DE280010C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B7/00—Other common features of elevators
- B66B7/12—Checking, lubricating, or cleaning means for ropes, cables or guides
- B66B7/1253—Lubricating means
- B66B7/1261—Lubricating means specially adapted for ropes or cables
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B7/00—Other common features of elevators
- B66B7/12—Checking, lubricating, or cleaning means for ropes, cables or guides
- B66B7/1253—Lubricating means
- B66B7/1269—Lubricating means specially adapted for guides
Landscapes
- General Details Of Gearings (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 280010 KLASSE 35 a. GRUPPE
HEINRICH MESSER in LEIPZIG-SCHLEUSZIG.
Selbsttätiger Öler für die Schienen und Seile von Aufzügen ο. dgl.
Bei den bekannten Schienenölern für Aufzüge, deren Aufgabe es ist,1 die Führungsschienen
mit einer gleichmäßig verteilten Ölschicht zu überziehen, wurde die Zuführung
des Öls zu dem das Öl verteilenden Schmierkissen durch die Saugwirkung von Dochten,
durch Pumpen oder Ventile oder durch einfachen Zufluß aus höher gelegenen Ölbehältern
unter Zwischenschaltung eines Drosselhahnes
ίο bewirkt. Der Antrieb der Pumpen und Ventile
geschah bei diesen Konstruktionen durch an den" Schienen angebrachte Anschläge, durch
mit den Schienen mit Reibung gekuppelte Hebel, . durch in die Steuerungsleitungen eingeschaltete
!■5 Elektromagnete oder durch Handhebel u. dgl. m.
In der Praxis haben alle diese bekannten Konstruktionen mehr oder minder schwerwiegende
Nachteile ergeben, von denen besonders bei den Pumpen und Ventilen die Schwierigkeit der
ao Dichthaltung und bei den Dochten die Empfindlichkeit gegen Temperaturschwankungen erwähnt sei. Bei den Pumpen und Ventilen hat
sich außerdem noch eine weitere Schwierigkeit durch die leichte Verstopfung enger, durch die
geringe zu befördernde Ölmenge bedingter Kanäle ergeben. Außerdem hatte besonders der
Antrieb durch Anschläge an den Führungen, namentlich bei schnellfahrenden Aufzügen, den
Nachteil eines geräuschvollen Betriebes.
Die vorliegende neue Erfindung soll diese Mängel bekannter Konstruktionen vermeiden
und außerdem durch ihren einfachen Aufbau den Vorteil einer großen Übersichtlichkeit und
Betriebssicherheit bieten. Dazu soll sie außerdem noch eine besonders gute Regulierfähigkeit
haben.
Die Hauptbestandteile des Schienenölers sind: der Ölbehälter mit den das öl verteilenden
Schmierkissen, der Antrieb der Fördervorrichtung und die Fördervorrichtung selbst mit
Regulierung.
Der Ölbehälter mit den Schmierkissen zeigt gegenüber den bekannten Konstruktionen keine
wesentliche Änderung.
Der Antrieb der Fördervorrichtung besteht in bekannter Weise in einem unter Feder- oder
Gewichtsbelastung durch Adhäsion auf der Führungsschiene s (oder dem Seil) laufenden
Rade a, welches die an sich bekannte Fördervorrichtung, eine Walze b mit in den tiefer
liegenden Ölbehälter tauchender Kette c, beim Fahren des Aufzuges bewegt.
Neu und für den technischen Fortschritt wesentlich ist die konstruktive Ausgestaltung des
an sich bekannten Fördermittels (Walze und Kette) sowie die ■ Vorrichtung zur Abnahme
des geförderten Öles von der Kette und die Vorrichtung zur Regulierung der ölmenge.
Fig. ι zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung. .
