiche der benachbarten Einzelpackungen 31 bzw. 41 greift. In die eigentliche Stoßfuge 33 bzw. 34 eindringendes Heißklebemittel ergibt lediglich einen kleinen Wulst ohne erhebliche Eindringtiefe in die jeweilige Stoßfuge 33 bzw. 34, wie dies aus Fig. 13 hervorgeht.
Der fladenartige Tupfen 51 haftet an den von ihm erfaßten kleinen Oberflächenbereichen mit Klebeverbindung und bildet mit seinem fladenartigen Tupfenkörper ein siegelförmiges Verbindungsstück zwischen den von ihm erfaßten benachbarten Einzelpackungen 31 bzw. 41. Durch die praktisch unbedeutende Eindringtiefe des Heißklebemittels in die Stoßfuge kommt es praktisch nicht zur direkten Verklebung zwischen den Einzelpackungen 31 bzw. 41. Die aus Fig. 9 ersichtliche wulstförmige Verdickung 52 des Tupfens 51 im Bereich der jeweiligen Stoßfuge 33 bzw. 34 läßt sich zum Auflösen der Verbindung zwischen den Einzelpackungen leicht durchschneiden, indem man mit einem Messer entlang der jeweiligen Stoßfuge 33 bzw. 34 fährt. Der dabei an der einen oder anderen Kante einer Einzelpackung bleibende kleine Rest eines fladenförmigen Tupfens 51 der jeweiligen Verklebungsstelle 35 ist in der Regel nicht störend und kann an der Einzelpackung 31 bzw. 41 verbleiben.
Für spezielle Zwecke können auch abgewandelte Ausführungen der Verklebungsstelle 35 vorgesehen sein. Beispielsweise kann gemäß Fig. 11 ein kleines ringförmiges Verklebungselement 53 an der jeweiligen Verklebungsstelle 35 angebracht werden. Dies kann durch Aufspritzen oder Aufdrücken mittels einer Ringdüse erfolgen. Wenngleich die Anbringungsweise eines solchen ringförmigen Verklebungselementes 53 etwas schwieriger erscheint als das Aufspritzen oder Auftropfen eines fladenförmigen Tupfens 51 gemäß Fig. 11 bis 14, bietet das ringförmige Verklebungselement 53 den Vorteil, daß hierfür noch geringere Mengen an Heißklebemittel erforderlich sind und die eigentlichen Eckbereiche der Einzelpackungen freibleiben, also die in die eigentlichen Stoßfugen 33 bzw. 34 eindringende Menge an Heißklebemittel noch wesentlich kleiner gehalten werden kann als im Beispiel der Fig. 7 bis 10.
Wie in Fig. 11 angedeutet, wird bei der Ausbildung eines ringförmigen Verklebungselementes 53 im Bereich der Stoßfugen 33 bzw. 34 das in die Stoßfuge eindringende, einen kleinen Wulst bildende Heißklebemittel an der Außenseite des ringförmigen Verklebungselementes eine Einwölbung 54 hervorrufen, die zugleich als Sollbruchstelle oder Ansatzstelle für ein Schneidwerkzeug gebildet ist.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit für die Verklebungsstelle 35 ist in Fig. 12 angedeutet. In diesem Beispiel ist die Verklebungsstelle 35 als doppelte Klebstoffraupe 55 ausgebildet, die mit einer entsprechenden Auftragsdüse aufgebracht werden kann, wie sie beispielsweise an Klebstofftuben oder Kunststoffpatronen vorgesehen ist. Durch die Doppelausführung dieser Klebstoffraupe 55 wird erreicht, daß bei Benutzung einer einfachen Auftragdüse die Klebstoffraupe 55 wesentlich breiter als dick ausgebildet werden kann. Durch das direkte Auftragen bzw. Aufbringen der doppelten Klebstoffraupe kann das beim Aufspritzen oder Aufdrücken zu erwartende Eindringen des Klebstoffes in die Stoßfugen 33 und 34 gering gehalten werden. Es lassen sich auch in diesem Fall im Bereich der Stoßfugen 33 bzw. 34 äußere Einwölbungen 54 an der Klebstoffraupe 55 ausbilden, die als Sollbruchstelle bzw. Ansatzstelle für ein Schneidwerkzeug dienen können.
