DE3538119A1 - Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Sichern eines auf einem plattenförmigen Träger, vorzugsweise
einer Palette, gebildeten Blockes von geschichteten
Einzelpackungen, wie Kartons, Trays u. dgl., gegen Herausfallen
oder Verrutschen der Einzelpackungen durch Anbringen von
zwischen Einzelpackungen wirksamen Verbindungselementen
an der Außenseite des Blockes.
Aus DE-AS 18 10 230 ist es bekannt, gruppenweise, z. B. auf
Paletten gestapelte Gegenstände mit einer schweiß- oder
heißsiegelfähigen Packstoffbahn zu umhüllen. Diese Packstoffbahn
ist teuer, erfordert aufwendige Vorrichtungen zum
Anlegen an dem Block von gestapelten Gegenständen und ergibt
umfangreichen Abfall, wenn wolche Blöcke aufgelöst bzw.
die Gegenstände vereinzelt werden sollen.
Aus DE-GM 73 20 910 und DE-OS 24 43 642 ist es auch bekannt,
auf plattenförmigen Trägern, insbesondere Paletten,
gestapeltes Gut mit bandförmigen Verbindungselementen zu
umreifen. Wenngleich beim Auflösen solcher umreifter Stapel
weniger Abfallmaterial entsteht als beim vollständigen
Umhüllen von Stapeln oder Blöcken, verursacht auch das
Umreifen von Stapeln oder Blöcken erhebliche Kosten und
macht aufwendige Vorrichtungen erforderlich.
Aus DE-OS 19 27 534 und DE-OS 24 19 990 ist es bekannt,
Einzelbehälter durch auf ihren Außenflächen angebrachte
Verbindungselemente, beispielsweise Verklebungsstellen,
zu Gruppen bzw.Verpackungseinheiten zu vereinigen. Solche
Verbindungselemente, insbesondere Klebeverbindung an den
Außenflächen von Einzelbehältern, insbesondere an Traypackungen
oder Schachtelpackungen, haben jedoch den Nachteil,
daß beim Vereinzeln der Einzelpackungen bzw. Einzelbehälter
an den Außenflächen Reste der Verbindungselemente
verbleiben, die beim Gebrauch von Einzelbehältern störend
sind oder bei Trayverpackungen oder Schachtelverpackungen
eine örtliche Zerstörung des Verpackungswerkstoffes bedingen.
Je nach Faserrichtung, Leimauftrag und Reißrichtung entstehen
unterschiedlich große Reißstellen bzw. verbleibende Reste
der Verbindungselemente. Da die Außenseite von Einzelbehältern
und Einzelverpackungen in den meisten Fällen bedruckt
oder codiert sind, ist das direkte Aneinanderkleben
der Einzelverpackungen bzw. Einzelbehälter an ihren Außenseiten
nur in Einzelfällen praktikabel.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine vollwirksame
Sicherung für einen auf einem plattenförmigen Träger,
vorzugsweise einer Palette gebildeten Block von geschichteten
Einzelpackungen gegen Herausfallen oder Verrutschen der
Einzelpackungen zu schaffen, die mit geringem Aufwand an
Zeit, Material und Vorrichtungen herstellbar und leicht
und ohne Beschädigung der Einzelpackungen und ohne Anfall
von Abfall entfernt bzw. aufgelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, dessen Merkmale
im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegeben sind.
Die erfindungsgemäß zu bildenden Verklebungsstellen bilden
nur Einzelverpackungen zusammenhaltende Sollbruchstellen
und sind nur an den Blockaußenseiten an einigen Stellen
anzubringen. Die Verklebungsstellen können vor dem Auflösen
des Blockes entlang der jeweiligen Stoßfuge zwischen den
Einzelpackungen mit einem Messer durchgeschnitten werden.
Der Materialaufwand ist gering, insbesondere wenn die
Verklebungsstellen tupfen- oder fleckförmig durch Aufbringen
von verflüssigtem Heißklebemittel gebildet werden. Das
Aufbringen der Verklebungsstellen läßt sich auch schnell
und ohne großen Vorrichtungsaufwand durchführen.
Für das Anbringen der Verklebungsstellen kommen einfache
Vorrichtungen in Betracht. Man kann dabei ausgehen von
einem Gestell mit Einrichtungen zum ausgerichteten Aufnehmen
oder Vorbeiführen eines auf einem plattenförmigen Träger,
beispielsweise einer Palette gebildeten Blockes von Einzelpackungen,
wobei an diesem Gestell angeordnete Einrichtungen
zum Anbringen von Verbindungsmaterial an jedem Block sowie
Führungseinrichtungen zum Heranbringen und Abführen solcher
Blöcke von Einzelpackungen vorgesehen sind. Erfindungsgemäß
enthalten die Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial
Spritzdüsen für Heißklebemittel, die an mindestens
einem für relatives Vorbeibewegen bezüglich des aufgenommenen
bzw. vorbeigeführten Blockes am Gestell angeordneten
Träger- und Führungsarm einstellbar angebracht sind, wobei
in den Spritzdüsen oder den Zuführungen für Heißklebemittel
zu den Spritzdüsen zeitlich in Offenstellung steuerbare
Absperrventile oder Spritzdruckerzeuger angebracht und
Steuereinrichtungen für die Relativbewegung von Träger-
und Führungsarm und Block und das zeitliche Öffnen der
Absperrventile bzw. der Spritzdruckerzeuger vorgesehen
sind, die entsprechend einem gewünschten Muster der anzubringenden
Verklebungsstellen einstellbar oder zum Ansprechen
auf an den Einzelpackungen aufgebrachten, beispielsweise
aufgedruckten, Steuerungsmarken ausgebildet
sind.
Besonders einfach läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
ausbilden, wenn nur auf der Oberseite und/oder zwei sich
gegenüberliegenden Seitenflächen eines Blockes aus Einzelpackungen
Verklebungsstellen anzubringen sind. Das Gestell
kann dann torartig an einer Transportbahn für die Blöcke
angebracht sein und feststehende Träger- und Führungsarme
für Spritz- oder Abtropfdüsen aufweisen, die dann beim
Vorbeiführen des Blockes auf der Transportbahn mit dem
gewünschten Anbringungsmuster der Verklebungsstellen und
zeitlich zu steuern sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
bis 6 Beispiele für die erfindungsgemäße Sicherung
eines auf einer Palette gebildeten Blockes
von Einzelpackungen in Form von Kartons bzw.
