DE3525939C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/92—Lamps with more than one main discharge path
- H01J61/94—Paths producing light of different wavelengths, e.g. for simulating daylight
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Leuchtstofflampen-Baugruppe
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, deren mehrere
Leuchtstofflampen unterschiedlicher Farbe Licht in veränder
licher Farbe aussenden können. Derartige farbige Leucht
stofflampen-Baugruppen können beispielsweise für Beleuch
tungen in variabler Farbe oder Leuchtanzeigen verwendet
werden.
Bei einer in der US-PS 41 99 708 beschriebenen farbigen
Leuchtstofflampen-Baugruppe ist eine Grundplatte auf einem
Lampensockel aufgebaut und mit einer positiven sowie einer
negativen Elektrode versehen. Eine U-förmige Entladungsröhre
mit zwei unterschiedlich langen Schenkeln ist am längeren
Schenkel an der Grundplatte frei tragend gehaltert und
nimmt die positive Elektrode auf. Ein haubenförmiger Außenkolben
ist an der Grundplatte befestigt und begrenzt gas
dicht den Raum um die Entladungsröhre und die negative Elektro
de herum. Bei dieser Anordnung ist der kürzere Schenkel
der Entladungsröhre in den gasdicht abgeschlossenen Raum hinein
geöffnet und von der Grundplatte derart beabstandet, daß
der Innenraum der Entladungsröhre mit dem gasdicht abgeschlos
senen Raum innerhalb des Kolbens in Verbindung steht. Der
Innenraum der Entladungsröhre und der gasdicht abgeschlossene
Raum sind mit einem für die Entladung geeigneten Gas ge
füllt und wirken insgesamt als Entladungsraum. Innerhalb
dieses Entladungsraumes findet eine Entladung zwischen der
positiven Elektrode innerhalb der Entladungsröhre und der nega
tiven Elektrode in dem Außenkolben statt. Diese Leuchtstofflampe
kann gemäß der US-PS 22 65 323 abgewandelt werden. Danach
ist eine Entladungsröhre vorgesehen, die an ihrem einen
Ende eine einzige negative Elektrode und an ihrem anderen,
verzweigten Ende mehrere positive Elektroden aufweist. Die
einzelne negative Elektrode kann für die mehreren positi
ven Elektroden gemeinsam verwendet werden. Diese sind je
weils in einem Ende einer von mehreren Entladungsröhren ange
ordnet und befinden sich innerhalb des gasdicht abgeschlos
senen Raumes des Außenkolbens. Auf diese Weise kann eine durch
eine einzige Steuereinrichtung steuerbare Lichtabgabe durch
eine geeignete Gasentladung zwischen der gemeinsamen nega
tiven Elektrode und den mehreren positiven Elektroden er
reicht werden.
Bei farbveränderlichen Leuchtstofflampen-Beleuchtungsvor
richtungen besteht allgemein das Problem, daß eine Stabi
lisierung der Lichtabgabe bei gleichzeitiger Anwendung ei
ner strombegrenzenden Drossel erfolgen muß und überdies
ein Elektroden-Vorheizungskreis, eine Phasen-Ansteuerschal
tung zur Einstellung der Lichtleistung und dergleichen be
nötigt werden, im Gegensatz zu dem Vorschaltgerät gewöhn
licher "weißer" Leuchtstofflampen. Die bekannten Steuer
vorrichtungen, welche die oben aufgeführten Steuerfunktio
nen für jede der farbigen Entladungsröhren erfüllen, erfordern
daher eine gesteigerte Baugröße und eine komplizierte
Schaltungsauslegung. Die beiden oben genannten US-Patent
schriften zeigen bereits Hinweise zur Lösung dieses Pro
blems. Bei Anwendung der aus diesen US-Patentschriften ent
nehmbaren Maßnahmen ist es von Vorteil, daß eine einzige
Steuereinrichtung ausreichen kann. Bei der praktischen Re
alisierung einer solchen Anordnung treten jedoch noch man
cherlei Probleme auf. Nach der US-PS 41 99 708 ermöglicht
beispielsweise die Verwendung des gesamten Innenraumes des
Außenkolbens als Entladungsraum die Verwendung einer einzigen ne
gativen Elektrode; es besteht jedoch der Nachteil, daß der
Entladungsraum in der Praxis unnötig groß gemacht werden
muß. Es ist nämlich lediglich erforderlich, daß der Entladungs
röhren-Innenraum, der mit einer Leuchtstoffsubstanz der ge
eigneten Farbe beschichtet ist, zur Lichtabgabe beiträgt.
Ferner ist es zwar allgemein erforderlich, daß keinerlei
Fremdstoffe in den Endladungsraum eindringen können, um die
Entladung nicht zu beeinträchtigen, jedoch tritt bei der
Anordnung nach den genannten US-Patenten die Schwierig
keit auf, daß im Gegensatz zu Schutzmaßnahmen gegen das
Eindringen von Fremdstoffen, die sich nur auf den Innen
raum der Entladungsröhre erstrecken, Schutzmaßnahmen nicht nur
für die Entladungsröhre, sondern für den wesentlich größeren
Raum innerhalb des Außenkolbens getroffen werden müssen. Insbe
sondere muß daher auch die Herstellung unter Einhaltung
höchster Präzision erfolgen. Bei der Doppelstruktur nach
der US-PS 41 99 708 mit einer inneren Entladungsröhre und ei
nem Außenkolben tritt das weitere Problem auf, daß inner
halb der Entladungsröhren unerwünschte hohe Temperaturen auf
treten, weil eine Wärmeisolierung durch den Außenkolben
erfolgt, welcher die Entladungsröhren umgibt. Die im normalen
Betrieb auftretende Abnutzung der Leuchtstoffsubstanz auf
der Innenoberfläche der Entladungsröhren wird daher beschleu
nigt, so daß die Farbreinheit der Lichtabgabe schnell
nachläßt.