Das ringförmige Verklebungselement 53 gemäß Fig. 11 und die doppelte Klebstoffraupe 55 gemäß Fig. 12 eignen sich auch als Verklebungsstelle 35 für das Verbinden von in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 im Bereich des Umfangsrandes des schalenförmigen Unterteiles 42. Auch in diesem Beispiel können im Bereich der vertikalen Stoßfuge 34 äußere Einwölbungen 54 an der doppelten Klebstoffraupe 55 gebildet werden.
Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Sicherungsvorrichtung 60 zum Anbringen von Verklebungsstellen 35, insbesondere in Form fladenartiger Tupfen 51 an vorhergesehenen Stellen der Umfangsflächen des Blockes 30 von Einzelpackungen 31. Desgleichen können in einer Sicherungsvorrichtung 60 nach Fig. 13 und 14 auch Blöcke von in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 mit Verklebungsstellen 35 versehen werden. Der Einfachheit halber soll aber im folgenden lediglich auf Blöcke 30 aus Einzelpackungen 31 Bezug genommen werden, wobei für Blöcke 40 aus in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 sinngemäß gleiches gilt.
Die Sicherungsvorrichtung 60 gemäß Fig. 13 und Fig. 14 weist ein Gestell 16 zum Aufnehmen des auf der Palette 32 gebildeten Blockes 30 von Einzelpackungen auf. Im unteren Teil des Gestelles 61 ist eine Transporteinrichtung 62 mit einem Paar von Transportketten 63 angebracht, dem jeweils ein seitliches Führungsgeländer 77 zugeordnet ist, um den Block 30 seitlich ausgerichtet in das Gestell einzuführen. Mit dieser Transporteinrichtung 62 übernimmt die Sicherungsvorrichtung 60 den auf der Palette 32 gebildeten Block 30 von der Transportvorrichtung einer Verpackungsanlage und gibt diesen Block 30 im Sinne des Pfeilers 64 nach dem Anbringen der Verklebungsstellen 35 auf eine weitere Transportvorrichtung.
Innerhalb des Gestelles 61 enthält die Sicherungsvorrichtung 60 einen im oberen Teil 65 des Gestelles 61 geführten, sich im wesentlichen vertikal erstreckenden Träger- und Führungsarm 66, der einen höhenverstellbaren Schlitten aufweist, an welchem eine Anzahl von in der Höhe verstellbaren Spritzdüsen 67 angebracht ist. Im Beispiel der Fig. 13 sind vier solcher Spritzdüsen 67 gezeigt. Die Spritzdüsen 67 sind so ausgebildet, daß sie jeweils einen mit einem Winkel von 45° nach unten gerichteten Leimauftragstrahl 68 gegen denjenigen Teil der Umfangsfläche des Blockes 30 abgeben, dem der Träger- und Führungsarm 66 jeweils gegenübersteht. Oberhalb der Spritzdüse 67 ist ein in der Höhe einstellbarer Tastgleitschuh 69 am höhenverstellbaren Schlitten des Träger- und Führungsarmes 66 angebracht, der über den Randbereich der Oberseite des Blockes 30 gleitet.
Der Träger- und Führungsarm 66 ist im oberen Teil 65 des Gestelles 61 mittels einer Antriebskette 70 auf einer Rechteckbahn bewegbar. Hierzu ist die Antriebskette 70 über vier Führungsrollen 71 gelegt, von denen eine zugleich als Antriebsrolle ausgebildet und mit einem Antriebs-Getriebemotor 72 verbunden ist. Durch die so geschaffene Rechteckführung umläuft der Träger- und Führungsarm 66 einen in das Gestell 61 der Sicherungsvorrichtung 60 aufgenommenen Block 30 an allen vier Umfangsflächen und ist dabei mit den Düsen 67 stets gegen eine der Umfangsflächen des Blockes 30 gerichtet. Der Antriebs-Getriebemotor 72 kann so gesteuert sein, daß er nach Einführen und Ausrichten eines Blockes 30 im Inneren des Gestelles zu einer vollständigen Umlaufbewegung des Träger- und Führungsarmes 66 um den Block 30 herum kontinuierlich angetrieben wird. Es kann jedoch auch die Steuerung des Antriebs- Getriebemotors 72 für schrittweisen Vorschub vorgesehen sein, damit der Träger- und Führungsarm 66 an jeder Stelle, an der eine oder mehrere Verklebungsstellen 35 anzubringen sind, kurzfristig stehenbleibt.
