AT101125B - Schmiervorrichtung für selbsttätige Schmierung von Ketten für Becher- und Bandförderer. - Google Patents

Schmiervorrichtung für selbsttätige Schmierung von Ketten für Becher- und Bandförderer.

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AT101125B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schmiervorrichtung für selbsttätige Schmierung von Ketten für Becher-und Band- förderer. 



   Die bekannten Schmiervorriehturgen für die Ketten von Förderanlagen, Plattenbändern u. dgl. haben den Nachteil, dass eine genau geregelte   Zuführung   der Schmiermittelmenge nicht erreicht wird, ferner dass ein   Nachfüllen   der einzelnen   Schmierbüchsen   und dadurch ein Zeit und Kosten verursachender Arbeitsaufwand erforderlich ist. Mit einer der bekannten Einriehtnugen hat man zur   Beseitigurg dieser   Nachteile eine selbsttätige   Schmiervorriehtung   geschaffen, die an dem geraden Becherstrang eingebaut wird und ruckweise mit hin-und hergehendem Betriebe arbeitet.

   Bei einem solchen Betriebe aber wird die Schmierung besonders bei derartigen Förderanlagen mit kleinem Rollenabstand, nur immer auf einer so kurzen Strecke, also auch in so kurzer Zeit vorgenommen, dass sie in einwandfreier und   genügender   Weise nicht erreichbar ist. Ausserdem entsteht durch den   hin-und hergehenden ruckweisen   Betrieb   fÍ 1   vorzeitiger Verschleiss der   Einrichtur.

   g, wodurch   die Betriebssicherheit der   Anlage gefährdet wird.   
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 Ketten von Becherwerks- und Baudförderern zu schaffen, durch die die genannten Nachteile beseitigt werden und ein sauberes, gutes und dem jeweiligen Bedarf angepasstes Schmieren der Kettenachse   tii   cl Laufrollen   ermöglicht wird.   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel   bei einen Becherwerk dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht. 



   Die   SchmiervorrichtuI1g   wird an irgend einer   Umführungsscheibe   der Becherkette eingebaut,   zweckmässig   an der Spannscheibe, da sich hier der Einbau am einfachsten gestaltet. Sie besteht aus einer oder mehreren Schmierspritzen a, die mittels Lenkerarmen b an einer, beispielsweise auf Welle c der   Spannscheibe sitzenden, Nabe d   befestigt sind. Die Nabe ist auf der Welle axial verschiebbar angeordnet und als   Kupplungshälfte   ausgebildet, deren Gegenstück die Nabe der Spannscheibe e bildet.

   Durch Einrücken der Kupplung wird die Schmiervorrichtung in Umdrehung versetzt, deren Geschwindigkeit mit derjenigen des Kettenantriebes   übereinstimmt   und deren Lage sich relativ zum Kettenantrieb derart verhält, dass die Schmierspritzen   a   genau gegenüber den Kettenachse zu liegen kommen. 



   Die Schmierspritze ist im Lenkerarm parallel zur Spannscheibenachse verschiebbar gelagert und wird durch Federdruck in die Schmierstellung gedrückt. 



   Beim Umlaufen der Schmiervorrichtung läuft die Schmierspritze a mittels einer Rolle auf eine feststehende   Fühnmgsschiene t auf und   wird hiedurch aus dem Bereich des ablaufenden Kettentrums abgehoben. Dagegen läuft sie nach etwa einer halben Umdrehung von der   Führllrgsschiene t ab   und setzt sich somit selbsttätig unter Einwirkung der vorerwähnten Federkraft auf die etwas konisch gestalteten Sehmieransätze der Kettenachse des auflaufenden Stranges wieder auf. Nach einer halben Umdrehung, in welcher Zeit die Schmierung erfolgt ist, wird die Spritze durch Auflaufen auf die Führungsschiene t wieder abgehoben. 



   Die eigentliche Schmierspritze a besteht aus einem Zylinder, in welchem durch eine Gewinde- 
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 durch Anschläge k beim Umlauf der   Sehmiervorrichtung   in eine linksdrehende Bewegung gerät. Diese   Anschläge   Je sind federnd und in der Weise einstellbar, dass ein ganz bestimmter Sehmierdruckin der Spritze und damit auch in der Achse m erzeugt wird, so dass der   jederzeit gewünschte Schmierzustand   der Kette und Laufrollen erreicht werden kann. Um beim Abheben der Schmierspritze von der Achse m ein weiteres 
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 angeordnet, der durch eine reehtsdrehende Bewegung den   Überdruck   in der Spritze aufhebt.

