DE35246C - Apparat zur selbstständigen Schmierung der Laufseile an Drahtseilbahnen - Google Patents
Apparat zur selbstständigen Schmierung der Laufseile an DrahtseilbahnenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/08—Cable lubrication
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
- Lubricants (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. November 1885 ab.
Um den Laufsträngen der Drahtseilbahnen Schmiermaterial auf mechanischem Wege und
nach Mafsgabe der Benutzung der Bahnen zuzuführen, wird nach vorliegender Erfindung
eine Schmiervorrichtung mit dem Laufwerke eines Förderwagens derart verbunden, dafs bei
der Fortbewegung des letzteren das Schmiermaterial Zugang nach der oberen Seite des
Laufstranges erhält, von welcher aus dasselbe dann auch über den ganzen Umfang der Stränge
verbreitet werden kann.
Diese Zuführung des Schmiermaterials hört dagegen auf, wenn das Laufwerk stillsteht, so
dafs die Schmierung also nur nach Bedarf und in der ökonomischsten Weise gleichmäfsig und
ohne jegliche Betriebsstörung erfolgt und das besonders bei hochgelegenen Bahnen sehr gefährliche
Schmieren der Laufseile von Hand überflüssig wird.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine solche mechanische Vorrichtung zum Schmieren mit
consistenten Fetten in Anwendung auf ein Laufwerk in Fig. 1 in Seitenansicht und Schnitt,
in Fig. 2 in Oberansicht und Fig. 3 bis 5 stellen Details der Vorrichtung theils in Ansicht,
theils im Schnitt dar.
Der mit der Traverse e des Laufwerkes eines beliebigen· Seilbahnwagens durch die Schiene/
verbundene Schmierapparat besteht im wesentlichen aus einem Kasten α beliebigen Querschnittes,
der das consistente Fett, sowie einen daraufliegenden dicht schliefsenden Kolben b
enthält. Wenn das Laufwerk auf dem Laufseil d sich fortbewegt, wird der Kolben b niederbewegt und dadurch das Fett durch Schmierlöcher
c auf das Laufseil geprefst.
Die Niederbewegung des Kolbens b, welche sehr langsam stattfinden mufs, kann von der
Bewegung des Laufwerkes in verschiedenster Weise abgeleitet werden.
Im vorliegenden Falle ist zu diesem Zwecke an der einen Seite des Laufrades g eine Brücke h
befestigt, deren zum Laufrade conaxial liegendes Stirnrad i mittelst Ewart'scher Kette das
Kettenrad i1 dreht, das auf dem Kasten α gelagert
ist. Die Schnecke k auf der Achse des Kettenrades i1 dreht dann die beiden Schneckenräder
/ und /', deren verticale Spindeln m und m1 den Kolben b mittelst Gewindes erfafst
halten. Da das eine Schneckenrad rechts um und das andere links um gedreht wird, so
erhält die eine Spindel Rechtsgewinde und die andere Linksgewinde von der gleichen Steigung,
so dafs der Kolben durch beide Spindeln gleichmäfsig nach derselben Richtung verschoben
wird.
Das auf diese Weise durch die Bodenöffnungen c des Kastens hindurchgeprefste consistente
Fett wird .weiter mittelst eines Vertheilers dem Laufseil d zugeführt bezw. um
dasselbe herum vertheilt. Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vertheiler η ist von solcher Einrichtung,
dafs das Seil nur auf der oberen Seite, der Laufstelle, geschmiert wird. Der Vertheiler berührt hier nur die obere Fläche
und ist so ausgeschnitten, dafs er leicht über die Seilunterstützungsschuhe hinweggleitet.
Derselbe besteht aus einer Backe mit einer um den Laufstrang fassenden Längsrinne, deren
vordere und hintere Kante nach Trichterform gut abgerundet ist.
Der zum Schmieren des ganzen Seilumfanges dienende Vertheiler, nach Fig. 4 bis 6, umfafst
das Laufseil mittelst einer aus Holz oder weichem Gufseisen hergestellten Manschette o, die aus
zwei mit Leder oder einem anderen weichen Futter ausgekleideten Schalen besteht, welche
bei ρ durch Scharniere unter einander verbunden sind. Die Scharniere ρ sind bei p1,
Fig. 4 und 6, in die am Boden des Kastens a zu befestigende Backe eingezapft und Schmierröhren
c führen das Fett aus dem Kasten innen an die Manschette. Letztere ist an den Enden
ebenfalls trichterförmig erweitert, so dafs sie über die Seilunterstützungsschuhe leicht hinweggleiten kann, indem sie sich leicht und allmalig
öffnet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Zur selbstständigen Schmierung der Laufseile von Drahtseilbahnen ein Schmierapparat, gekennzeichnet durch einen mit dem Laufwerke verbundenen, auf dem Laufseile gleitenden Kasten, aus welchem das Schmiermaterial durch , die Bewegung des Laufwerkes dem Laufseile auf mechanischem "Wege zugeführt wird.
- 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten selbstständigen Schmierapparat für die Laufseile von Drahtseilbahnen die Zuführung des im Kasten α enthaltenen Schmiermaterials durch Verschiebung des Kolbens b mittelst der vom Laufwerke in Drehung versetzten. Schraubenspindeln m in1.
- 3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten selbstständigen Schmierapparat die aus zwei durch Scharniere mit einander verbundenen Theilen bestehende Manschette 0 zur Vertheilung des Schmiermaterials auf dem Umfang des Seiles.Hierzu 1 Blatt .Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35246C true DE35246C (de) |
Family
ID=311111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35246D Expired - Lifetime DE35246C (de) | Apparat zur selbstständigen Schmierung der Laufseile an Drahtseilbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35246C (de) |
-
0
- DE DENDAT35246D patent/DE35246C/de not_active Expired - Lifetime
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