Die Sicherungsvorrichtung 60 ist ferner mit einem Heißleimgerät 73 versehen, in welchem das Heißklebemittel geschmolzen und unter einen vorher festgelegten Druck gesetzt wird. Vom Heißleimgerät 73 führt eine beheizbare Schlauchleitung 74 über einen beheizbaren Drehkopf 75 zu den Spritzdüsen 67 am Schlitten des Träger- und Führungsarmes 66. Jeder Spritzdüse 67 ist ein steuerbares Absperrventil zugeordnet, das nach einem vorher festgelegten Schaltungsmuster in Öffnungsstellung und Schließstellung gesteuert wird. Die für die Steuerung des Antriebs-Getriebemotors 72, der Transporteinrichtung 62, des Heißleimgerätes 73 und der den Spritzdüsen 67 zugeordneten Absperrventile erforderlichen elektrischen Schaltmittel sind in einem seitlich am Gestell 61 angebrachten Schaltschrank 76 untergebracht.
Die Arbeitsweise der Sicherungsvorrichtung 60 nach Fig. 13 und Fig. 14 ist wie folgt:
Da mit der Sicherungsvorrichtung 60 eine Vielzahl von in gleicher Weise aufgebauten Blöcken 30 gesichert werden soll, ist zur Vorbereitung des Betriebes zunächst der Tastgleitschuh auf die Höhe der zu sichernden Blöcke 30 einzustellen. Außerdem sind die für das Sichern der Blöcke 30 vorgesehenen Spritzdüsen 67 in der Höhe bezüglich zu der für das Sichern in Betracht kommenden horizontalen Stoßfuge bzw. Stoßfugen der zu sichernden Blöcke 30 einzustellen und die Steuerungseinrichtung für das gewünschte Spritzmuster einzustellen sowie bereitzuschalten. Wird nach erfolgter Betriebsvorbereitung der Sicherungsvorrichtung 60 ein auf einer Palette 32 gebildeter Block 30 von Einzelpackungen 31 im Sinne des Pfeiles 64 den eingeschalteten Transportketten 63 der Transportvorrichtung 62 zugeführt, dann wird der Block 30 mittels der Transportketten 63 entlang des seitlichen Führungsgeländers 77 bis in die in Fig. 13 gezeigte festgelegte Stellung bewegt und es werden dann die Transportketten 63 abgeschaltet. Der Träger- und Führungsarm 66 befindet sich während dieses Vorganges in einer vorher festgelegten Ruhestellung z. B. seitlich der Transportketten 63 und kann zugleich als Träger von Teilen einer Lichtschranke zum genauen Ausrichten des zu sichernden Blockes 30 benutzt werden.
Sodann wird der an dem höhenverstellbaren Schlitten des Träger- und Führungsarmes 66 angebrachte Tastgleichschuh 69 auf der Oberseite des Blockes 30 zur Auflage gebracht und die Steuerung für die Bewegung des Träger- und Führungsarmes 66 und die Absperrventile der Spritzdüsen 67 eingeschaltet. In diesem Zeitpunkt liegt bereits Heißklebemittel unter Druck an den Absperrventilen der für die Benutzung eingeschalteten und eingerichteten Spritzdüsen 67 an. Der Träger- und Führungsarm 66 wird dann mittels des Antriebs- Getriebemotors 72 und der Antriebskette 70 von der Ruhestellung bis in den ersten vorgesehenen Platz für Verklebungsstellen 35 bewegt und bleibt zunächst in dieser Stellung stehen. Sobald der Träger- und Führungsarm 66 stehengeblieben ist, werden die Absperrventile derjenigen Spritzdüsen 67 geöffnet, die nach dem vorher eingegebenen Steuerungsmuster an diesem Platz eine Verklebungsstelle bilden sollen. Die Öffnungsdauer eines jeden Absperrventiles ist so bemessen, daß eine Menge von etwa 0,5 bis 1,4 g Heißklebemittel gegen die vorgesehene Stelle des Blockes 30 gespritzt wird, um dort einen in den Fig. 7 bis 10 dargestellten fladenartigen Tupfen aus Heißklebemittel zu bilden. Es wird dann sofort das Absperrventil der jeweiligen Spritzdüse 67 bzw. Spritzdüsen 67 wieder geschlossen, wobei der Träger- und Führungsarm 66 zur nächsten entsprechend dem eingestellten Steuerungsmuster vorgesehenen Platz bewegt wird. Auf diese Weise wird der Träger- und Führungsarm 66 einmal um den gesamten Block 30 herum bewegt. Dabei werden durch gegenseitige Steuerung des Träger- und Führungsarmes 66 und der den Spritzdüsen 67 zugeordneten Absperrventile entsprechend dem vorher eingestellten Steuerungsmuster alle gewünschten Verklebungsstellen 35 auf dem Umfang des jeweiligen Blockes 30 angebracht. Sobald der Träger- und Führungsarm 66 in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist, wird die Transporteinrichtung 62 wieder eingeschaltet und der so gesicherte Block 30 bzw. 40 mit seiner Palette 32 im Sinne des Pfeiles 64 aus dem Gestell 61 herausbewegt, wobei zugleich ein neuer zu behandelnder Block 30 gleichen Aubaus in das Gestell 61 bis zur vorher bestimmten Lage hineinbewegt werden kann.
