DE353103C - Einfuehrungsvorrichtung fuer die Werkstoffstangen bei selbsttaetigen Drehbaenken - Google Patents

Einfuehrungsvorrichtung fuer die Werkstoffstangen bei selbsttaetigen Drehbaenken

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DE353103C
DE353103C DE1921353103D DE353103DD DE353103C DE 353103 C DE353103 C DE 353103C DE 1921353103 D DE1921353103 D DE 1921353103D DE 353103D D DE353103D D DE 353103DD DE 353103 C DE353103 C DE 353103C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Bei schnellaufenden, selbsttätigen Drehbänken muß man, will man nicht viel Zeit verlieren, eine neue Stange des Werkstoffes in die Spindel einführen, wenn der letzte Rest der vorhergehenden Stange eben verarbeitet ist. Insbesondere wird bei der Verarbeitung von Rundmaterial für gewöhnlich die mit hoher Drehzahl umlaufende Arbeitsspindel nicht erst stillgesetzt, sondern, um den durch Anhalten
ίο und Wiederanfahren der Maschine entstehenden Zeitverlust zu vermeiden, die neue Stange während des Ganges der Maschine eingebracht. Dies geschieht bisher mittels einer Zange von Hand, was aber eine ziemlich beschwerliche und schwierige Arbeit ist, denn man muß nicht nur beim Einführen der Stange in die Vorschub- und Spannzange der Spindel einen kräftigen Schub in der Achsenrichtung ausüben, sondern auch die Stange entgegen der Drehkraft der Spindel so lange festhalten, bis sie in die richtige Stellung zu den Werkzeugen vorgeschoben ist. Man braucht deshalb zum Bedienen der Zange beide Hände und kann infolgedessen, da man dadurch ja am hinteren Spindel- · ende steht, nicht auch gleichzeitig die Arbeitsstelle der Werkzeuge am Spindelkopf beobachten, ob das Stangenende die richtige Stellung zu den Werkzeugen hat, ob also die Vorschubbewegung richtig ausgeführt ist. Man muß also mehrmals mittels der Zange Einstellverschiebungen der Stange machen und mehrmals wieder beobachten. Dabei tritt als besonderer Übelstand noch der Umstand hinzu, daß wegen des einseitigen Angriffes der Zange an der Werkstoffstange diese letztere leicht krummgebogen wird, wodurch das Einführen in die Spindelzange erschwert wird.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist demgegenüber eine Vorrichtung, die das Festhalten und Einführen der Werkstoffstange mit
einer Hand mühelos ermöglicht und gleichzeitig gestattet, das durch die Spindel hindurchtretende Stangenende zu beobachten und es gegenüber den Werkzeugen richtig einzustellen, 5 ohne daß Biegungskräfte in der Werkstoffstange erzeugt werden. ■
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in der Abb. ι in Vorderansicht, in der Abb. 2 im Grundriß mit teilweise wagerechtem ίο Schnitt und in der
Abb. 3 in einer Stirnansicht dargestellt. Abb. 4 ist ein Schnitt nach A-B der Abb. 3 und
Abb. 5 die Ansicht eines Einzelteiles. An dem Drehbankbett α ist eine wagerechte \ Stange b parallel zur Drehbankachse in einem Lager c verschieblich gelagert. Die Stange b \ ist prismatisch, beispielsweise rechteckig, und j sie besitzt zu weiterer Führung einen runden j Fortsatz d, der in einem entsprechend rund ■ ausgebohrten Lager β geführt ist, so daß die j Stange sich wohl in der Länge verschieben läßt, j aber keine Drehung ausführen kann. Die Stange ι wird inuder dargestellten Lage durch eine Feder f i gehalten, die in einer Längsbohrung der Stange δ untergebracht ist und sich gegen einen Verschlußkopf g für die Bohrung in dem Führungs- j lager e stützt. Zur Begrenzung der durch die Feder f erzeugten Bewegung dient ein Anschlag h. Am Ende der Stange b sitzt ein Kopf i mit zwei Armen k mit Lageraugen I und V, in denen eine wagerechte und zur Längsrichtung der Drehbank querstehende