Das unter Belastung der Feder f auf der Führungsschiene s (oder dem Seil) laufende
Rad α treibt die Walze oder Scheibe b an, über welche eine endlose, in das Öl hinabreichende
Kette c läuft. Das von der Kette c mitgebrachte Öl wird durch den Abnehmer d von der Kette c
abgenommen und den Schmierkissen k zugeführt, die es auf die Schiene s verteilen. Durch
Verschieben des Abnehmers d (näher an die Kette heran oder weiter von ihr ab) kann die
Menge des von der Kette c abgenommenen Öles reguliert werden. Wenn der Abnehmer d
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genügend weit zurückgestellt wird, hört die Übertragung des Öls auf die Schmierkissen k
überhaupt vollständig- auf, ohne daß der Apparat an sich außer Funktion gesetzt zu werden
braucht. Die Konstruktion bietet noch den erheblichen praktischen Vorteil, daß das Öl
nicht durch enge Kanäle und Löcher laufen muß, sondern frei über die breite Fläche des
Abnehmers d gleiten kann, und daß keine
ίο Mechanismen vorhanden sind, welche dicht
sein müssen und daher versagen können; selbst die Reguliervorrichtung beruht nicht auf Drosselung
und bedarf daher keiner Dichtung. Der in den Figuren dargestellte Apparat ölt nur
beim Aufwärtsfahren des Korbes; wenn der Abnehmer das zurückliegende Kettenende statt
des vorderen berührt, erfolgt die Schmierung nur beim Aufwärtsfahren. Wenn der Abnehmer
beide Kettenenden berührt, schmiert der Apparat, sowohl beim Aufwärts- wie auch beim
Abwärtsfahren. Für den Fall, daß die Kettenwalze zu schnell oder zu langsam läuft, kann
zwischen Antriebsrad und Kettenwalze ein Vorgelege (Zahnräder, Kettenräder o. dgl.) eingeschaltet
werden, wodurch die Umdrehungszahl der Kettenwalze b gegenüber dem Antriebsrad
α ins Schnelle oder Langsame übersetzt wird.
In manchen Fällen ist es erwünscht, nicht die konstante Schmierung zu haben, welche
sich durch das Laufen der Kette c auf der runden Walze b ergibt, sondern eine intermittierende
Schmierung in gleichen Interwallen, gleichsam tropfenweise, an ihre Stelle treten
zu lassen. Das läßt sich in der mannigfachsten Weise ganz einfach erreichen, indem die Walze b
nicht mit kreisrundem Querschnitt, sondern als Polygon, z. B. dreieckig oder viereckig, ausgeführt
wird. Die Ölabgabe findet nur dann statt, wenn der größte Radius der Walze b vor dem
Abnehmer d vorbeigeht; bei einer Walze mit dreieckigem Querschnitt (Fig. 2) würden also
pro Umdrehung der Walze drei Tropfen Öl abgegeben werden. Punktiert ist die Lage der
Walze angedeutet, in welcher sie kein öl abgibt. Im äußersten Falle würde die Walze nach
Art einer Kurbel nur einen vorstehenden Arm b haben (Fig. 3), der beim Passieren des Abnehmers
pro Umdrehung einen Tropfen abgeben würde, dessen Größe außerdem, wie oben beschrieben, durch den größeren oder
kleineren Abstand des Abnehmers reguliert • werden kann.
Eine andere Einrichtung zur tropfenförmigen Abnahme des Öls besteht darin, daß der Abstand
des Abnehmers d von der Walze b durch die sich drehende Walze selbst verändert wird,
z. B. durch einen Exzenter oder Kurbeltrieb (Fig. 4) oder einfach durch einen oder mehrere
Nocken an der Walze (Fig. 5); im letzteren Falle muß der Abnehmer d durch Gewichts- oder
Federbelastung dauernd gegen die Nocken der Walze gedrückt werden. Er kann zu diesem
Zweck auch selbst aus federndem Material hergestellt sein. Bei den Ausführungen mit beweglichen
Abnehmern d nach Fig. 4 und 5 kann durch Einschaltung geeigneter Übersetzungen
auch erreicht werden, daß erst bei mehr als einer Umdrehung der Walze b die Ölabnahme
stattfindet.
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen wurde das Öl durch den Abnehmer d
direkt von der Kette c abgenommen. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden,
daß das Öl nicht direkt von der Kette c, sondern von einer besonderen Stelle der Walze b abgenommen
wird, an welcher es sich, von der Kette abgegeben, sammelt; diese Anordnung
ist besonders vorteilhaft, wenn der Apparat bei beiden Drehrichtungen schmieren soll. Fig. 6
zeigt eine Ausführungsform einer solchen Walze im Längs- und Querschnitt. Die Kette liegt
nicht auf dem ganzen Umfang der Walze auf, sondern auf Stützarmen /, zwischen denen sich
das von der Kette abgegebene Öl ansammelt und bei weiterer Drehung der Walze der Kante m
zuläuft, von der es in oben beschriebener Weise durch Abnehmer abgenommen wird, die in
diesem Falle zweckentsprechend geformt werden.