Trays in perspektivischer Darstellung;
Fig. 7 eine tupfenförmige Verklebungsstelle an dem
Treffpunkt der Stoßfugen zwischen drei kartonförmigen
Einzelpackungen in Ansicht;
Fig. 8 eine tupfenförmige Verklebungsstelle am Treffpunkt
der Stoßfugen zwischen vier kartonförmigen
Einzelpackungen;
Fig. 9 einen Schnitt A-B gemäß Fig. 12 durch eine
tupfenförmige Verklebungsstelle in etwas vergrößerter
Darstellung gegenüber Fig. 12;
Fig. 10 eine tupfenförmige Verklebungsstelle an der
Stoßkante zweier benachbarter Trays in Ansicht;
Fig. 11 eine abgewandelte Ausführungsform von kartonartigen
Einzelpackungen in Ansicht;
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform von Verklebungsstellen
am Treffpunkt der Stoßfugen zwischen
benachbarten kartonartigen Einzelpackungen;
Fig. 13 erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anbringen von
Verklebungsstellen an den Umfangsflächen eines
Blockes von Einzelpackungen, schematisch in
perspektivischer Darstellung;
Fig. 14 die Vorrichtung nach Fig. 13 in Draufsicht
und
Fig. 15 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbringen
von Verklebungsstellen auf der Oberseite eines
Blockes von Einzelpackungen, angeordnet an einer
Stapelvorrichtung.
In den Beispielen der Fig. 1 bis 4 ist ein Block 30 von
Einzelpackungen 31 in Form von Kartons auf einer Palette 32 gebildet,
wobei die horizontalen Stoßfugen 33 zwischen Kartons zweier
übereinander angeordneter Lagen durchgehend ausgerichtet
sind, während die vertikalen Stoßfugen 34 zwischen jeweils
zwei in derselben Lage nebeneinander angeordneten Kartons
gegenüber den vertikalen Stoßfugen 34 in benachbarten Lagen
ausgerichtet oder versetzt sein können. Im Beispiel der Fig. 1
sind die Einzelpackungen 31 der beiden obersten Lagen dadurch
miteinander gegen Verrutschen abgesichert, daß an den Eckpunkten
der Einzelpackungen, also am Treffpunkt der horizontalen Stoßfugen
33 und der vertikalen Stoßfugen 34 aller benachbarten
Einzelpackungen 31 der obersten und der zweitobersten Lage
jeweils eine Verklebungsstelle, beispielsweise eine tupfenförmige
Verklebungsstelle 35, angebracht ist.
Im Beispiel der Fig. 2 sind die Einzelpackungen 31 der beiden
obersten Lagen und die Einzelpackungen 31 der beiden untersten
Lagen des Blockes 30 durch Verklebungsstellen 35 miteinander
gesichert. Die Verklebungsstellen 35 sind in diesem Beispiel
an Treffpunkten von horizontalen Stoßfugen 33 und vertikalen
Stoßfugen 34 derart angeordnet, daß in der jeweiligen Außenfläche
jede Einzelpackung 31 der obersten Lage und der zweitobersten
Lage und auch jede Einzelpackung 31 der untersten
Lage und der zweituntersten Lage eine Verklebungsstelle 35
trägt.
Im Beispiel der Fig. 3 sind auf den gesamten Flächenbereich
aller vier Umfangsflächen des Blockes 30 an allen Treffpunkten
von horizontalen Stoßfugen 33 und vertikalen Stoßfugen 34
Verklebungsstellen 35 angebracht. Die in den Fig. 1 bis 3
gezeigte mehr oder weniger starke Absicherung des Blockes 30
aus Einzelpackungen ist den jeweiligen Anforderungen entsprechend
zu wählen. Man kann beispielsweise die im Beispiel
der Fig. 3 gezeigte starke Absicherung eines Blockes 30 bevorzugt
dann anwenden, wenn ein Block 30 auch nach dem Abnehmen
der obersten und zweitobersten Lage von Einzelpackungen 31 noch
voll gegen Verschieben und Verrutschen der Einzelpackungen 31
gesichert sein soll. Dies kommt beispielsweise in Betracht, wenn
sich das Auflösen eines Blockes 30 aus Einzelpackungen 31 über
einen längeren Zeitraum verteilt, und während dieses Zeitraumes
der angebrochene Block noch transportiert werden muß.
Im Beispiel der Fig. 4 sind nur die Einzelpackungen 31 der
obersten Lage eines auf einer Palette 32 gebildeten Blockes 30
miteinander gegen gegenseitiges Verschieben gesichert. In
diesem Beispiel sind die Einzelpackungen 31 zur Bildung des
Blockes 30 derart auf die Palette 32 aufgesetzt, daß sowohl die
sich in Vorschubrichtung (Pfeil 36) erstreckenden Stoßfugen 38
als auch die sich quer dazu erstreckenden Stoßfugen 37 durchgehend
ausgerichtet sind und ein sich kreuzendes Stoßfugenmuster
bilden. Im Beispiel der Fig. 4 sind Verklebungsstellen
35 an sämtlichen Kreuzungspunkten der Stoßfugen 37 und 38
angebracht.
Die im Beispiel der Fig. 4 vorgesehene Sicherung des
Blockes 30 nur durch auf der Oberseite angebrachte Verklebungsstellen
35 ermöglicht verhältnismäßig einfache,
sparsame Anbringung von Verklebungsstellen. Dafür ist aber
auch nur eine Sicherung des Blockes 30 in seiner obersten
Lage geschaffen und diese Sicherung vollständig beseitigt,
sobald die oberste Lage von Einzelpaketen 31 von Block 30
abgenommen ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Block 40, der aus in Art von
Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 auf einer Palette
42 gebildet ist. Solche Einzelpackungen 41 weisen ein schalenartiges
Unterteil 42 auf, in welches stückförmige Ware oder mit
Ware gefüllte Verpackungsbehälter, wie Flaschen, Dosen, Faltschachteln
usw. eingesetzt und mit dem schalenförmigen Unterteil
42 in Folie verpackt, beispielsweise eingeschrumpt sind,
so daß jede Einzelpackung 41 eine eigene Verpackungseinheit
bildet. Der Block 40 aus Einzelpackungen 41 ist derart ausgebildet,
daß alle horizontalen Stoßfugen 33 zwischen zwei Lagen
miteinander ausgerichtet sind.