Achse m gelagert ist, die zwischen den Augen I und V einen Hebel η mit Handgriff n', an ihrem freien Ende aber eine Scheibe mit keilförmigem Nocken 0 trägt, so daß bei Drehung des Hebels η um die Achse m der keilförmige Nocken ο bewegt wird. Zur Begrenzung der Hebelbewegung nach links (Abb. 1) dient ein Ansatz χ an der Nabe des Hebels n, der mit einem Anschlag y des Kopfes i in Berührung tritt. An dem Kopf i befindet sich ferner ein seitliches rahmenförmiges Doppellager φ für zwei Achsen q, q, die die Drehachsen für zwei doppelarmige Hebel ν sind, deren obere Arme an ihren gegeneinander gekehrten Flächen gerauht sind und die Backen einer Zange zum Erfassen der Werkstoffstange s bilden, während ihre unteren Arme Reibrollen t tragen, die sich auf den Keilflanken der Nockenscheibe 0 abwälzen. Eine Feder u zwischen den beiden Zangenarmen ist bestrebt, die Zange zu öffnen, und eine Feder ν ist bestrebt, den Hebel % aus der dargestellten Lage nach links zu drehen, bis der Ansatz χ gegen den Anschlag y trifft, wodurch die Zange geöffnet wird. Will man eine neue Werkstoffstange in die
Drehbankspindel w einführen, so hat man nur nötig, die Stange zwischen die beiden Zangenbacken zu schieben und mit der linken Hand 60 den Hebelgriff n' von links nach rechts etwa in die dargestellte Stellung zu bewegen. Hierdurch wird zunächst die Achse m und mit ihr die Nockenscheibe 0 gedreht, die Reibrollen i werden auseinandergespreizt und das Zangen- 65 maul wird entgegen dem Drucke der Feder υ geschlossen, die Stange e also fest ergriffen. Bei weiterer Bewegung des Hebelgriffes nach rechts tritt aber keine weitere Drehung des Hebels ein, vielmehr wird jetzt die ganze Vor- 70 richtung in der Achsenrichtung der Drehbank verschoben dank der Führung, die sie durch die Stange b und die Gleitlager c und e erhält. Das Einführen der Stange s in die Spindel w erfolgt vollkommen zentrisch ohne jede Biegungsnei- 75 gung, und der die Drehbank Bedienende kann, ohne daß er seine Aufmerksamkeit auf die Zange und den Hebel η richten muß, den Spindelkopf beobachten und aufpassen, daß das Stangenende bis in die den Werkzeugen gegen- 80 über richtige Lage vorgeschoben wird. Ist dies geschehen, so hat der Bedienende den Griff n' loszulassen, wodurch sich nicht nur die Zange öffnet und den Werkstoff freigibt, sondern auch die Vorrichtung in ihre Anfangslage zurück- 85 geht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Einführungsvorrichtung für die Werkstoffstangen bei selbsttätigen Drehbänken, dadurch gekennzeichnet, daß an der Drehbank eine mittels Hebel zu schließende und fortzubewegende, sich selbsttätig öffnende und selbsttätig in ihre Anfangsstellung zurückgehende Zange für die Werkstoffstange in der Richtung der Drehbankachse geführt ist.
  2. 2. Einführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Drehbankachse am Ende eines am Drehbankbett geführten Trägers (δ) eine Achse (m) gelagert ist, die einen in seiner Anfangsstellung durch Anschlag (y) gehaltenen Handhebel (n) und eine Scheibe mit keilförmigem Nocken (0) trägt, der sich spreizend zwischen die Arme einer ebenfalls an dem Träger (δ) gelagerten Zange (r) für die Werkstoffstange (s) schiebt und diese dadurch schließt, wodurch gleichzeitig die Drehbewegung des Hebels begrenzt und bei no weiterer Kraftwirkung am Hebel die Zange selbst und mit ihr die erfaßte Stange in der Richtung der Drehbankachse fortbewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1921353103D 1921-02-25 1921-02-25 Einfuehrungsvorrichtung fuer die Werkstoffstangen bei selbsttaetigen Drehbaenken Expired DE353103C (de)

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