Ferner macht es bei der Anordnung nach der US-PS 41 99 708
die freitragende Halterung der Entladungsröhren am längeren
Schenkel durch die Grundplatte innerhalb des gasdichten
Außenkolbens schwierig, eine ausreichende mechanische Festigkeit
der Lampenhalterung zu erreichen, so daß die Gefahr be
steht, daß Vibrationen im Verlaufe des Transports oder bei
der Handhabung der Leuchtstofflampen-Baugruppe zu einer
Lösung der Röhren von der Grundplatte und damit zur Zer
störung der Einheit führen.
Weiter tritt das Problem auf, daß die Herstellung einer
gasdichten Vereinigung zwischen der Grundplatte und dem
relativ großen Mündungsrand des haubenförmigen Kolbens die
Anwendung einer hochentwickelten Technik erfordert, wo
runter die Produktionsausbeute leidet.
Gegenstand der älteren deutschen Patentanmeldung 34 25 931 ist eine farbver
änderliche Leuchtstofflampen-Baugruppe, bei der
sich die drei Anoden von drei U-förmig gekrümmten Entla
dungsröhren innerhalb der verschlossenen Enden der ent
sprechenden Entladungsröhren befinden, wobei die allen
Entladungsröhren gemeinsame Kathode neben den offenen En
den der Entladungsröhren angeordnet ist. Die geschlossenen
Enden der Entladungsröhren sind an einer Bodenplatte der Bau
gruppe befestigt, welche auch einen die Entladungsröhren
glockenartig umgebenden Glaskörper trägt, der mit Entla
dungsgas gefüllt ist. Hierbei ergeben sich die im Zusammen
hang mit der US-PS 22 65 323 geschilderten Nachteile.
Aus der US-PS 42 08 618 ist eine farbveränderliche Leucht
stofflampen-Baugruppe bekannt, bei der die geschlossenen
Enden mehrerer paralleler, gerader Entladungsröhren an der
Bodenplatte befestigt sind und hier die Elektroden aufwei
sen. Die gegenüberliegenden offenen Enden der Entladungs
röhren sind über einen gemeinsamen kuppelartigen Raum un
tereinander verbunden. Durch selektive Erregung unterschied
licher Elektroden können in den einzelnen Entladungsröhren
durch den kuppelartigen Raum hindurch Entladungen erzeugt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte
Leuchtstofflampen-Baugruppe der im Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß
bei einfachem und robustem Aufbau und geringer Gesamtgröße
deren Lebensdauer erhöht wird.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Nachdem im Falle der vorliegenden Erfindung der die gemein
same Elektrode enthaltende gasdichte Raum die Entladungs
röhren nicht mehr umgibt, wird eine unerwünschte Erhit
zung der Entladungsröhren vermieden, wobei aufgrund der
geringen Axiallänge der den gasdichten Raum bildenden
Kammer gleichzeitig die Größe der Baugruppe gering ge
halten wird.
Bei der Leuchtstofflampen-Baugruppe nach der Erfindung
ist eine freie Variation der Farbe des durch mehrere Entladungs
röhren abgegebenen Lichtes möglich, wobei die Entladungs
röhren jeweils auf ihrer Innenoberfläche mit verschieden
farbigen Leuchtstoffsubstanzen beschichtet sind. Eine
Elektrode des Elektrodenpaares oder der Elektrodenpaare,
insbesondere die negative Elektrode, ebenso wie die Steuer
einrichtung, müssen nur einmal vorgesehen sein. Jeglicher
Außenkolben kann entfallen. Die Gesamtgröße der Lampen-
Baugruppe wird also erheblich vermindert. Weiterhin wird
das Eindringen von Fremdstoffen in den Entladungsraum inner
halb der Entladungsröhren mit einfachen Mitteln verhindert, so
daß die unvermeidliche Abnutzung der farbigen Leuchtstoff
substanzen verzögert wird. Hierzu trägt auch die Vermeidung
von unerwünscht hohen Temperaturen bei.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Im folgenden werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin
dung anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt einer Leucht
stofflampen-Baugruppe nach einer ersten
Ausführungsform der Erfindung, bei welcher
gerade Entladungsröhren zum Einsatz kommen;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht der in Fig. 1
gezeigten Ausführungsform der Entladungsröhren;
Fig. 3 ein Schaltbild einer Steuereinrichtung für
die Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 4 eine Farbtafel zur Erläuterung der veränder
lichen Farbmischung, die bei der Ausfüh
rungsform nach Fig. 1 erhalten wird;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht eines weiteren
Ausführungsbeispieles mit ebenfalls geraden
Entladungsröhren;
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt einer Leucht
stofflampen-Baugruppe gemäß einer weite
ren Ausführungsform, bei der die Entladungs
röhren U-förmig sind;
Fig. 7a eine Seitenansicht einer Anordnung, bei der
die Lampen-Baugruppe nach Fig. 6 in einer
kugelförmigen Hülle untergebracht ist;
Fig. 7b eine Draufsicht der Ausführungsform nach
Fig. 7a;
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt einer weiteren
Ausführungsform mit U-förmigen Entladungsröh
ren;
Fig. 9 eine Abwandlung einer demontierten Grund
platte für die Ausführungsform nach Fig. 8
in Schnittdarstellung;
Fig. 10-12 senkrechte Schnitte weiterer Ausführungs
formen mit U-förmigen Entladungsröhren;
Fig. 13 eine Draufsicht der Ausführungsform nach
Fig. 12;
Fig. 14 einen senkrechten Schnitt einer Lampen-
Baugruppe nach einer weiteren Ausführungs
form, bei der ebenfalls U-förmige Entladungs
röhren zum Einsatz kommen;
Fig. 15 eine Draufsicht der Ausführungsform nach
Fig. 14;
Fig. 16 einen senkrechten Schnitt einer weiteren
Ausführungsform der Leuchtstofflampen-Bau
gruppe unter Verwendung von U-förmigen Entla
dungsröhren;
Fig. 17a und 17b Schnittansichten eines dicht abgeschlosse
nen Kammerteils für die Ausführungsformen
nach den Fig. 14 und 16;
Fig. 18 und 19 Perspektivansichten von weiteren Ausführungs
formen der Leuchtstofflampen-Baugruppe un
ter Verwendung von U-förmigen Entladungsröhren;
Fig. 20a eine Vorderansicht einer rechtwinkligen
Farb-Anzeigetafel, bei der die erfindungs
gemäße farbige Leuchtstofflampen-Baugruppe
zur Anwendung kommt; und
Fig. 20b eine schematische Darstellung eines Anord
nungsbeispiels von Lampen-Baugruppen, die
in der Farb-Anzeigetafel nach Fig. 20a un
tergebracht sind.