In Abwandlung kann das Heißleimgerät 73 dazu ausgebildet sein, das geschmolzene Heißklebemittel unter relativ geringem Druck zu den Spritzdüsen zu fördern. Den Spritzdüsen 67 selbst ist dann ein Spritzdruckerzeuger, beispielsweise ein im Düseninneren angebrachter Spritzkolben zugeordnet, der bei Betätigung eine vorher eingestellte Menge, beispielsweise 0,5 bis 1,5 g, Heißklebemittel durch die jeweilige Spritzdüse drückt.
Eine weitere Abwandlung der Sicherungsvorrichtung 60 kann dahingehend vorgesehen werden, daß anstelle des Träger- und Führungsarmes 66 ein torförmiges Gestell über der Transportvorrichtung 62 angebracht ist und an der Innenseite jedes Vertikalschenkels dieses torförmigen Gestelles eine vertikale Reihe von in der Höhe einstellbaren Spritzdüsen 67 und ein Tastgleitschuh 69 an einem in der Höhe verstellbaren Schlitten angebracht sind. An diese erste Transportvorrichtung 62 schließt sich dann eine gleiche Transportvorrichtung mit um 90° geschwenkter Transportrichtung an, das mit einem zweiten torartigen Gestell mit gleicher Anordnung von Spritzdüsen 67 und Tastgleitschuhen 69 überbrückt ist. Im Unterschied zu der Sicherungsvorrichtung 60 gemäß Fig. 13 und Fig. 14 wird in diesem Fall der Block 30 mit der Transportvorrichtung durch das torartige Gestell hindurchgeführt und dabei an den Spritzdüsen 67 vorbeibewegt. Dabei werden in entsprechender Weise, wie oben erläutert, an zwei sich gegenüberliegenden Seitenflächen des Blockes 30 Tupfen aus Heißklebemittel an den vorgesehenen Verklebungsstellen 35 angespritzt, wenn der Block durch das erste torartige Gestell hindurch bewegt ist, gelangt es auf die zweite Transportvorrichtung und wird dort in einer um 90° verschwenkten Richtung weiterbewegt, so daß die in der bisherigen Transportrichtung vorn und hinten liegenden Flächen seitlich zur neuen Transportrichtung liegen und an den im zweiten torartigen Gestell angebrachten Spritzdüsen zum Anbringen von Tupfen aus Heißklebemittel an den vorgesehenen Verklebungsstellen 35 vorbeilaufen. Bei dieser Ausbildung der Sicherungsvorrichtung könnte beim einen oder anderen torartigen Gestell auch am oberen Querbalken eine Düsenanordnung vorgesehen sein, mit der Tupfen von Heißklebemittel auch auf der Oberseite des Blockes angebracht werden können.
Eine zweite Ausführungsform für eine Sicherungsvorrichtung 80 ist in Fig. 15 schematisch dargestellt. Bei dieser Sicherungsvorrichtung 80 enthält das Gestell 81 einen oberhalb einer Transportbahn 82 angebrachten, sich quer über diese Transportbahn 82 erstreckenden, feststehenden Träger- und Führungsarm 86, an welchem eine oder mehrere Spritz- oder Abtropfdüsen 87 seitlich verstellbar angebracht sind. Am Gestell 81 der Sicherungsvorrichtung 80 ist ferner ein Heißleimgerät 83 angebracht, in welchem Heißklebemittel geschmolzen und den Spritz- oder Abtropfdüsen 87 zugeführt wird.