Hierdurch wird in jeder Lage von Einzelpackungen 41 ein sich
ringsum erstreckender durchgehend ausgerichteter Streifen
43 durch die Ränder des schalenförmigen Packungsunterteiles
42 gebildet.
Im Beispiel der Fig. 5 ist lediglich die oberste Lage von
Einzelpackungen 41 gegen Verschieben bzw. Verrutschen gesichert.
Hierzu ist im Bereich des sich ringsum erstreckenden Streifens
43 an jeder vertikalen Stoßfuge 34 eine auf zwei benachbarte
Einzelpackungen 41 greifende Verklebungsstelle 35 angebracht.
Hierdurch sind die in die Außenfläche des Blockes 40 greifenden
Einzelpackungen 41 der obersten Lage zu einem ringförmigen
Abdeckelement für den Block 40 miteinander verbunden. Durch
die besondere Art dieser Einzelpackungen 41, nämlich den vorstehenden
Umfangsrand des schalenförmigen Unterteiles 42 und die
sich daraus
im Block 40 ergebenden vorstehenden ringsum erstreckenden, in
den Umfangsflächen vorstehenden Streifen 34 ist ein Übergreifen
der Verklebungsstellen 35 auf die Einzelpackungen 41 der zweituntersten
Lage im allgemeinen nicht möglich. Jedoch
reicht für die meisten Transportanforderungen die Bildung
eines ringförmigen Gebildes von miteinander verbundenen
Einzelpackungen der obersten Lage des Blockes 40 aus.
Für solche Fälle, in welchen eine stärkere Absicherung des
Blockes 40 erwünscht oder erforderlich ist, können auch
mehrere Lagen des Blockes 40 abgesichert werden, indem man
auf dem in der jeweiligen Lage gebildeten, sich ringsum
erstreckenden, etwas nach außen vorstehenden Streifen 43
Verklebungsstellen 35 an den vertikalen Stoßfugen 34 anbringt,
so daß die nebeneinander angeordneten Einzelpackungen
41 von der jeweiligen Verklebungsstelle übergriffen und
miteinander verbunden werden. Die Fig. 6 zeigt ein Beispiel,
bei welchem sämtliche sich ringsum erstreckende vorstehenden
Streifen 43 und damit sämtliche Lagen an den vertikalen
Stoßfugen 34 mit Verklebungsstellen 35 versehen sind.
Insgesamt zeigen die Beispiele der Fig. 1 bis 6, daß
die Anzahl und die Anordnung der Verklebungsstellen 35 den
jeweiligen Sicherungsbedürfnissen eines auf einer Palette
32 gebildeten Blockes 30 bzw. 40 von Einzelpackungen 31 bzw.
41 und auch den Anforderungen beim Auflösen eines solchen
Blockes 30 bzw. 40 anpaßbar sind.
Die Ausbildung der Verklebungsstellen selbst ist entsprechend
den jeweiligen Anforderungen und Gegebenheiten
wählbar. Die einfachste Ausbildung der Verklebungsstellen
ist gemäß den Fig. 7 bis 10 tupfenförmig oder fleckenförmig.
Hierzu wird verflüssigtes Heißklebemittel in einer
Menge zwischen etwa 0,5 und 1,5 g auf die Stoßfuge zwischen
direkt benachbarten Einzelpackungen 31 bzw. 41 aufgebracht.
An den vertikalen Umfangsflächen eines Blockes 30 bzw. 40
von Einzelpackungen 31 bzw. 41 wird man das Heißklebemittel
gegen die Stoßfuge spritzen. Zur Bildung von Verklebungsstellen
35 an der horizontalen Oberseite eines Blockes 30 von Einzelpackungen
31 gemäß dem Beispiel der Fig. 4 wird
man das Heißklebemittel auch einfach auf die gewünschte Stelle
auftropfen lassen. In Betracht kommt ein Schmelzklebstoff
folgender Eigenschaften:
Schmelzbereich:100°C
offene Zeit:4 sec.
Verarbeitungstemperatur:190°C
Viskosität:900 mPas
geeignet gegen Stauwärme.
Beim Anspritzen bzw. Auftropfen der vorgesehenen geringen
Menge von geschmolzenem Heißklebemittel wird an der Verklebungsstelle
35 ein fladenartiger Tupfen 51 gebildet,
der über die jeweilige Stoßfuge 33 bzw. 34 hinweg auf
kleine Oberflächenbereiche der benachbarten Einzelpackungen
31 bzw. 41 greift. In die eigentliche Stoßfuge 33 bzw. 34
eindringendes Heißklebemittel ergibt lediglich einen kleinen
Wulst ohne erhebliche Eindringtiefe in die jeweilige Stoßfuge
33 bzw. 34, wie dies aus Fig. 13 hervorgeht.
Der fladenartige Tupfen 51 haftet an den von ihm erfaßten
kleinen Oberflächenbereichen mit Klebeverbindung und bildet
mit seinem fladenartigen Tupfenkörper ein siegelförmiges
Verbindungsstück zwischen den von ihm erfaßten benachbarten
Einzelpackungen 31 bzw. 41. Durch die praktisch unbedeutende
Eindringtiefe des Heißklebemittels in die Stoßfuge kommt es
praktisch nicht zur direkten Verklebung zwischen den
Einzelpackungen 31 bzw. 41. Die aus Fig. 9 ersichtliche
wulstförmige Verdickung 52 des Tupfens 51 im Bereich der
jeweiligen Stoßfuge 33 bzw. 34 läßt sich zum Auflösen der
Verbindung zwischen den Einzelpackungen leicht durchschneiden,
indem man mit einem Messer entlang der jeweiligen Stoßfuge
33 bzw. 34 fährt. Der dabei an der einen oder anderen Kante
einer Einzelpackung bleibende kleine Rest eines fladenförmigen
Tupfens 51 der jeweiligen Verklebungsstelle 35 ist in der
Regel nicht störend und kann an der Einzelpackung 31 bzw. 41
verbleiben.
