DE353370C - Saettiger, insbesondere zur Gewinnung von Ammoniumsulfat - Google Patents

Saettiger, insbesondere zur Gewinnung von Ammoniumsulfat

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DE353370C
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saturator
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ammonium sulfate
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01C—AMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00—Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02—Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/12—Separation of ammonia from gases and vapours

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Industrial Gases (AREA)

Description

  • Sättiger, insbesondere zur Gewinnung von Ammoniumsulfat. Bei den bekannten Großleistungssättigern hat sich der Nachteil herausgestellt, daß die Säure, welche dem Sättigergefäß zugeführt wird, infolge ihres höheren spezifischen Gewichts als das des Sättigerinhaltes nach unten zu den tiefsten Stellen des Sättigers floß und hier. von .den Hebern mit dem Salz wieder entnommen wurde, was insofern nachteilig ist, als das Salz dadurch einen zu hohen Säuregehalt erhält und in der oberen Zone die Gefahr der Neutralisation und damit Verlust an Ammoniak hervorgerufen wird.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind der Erfindung gemäß in dem Sättiger ein oder mehrere Siebe angeordnet und die Zuflußleitungen für die Säure derart gelegt, daß sie oberhalb des Siebes münden. Die Säure läuft nun auf das oder die Siebe und verteilt sich auf diesen und sinkt dann durch die Löcher hindurch nach unten. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß aus dem neuen Sättiger ein Salz mit äußerst geringem Säuregehalt erlangt wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Der Großleistungssättiger a hat etwa im Querschnitt die auf der Zeichnung zur Darstellung gebrachte Form. Durch ihn hindurch verlaufen die Gasmulden b, durch welche das Gas in bekannter Weise im Sättiger verteilt wird. Von oben bis nach dem Boden des Sättigers zu geht das Feberohr d, durch welches das Salz aus dem Sättiger herausgebracht wird.
  • Oberhalb der Gasmulden b werden nun gemäß der Erfindung ein oder mehrere Quersiebe 1a angebracht, deren Anzahl sowie Maschengröße empirisch bestimmt wird.
  • Während früher der Schwefelsäurezufluß seitlich etwa in Höhe der Gasmulde erfolgte, wird hier die Schwefelsäure oberhalbe der Quersiebe la durch ein oder mehrere Rohre i eingeführt. Ebenso wird auch die Säure vom Nachabsorptionsgefäß bzw. Säurefänger durch ein oder mehrere Leitungen c oberhalb des Siebes da in den Sättiger a eingeführt.
  • Durch die Quersiebe h wird das Sättigerbad gleichsam in zwei Zonen zerlegt, von denen die obere die säurehaltigere und die untere die schwachsaure ist. Wenn die Säure in das Sättigergefäß eingelassen wird, so kann sie nicht mehr wie vordem unmittelbar nach dem Boden sinken, sondern muß sich zunächst über das Quersieb h verteilen und kann dann erst durch die Maschen oder öffnungen des Siebes in fein verteiltem Zustande in die untere Zone eintreten. Durch die dabei entstehende Durchmischung des Bades mit der Säure wird erreicht, daß diese überhaupt nicht mehr bis auf den Boden gelangt.
  • Das Gas, welches durch die Leitungen b in die =Mulde und von hier aus in das Bad gelangt, staut sich unter dem Siebboden und kann nur in fein verteilten Gasbläschen durch das Sieb streichen und wird in der stark sauren oberen Zone des Sättigers von seinen letzten Spuren Ammoniak befreit.
  • Durch Einbau der Quersiebe wird gleichsam ein Sättiger geschaffen, der nach dem Gegenstromprinzip arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcii: Sättiger, insbesondere zur Gewinnung von Ammoniumsulfat, gekennzeichnet durch den Einbau eines oder mehrerer Quersiebe oberhalb der Gasverteilungsmulde mit darüberliegender Säurezu.. führung.
DENDAT353370D Saettiger, insbesondere zur Gewinnung von Ammoniumsulfat Expired DE353370C (de)

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