Da sich der Flüssigkeitsgrad des Öles erfahrungsgemäß bei verschiedenen Temperaturen
erheblich ändert, so wird die von der Kette geförderte Ölmenge von der Temperatur abhängig
und im allgemeinen bei niedrigerer Temperatur größer sein. Die hierdurch bedingte
Ungleichmäßigkeit in der Schmierung kann dadurch beseitigt werden, daß das aus dem Ölbehälter
aufsteigende Kettenende durch ein sich dem Kettenprofil schablonenartig anpassendes
Loch einer Platte oder eines Hohlkörpers (Trichters, Rohres o. dgl.) geführt wird, welches
die Wirkung hat, die an der Kette haftende Ölmenge zu kalibrieren, so daß stets die gleiche
Ölmenge gefördert wird. Fig. 7 stellt Ausführungsbeispiele dieser Vorrichtung dar, bei
welchen die Kette.c auf .der einen Seite durch einen Trichter, auf der andern durch ein entsprechendes
Loch einer Blechplatte g geführt wird, welche das zuviel geförderte Öl abstreift
und in den Ölbehälter zurückleitet. Diese Vorrichtung kann an beliebiger Stelle an dem
aufsteigenden Kettenende angebracht werden, gegebenen Falles auch direkt an der Walze b:
Das in obiger Beschreibung kurzweg als Kette bezeichnete Fördermittel kann die verschiedenartigste
Ausbildung erfahren. Im einfachsten Falle besteht es aus lauter gleichmäßig geformten Gliedern, deren jedes eine
gleiche Ölmenge mitnimmt. Es kann aber auch zusammengesetzt sein aus ungleichförmig
gestalteten · Gliedern, deren einige die Aufgabe
Claims (5)
1. Selbsttätiger Öler für Schienen und Seile von Aufzügen o. dgl., bei welchem ein
auf der Schiene oder dem Seil laufendes Rad mittels Walze und Kette o. dgl. das Öl aus einem tiefer gelegenen Behälter
fördert, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl den zu ölenden Teilen von der auf dem
Umfang der Walze (δ) laufenden Kette (c) durch einstellbare Abnehmer (d) zugeführt
wird.
2. Ausführungsform des selbsttätigen Ölers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Kette (c) tragende Walze (δ) einen polygonartigen Querschnitt mit einer oder mehreren vorspringenden
Ecken hat zur -Erreichung einer tropfenweisen Schmierung.
3. Ausführungsform des selbsttätigen Ölers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abnehmer (d) zwangläufig oder kraftschlüssig von der Walze (b)
so bewegt wird, das er das von der Kette (c) geförderte Öl nicht dauernd, sondern nur
in bestimmten Intervallen abnimmt.
4. Ausführungsform des selbsttätigen Ölers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abnehmer (d) das Öl nicht unmittelbar von der Kette (c), sondern von einer besonderen Kante (m)
der Walze (δ) abnimmt.
5. Ausführungsform des selbsttätigen Ölers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Öl fördernde Kette o. dgl. (c) vor der Ölabgabe an den Abnehmer (d) durch ein ihrem Querschnitt
angepaßtes Loch (Trichter, Rohr o. dgl.) (g) geführt wird, wodurch eine Gleichmäßigkeit
der der Kette anhaftenden Ölmenge unter Abstreifung des Ölüberschusses erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280010C true DE280010C (de) |
Family
ID=535882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280010D Active DE280010C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280010C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921354C (de) * | 1952-04-10 | 1954-12-16 | Heinrich Middelhaufe | Spurlatten-Schmiervorrichtung |
| DE1136804B (de) * | 1958-09-19 | 1962-09-20 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Vorrichtung zur Be- und Entlueftung von Aufzugskabinen |
| DE102012200374B3 (de) * | 2012-01-12 | 2013-04-11 | Aktiebolaget Skf | Abstreifvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT280010D patent/DE280010C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921354C (de) * | 1952-04-10 | 1954-12-16 | Heinrich Middelhaufe | Spurlatten-Schmiervorrichtung |
| DE1136804B (de) * | 1958-09-19 | 1962-09-20 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Vorrichtung zur Be- und Entlueftung von Aufzugskabinen |
| DE102012200374B3 (de) * | 2012-01-12 | 2013-04-11 | Aktiebolaget Skf | Abstreifvorrichtung |
| EP2615354A2 (de) | 2012-01-12 | 2013-07-17 | Aktiebolaget SKF | Ölabstreifvorrichtung |
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