Für spezielle Zwecke können auch abgewandelte Ausführungen
der Verklebungsstelle 35 vorgesehen sein. Beispielsweise
kann gemäß Fig. 11 ein kleines ringförmiges Verklebungselement
53 an der jeweiligen Verklebungsstelle 35 angebracht
werden. Dies kann durch Aufspritzen oder Aufdrücken mittels
einer Ringdüse erfolgen. Wenngleich die Anbringungsweise
eines solchen ringförmigen Verklebungselementes 53 etwas
schwieriger erscheint als das Aufspritzen oder Auftropfen
eines fladenförmigen Tupfens 51 gemäß Fig. 11 bis 14, bietet
das ringförmige Verklebungselement 53 den Vorteil, daß
hierfür noch geringere Mengen an Heißklebemittel erforderlich
sind und die eigentlichen Eckbereiche der Einzelpackungen freibleiben,
also die in die eigentlichen Stoßfugen 33 bzw. 34
eindringende Menge an Heißklebemittel noch wesentlich kleiner
gehalten werden kann als im Beispiel der Fig. 7 bis 10.
Wie in Fig. 11 angedeutet, wird bei der Ausbildung eines
ringförmigen Verklebungselementes 53 im Bereich der Stoßfugen
33 bzw. 34 das in die Stoßfuge eindringende, einen kleinen
Wulst bildende Heißklebemittel an der Außenseite des ringförmigen
Verklebungselementes eine Einwölbung 54 hervorrufen,
die zugleich als Sollbruchstelle oder Ansatzstelle für
ein Schneidwerkzeug gebildet ist.
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit für die Verklebungsstelle
35 ist in Fig. 12 angedeutet. In diesem Beispiel ist die
Verklebungsstelle 35 als doppelte Klebstoffraupe 55
ausgebildet, die mit einer entsprechenden Auftragsdüse
aufgebracht werden kann, wie sie beispielsweise an Klebstofftuben
oder Kunststoffpatronen vorgesehen ist. Durch die
Doppelausführung dieser Klebstoffraupe 55 wird erreicht, daß
bei Benutzung einer einfachen Auftragdüse die Klebstoffraupe
55 wesentlich breiter als dick ausgebildet werden kann. Durch
das direkte Auftragen bzw. Aufbringen der doppelten Klebstoffraupe
kann das beim Aufspritzen oder Aufdrücken zu erwartende
Eindringen des Klebstoffes in die Stoßfugen 33
und 34 gering gehalten werden. Es lassen sich auch in diesem
Fall im Bereich der Stoßfugen 33 bzw. 34 äußere Einwölbungen
54 an der Klebstoffraupe 55 ausbilden, die als Sollbruchstelle
bzw. Ansatzstelle für ein Schneidwerkzeug dienen können.
Das ringförmige Verklebungselement 53 gemäß Fig. 11 und die
doppelte Klebstoffraupe 55 gemäß Fig. 12 eignen sich auch
als Verklebungsstelle 35 für das Verbinden von in Art von
Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen 41 im Bereich
des Umfangsrandes des schalenförmigen Unterteiles 42. Auch in
diesem Beispiel können im Bereich der vertikalen Stoßfuge 34
äußere Einwölbungen 54 an der doppelten Klebstoffraupe 55 gebildet
werden.
Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Sicherungsvorrichtung 60 zum
Anbringen von Verklebungsstellen 35, insbesondere in Form
fladenartiger Tupfen 51 an vorhergesehenen Stellen der Umfangsflächen
des Blockes 30 von Einzelpackungen 31. Desgleichen
können in einer Sicherungsvorrichtung 60 nach Fig. 13 und 14
auch Blöcke von in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen
41 mit Verklebungsstellen 35 versehen werden. Der
Einfachheit halber soll aber im folgenden lediglich auf Blöcke
30 aus Einzelpackungen 31 Bezug genommen werden, wobei für
Blöcke 40 aus in Art von Traypackungen ausgebildeten Einzelpackungen
41 sinngemäß gleiches gilt.
Die Sicherungsvorrichtung 60 gemäß Fig. 13 und Fig. 14
weist ein Gestell 16 zum Aufnehmen des auf der Palette 32
gebildeten Blockes 30 von Einzelpackungen auf. Im unteren
Teil des Gestelles 61 ist eine Transporteinrichtung 62 mit
einem Paar von Transportketten 63 angebracht, dem jeweils
ein seitliches Führungsgeländer 77 zugeordnet ist, um den
Block 30 seitlich ausgerichtet in das Gestell einzuführen.
Mit dieser Transporteinrichtung 62 übernimmt die Sicherungsvorrichtung
60 den auf der Palette 32 gebildeten Block 30
von der Transportvorrichtung einer Verpackungsanlage und
gibt diesen Block 30 im Sinne des Pfeilers 64 nach dem Anbringen
der Verklebungsstellen 35 auf eine weitere Transportvorrichtung.
Innerhalb des Gestelles 61 enthält die Sicherungsvorrichtung 60
einen im oberen Teil 65 des Gestelles 61 geführten, sich im
wesentlichen vertikal erstreckenden Träger- und Führungsarm 66,
der einen höhenverstellbaren Schlitten aufweist, an welchem
eine Anzahl von in der Höhe verstellbaren Spritzdüsen 67 angebracht
ist. Im Beispiel der Fig. 13 sind vier solcher
Spritzdüsen 67 gezeigt. Die Spritzdüsen 67 sind so ausgebildet,
daß sie jeweils einen mit einem Winkel von 45° nach unten gerichteten
Leimauftragstrahl 68 gegen denjenigen Teil der Umfangsfläche
des Blockes 30 abgeben, dem der Träger- und
Führungsarm 66 jeweils gegenübersteht. Oberhalb der Spritzdüse
67 ist ein in der Höhe einstellbarer Tastgleitschuh 69
am höhenverstellbaren Schlitten des Träger- und Führungsarmes
66 angebracht, der über den Randbereich der Oberseite
des Blockes 30 gleitet.