Die in Fig. 1 gezeigte farbige Leuchtstofflampe 10 be
sitzt einen Lampensockel 11, der aus einer rechtwinkeli
gen Grundplatte 12 und einem kastenförmigen Bodenkörper
13 gebildet ist, welcher an seiner Unterseite offen ist.
Die Grundplatte 12 und der Bodenkörper 13 sind aus einem
Material wie Keramik, Glas oder Metall gebildet, vorzugs
weise aus einer Forsterit-Keramik. Die offene Unterseite
des Bodenkörpers 13 ist auf die Grundplatte 12 gasdicht
aufgesetzt und durch eine Glasfritte 14 versiegelt, um
eine Kammer 15 mit der Grundplatte 12 gemeinsam abzu
schließen. Die Grundplatte 12 ist in ihrer Mitte mit ei
ner Halterungsscheibe 17 versehen, an die ein sich nach
unten auswärts erstreckendes Röhrchen 16 angesetzt ist,
und die eine gemeinsame Elektrode 18 trägt, die sich als
negative Elektrode nach oben in den Innenraum der Kammer
15 hinein erstreckt. Die Kammer 15 bildet also eine Elektro
denkammer für die gemeinsame Elektrode.
Der Bodenkörper 13 ist an seiner Oberseite mit drei
gleichmäßig voneinander beabstandeten Öffnungen verse
hen. An jede dieser Öffnungen ist das offene Ende einer
von drei Entladungsröhren 19 a, 19 b und 19 c angesetzt und dort
mittels Glasfritte 20 dicht befestigt. Der Innenraum je
der Entladungsröhre ist über die Öffnung an der Oberseite
des Bodenkörpers 13 mit dem Innenraum der Kammer 15 in
Verbindung. Die Entladungsröhren 19 a, 19 b und 19 c sind auf
ihren Innenoberflächen mit verschiedenfarbigen Leucht
stoffsubstanzen 21 a, 21 b und 21 c beschichtet, die ver
schiedenfarbiges Licht aussenden können. Vorzugsweise
werden als Leuchtstoffsubstanzen 21 a, 21 b und 21 c rote,
grüne und blaue Leuchtstoffsyteme verwendet, insbesonde
re YOX (Y2O3 : Eu), CAT (MgAl11O19 : Ce, Tb) und BAM (BaMg2Al16
O27 : Eu). An den oberen Enden sind die Entladungsröhren 19 a,
19 b und 19 c beispielsweise durch Abschmelzen verschlossen.
Das Abschmelzen kann mittels eines Brenners erfolgen, wo
bei gleichzeitig jeweils eine Elektrode 22 a, 22 b und 22 c
als positive Elektrode eingesiegelt wird.
Bei der beschriebenen Anordnung sind die drei Entladungsröhren
19 a, 19 b und 19 c senkrecht und parallel zueinander
auf dem Lampensockel 11 aufgebaut, wie in den Fig. 1 und
2 verdeutlicht ist. Jede Entladungsröhre trägt an ihrem ge
schlossenen Ende eine der drei positiven Elektroden 22 a,
22 b und 22 c. Jede dieser positiven Elektroden liegt der
gemeinsamen negativen Elektrode 18 in der Kammer 15 ge
genüber, wobei die Innenräume der Entladungsröhren und der
Kammer miteinander in Verbindung stehen und mit einem
geeigneten Entladungsgas gefüllt sind. Wenn also eine
Spannung der Reihe nach und selektiv zwischen jeweils
einer der Elektroden 22 a, 22 b und 22 c und der gemeinsa
men Elektrode 18 angelegt wird, so leuchten die Entladungs
röhren in der entsprechenden Reihenfolge auf. Dabei kann
die Farbe der Lichtabgabe trotz der gemeinsamen Verwen
dung einer einzigen negativen Elektrode 18 frei variiert
werden. Die Gasentladung kann also wahlweise zwischen der
gemeinsamen Elektrode 18 und irgendeiner der Elektroden
22 a bis 22 c in den Entladungsröhren 19 a bis 19 c brennen und
mittels einer einzigen Steuereinrichtung gesteuert werden.
Durch eine einfache Steuereinrichtung kann also die in der
Farbe veränderliche Lichtabgabe gesteuert werden.
Eine solche Steuereinrichtung ist in Fig. 3 gezeigt. Sie
enthält einen Umschalter SW, über den ein an den positi
ven Anschluß einer Gleichstromversorgung DC angeschlosse
ner Ballastwiderstand R wahlweise mit einer der Elektroden
22 a bis 22 c der Entladungsröhren 19 a bis 19 c verbunden wird.
