DE352206C - Maschine mit im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle angeordneten Zylindern und sich doppelkegelfoermig bewegendem, mittels Kardangelenkes aufgehaengtem Taumelstueck - Google Patents

Maschine mit im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle angeordneten Zylindern und sich doppelkegelfoermig bewegendem, mittels Kardangelenkes aufgehaengtem Taumelstueck

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DE352206C
DE352206C DE1921352206D DE352206DD DE352206C DE 352206 C DE352206 C DE 352206C DE 1921352206 D DE1921352206 D DE 1921352206D DE 352206D D DE352206D D DE 352206DD DE 352206 C DE352206 C DE 352206C
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universal joint
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crankshaft
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members
    • F16H23/08Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members connected to reciprocating members by connecting-rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Maschine mit im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle angeordneten Zylindern und sich doppelkegelförmig bewegendem, mittels Kardangelenkes aufgehängtem Taumelstück. Die Erfindung bezieht sich auf Mehrzylindermaschinen, bei denen die Zylinder parallel oder nahezu parallel um die Kurbelwelle herum angeordnet sind und die Kolben mittels Kolbenstange auf den Umfang eines Taumelstückes wirken, das bei seiner doppelkegelförmigen Bewegung die Welle treibt. Das Taumelstück dieser Maschine darf naturgemäß keine Drehbewegung ausführen, sonclern es muß, trotz seiner eigenartigen Bewegung, derart fest mit Bezug auf das Maschinengestell gelagert sein, daß die Angriffspunkte der Kolbenstange nahezu in der Richtung der Kolbenbewegung bleiben. Auch ist es,-erwünscht, daß die Kolbendrücke nicht auf die Kurbelwelle übertragen, sondern auf einem anderen Weg von dem Maschinen-Bestell aufgenommen werden.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, diese Bedingungen dadurch zu erfüllen, daß das i Taumelstück mittels eines Kardangelenkes mit dem 'Maschinengestell verbunden wird, derart, daß das Gelenk zwischen den beiden Lagern dieses Stückes angeordnet ist, mit I zwei Zapften in das Taumelstück und mit den beiden anderen in das Maschinengestell I greift.
  • j Gemäß der Erfindung wird das Taumelstück ebenfalls mittels eines Kardangelenkes abgestützt und dadurch am Drehen verhinfiert. Die beiden Zapfen, welche die Bewegung des Taumelstückes mitmachen, sind nun aber nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung eines zentral angeordneten Organs, einer Büchse oder einer Stange, mit dem Taumelstück verbunden. Wird das letztere Organ als Büchse ausgeführt, so bildet diese sozusagen eine Verbindung der beiden Lager und wird vorzugsweise mit diesen zu einem in der ganzen Länge tragenden Lager vereinigt. Hat das zentrale Organ die Form einer Stange, so ist dieselbe in den Kurbelwangen drehbar; das Kardangelenk, verhindert dann nicht nur eine Drehung des Tauinelstückes, sondern auch eine Verschränkung der Kurbelwangen zueinander. Bei der erstgenannten Ausführung wird eine Verschränkung der Kurbelwangen durch den dieselben fest verbindenden Kurbelzapfen vermieden; in diesem Falle ist es aber erwünscht, den Zapfen des Kardangelenkes in ihren Lagern etwas Spiel in ihrer achsialen Richtung zu geben, um Klemmungen vorzubeugen, die bei nicht theoretisch genauer Ausführung auftreten können, weil sich dabei vier Achsen in einem Punkt schneiden müssen. Die Stange als zentral angeordnetes Organ kann selbst in ihren Lagern in den Kurbelwangen etwas achsiales Spiel haben.
  • Die Anordnung des Kardangelenkes auf dem zentralen Organ des Taumelstückes hat der bekannten Bauart gegenüber den Vorteil einer gedrängteren Konstruktion, was einen günstigen Einfluß auf sämtliche Maschinenabmessungen ausübt. Dieser Einfluß wird noch gefördert durch eine besondere Ausführung des Kardangelenkes, nämlich derart, daß die Lager der auf dein zentralen Organ angeordneten Zapfen in der Längsrichtung geteilt sind und jeder Teil einen der im Maschinengestell gelagerten Zapfen trägt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung, in Abb. i im Schnitt durch den Kurbelzapfen, in Abb. a im Schnitt senkrecht dazu gemäß Linie A-B in Abb. i.
  • Die Kurbelwelle a trägt die Kurbelwangenb, die entgegengesetzt gerichtet und durch die Kurbel c verbunden sind. Die iNl ittellinien von Kurbel und Kurbelwelle schneiden sich in dem Punkt d, der auch den Schnittpunkt der Zapfen des Kardangelenkes bildet.
  • Die Kurbel d wird in ihrer ganzen Länge durch die Büchse e umschlossen, auf die mittels kegelförmiger Flächen f das Taumelstück g aufgesetzt ist. Das Stück besteht aus zwei Sätzen von j e vier radialen Armen, von denen j e zwei in den Punkten 1a zusaminenstoßen. In diesen Punkten greifen die vier Kurbelstangen an.
  • Die Büchse e trägt die Zapfen k des Kardangelenkes, die von den Lagern des Gelenkatückes l umschlossen werden. Das letztere besteht aus zwei Teilen, die . j e einen Zapfen in tragen. Die beiden Zapfen -in sind in dem Ring n gelagert, der ebenfalls zweiteilig ausgeführt ist und mittels des Ringes o und der Arme p vom Maschinengestell unterstützt wird.
  • Die Zapfen k und in haben in ihren Lagern ein gewisses Spiel in achsialer Richtung, dainit das Gelenk sich mit dem Schnittpunkt der Zapfen einstellen kann in den Schnittpunkt der NZittellinien von Kurbel und Kurbelwelle.
  • Die Maschine kann sowohl als arbeitlieferndes als wie als arbeitverbrauchendes Werkzeug ausgebildet sein.
  • Das Taumelstück kann speichenförmig oder voll (in der Form eines Doppelkegelmantels, einer Kugel usw.) in diesem Fall aber mit Durchbrechungen für die Stützarme ausgeführt werden. Das Gelenk eignet sich besonders für die Zufuhr von Schmieröl auch zu den Kurbelwellenlagern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Maschine mit im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle angeordneten Zylindern und sich doppelkegelförmig bewegendem, mittels Kardangelenkes aufgehängtein Taumelstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Taumelstück mit einer zentral angeordneten Büchse oder Stange versehen ist, die in der Spitze des Bewegungsdoppelkegels kardanisch am Maschinengestell aufgehängt ist. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Taumelstück aus zwei Sätzen von Speichen zusammengesetzt ist, die jeder auf einem Kegelmantel liegen und deren Speichen zu zwei in dein Angriffspunkt der Kolbenstangen zusammenstoßen, indem die Stützarme für das Kardangelenk zwischen den Speichen des Taumelstückes durchgehen. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den zweiteiligen Lagern des Gelenkstückes für die Zapfen der zentral angeordneten Büchse oder Stange jeder Teil einen weiteren Zapfen des Kardangelenkes trägt, der in einem der finit dem Maschinengestell verbundenen Lager ruht.
DE1921352206D 1920-05-28 1921-03-12 Maschine mit im wesentlichen parallel zur Kurbelwelle angeordneten Zylindern und sich doppelkegelfoermig bewegendem, mittels Kardangelenkes aufgehaengtem Taumelstueck Expired DE352206C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2236122A2 (de) 2009-04-02 2010-10-06 VOCO GmbH Kunststoffmodifizierter Glasionomerzement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2236122A2 (de) 2009-04-02 2010-10-06 VOCO GmbH Kunststoffmodifizierter Glasionomerzement
DE102009016025A1 (de) 2009-04-02 2010-10-07 Voco Gmbh Kunststoffmodifizierter Glasionomerzement

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