Der Träger- und Führungsarm 66 ist im oberen Teil 65 des
Gestelles 61 mittels einer Antriebskette 70 auf einer Rechteckbahn
bewegbar. Hierzu ist die Antriebskette 70 über vier
Führungsrollen 71 gelegt, von denen eine zugleich als Antriebsrolle
ausgebildet und mit einem Antriebs-Getriebemotor 72
verbunden ist. Durch die so geschaffene Rechteckführung umläuft
der Träger- und Führungsarm 66 einen in das Gestell 61
der Sicherungsvorrichtung 60 aufgenommenen Block 30 an allen
vier Umfangsflächen und ist dabei mit den Düsen 67 stets
gegen eine der Umfangsflächen des Blockes 30 gerichtet. Der
Antriebs-Getriebemotor 72 kann so gesteuert sein, daß er nach
Einführen und Ausrichten eines Blockes 30 im Inneren des Gestelles
zu einer vollständigen Umlaufbewegung des Träger- und
Führungsarmes 66 um den Block 30 herum kontinuierlich angetrieben
wird. Es kann jedoch auch die Steuerung des Antriebs-
Getriebemotors 72 für schrittweisen Vorschub vorgesehen sein,
damit der Träger- und Führungsarm 66 an jeder Stelle, an der
eine oder mehrere Verklebungsstellen 35 anzubringen sind,
kurzfristig stehenbleibt.
Die Sicherungsvorrichtung 60 ist ferner mit einem Heißleimgerät
73 versehen, in welchem das Heißklebemittel geschmolzen
und unter einen vorher festgelegten Druck gesetzt wird. Vom
Heißleimgerät 73 führt eine beheizbare Schlauchleitung 74
über einen beheizbaren Drehkopf 75 zu den Spritzdüsen 67 am
Schlitten des Träger- und Führungsarmes 66. Jeder Spritzdüse
67 ist ein steuerbares Absperrventil zugeordnet, das
nach einem vorher festgelegten Schaltungsmuster in Öffnungsstellung
und Schließstellung gesteuert wird. Die für die
Steuerung des Antriebs-Getriebemotors 72, der Transporteinrichtung
62, des Heißleimgerätes 73 und der den Spritzdüsen
67 zugeordneten Absperrventile erforderlichen elektrischen
Schaltmittel sind in einem seitlich am Gestell 61
angebrachten Schaltschrank 76 untergebracht.
Die Arbeitsweise der Sicherungsvorrichtung 60 nach Fig. 13
und Fig. 14 ist wie folgt:
Da mit der Sicherungsvorrichtung 60 eine Vielzahl von in
gleicher Weise aufgebauten Blöcken 30 gesichert werden soll,
ist zur Vorbereitung des Betriebes zunächst der Tastgleitschuh
auf die Höhe der zu sichernden Blöcke 30 einzustellen.
Außerdem sind die für das Sichern der Blöcke 30 vorgesehenen
Spritzdüsen 67 in der Höhe bezüglich zu der für
das Sichern in Betracht kommenden horizontalen Stoßfuge
bzw. Stoßfugen der zu sichernden Blöcke 30 einzustellen
und die Steuerungseinrichtung für das gewünschte Spritzmuster
einzustellen sowie bereitzuschalten.
Wird nach erfolgter Betriebsvorbereitung der Sicherungsvorrichtung
60 ein auf einer Palette 32 gebildeter Block 30
von Einzelpackungen 31 im Sinne des Pfeiles 64 den eingeschalteten
Transportketten 63 der Transportvorrichtung 62
zugeführt, dann wird der Block 30 mittels der Transportketten
63 entlang des seitlichen Führungsgeländers 77 bis
in die in Fig. 13 gezeigte festgelegte Stellung bewegt und
es werden dann die Transportketten 63 abgeschaltet. Der
Träger- und Führungsarm 66 befindet sich während dieses
Vorganges in einer vorher festgelegten Ruhestellung z. B.
seitlich der Transportketten 63 und kann zugleich als
Träger von Teilen einer Lichtschranke zum genauen Ausrichten
des zu sichernden Blockes 30 benutzt werden.
Sodann wird der an dem höhenverstellbaren Schlitten des
Träger- und Führungsarmes 66 angebrachte Tastgleichschuh 69
auf der Oberseite des Blockes 30 zur Auflage gebracht und
die Steuerung für die Bewegung des Träger- und Führungsarmes
66 und die Absperrventile der Spritzdüsen 67 eingeschaltet.
In diesem Zeitpunkt liegt bereits Heißklebemittel
unter Druck an den Absperrventilen der für die Benutzung
eingeschalteten und eingerichteten Spritzdüsen 67 an. Der
Träger- und Führungsarm 66 wird dann mittels des Antriebs-
Getriebemotors 72 und der Antriebskette 70 von der Ruhestellung
bis in den ersten vorgesehenen Platz für Verklebungsstellen
35 bewegt und bleibt zunächst in dieser
Stellung stehen. Sobald der Träger- und Führungsarm 66
stehengeblieben ist, werden die Absperrventile derjenigen
Spritzdüsen 67 geöffnet, die nach dem vorher eingegebenen
Steuerungsmuster an diesem Platz eine Verklebungsstelle
bilden sollen. Die Öffnungsdauer eines jeden Absperrventiles
ist so bemessen, daß eine Menge von etwa 0,5 bis 1,4 g
Heißklebemittel gegen die vorgesehene Stelle des Blockes 30
gespritzt wird, um dort einen in den Fig. 7 bis 10 dargestellten
fladenartigen Tupfen aus Heißklebemittel zu
bilden. Es wird dann sofort das Absperrventil der jeweiligen
Spritzdüse 67 bzw. Spritzdüsen 67 wieder geschlossen, wobei
der Träger- und Führungsarm 66 zur nächsten entsprechend
dem eingestellten Steuerungsmuster vorgesehenen Platz bewegt
wird. Auf diese Weise wird der Träger- und Führungsarm 66
einmal um den gesamten Block 30 herum bewegt. Dabei werden
durch gegenseitige Steuerung des Träger- und Führungsarmes
66 und der den Spritzdüsen 67 zugeordneten Absperrventile
entsprechend dem vorher eingestellten Steuerungsmuster alle
gewünschten Verklebungsstellen 35 auf dem Umfang des jeweiligen
Blockes 30 angebracht. Sobald der Träger- und
Führungsarm 66 in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist,
wird die Transporteinrichtung 62 wieder eingeschaltet und
der so gesicherte Block 30 bzw. 40 mit seiner Palette 32
im Sinne des Pfeiles 64 aus dem Gestell 61 herausbewegt,
wobei zugleich ein neuer zu behandelnder Block 30 gleichen
Aubaus in das Gestell 61 bis zur vorher bestimmten Lage
hineinbewegt werden kann.