Die Entladungsröhren können also selektiv an die Gleichstrom
quelle DC angeschlossen werden, deren negativer Anschluß
mit der gemeinsamen Elektrode 18 verbunden ist. Ein Star
ter ST liegt zwischen dem nicht mit der Stromquelle ver
bundenen Ende der gemeinsamen Elektrode 18 und einer der
Elektroden 22 a bis 22 c der Entladungsröhren, beispielsweise
der Elektrode 22 a. Der Umschalter SW ist vorzugsweise
durch Schalttransistoren verwirklicht, über die eine Än
derung des Tastverhältnisses (ein/aus-Verhältnis) ge
steuert werden kann. Die verschiedenen Entladungsstrecken
der Entladungsröhren 19 a bis 19 c werden also entsprechend den
Betriebszyklen der Schalttransistoren im gewünschten Ver
hältnis zueinander angesteuert.
Wenn in der Steuereinrichtung nach Fig. 3 die Elektrode
22 a der Entladungsröhre 19 a über den Umschalter SW mit dem
positiven Anschluß der Gleichstromquelle DC verbunden
wird, so wird zunächst die gemeinsame Elektrode 18 über
den Starter 17 erwärmt. Sodann wird ein Hochspannungs
impuls zwischen der Elektrode 22 a und der gemeinsamen
Elektrode 18 angelegt. Es entsteht dann eine Entladung
innerhalb der Entladungsröhre 19 a und der Kammer 15, so daß
beispielsweise rotes Licht abgegeben wird. Wenn die Elek
troden 22 b und 22 c der Entladungsröhre 19 b und 19 c anschlie
ßend sequenziell über den Umschalter SW mit dem positi
ven Anschluß der Gleichstromquelle DC verbunden werden,
so werden die Entladungswege für grüne und blaue Licht
abgabe zwischen den Elektroden 22 b und 22 c und der ge
meinsamen Elektrode 18 angesteuert, die im thermioni
schen Emissionszustand verbleibt, nachdem sie zuvor durch
die vorhergehende Entladung zwischen den Elektroden 18
und 22 a erwärmt worden ist, so daß also der Starter nicht
benötigt wird. Wenn dieser Umschaltvorgang mit hoher Ge
schwindigkeit erfolgt, indem der Umschalter SW zyklisch
mit hoher Geschwindigkeit umgelegt wird, so entsteht für
den Betrachter der Eindruck einer kontinuierlichen Licht
erzeugung in einer Farbe, die durch das Tastverhältnis
der verschiedenen Farben bestimmt ist. Durch geeignete
Einstellung der Tastverhältnisse des Umschalters SW für
die Entladungswege durch die Entladungsröhre 19 a bis 19 c wird
also die optimale Farbart innerhalb einer schraffierten
Zone im Diagramm der Fig. 4 erhalten. Diese schraffierte
Zone ist zwischen den Verbindungslinien zwischen den Punk
ten R, G und B begrenzt und liegt innerhalb des Farbart
gebietes CA in Fig. 4. Es kann also beispielsweise eine
Farbartänderung erhalten werden, die durch die Kurve BBL
im Diagramm der Fig. 4 verdeutlicht ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die drei Entladungsröhren
19 a, 19 b und 19 c gerade ausgebildet und nebenein
ander in einer Linie angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bilden die die Mitten
der Entladungsröhren 19 a′, 19 b′ und 19 c′ verbindenden Linien
ein Dreieck auf dem Lampensockel 11′, der bei dieser Aus
führungsform kreisförmig ausgebildet ist. Bei allen Aus
führungsformen ist die gasdicht abgeschlossene Kammer 15,
welche die Elektrodenkammer für die gemeinsame Elektrode
bildet, am Boden der Entladungsröhren angeordnet und weist
eine geringere axiale Abmessung auf als die Entladungsröhren.
Bei der in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform der
Leuchtstofflampen-Baugruppe 30 sind dieselben Grundbe
standteile wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1
und 2 vorhanden und durch entsprechende Bezugszahlen be
zeichnet, zu denen die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Die
Anordnung dieser Ausführungsform ist im wesentlichen die
gleiche wie bei der zuvor beschriebenen, mit der Ausnahme,
daß U-förmige Entladungsröhren 39 a, 39 b und 39 c anstelle von
geraden Entladungsröhren verwendet werden. Die U-förmigen Entla
dungsröhren 39 a bis 39 c ermöglichen die Unterbringung der
Lampen-Baugruppe 30 innerhalb einer kugelförmigen licht
streuenden Hülle 43, die in den Fig. 7a und 7b gezeigt
ist, so daß eine kugelförmige Lampe entsteht. Bei dieser
Ausführungsform sind ferner die beiden Schenkelteile der
Entladungsröhre 39 a bis 39 c von unterschiedlicher Länge, und
das geschlossene Ende befindet sich an dem längeren Schen
kel und liegt vorzugsweise auf derselben Höhe wie die
Grundplatte 32 in Fig. 6. Die Elektroden 42 a, 42 b und 42 c
an den geschlossenen Enden der Röhren liegen also auf
derselben Seite wie die gasdicht abgeschlossene Kammer 38,
so daß die Leuchtstofflampen-Baugruppe 30 leicht mit ei
ner Steuerschaltung verdrahtet werden kann. Erforderlichen
falls können die Entladungsröhren 39 a bis 39 c, die jeweils an
ihrem einen Ende an dem Lampensockel 31 frei tragend be
festigt sind, auch an ihrem anderen, geschlossenen Ende
gehaltert werden, wobei sie auf derselben Höhe wie die
Grundplatte 32 liegen. Auf diese Weise wird die Halterung
der Entladungsröhren erheblich verstärkt. Die geschlossenen
Enden der Entladungsröhren 39 a bis 39 c liegen ferner radial
auswärts vom Lampensockel 31, so daß die gasdicht abge
schlossene Kammer 35 des Lampensockels 31, die eine ge
ringere axiale Abmessung als die Entladungsröhren aufweist,
in den zwischen den Entladungsröhren 39 a bis 39 c gebildeten
Zwischenraum eingefügt werden kann. Die Arbeitsweise die
ser Leuchtstofflampen-Baugruppe ist im wesentlichen die
gleiche wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind dieselben Grund
bestandteile wie bei der nach den Fig. 6 und 7 vorhanden
