DE353191C - Schuetzenschlagvorrichtung fuer Unterschlagstuehle - Google Patents

Schuetzenschlagvorrichtung fuer Unterschlagstuehle

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DE353191C
DE353191C DE1921353191D DE353191DD DE353191C DE 353191 C DE353191 C DE 353191C DE 1921353191 D DE1921353191 D DE 1921353191D DE 353191D D DE353191D D DE 353191DD DE 353191 C DE353191 C DE 353191C
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Germany
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arm
hiding
chairs
racket
shooter
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GOTTFRIED WIESEN
HUBERT DEUSSEN
KR GREVENBROICH
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GOTTFRIED WIESEN
HUBERT DEUSSEN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

  • Schützenschlagvorrichtung für Unterschlagstühle. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schlagvorrichtung für Webstühle.
  • Bei den sogenannten Unterschlagstühlen wird bekanntlich durch eine Daumenscheibe o. dgl. eine Schlagwelle bewegt, deren -Bewegung mittels eines Riemens auf den Schläger übertragen wird. Dieser Vorrichtung haften viele Mängel an. Einmal verursachen diese Riemen starke Staubentwicklung und gefährden benachbarte Maschinenteile, anderenteils erfolgt die Übertragung auf den Schläger so ruckweise, daß häufiges Zerreißen oder Losreißen des Riemens eintritt. Es ist ferner bekannt, die Schlagwelle so schräg anzuordnen, daß sie mit einem Finger o. dgl. Arme auf den Schläger unmittelbar einwirken kann.
  • Nach der Erfindung werden nun die Nachteile derartiger Vorrichtungen dadurch vermieden, daß als Übertragungsmittel von der Schlagwelle zum Schläger ein doppelarmiger Hebel dient, welcher auf der Ladenwelle in derselben Weise wie der Schläger drehbar befestigt ist und welcher deshalb die Schwingungen der Lade und des Schlägers .mitmacht. Der an der Schlagwelle befindliche Schlaghebel besitzt nun eine birnenförmige Rolle, welche soweit vorsteht, daß sie auf den einen Arm des Doppelhebels unter allen Umständen auftrifft, d. h. auch dann, wenn die Lade in der Schwingung etwas vor oder zurück ist. Dieser auf den einen Arm ausgeübte Schlag wird nun durch den zweiten Arm auf den Schläger übertragen, und zwar unter Verwendung einer in diesem Arm gelagerten Rolle, die beim Vorholen des Schlägers an dessen äußerer Schmalseite gleitet. Diese Rolle, welche in beliebiger Weise verstellbar angeordnet sein kann, schont deshalb den Schläger in erheblichem Maße und verlängert dadurch seine Lebensdauer.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Seitenansicht der Schlagvorrichtung; Abb. 2 zeigt eine Vorderansicht der Schlagvorrichtung; Abb. 3 zeigt eine Draufsicht auf den doppelarmigen Schlaghebel; Abb. q. zeigt eine Seitenansicht des doppelarmigen Schlaghebels.
  • Von der Kurbelscheibe a wird in bekannter Weise mittels Hebel b die Lade c in Schwingung versetzt, welche Bewegung auf die Ladenwelle d übertragen wird. An letzterer ist ebenfalls in bekannter Weise der Schläger e gelagert, welcher also zwei Bewegungen ausführt, nämlich eine der Bewegung der Lade entsprechende Schwingung und eine Drehbewegung bei Ausübung des Schlages. Die Schlagwelle ist mit f und der an dieser befindliche Schlaghebel mit g bezeichnet. Der Schlag wird verursacht durch einen an der I<.urbelscheibe a sitzenden Stift h, welcher auf einer Nase i der Schlagwelle auftrifft.
  • Der bei bekannten Vorrichtungen zur Übertragung des Schlages von der Schlagwelle zum Schläger dienende Riemen ist nun durch den doppelarmigen Hebel k ersetzt, der in ähnlicher Weise wie der Schläger an der Unterachse gelagert ist, d. h. dieser Hebel führt ebenfalls die Schwingung der Lade mit aus. Er ist an einem auf die Ladenwelle cd aufgeschobenem Lager l gelagert und um den Punkt in drehbar. Der Arm ia dieses Hebels steht nun mit seinem äußersten Ende unter dem Schlaghebel g, welcher an seinem freien Ende eine birnenförmige Rolle o trägt. Diese Rolle ist so lang gehalten, daß sie unter allen Umständen. auf den Hebelarm n auftreffen muß. Der auf den Arm n ausgeführte Schlag wird dann durch den mit diesem starr verbundenen Arm p auf den Schläger e übertragen. Der Arm p ist an seinem äußeren Ende U-förmig umgebogen und trägt hier eine Gleitrolle q, welche verstellbar, beispielsweise in Schlitzen r, angeordnet ist, um der Ausladung des Schlägers angepaßt werden zu können. Bei der Ausübung des Schlages gleitet die Rolle q an der äußeren Schmalseite des Schlägers entlang. Das Zurückführen des letzteren und des Hebels h kann in bekannter Weise durch einen Federzug s erfolgen.
  • Diese Schlagvorrichtung vermeidet alle bei Verwendung von Riemen auftretenden Nachteile, insbesondere wird der Schlag bedeutend sicherer ausgeführt und der Schläger in erheblichem Maße geschont.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH : -Schützenschlagvorrichtung für Unterschlagstühle, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ladenwelle (d) ein doppelarmiger Hebel (k) drehbar gelagert ist, welcher mit seinem einen Arm (n) unter einer an dem Schlaghebel (g) befestigten birnenförmigen Rolle (o) steht, während der zweite Arm (p) an seinem U-förmig gebogenen Ende eine verstellbare Gleitrolle (q) trägt, die gegen den Schläger (e) anliegt und bei Ausübung des Schlages an diesem entlanggleitet.
DE1921353191D 1921-06-30 1921-06-30 Schuetzenschlagvorrichtung fuer Unterschlagstuehle Expired DE353191C (de)

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