   Die konische   Aufsatzdüse M   der Schmierspritze setzt sich auf die konisch endenden Achsen in der Kette auf und bildet mit der inneren Lederdichtung o eine zweifache Dichtung gegen Heraustreten des Schmiermittels, so dass ein sauberes, sparsames Arbeiten der Vorrichtung gewährleistet ist. Die Verschlusskegel des Achsenschmierloches wird beim Aufsetzen der Spritze von einer in der Düse angeordneten Nadel in bekannter 
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 Spritze freigegeben wird. 



   Die Schmiervorriehtung wird durch   Aus-und Einrücken   der Kupplung in und ausser Tätigkeit gesetzt und bedarf in der Zwischenzeit keinerlei Wartung. 



   Die Arbeitsweise der Schmiervorrichtung gestaltet sich   folgendermassen : Nach   dem   Einrücken   der Kupplung setzt sich die Schmierspritze a vermittels der Stenerschiene f auf eine Achse m auf und umläuft so mit ihr etwa die Hälfte des Umfanges der Umführungsscheibe. Auf diesem Wege (reichlich 1-50 rn.) wird das Schmiermittel in der bereits beschriebenen Weise in die Achse m   eingedrückt.   Ein Schneppern der federnden Anschläge k macht die Bedienung auf die genügende Schmierung aufmerksam und verhindert so eine Vergeudung von Schmiermaterial. Die Vorrichtung mit nur einer Schmierspritze schmiert auf diese Weise jede vierte Achse der Kette, eine solche mit zwei Schmierspritzen jede zweite Achse.

   (Fig. 1) Der Bedienungsmann muss also nach einem Rundlauf der Kette die Schmiervorrichtung durch Umschalten auf die nächste oder übernächste Kupplungsklaue der vierteiligen Klauenkupplung umstellen. Bei einer Schmiervorrichtung mit einer Schmierspritze werden also nach dreimaligen, bei einer solchen mit zwei Schmierspritzen nach einmaligem   Umschalten   der Kupplung sämtliche Achsen der Konveyorkette geschmiert. Die Füllung einer Schmierspritze reicht für etwa 500 Achsen.

   Ist die Schmierspritze entleert, so wird die   Klauenkupplung   halb ausgerückt, so dass nur der Ansehlag kl für rechtsdrehende Bewegung das Sternrad i betätigt und dadurch den   Kolben zurückschraubt.   Soll die Spritze neu gefüllt werden, so kann nach Lösen des Deckels der Kolben mit Spindel herausgenommen und mit dem Füller neues Fett hineingedrückt werden. Für   Ölschmierupg   ist eine entsprechende Füllschraube vorgesehen. 



   Die Vorrichtung wird auf beiden Seiten der Kette gleichartig vorgesehen. Der ganze   Mechanismus   ist derart einfach und bequem, dass ein Versagen und ein durch mangelhafte Schmierung herbeigeführte vorzeitiger Verschleiss der Kette vermieden wird. Die Vorrichturg läuft ruhig mit gleichförmiger Be- 
 EMI2.2 
   PATENT-AN SPRÜJ E :  
1.   Schmier vorrichtung für selbsttätige Schmierung   von Ketten-oder Laufrollen für Becher-oder   Bandförderer, angeordnet   an einer Umführungsscheibe der Kette, dadurch gekennzeichnet, dass sie gegen- über der   Umführungsscheibe   (e) konzentrisch mit ihr drehbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Anschläge (IC) unter einer bestimmten Federspannung od. dgl. angeordnet sind, die zur Drehung der Schraubenspindeln (g) der EMI2.3
    3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge zur Drehung der Schmierkolbenschrautenspindel (g) bei weiterer Drucksteigerung mit dieser ausser Eingriff kommen und durch ihr Zurückschnellen ein Zeichen geben, dass dem Sehmiermittelbedarf genügt ist.
    4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass besondere Anschläge dz so angeordnet sind, dass vor dem Abheben der Schmierdüse (n) von der Achse (H der Überdruck in der Sehmierspritze (a) aufgehoben wird.
AT101125D 1923-06-20 1924-05-21 Schmiervorrichtung für selbsttätige Schmierung von Ketten für Becher- und Bandförderer. AT101125B (de)

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