und mit entsprechenden Bezugszeichen bezeichnet, zu denen
die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Bei dieser Ausführungs
form sind die geschlossenen Enden der U-förmigen Entladungs
röhren 59 a, 59 b und 59 c in ähnlicher Weise wie bei der
Ausführungsform nach Fig. 6 angeordnet, jedoch nicht durch
ein gesondertes Halterungsteil gehalten, sondern durch
einen radialen Fortsatz der Grundplatte 52 des Lampen
sockels 51, wodurch die mechanische Festigkeit der Lam
penhalterung für die drei Entladungsröhren 59 a bis 59 c ge
steigert wird. Überdies ist eine gute Wärmeableitung von
der gemeinsamen Elektrode in Richtung zu den Elektroden
an den Röhrenenden gewährleistet. Zu diesem Zweck ist die
Grundplatte 52 vorzugsweise aus einem Metall wie Kupfer
oder Eisen gebildet, dessen thermische Leitfähigkeit
größer als die von Luft ist. Durch die bessere Wärmeab
führung von der gemeinsamen Elektrode 58 zu den Elektro
den 62 a bis 62 c an den geschlossenen Enden der Entladungs
röhren hin wird eine Verschlechterung der Lichtintensi
tät vermieden, die durch einen Abfall der Quecksilber
ionendichte auf der Seite der Elektroden an den geschlos
senen Enden der Entladungsröhren beim Anlegen der Gleichspan
nung verursacht würde; es wird also der Effekt der dunk
len Lampenenden vermieden. Bei dieser Ausführungsform kann
die Halterungsplatte 52, wie in Fig. 9 gezeigt, geteilt
ausgeführt werden, mit einem ersten Abschnitt 52 a, der
an dem Bodenkörper 53 befestigt ist, und einem zweiten
Abschnitt 52 b, welcher nur die geschlossenen Enden der
Entladungsröhren 59 a bis 59 c trägt. Die beiden Abschnitte
52 a und 52 b sind zu einem einzigen Teil miteinander ver
bunden. Im übrigen sind die Ausbildung und Arbeitsweise
dieser Ausführungsform ähnlich wie bei den zuvor beschrie
benen Ausführungsformen.
Bei der weiteren, in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform
der Leuchtstofflampen-Baugruppe 70 sind dieselben Grund
bestandteile wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 8
und 9 vorhanden und durch entsprechende Bezugszeichen be
zeichnet, zu denen die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Bei
dieser Ausführungsform sind die die Elektroden tragen
den Enden der U-förmigen Entladungsröhren, die bei den ande
ren Ausführungsformen zugeschmolzen sind, offen belassen
und gasdicht mittels Glasfritte 84 an einer Grundplatte
72 befestigt, wodurch die mechanische Festigkeit der Halte
rung der U-förmigen Entladungsröhren 79 a, 79 b und 79 c gestei
gert wird. Die Elektroden 82 a bis 82 c sind gasdicht in die
Grundplatte 72 eingelassen und erstrecken sich in die so
abgeschlossenen und befestigten Enden der Entladungsröhren
hinein. Die Arbeitsweise und sonstige Ausbildung der Aus
führungsform sind im wesentlichen dieselben wie bei den
zuvor beschriebenen Ausführungsformen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 besitzt die Leucht
stofflampen-Baugruppe 90 im wesentlichen dieselben Grund
bestandteile wie die Ausführungsform nach Fig. 10, und
diese Bestandteile sind mit entsprechenden Bezugszeichen
bezeichnet, zu denen die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Bei
dieser Ausführungsform haben die Schenkel der U-förmigen
Entladungsröhren 99 a, 99 b und 99 c gleiche Länge, im Gegensatz
zu den Ausführungsformen bei den Fig. 6 bis 10. Beide
offenen Enden dieser Entladungsröhren 99 a bis 99 c und die
Elektroden 102 a, 102 b und 102 c sind gasdicht an der Grund
platte 92 über Glasfritten in gleicher Weise wie Fig. 10
befestigt, befinden sich jedoch auf derselben Höhe. Ein
Bodenkörper 93 ist gasdicht an die Unterseite der Grund
platte 92 angesetzt und bildet eine gasdicht abgeschlos
sene Kammer 95, in der eine gemeinsame Elektrode 98 un
tergebracht ist. Bei dieser Anordnung sind die Herstellung
und Montage der Entladungsröhren an der Grundplatte 92 er
leichtert. Die sonstige Anordnung und die Arbeitsweise
sind dieselben wie bei den zuvor beschriebenen Ausfüh
rungsformen.
In den Fig. 12 und 13 ist eine weitere Ausführungsform
einer Leuchtstofflampen-Baugruppe 110 gezeigt, die im we
sentlichen die gleichen Grundbestandteile wie die Ausfüh
rungsform nach Fig. 11 aufweist, welche mit entsprechen
den Bezugszeichen bezeichnet sind, zu denen die Zahl 20
hinzuaddiert wurde. Die U-förmigen Entladungsröhren 119 a, 119 b
und 119 c besitzen Schenkel von im wesentlichen gleicher
Länge. Die einen Enden dieser Entladungsröhren tragen jeweils
eine gasdicht eingeschlossene Elektrode 122 a bis 122 c und
sind an den Bodenkörper 113 angeordnet, ohne an diesem be
festigt zu sein. Die anderen offenen Enden der Entladungs
röhren sind gasdicht an dem Bodenkörper 113 befestigt und
stehen in Verbindung mit einer gasdicht abgeschlossenen
Kammer 115. Die Enden aller Entladungsröhren liegen auf einem
gedachten Kreis auf dem Bodenkörper 113. Wenn diese Aus
führungsform der Leuchtstofflampen-Baugruppe 110 in einer
lichtstreuenden Kugelhülle untergebracht wird, so befin
den sich alle sechs Schenkel der drei Entladungsröhren im we
sentlichen in gleichem Abstand von der Innenoberfläche
der Kugel. Unregelmäßigkeiten der Lichtfarbe, die durch
ungleichmäßige Abstände verursacht werden könnten, werden
so vermieden, und das Farbmischungsverhalten wird verbes
sert. Die sonstige Anordnung und die Arbeitsweise sind
bei dieser Ausführungsform dieselben wie bei den zuvor be
schriebenen Ausführungsformen.
