DE352622C - Vorrichtung zum Verbessern des Tones von Stahlsaiten an Musikinstrumenten - Google Patents

Vorrichtung zum Verbessern des Tones von Stahlsaiten an Musikinstrumenten

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DE352622C
DE352622C DENDAT352622D DE352622DD DE352622C DE 352622 C DE352622 C DE 352622C DE NDAT352622 D DENDAT352622 D DE NDAT352622D DE 352622D D DE352622D D DE 352622DD DE 352622 C DE352622 C DE 352622C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/04Bridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Verbessern des Tones von Stahlsaiten an Musikinstrumenten, Zusatz zum Patent 331463. Das Hauptpatent sieht zwecks Befestigung des Sattels auf dem Steg an der Innenseite des Sattels kleine Blechspitzen vor, die in den Steg hineingedrückt werden. Diese Befestigungsart hat den Nachteil, daß der Steg durch die eindringenden Blechspitzen verletzt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die Befestigung des Sattels auf dem Steg in vereinfachter Weise dadurch erreicht, daß an der Innenseite des Sattels ein Draht angebracht ist, der an den beiden unteren Enden umgebogen ist und dem Sattel die entsprechende Form verleiht. Dieser also hauptsächlich an der Innenseite der Stegauflage liegende Draht hat noch zwei andere Aufgaben zu erfüllen. An fast jedem im Handel käuflichen Steg sind auf der oberen Kante Einschnitte von geringer Tiefe vorgesehen, oder diese werden von dem Spieler angebracht, über welche die Saite läuft, damit sie nicht herunterrutscht. Der an der Innenseite des Sattels befindliche Draht wird nun in diesen Einschnitt gelegt, so daß die Stegauflage und der Sattel nicht von dem Steg herunterrutschen können. Da nun ferner bereits der Draht der Stegauflage in dem für die Saite vorgesehenen Einschnitt liegt, kann die Saite nicht auch noch in diesen Einschnitt zu liegen kommen. Hierdurch wird ein zu tiefes Einschneiden in die Stegauflage vermieden, da sonst der Ton zu stark gedämpft würde. Der Sattel und die Stegauflage selbst können aus einem oder mehreren Stückchen Leder oder aus sonstigem geeigneten elastischem Material bestehen.
  • Das Hauptpatent sieht ferner am Saitenhalter zu seinem Schutze ein in der Längsrichtung aufgeschnittenes Röhrchen vor, das im Verein mit dem sattelartigen Aufsatz die akustischen Bedingungen günstiger gestaltet. Dieselbe Wirkung wird gemäß der Erfindung in vereinfachter Weise durch Umwickeln der Saite mit Seide am Saitenhalter erreicht.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. i ist eine schaubildliche (vergrößerte) Darstellung des Sattels; Abb. 2 ist ein Querschnitt; Abb. 3 ist eine Ansicht der Anordnung an einer Violine.
  • An der Innenseite des aus Leder oder sonstigem Stoff bestehenden Sattels a ist ein Draht b angebracht, z. B. eingelegt, welcher mit dem Sattel a dadurch verbunden ist, daß die Enden c, d auf die Außenseite abgebogen sind, so daß er hier eingeklemmt wird. Dieser Draht wird in eine der Rillen e des Steges f der Violine eingelegt und der Sattel dadurch befestigt, daß die Drahtenden gegen die Saiten des Steges f angedrückt werden. Über dem Saitenhalter h ist die Saite i mit einer festen Umwicklung oder Umspinnung k aus Seide versehen. Diese beiden Teile, nämlich der Sattel a und die Umwicklung k, wirken dann zusammen, indem sie den Ton- der Stahlsaite verbessern, unter anderem werden die zwischen Steg und Saitenhalter entstehenden störenden Obertöne durch die Vorrichtung wirksam. unterdrückt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Verbessern des Tones von Stahlsaiten an Musikinstrumenten nach Patent 33463, dadurch gekennzeichnet, daß der die Unterlage bildende Sattel (a) mit einem Draht (b) verbunden ist, der in die Rinne (e) des Steges (f) eingelegt wird und zum Andrücken des Sattels (a) an die Flächen des Steges (f) dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch=, dadurch gekennzeichnet, daß die Saite über dem Saitenhalter (h) eine Seidenumwicklung (k) aufweist.
DENDAT352622D Vorrichtung zum Verbessern des Tones von Stahlsaiten an Musikinstrumenten Expired DE352622C (de)

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