In Abwandlung kann das Heißleimgerät 73 dazu ausgebildet
sein, das geschmolzene Heißklebemittel unter relativ geringem
Druck zu den Spritzdüsen zu fördern. Den Spritzdüsen 67
selbst ist dann ein Spritzdruckerzeuger, beispielsweise ein
im Düseninneren angebrachter Spritzkolben zugeordnet, der
bei Betätigung eine vorher eingestellte Menge, beispielsweise
0,5 bis 1,5 g, Heißklebemittel durch die jeweilige Spritzdüse
drückt.
Eine weitere Abwandlung der Sicherungsvorrichtung 60 kann
dahingehend vorgesehen werden, daß anstelle des Träger- und
Führungsarmes 66 ein torförmiges Gestell über der Transportvorrichtung
62 angebracht ist und an der Innenseite jedes
Vertikalschenkels dieses torförmigen Gestelles eine vertikale
Reihe von in der Höhe einstellbaren Spritzdüsen 67 und ein
Tastgleitschuh 69 an einem in der Höhe verstellbaren Schlitten
angebracht sind. An diese erste Transportvorrichtung 62
schließt sich dann eine gleiche Transportvorrichtung mit um
90° geschwenkter Transportrichtung an, das mit einem zweiten
torartigen Gestell mit gleicher Anordnung von Spritzdüsen 67
und Tastgleitschuhen 69 überbrückt ist. Im Unterschied zu
der Sicherungsvorrichtung 60 gemäß Fig. 13 und Fig. 14
wird in diesem Fall der Block 30 mit der Transportvorrichtung
durch das torartige Gestell hindurchgeführt und dabei
an den Spritzdüsen 67 vorbeibewegt. Dabei werden in entsprechender
Weise, wie oben erläutert, an zwei sich gegenüberliegenden
Seitenflächen des Blockes 30 Tupfen aus Heißklebemittel
an den vorgesehenen Verklebungsstellen 35 angespritzt,
wenn der Block durch das erste torartige Gestell
hindurch bewegt ist, gelangt es auf die zweite Transportvorrichtung
und wird dort in einer um 90° verschwenkten
Richtung weiterbewegt, so daß die in der bisherigen Transportrichtung
vorn und hinten liegenden Flächen seitlich zur neuen
Transportrichtung liegen und an den im zweiten torartigen
Gestell angebrachten Spritzdüsen zum Anbringen von Tupfen
aus Heißklebemittel an den vorgesehenen Verklebungsstellen 35
vorbeilaufen. Bei dieser Ausbildung der Sicherungsvorrichtung
könnte beim einen oder anderen torartigen Gestell auch
am oberen Querbalken eine Düsenanordnung vorgesehen sein,
mit der Tupfen von Heißklebemittel auch auf der Oberseite
des Blockes angebracht werden können.
Eine zweite Ausführungsform für eine Sicherungsvorrichtung
80 ist in Fig. 15 schematisch dargestellt. Bei dieser
Sicherungsvorrichtung 80 enthält das Gestell 81 einen
oberhalb einer Transportbahn 82 angebrachten, sich quer
über diese Transportbahn 82 erstreckenden, feststehenden
Träger- und Führungsarm 86, an welchem eine oder mehrere
Spritz- oder Abtropfdüsen 87 seitlich verstellbar angebracht
sind. Am Gestell 81 der Sicherungsvorrichtung 80
ist ferner ein Heißleimgerät 83 angebracht, in welchem
Heißklebemittel geschmolzen und den Spritz- oder Abtropfdüsen
87 zugeführt wird.
In einfachster Steuerung dieser Sicherungsvorrichtung sind
die Vorschubgeschwindigkeit der Transportvorrichtung in
der Transportbahn 82 und die Abtropfhäufigkeit der Abtropfdüsen
87 so aufeinander abgestimmt, daß jede Abtropfdüse 87
eine Reihe von Verklebungsstellen 35 auf der Oberseite
des Blockes 30 bildet, wobei die Anzahl dieser Abtropfstellen
und die Anordnung so auszurichten sind, daß nach
Möglichkeit jeder Treffpunkt von sich in Längsrichtung
erstreckenden Stoßfugen 37 mit sich in Querrichtung erstreckenden
Stoßfugen 38 mit einer Verklebungsstelle 35
belegt wird. Dabei wird im Beispiel der Fig. 15 der
Abstand der Verklebungsstellen 35 so eingerichtet, daß
auch zwischen diesen Treffpunkten zusätzliche Verklebungsstellen
auf den sich in Längsrichtung bezüglich der Vorschubrichtung
36 erstreckenden Stoßfugen 38 gebildet
werden.
Die Sicherungsvorrichtung 80 gemäß Fig. 15 kann auch mit
aufwendigerer Steuerung ausgestattet werden. Hierzu
kann die in der Transportbahn 82 angeordnete Transportvorrichtung
mit schrittweiser Steuerung entsprechend einem
vorher einzustellenden Steuerungsmuster ausgestattet werden,
wobei zusätzlich eine Ausrichteinrichtung für den auf der Transportbahn
82 geführten Block 30 vorgesehen ist, um den genauen
Anfangspunkt der schrittweisen Vorschubsteuerung zu definieren.