Bei der in den Fig. 14 und 15 gezeigten Ausführungsform
einer Leuchtstofflampen-Baugruppe 130 sind die entspre
chenden Grundbestandteile wie bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 12 und 13 mit gleichen Bezugszeichen be
zeichnet, zu denen die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Bei
dieser Ausführungsform ist ähnlich wie bei der nach Fig.
11 ein gasdicht an der Unterseite einer Grundplatte 132
angesetzter Bodenkörper 133 dreieckförmig ausgebildet,
wie in Fig. 15 gestrichelt verdeutlicht ist. Auf diese
Weise wird das Volumen der gasdicht abgeschlossenen Kam
mer 135 weiter vermindert, wodurch die Gesamtbaugröße der
Leuchtstofflampen-Baugruppe 130 vermindert werden kann.
Die Kammer 135 weist neben der gemeinsamen Elektrode 138
eine Hilfselektrode 142 d gleicher Polarität wie die Elek
troden 142 a bis 142 c an den geschlossenen Enden der U-
förmigen Entladungsröhren 139 a bis 139 c auf, also von posi
tiver Polarität, so daß ein Starter zwischen der Hilfs
elektrode 142 d und der gemeinsamen Elektrode 138 einge
fügt werden kann. Die Lampen-Baugruppe kann daher selbst
dann leicht gestartet werden, wenn der Entladungsweg zwi
schen den Elektroden an den geschlossenen Enden der Lam
penröhren und der gemeinsamen Elektrode lang ist. Wenn
ferner das Tastverhältnis für den Entladungsweg in der
Kammer 135 durch Anwendung des Umschalters SW der in Fig.
3 gezeigten Einrichtung variabel gemacht wird, so kann
die Kammer 135, in der keinerlei Leuchtstoffsubstanz vor
handen ist, als zusätzlicher Entladungsweg verwendet wer
den, der keine Farbfunktion besitzt, sondern eine Steuer
funktion oder Regulierfunktion für die Lichtabgabe. Bei
dieser Ausführungsform wird ferner bevorzugt, daß die
sechs Schenkel der drei U-förmigen Entladungsröhren 139 a,
139 b und 139 c im wesentlichen auf einem gedachten Kreis
wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 12 und 13 lie
gen. Im übrigen ist die Anordnung und die Arbeitsweise
im wesentlichen dieselbe wie bei den zuvor beschriebenen
Ausführungsformen.
Bei der weiteren, in Fig. 16 gezeigten Ausführungsform
der Leuchtstofflampen-Baugruppe 150 stimmen die Grundbe
standteile mit der Ausführungsform nach den Fig. 14 und
15 überein und sind mit entsprechenden Bezugszeichen be
zeichnet, zu denen die Zahl 20 hinzuaddiert wurde. Ein
Saugröhrchen 156 ist nicht an die untere Seite des Lampen
sockels 153 angesetzt, sondern ragt von dessen Oberseite
hoch und befindet sich also auf derselben Seite der Grund
platte 152 wie die Entladungsröhren 159 a, 159 b und 159 c. Bei
dieser Anordnung kann die Länge des Saugröhrchens ver
größert werden, ohne die Gesamtgröße der Baugruppe 150
zu steigern. Die Montage des Absaugröhrchens an der Grund
platte in hochstehender Anordnung ist leichter als die
an der Unterseite oder am Bodenkörper, und überdies wird
das Absaugen vereinfacht. Hinsichtlich der sonstigen An
ordnung und Arbeitsweise entspricht diese Ausführungs
form den zuvor beschriebenen.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 14 und 15 sowie
16, die mit einer Hilfselektrode versehen sind, sind wei
tere Ausgestaltungen vorgesehen. In Fig. 17a sind die ge
meinsame Elektrode 178 und die Hilfselektrode 182 d gemein
sam an einem Grundkörper 173 über einen gemeinsamen Klemm
ständer 185 mittels Glasfritte 186 befestigt. Wenn diese
Elektroden getrennt voneinander angeordnet werden müssen,
wie in Fig. 17b gezeigt, können eine gemeinsame Elektrode
178′ und eine Hilfselektrode 182 d′ unabhängig voneinander
an dem Grundkörper 173′ mittels getrennten Klemmständern
befestigt werden. Wenn die gemeinsame Elektrode und die
Hilfselektrode bogenförmig ausgebildet sind, wie in den
Fig. 17a und 17b gezeigt, ergibt sich in vorteilhafter
Weise eine Verminderung der Höhe der gasdicht abgeschlos
senen Kammer von dreieckförmigem, waagerechtem Quer
schnitt.
Bei der in Fig. 18 gezeigten Ausführungsform der Leucht
stofflampen-Baugruppe 200 ist gegenüber den bisher be
schriebenen Ausführungsformen eine andere Grundanordnung
vorgesehen. Die Lampen-Baugruppe 200 umfaßt einen zentra
len Lampensockel 201, der trommelförmig gestaltet und
aus Glasmaterial gebildet ist sowie eine Kammer 205 um
grenzt, in der eine gemeinsame Elektrode 208 gasdicht
eingeschlossen ist. U-förmige Entladungsröhren 209 a, 209 b und
209 c mit jeweils gleich langen Schenkeln sind ähnlich wie
bei der Ausführungsform nach Fig. 11 an wenigstens einem
Schenkelende mit dem zentralen Lampensockel 201 verbun
den, jedoch in Form eines einzigen Teiles. Die Innenräume
dieser Entladungsröhren stehen mit dem Innenraum der Kammer
205 über Öffnungen 209 a′, 209 b′ und 209 c′ in Verbindung,
die am Umfang des Lampensockels 201 in im wesentlichen
regelmäßigen Abständen gebildet sind. Die axialen Enden
der entsprechenden Schenkel sind verschlossen. Die Elektro
den 212 a, 212 b und 212 c von entgegengesetzter Polarität
wie die gemeinsame Elektrode 208 sind gasdicht in die
anderen Enden der Entladungsröhren 209 a bis 209 c eingesie
gelt. Mittels der in Fig. 3 gezeigten Steuereinrichtung
können die Entladungswege der Reihe nach zwischen der ge
meinsamen Elektrode 208 und den verschiedenen Elektroden
212 a bis 212 c angesteuert werden, so daß die Lichtabgabe
der Leuchtstofflampen-Baugruppe frei in der Farbe variiert
werden kann, entsprechend der Färbung der Leuchtstoffsub
stanzen 211 auf den Innenoberflächen der verschiedenen
Entladungsröhren.
Die Verbindung der Entladungsröhren 209 a bis 209 c mit dem
Lampensockel 201 sowie die Befestigung der Elektroden
208 und 201 a bis 201 c an der Kammer und an den Entladungs
röhren erfolgen durch An- bzw. Einschmelzen mittels ei
nes Brenners. Die gesamte Baugruppe kann überaus kompakt
ausgebildet werden. Ein weiterer Vorteil dieser Ausfüh
rungsform besteht darin, daß die Entladungsröhren 209 a bis
209 c mit ihren Schenkelteilen auf einem gedachten Kreis
wie bei der Ausführungsform nach Fig. 13 liegen und in
folgedessen jegliche Unregelmäßigkeit der Lichtfärbung
vermieden wird. Zwar ragt bei der gezeigten Ausführungs
form die Kammer 205 über die Enden der Entladungsröhren hin
aus, es ist aber auch möglich, diese Kammer 205 vollstän
dig zwischen den Entladungsröhren aufzunehmen, so daß sie
über die Enden ihrer Schenkel nicht hinaussteht.
Die in Fig. 19 gezeigte Ausführungsform der Leuchtstoff
lampen-Baugruppe 300 enthält eine U-förmige Lampen-Haupt
röhre 309 a mit Schenkelteilen von unterschiedlicher Länge,
wobei der längere Schenkel an seinem Ende eine gemeinsame
Elektrode 308 trägt, die gasdicht in diesem Ende einge
siegelt ist. Das kürzere Ende trägt eine Elektrode 312 a
von entgegengesetzter Polarität, die ebenfalls gasdicht
in dieses geschlossene Ende eingesiegelt ist. Zwei eben
falls U-förmige Hilfs-Entladungsröhren 309 b und 309 c mit
Schenkeln gleicher Länge sind einstückig mit dem länge
ren Schenkelteil der Haupt-Entladungsröhren 309 a in der Nähe
von dessen Ende verbunden und erstrecken sich parallel
zu dieser. Die Verbindung erfolgt über Verbindungsstücke
309 b′ oder 309 c′, die axial einwärts von der gemeinsamen
Elektrode 308 angeordnet sind. In das andere Schenkelende
ist jeweils eine Elektrode 312 b bzw. 312 c von entgegenge
setzter Polarität wie die gemeinsame Elektrode 308 gas
dicht eingesiegelt. Diese Elektroden liegen also auf der
selben Seite wie der kürzere Schenkel der Haupt-Entladungs
röhre 309 a. Der längere Schenkel der Haupt-Entladungsröhre
309 a, welcher die gemeinsame Elektrode 308 trägt, bildet
eine gasdicht abgeschlossene Kammer 305 an einem Teil die
ses Schenkels, der sich von der Stelle der Verbindungs
teile 309 b′ und 309 c′ bis zu dem verschlossenen, die Elek
trode tragenden Ende erstreckt. Die verschiedenen Röhren
können miteinander verschmolzen werden, wie bei der Aus
führungsform nach Fig. 18, und können auch in der gleichen
Weise betrieben werden.
Wenn die Lampen-Baugruppe in der Ausführungsform nach
Fig. 19 beispielsweise in einer Anzeigevorrichtung ver
wendet wird, so sind mehrere dieser Lampen-Baugruppen in
einer Anzeigevorrichtung untergebracht. Eine rechtwinkelig
ausgebildete Ausführungsform einer Anzeigevorrichtung 400
ist in Fig. 20a gezeigt. Sie enthält Leuchtstofflampen-
Baugruppen 410 a bis 410 e, die in Reihe und Spalten ange
ordnet sind und in der in Fig. 20b gezeigten Anordnung
innerhalb des Gehäuses der Anzeigevorrichtung unterge
bracht sind.
Anstelle der zuvor als Beispiel genannten Farben rot,
grün und blau können andersfarbige Leuchtstoffsubstanzen
verwendet werden. Eine oder mehrere der Entladungsröhren kön
nen ferner mit einer Leuchtstoffsubstanz beschichtet wer
den, die eine gewöhnliche Tageslichtbeleuchtung erzeugt.
Die Farbtemperatur kann in geeigneter Weise selektiv
verändert werden, was für den Fachmann keiner weiteren
Erläuterung bedarf. Anstelle von drei Entladungsröhren sind
bei anderen Ausführungsformen eine größere oder eine ge
ringere Anzahl von Entladungsröhren vorgesehen. Ferner können an
statt von geraden oder U-förmigen Entladungsröhren auch sol
che verwendet werden, die zick-zack-förmig oder in ande
rer Weise gestaltet sind. Gemäß einer Weiterbildung sind
die Innenoberflächen der gasdicht abgeschlossenen Kammer,
insbesondere die Innenoberflächen der Grundplatte, des
Bodenkörpers usw. mit einem lichtreflektierenden Film be
schichtet, um die Lichtintensität zu steigern.
Claims (11)
1. Leuchtstofflampen-Baugruppe zur Abgabe von farbveränder
lichem Licht mit einer Mehrzahl von Entladungsröhren, die
jeweils mit einem Endladungsgas gefüllt, auf ihrer Innen
oberfläche mit Leuchtstoffsubstanzen von unterschiedlicher
Farbe beschichtet, gasdicht an einem Ende verschlossen und
an diesem Ende mit einer Elektrode einer ersten Polarität
versehen sind, während die Entladungsröhren über ihre ande
ren, offenen Enden mit einem gasdicht abgeschlossenen Raum
in Verbindung stehen, in welchem eine gemeinsame Elektrode
der entgegengesetzten Polarität angeordnet ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß der gasdicht abgeschlossene Raum durch
eine Kammer (15, 35, 55, 75, 95, 115, 135, 155, 175) gebil
det ist, welche in unmittelbarer Nachbarschaft der offenen
Enden der Entladungsröhren (19, 39, 59, 79, 99, 119, 139,
159, 209, 309 jeweils -a, -b, -c) angeordnet ist, eine
Grundplatte (12, 32, 52, 72, 92, 112, 132, 152) und einen
Bodenkörper (13, 33, 53, 73, 93, 113, 133, 153, 173) auf
weist und von geringerer Abmessung in Axialrichtung als
die Axiallänge der Entladungsröhren ist.
2. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entladungsröhren (19 a, 19 b, 19 c)
von gerader Gestalt sind.
3. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entladungsröhren (39 a, 39 b, 39 c; . . .)
U-förmig gestaltet sind.
4. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die abgebogenen Schenkelteile der U-
förmigen Entladungsröhren (39 a, 39 b, 39 c; . . .) von unter
schiedlicher Länge sind, die kürzeren am Ende offenen
Schenkelteile an den Bodenkörper (33, 53, 73) sowie die
längeren Schenkelteile an die Grundplatte (52, 72) ange
koppelt sind, die Grundplatte (32, 52, 72, 112) aus einem
Material von hoher Wärmeleitfähigkeit gebildet ist und die
gemeinsame Elektrode (38, 58, 78, 118) an der Grundplatte
(32, 52, 72, 112) befestigt ist.
5. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die abgebogenen Schenkelteile der U-
förmigen Entladungsröhren (99 a, 99 b, 99 c; . . .) von gleicher
Länge sind, mit beiden Enden jeweils an einer Oberfläche
der Grundplatte (92, 132, 152) befestigt sind, an deren
anderer Oberfläche der Bodenkörper (93, 133, 153) befestigt
ist und die gemeinsame Elektrode (98, 138, 158) an dem Boden
körper (93, 133, 153) befestigt ist.
6. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkelteile der U-förmigen Ent
ladungsröhren jeweils auf einem gedachten Kreis angeordnet
sind.
7. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bodenkörper im Querschnitt senk
recht zur Lampenachse dreieckförmig ist.
8. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfselektrode
(142 d, 162 d, 182 d, 182 d′) der erstgenannten Polarität
vorgesehen und innerhalb der Kammer zugleich mit der ge
meinsamen Elektrode (138, 158, 178, 178′) angeordnet ist.
9. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grundplatte (152) mit einem Ab
saugrohr (156) versehen ist, welches auf derjenigen Seite
der Grundplatte (152) hochragt, auf welcher die Entladungs
röhren (159 a, 159 c) angekoppelt sind.
10. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine der U-förmigen Entladungsröhren
(309 a) Schenkelteile von unterschiedlicher Länge aufweist
und die anderen U-förmigen Entladungsröhren (309 b, 309 c)
Schenkel von gleicher Länge aufweisen, daß der längere
Schenkel der erstgenannten Entladungsröhre (309 a) an seinem
einen Ende die genannte Kammer bildet, in welcher die ge
meinsame Elektrode (308) angeordnet ist, und daß die ande
ren Entladungsröhren (309 b, 309 c) mit ihrem einen Schenkel
an den längeren Schenkel der erstgenannten Entladungsröhre
(309 a) über ein Verbindungsteil (309 b′, 309 c′) angekoppelt
sind, das axial einwärts von der gemeinsamen Elektrode
(308) im längeren Schenkelteil mündet.
11. Leuchtstofflampen-Baugruppe nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß drei U-förmige Entladungsröhren vorge
sehen sind.
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- 1984-12-03 JP JP59255461A patent/JPS61133551A/ja active Granted
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1985
- 1985-07-11 GB GB8517523A patent/GB2167895B/en not_active Expired
- 1985-07-18 US US06/756,452 patent/US4665341A/en not_active Expired - Lifetime
- 1985-07-19 DE DE19853525939 patent/DE3525939A1/de active Granted
- 1985-07-24 FR FR858511334A patent/FR2574220B1/fr not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19829270B4 (de) * | 1997-07-02 | 2006-03-16 | Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH | Lampe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2574220A1 (fr) | 1986-06-06 |
| FR2574220B1 (fr) | 1990-10-05 |
| DE3525939A1 (de) | 1986-06-05 |
| JPS61133551A (ja) | 1986-06-20 |
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| US4665341A (en) | 1987-05-12 |
| GB2167895B (en) | 1989-06-01 |
| GB8517523D0 (en) | 1985-08-14 |
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