In einfachster Steuerung dieser Sicherungsvorrichtung sind die Vorschubgeschwindigkeit der Transportvorrichtung in der Transportbahn 82 und die Abtropfhäufigkeit der Abtropfdüsen 87 so aufeinander abgestimmt, daß jede Abtropfdüse 87 eine Reihe von Verklebungsstellen 35 auf der Oberseite des Blockes 30 bildet, wobei die Anzahl dieser Abtropfstellen und die Anordnung so auszurichten sind, daß nach Möglichkeit jeder Treffpunkt von sich in Längsrichtung erstreckenden Stoßfugen 37 mit sich in Querrichtung erstreckenden Stoßfugen 38 mit einer Verklebungsstelle 35 belegt wird. Dabei wird im Beispiel der Fig. 15 der Abstand der Verklebungsstellen 35 so eingerichtet, daß auch zwischen diesen Treffpunkten zusätzliche Verklebungsstellen auf den sich in Längsrichtung bezüglich der Vorschubrichtung 36 erstreckenden Stoßfugen 38 gebildet werden.
Die Sicherungsvorrichtung 80 gemäß Fig. 15 kann auch mit aufwendigerer Steuerung ausgestattet werden. Hierzu kann die in der Transportbahn 82 angeordnete Transportvorrichtung mit schrittweiser Steuerung entsprechend einem vorher einzustellenden Steuerungsmuster ausgestattet werden, wobei zusätzlich eine Ausrichteinrichtung für den auf der Transportbahn 82 geführten Block 30 vorgesehen ist, um den genauen Anfangspunkt der schrittweisen Vorschubsteuerung zu definieren. Anstelle einfacher Abtropfdüsen 87 können bei der Vorrichtung nach Fig. 15 auch mit steuerbaren Absperrventilen ausgestattete Spritzdüsen 87 vorgesehen sein. Es können auch anstelle der einfachen Abtropfdüsen 87 mit Druckerzeuger, beispielsweise Spritzkolben ausgestattete Spritzdüsen 87 vorgesehen sein. Die Steuerung erfolgt dann entsprechend einem an der Steuerungseinrichtung eingestellten Steuerungsmuster derart, daß der Block 30 nach Einstellen an seinem Steuerungsausgangspunkt zunächst um einen vorher eingestellten Betrag auf der Transportbahn 82 vorgeschoben und in dieser ersten Vorschubstellung angehalten wird.
Es erfolgt dann die Steuerung der Spritzdüse bzw. Spritzdüsen zur Erzeugung einer ersten Verklebungsstelle bzw. einer ersten Anzahl von Verklebungsstellen. Nach dem Schließen der Spritzdüsen wird dann der Block 30 auf der Transportbahn bis zum nächsten Platz vorgeschoben, an welchem Verklebungsstellen 35 zu erzeugen sind. Dieser schrittweise Vorschub mit dazwischengeschalteter Steuerung der Spritzdüsen wird dann solange weitergeführt, bis sämtliche vorgesehenen Stellen an der Oberseite des Blockes 30 mit Verklebungsstellen 35 belegt sind.
Die in Fig. 15 gezeigte Sicherungsvorrichtung 80 kann in eine Stapelvorrichtung integriert sein. In diesem Fall ist der Träger- und Führungsarm 86 zugleich als Träger- und Führungselement für die Greifelemente der Stapelvorrichtung ausgebildet und zum Aufbauen des Blockes 30 innerhalb des Gestelles 81 vertikal beweglich geführt. Wenn in einer solchen Stapelvorrichtung ein Block 30 fertig auf der Palette 32 gebildet ist, wird er auf der Transportbahn 82 im Sinne des Pfeiles 36 unter dem Träger- und Führungsarm 86 wegbewegt. Bei dieser Bewegung des Blockes 30 aus der in der Art einer Palettenbelademaschine ausgebildeten Stapelvorrichtung heraus werden dann die Verklebungsstellen 35 auf der Oberseite des Blockes in der oben beschriebenen Weise angebracht. Dabei können auch an den beiden am Transportweg liegenden vertikalen Seitenflächen des Blockes 30 Verklebungsstellen 35 angebracht werden, wenn das Gestell 81, wie das vorerwähnte Gestell 61, torartig ausgebildet ist und an der Innenseite jedes Vertikalschenkels des Gestelles 81 an einem festen Träger- oder Führungsarm eine vertikale Reihe von in der Höhe einstellbaren Spritzdüsen 67 aufweist, die beim Vorbeiführen des Blockes 30 entsprechend dem gewünschten Anbringungsmuster der Verklebungsstellen zeitlich zu steuern sind.
Sowohl die Sicherungsvorrichtung 60 nach den Fig. 13 und 14 als auch die Sicherungsvorrichtung 80 nach Fig. 15 kann mit einer abgewandelten Steuerungsvorrichtung ausgestattet sein, bei der ein oder mehrere am Träger- und Führungsarm 66 bzw. 86 oder auch an anderer Stelle des Vorrichtungsgestells 61 bzw. 81 angebrachte Tastorgane auf an den Einzelpackungen markant hervortretende, insbesondere optisch hervortretende Stellen ansprechen. Insbesondere kommen hierzu auf die Einzelpackungen aufgedruckte Steuerungsmarken in Betracht, auf die optische Abtastelemente ansprechen. Es können jedoch auch optische Abtastelemente vorgesehen sein, die auf den Treffpunkt von horizontalen und vertikalen Stoßfugen ansprechen. Sobald ein solches Abtastelement auf eine solche markant hervortretende Stelle an einer Einzelpackung anspricht, wird entweder bei im Umlauf befindlichen Träger- und Führungsarm 66 die jeweilige Spritzdüse 67 betätigt oder der Träger- und Führungsarm 66 bzw. der Vorschub des Blockes 30 bzw. 40 angehalten und erst dann die jeweilige Spritzdüse 67 und / oder Spritz- oder Abtropfdüse 87 betätigt. Man kann dabei für jede Spritzdüse 67 bzw. Sprüh- oder Abtropfdüse 87 eine eigene Abtasteinrichtung für markante Stellen der Einzelpackungen vorsehen. Mann kann aber auch ein einziges solches Abtastelement gemeinsam für alle zu betätigenden Spritzdüsen 67 bzw. Spritz- oder Abtropfdüsen 87 vorsehen.
  • Bezugszeichenliste 30 Block
    31 Einzelpackung
    32 Palette
    33 horizontale Stoßfugen
    34 vertikale Stoßfugen
    35 Verklebungsstelle
    36 Vorschubrichtung (Pfeil)
    37 Stoßfuge
    38 Stoßfuge
    40 Block
    41 Einzelpackung
    42 schalenförmiges Unterteil
    43 Streifen
    51 Tupfen
    52 wulstartige Verdickung
    53 Verklebungselement
    54 Einwölbung
    55 Klebstoffraupe
    60 Sicherungsvorrichtung
    61 Gestell
    62 Transporteinrichtung
    63 Transportkette 64 Pfeil
    65 oberes Teil
    66 Träger- und Führungsarm
    67 Spritzdüsen
    68 Leimauftragsstrahl
    69 Tastgleitschuh
    70 Antriebskette
    71 Führungsrolle
    72 Antriebs-Getriebemotor
    73 Heißleimgerät
    74 Schlauchleitung
    75 beheizbarer Drehknopf
    76 Schaltschrank
    77 Führungsgeländer
    80 Sicherungsvorrichtung
    81 Gestell
    82 Transportbahn
    83 Heißleimgerät
    86 Träger- und Führungsarm
    87 Spritz- oder Abtropfdüse

Claims (14)

1.) Verfahren zum Sichern eines auf einem plattenförmigen Träger, vorzugsweise einer Palette, gebildeten Blockes von geschichteten Einzelpackungen, wie Kartons, Trays u. dgl., gegen Herausfallen oder Verrutschen der Einzelpackungen durch Anbringen von zwischen Einzelpackungen wirksamen Verbindungselementen an der Außenseite des Blockes, dadurch gekennzeichnet, daß man an der Außenseite des Blockes zumindest an der oberen Schicht von Einzelpackungen Verbindungselemente in Form von Verklebungsstellen anbringt und dabei derart ausbildet, daß sie nur über die bestehende Stoßfuge zwischen direkt benachbarten Einzelpackungen greifen und zum Auflösen des Blockes entlang der jeweils übergriffenen Stoßfuge zertrennbar sind.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verklebungsstellen tupfen- oder fleckförmig durch Aufbringen von verflüssigtem Heißklebemittel gebildet werden.
3) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Verklebungsstelle Heißklebemittel in einer Menge zwischen etwa 0,5 und 1,5 g auf die Stoßfuge zwischen direkt benachbarten Einzelpackungen gespritzt wird.
4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Verklebungsstellen an den Treffpunkten von horizontal und vertikal verlaufenden Stoßfugen angebracht werden.
5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verklebungsstellen nur an Stoßfugen zwischen Einzelpackungen der obersten und zweitobersten Lage des Blockes angebracht werden.
6) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verklebungsstellen über Stoßfugen an allen freiliegenden Außenflächen des Blockes in etwa gleichmäßiger Verteilung über diese Außenflächen angebracht werden.
7) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verklebungsstellen über Stoßfugen auf der Oberseite des Blockes angebracht werden.
8) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der ein Gestell mit Einrichtungen zum ausgerichteten Aufnehmen oder Vorbeiführen eines auf einem plattenförmigen Träger, beispielsweise einer Palette, gebildeten Blockes von Einzelpackungen und an diesem Gestell angeordnete Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial an jedem Block sowie Führungseinrichtungen zum Heranbringen und Abführen solcher Blöcke von Einzelpackungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial Spritzdüsen (67, 87) für Heißklebemittel enthalten, die an mindestens einem für relatives Vorbeibewegen bezüglich des aufgenommenen bzw. vorbeigeführten Blockes (30, 40) am Gestell (61, 81) angeordneten Träger- und Führungsarm (66, 86) einstellbar angebracht sind, und daß den Spritzdüsen (67, 87) zeitlich in Offenstellung steuerbare Absperrventile oder Spritzdruckerzeuger zugeordnet sind, wobei Steuereinrichtungen für die Relativbewegung zwischen Träger- und Führungsarm (66, 86) und Block (30, 40) und das zeitliche Öffnen der Absperrventile bzw. Betätigen der Spritzdruckerzeuger vorgesehen sind, die entsprechend einem gewünschten Muster der anzubringenden Verklebungsstellen (35) einstellbar oder zum Ansprechen auf an den Einzelpackungen (31, 41) abtastbar hervortretenden Stellen, beispielsweise aufgedruckten Steuerungsmarken, Stoßfugen oder Treffpunkte von Stoßfugen, ausgebildet sind.
9) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Umrunden eines in das Gestell (61) aufgenommenen Blockes (30, 40) geführter und gesteuerter, vertikaler Träger- und Führungsarm (66) vorgesehen ist, der einen höhenverstellbaren Schlitten trägt, an welchem mindestens eine Spritzdüse (67) für Heißklebemittel in der Höhe einstellbar angebracht ist.
10) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem höhenverstellbaren Schlitten des vertikalen Träger- und Führungsarmes (66) ein auf die Oberseite des Blockes (30, 40) greifender Tastgleitschuh (69) angebracht ist.
11) Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die am vertikalen Träger- und Führungsarm (66) angebrachte Spritzdüse bzw. angebrachten Spritzdüsen (67) für Heißklebemittel in Spritzrichtung mit etwa 45° nach unten gerichtet angeordnet ist bzw. sind.
12) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb einer Transportbahn (82) für jeweils auf einem plattenförmigen Träger, beispielsweise einer Palette (31) ein sich horizontal quer über die Transportbahn (82) erstreckender, feststehender Träger- und Führungsarm (86) vorgesehen ist, an dem Spritz- oder Abtropfdüsen (87) für verflüssigtes Heißklebemittel seitlich einstellbar angebracht sind.
13) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Spritzdüsen (87) vorgesehen und in diesen Spritzdüsen (87) oder in deren Zuführungsleitungen für das Heißklebemittel entsprechend dem gewünschten Muster der anzubringenden Verklebungsstellen (35) und dem Vorschub der Transportbahn (82) zeitlich gesteuerte Absperrventile oder Spritzdruckerzeuger angeordnet sind.
14) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Abtropfdüsen (87) vorgesehen und in diesen Abtropfdüsen (87) oder in deren Zuführungsleitung für das Heißklebemittel entsprechend der Vorschubgeschwindigkeit der Transportbahn (82) und dem gewünschten Abstand aufeinanderfolgender Verklebungsstellen (35) einstellbare Drosselventile angeordnet sind.
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