Anstelle einfacher Abtropfdüsen 87 können bei der Vorrichtung
nach Fig. 15 auch mit steuerbaren Absperrventilen
ausgestattete Spritzdüsen 87 vorgesehen sein. Es können auch
anstelle der einfachen Abtropfdüsen 87 mit Druckerzeuger,
beispielsweise Spritzkolben ausgestattete Spritzdüsen 87 vorgesehen
sein. Die Steuerung erfolgt dann entsprechend einem
an der Steuerungseinrichtung eingestellten Steuerungsmuster
derart, daß der Block 30 nach Einstellen an seinem Steuerungsausgangspunkt
zunächst um einen vorher eingestellten
Betrag auf der Transportbahn 82 vorgeschoben und in dieser
ersten Vorschubstellung angehalten wird.
Es erfolgt dann die Steuerung der Spritzdüse bzw. Spritzdüsen
zur Erzeugung einer ersten Verklebungsstelle bzw.
einer ersten Anzahl von Verklebungsstellen. Nach dem
Schließen der Spritzdüsen wird dann der Block 30 auf
der Transportbahn bis zum nächsten Platz vorgeschoben,
an welchem Verklebungsstellen 35 zu erzeugen sind. Dieser
schrittweise Vorschub mit dazwischengeschalteter Steuerung
der Spritzdüsen wird dann solange weitergeführt, bis
sämtliche vorgesehenen Stellen an der Oberseite des
Blockes 30 mit Verklebungsstellen 35 belegt sind.
Die in Fig. 15 gezeigte Sicherungsvorrichtung 80 kann in
eine Stapelvorrichtung integriert sein. In diesem Fall ist
der Träger- und Führungsarm 86 zugleich als Träger- und
Führungselement für die Greifelemente der Stapelvorrichtung
ausgebildet und zum Aufbauen des Blockes 30 innerhalb des
Gestelles 81 vertikal beweglich geführt. Wenn in einer
solchen Stapelvorrichtung ein Block 30 fertig auf der
Palette 32 gebildet ist, wird er auf der Transportbahn 82
im Sinne des Pfeiles 36 unter dem Träger- und Führungsarm 86
wegbewegt. Bei dieser Bewegung des Blockes 30 aus der in
der Art einer Palettenbelademaschine ausgebildeten Stapelvorrichtung
heraus werden dann die Verklebungsstellen 35
auf der Oberseite des Blockes in der oben beschriebenen Weise
angebracht. Dabei können auch an den beiden am Transportweg
liegenden vertikalen Seitenflächen des Blockes 30 Verklebungsstellen
35 angebracht werden, wenn das Gestell 81, wie das vorerwähnte
Gestell 61, torartig ausgebildet ist und an der Innenseite
jedes Vertikalschenkels des Gestelles 81 an einem festen
Träger- oder Führungsarm eine vertikale Reihe von in der Höhe
einstellbaren Spritzdüsen 67 aufweist, die beim Vorbeiführen
des Blockes 30 entsprechend dem gewünschten Anbringungsmuster
der Verklebungsstellen zeitlich zu steuern sind.
Sowohl die Sicherungsvorrichtung 60 nach den Fig. 13 und
14 als auch die Sicherungsvorrichtung 80 nach Fig. 15 kann
mit einer abgewandelten Steuerungsvorrichtung ausgestattet sein,
bei der ein oder mehrere am Träger- und Führungsarm 66 bzw. 86
oder auch an anderer Stelle des Vorrichtungsgestells 61 bzw. 81
angebrachte Tastorgane auf an den Einzelpackungen markant
hervortretende, insbesondere optisch hervortretende Stellen ansprechen.
Insbesondere kommen hierzu auf die Einzelpackungen
aufgedruckte Steuerungsmarken in Betracht, auf die optische
Abtastelemente ansprechen. Es können jedoch auch optische Abtastelemente
vorgesehen sein, die auf den Treffpunkt von
horizontalen und vertikalen Stoßfugen ansprechen. Sobald ein
solches Abtastelement auf eine solche markant hervortretende Stelle
an einer Einzelpackung anspricht, wird entweder bei im Umlauf
befindlichen Träger- und Führungsarm 66 die jeweilige Spritzdüse
67 betätigt oder der Träger- und Führungsarm 66 bzw. der
Vorschub des Blockes 30 bzw. 40 angehalten und erst dann die
jeweilige Spritzdüse 67 und / oder Spritz- oder Abtropfdüse 87
betätigt. Man kann dabei für jede Spritzdüse 67 bzw. Sprüh- oder
Abtropfdüse 87 eine eigene Abtasteinrichtung für markante Stellen
der Einzelpackungen vorsehen. Mann kann aber auch ein einziges
solches Abtastelement gemeinsam für alle zu betätigenden Spritzdüsen
67 bzw. Spritz- oder Abtropfdüsen 87 vorsehen.
- Bezugszeichenliste
30 Block
31 Einzelpackung
32 Palette
33 horizontale Stoßfugen
34 vertikale Stoßfugen
35 Verklebungsstelle
36 Vorschubrichtung (Pfeil)
37 Stoßfuge
38 Stoßfuge
40 Block
41 Einzelpackung
42 schalenförmiges Unterteil
43 Streifen
51 Tupfen
52 wulstartige Verdickung
53 Verklebungselement
54 Einwölbung
55 Klebstoffraupe
60 Sicherungsvorrichtung
61 Gestell
62 Transporteinrichtung
63 Transportkette 64 Pfeil
65 oberes Teil
66 Träger- und Führungsarm
67 Spritzdüsen
68 Leimauftragsstrahl
69 Tastgleitschuh
70 Antriebskette
71 Führungsrolle
72 Antriebs-Getriebemotor
73 Heißleimgerät
74 Schlauchleitung
75 beheizbarer Drehknopf
76 Schaltschrank
77 Führungsgeländer
80 Sicherungsvorrichtung
81 Gestell
82 Transportbahn
83 Heißleimgerät
86 Träger- und Führungsarm
87 Spritz- oder Abtropfdüse
Claims (14)
1.) Verfahren zum Sichern eines auf einem plattenförmigen
Träger, vorzugsweise einer Palette, gebildeten Blockes
von geschichteten Einzelpackungen, wie Kartons, Trays
u. dgl., gegen Herausfallen oder Verrutschen der Einzelpackungen
durch Anbringen von zwischen Einzelpackungen
wirksamen Verbindungselementen an der Außenseite des
Blockes,
dadurch gekennzeichnet, daß
man an der Außenseite des Blockes zumindest an der oberen
Schicht von Einzelpackungen Verbindungselemente in Form
von Verklebungsstellen anbringt und dabei derart ausbildet,
daß sie nur über die bestehende Stoßfuge zwischen
direkt benachbarten Einzelpackungen greifen und zum Auflösen
des Blockes entlang der jeweils übergriffenen Stoßfuge
zertrennbar sind.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verklebungsstellen tupfen- oder fleckförmig durch
Aufbringen von verflüssigtem Heißklebemittel gebildet
werden.
3) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Bildung einer Verklebungsstelle Heißklebemittel in
einer Menge zwischen etwa 0,5 und 1,5 g auf die Stoßfuge
zwischen direkt benachbarten Einzelpackungen gespritzt
wird.
4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Verklebungsstellen an den Treffpunkten
von horizontal und vertikal verlaufenden Stoßfugen angebracht
werden.
5) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Verklebungsstellen nur an Stoßfugen zwischen
Einzelpackungen der obersten und zweitobersten Lage des
Blockes angebracht werden.
6) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Verklebungsstellen über Stoßfugen an allen
freiliegenden Außenflächen des Blockes in etwa gleichmäßiger
Verteilung über diese Außenflächen angebracht
werden.
7) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Verklebungsstellen über Stoßfugen auf der
Oberseite des Blockes angebracht werden.
8) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, bei der ein Gestell mit Einrichtungen
zum ausgerichteten Aufnehmen oder Vorbeiführen
eines auf einem plattenförmigen Träger, beispielsweise
einer Palette, gebildeten Blockes von Einzelpackungen
und an diesem Gestell angeordnete Einrichtungen zum Anbringen
von Verbindungsmaterial an jedem Block sowie
Führungseinrichtungen zum Heranbringen und Abführen
solcher Blöcke von Einzelpackungen vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen zum Anbringen von Verbindungsmaterial
Spritzdüsen (67, 87) für Heißklebemittel enthalten, die
an mindestens einem für relatives Vorbeibewegen bezüglich
des aufgenommenen bzw. vorbeigeführten Blockes (30, 40)
am Gestell (61, 81) angeordneten Träger- und Führungsarm
(66, 86) einstellbar angebracht sind, und daß den Spritzdüsen
(67, 87) zeitlich in Offenstellung steuerbare Absperrventile
oder Spritzdruckerzeuger zugeordnet sind,
wobei Steuereinrichtungen für die Relativbewegung zwischen
Träger- und Führungsarm (66, 86) und Block (30, 40) und das
zeitliche Öffnen der Absperrventile bzw. Betätigen der
Spritzdruckerzeuger vorgesehen sind, die entsprechend einem
gewünschten Muster der anzubringenden Verklebungsstellen (35)
einstellbar oder zum Ansprechen auf an den Einzelpackungen
(31, 41) abtastbar hervortretenden Stellen, beispielsweise
aufgedruckten Steuerungsmarken, Stoßfugen oder Treffpunkte
von Stoßfugen, ausgebildet sind.
9) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zum Umrunden eines in das Gestell (61) aufgenommenen
Blockes (30, 40) geführter und gesteuerter, vertikaler
Träger- und Führungsarm (66) vorgesehen ist, der einen
höhenverstellbaren Schlitten trägt, an welchem mindestens
eine Spritzdüse (67) für Heißklebemittel in der Höhe einstellbar
angebracht ist.
10) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem höhenverstellbaren Schlitten des vertikalen Träger-
und Führungsarmes (66) ein auf die Oberseite des Blockes
(30, 40) greifender Tastgleitschuh (69) angebracht ist.
11) Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die am vertikalen Träger- und Führungsarm (66)
angebrachte Spritzdüse bzw. angebrachten Spritzdüsen (67)
für Heißklebemittel in Spritzrichtung mit etwa 45° nach
unten gerichtet angeordnet ist bzw. sind.
12) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb einer Transportbahn (82)
für jeweils auf einem plattenförmigen Träger, beispielsweise
einer Palette (31) ein sich horizontal quer über
die Transportbahn (82) erstreckender, feststehender
Träger- und Führungsarm (86) vorgesehen ist, an dem
Spritz- oder Abtropfdüsen (87) für verflüssigtes Heißklebemittel
seitlich einstellbar angebracht sind.
13) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
Spritzdüsen (87) vorgesehen und in diesen Spritzdüsen
(87) oder in deren Zuführungsleitungen für das Heißklebemittel
entsprechend dem gewünschten Muster der anzubringenden
Verklebungsstellen (35) und dem Vorschub
der Transportbahn (82) zeitlich gesteuerte Absperrventile
oder Spritzdruckerzeuger angeordnet sind.
14) Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
Abtropfdüsen (87) vorgesehen und in diesen Abtropfdüsen
(87) oder in deren Zuführungsleitung für das
Heißklebemittel entsprechend der Vorschubgeschwindigkeit
der Transportbahn (82) und dem gewünschten Abstand
aufeinanderfolgender Verklebungsstellen (35)
einstellbare Drosselventile angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853538119 DE3538119A1 (de) | 1985-10-26 | 1985-10-26 | Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853538119 DE3538119A1 (de) | 1985-10-26 | 1985-10-26 | Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen |
Publications (1)
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| DE3538119A1 true DE3538119A1 (de) | 1987-04-30 |
Family
ID=6284521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19853538119 Withdrawn DE3538119A1 (de) | 1985-10-26 | 1985-10-26 | Verfahren und vorrichtung zum sichern eines auf einem plattenfoermigen traeger, vorzugsweise einer palette, gebildeten blockes von einzelpackungen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |