DE35214C - Dochtführung und Löschvorrichtung an Rundbrennern - Google Patents

Dochtführung und Löschvorrichtung an Rundbrennern

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DE35214C
DE35214C DENDAT35214D DE35214DA DE35214C DE 35214 C DE35214 C DE 35214C DE NDAT35214 D DENDAT35214 D DE NDAT35214D DE 35214D A DE35214D A DE 35214DA DE 35214 C DE35214 C DE 35214C
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DE
Germany
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wick
burner
flame
wheel
partly
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35214D
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English (en)
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E. H. HICKOK in New-York
Publication of DE35214C publication Critical patent/DE35214C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31002Wick burners with flame spreaders or burner hood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch den Brenner;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch denselben nach der Linie x-x in der Fig. 1;
Fig. 3 den unteren Theil des Brenners, von unten gesehen;
Fig. 4 die perspectivische Ansicht des Dochthalters mit glattem Dochtring;
Fig. 5 den den Deflector oder Auslöscher bewegenden federnden Hebel, in einer Ebene aufgeklappt liegend; ■
Fig. 6 die perspectivische Ansicht des zum Halten, des federnden Hebels in zusammengedrücktem Zustande dienenden Sperrdrahtes, und
Fig. 7 einen Dochtring mit Haken im Grundrifs. ■
A ist der aus einem Stück bestehende Körper des Brenners mit einer Anzahl Lufteinströmungskanälen b in das innere Rohr c.
Der Boden d des inneren Rohres kann auch aus einem Stück mit dem Brennerkörper oder aus einer, besonderen an diesem Körper befestigten Platte- hergestellt sein. Das Docht-, rohr B, aus einer inneren und äufseren Hülse bestehend, ist an dem Brennerkörper A auf zweckmäfsige Weise befestigt. C ist die an dem Boden des Brenners befestigte, in den Lampenfufs einzuschraubende Verbindungsmuffe, welche so gemacht sein kann, dafs sie auf Lampenfüfse von verschiedenem Durchmesser befestigt werden kann. Die Verbindungsmuffe C kann aus einem Stück mit dem äufseren Mantel D des Brenners gemacht sein; auf der Zeichnung, Fig. ι," bildet dieselbe ein besonderes Stück, welches am unteren Theile des Brennermantels" mit den Rippen e an den Mantel ange.-löthet ist.
Zwischen den Rippen e bleiben hohle, als Luftkanäle dienende Räume e1 stehen, wie Fig. 3 zeigt. Durch diese Kanäle zieht Luft in das ' Innere des Brennerkörpers, . denselben abkühlend und so zur Sicherheit der Lampe mehr beitragend, „als die gewöhnlich üblichen, im Halse des Lampenfufses angebrachten, verjüngt zulaufenden Oeffnungen.
E ist der Brennerkonus, welcher mit über dem Boden angeordneten, gelochten Luftvertheilungsplatten f ausgerüstet ist. Gewöhnlich befinden sich diese Luftvertheiler unmittelbar auf dem Boden des Konus; bei dem neuen Argand - Brenner aber, wie Fig. r zeigt, sind dieselben mehr nach oben angebracht, so dafs die Luft näher an der Flamme vertheilt wird und Wirbel in dem die Flamme speisenden Luftstrom vermieden werden. Die Luftvertheilungsplatten f sind im Zickzack angeordnet, so dafs die dieselben durchströmende Luft abwechselnd nach rechts und nach links, d. h. an den Mantel E und die äufsere Wand des Dochtrohres B geleitet wird, wodurch die genannten beiden Theile abgekühlt werden.
Diese Zickzackströmung der Luft im Innern des Brennerkonus hebt auch gleichzeitig die Einwirkung von seitlichen Luftströmungen nach der Flamme auf.
■ Die Luftzuführung nach dem Innern der Flamme wird durch die gelochten Böden FF regulirt, welche innerhalb des inneren Dochtrohres B über einander auf einer Hülse g oder an Drähten montirt sind, so dafs sie sich mit einander bequem herausnehmen lassen.
Durch diese über einander angeordneten gelochten Luftvertheilungsplatten oder doppelten Siebböden werden Unregelmäfsigkeiten in der Luftströmung, wie z. B. Wirbel im Innern des Brenners, verhindert.
Der Konus E des Brenners sitzt nicht dichtschliefsend auf dem Mantel D desselben, sondern legt sich an Rippen h, Fig. 2, des Mantels an. Auch können diese Rippen am Konus angebracht sein, anstatt am Mantel.
Man verhindert durch diese Einrichtung die Ableitung der Hitze des Konus nach dem Mantel, da die berührenden Flächen nur sehr klein sind.
Der Mantel D kann infolge dessen sich nicht stark erhitzen, die Sicherheit der Lampe ist folglich vergröfsert und gleichzeitig eine bequeme Handhabung des Brenners vermittelst des Mantels ermöglicht.
Zur Bewegung des Dochtes dient die Zahnstange H, welche in der verticalen Hülse / geführt wird. Diese Hülse ist in dem Boden d des Brennerkörpers befestigt und erstreckt sich oberhalb und unterhalb desselben. Sie dient zur Führung des Stieles i der Scheibe J des Deflectors oder Auslöschers. An dem genannten Stiel ist ein Arm k befestigt, welcher durch einen Schlitz / der Führungshülse / hindurchgeht. Die gegenüberliegende Seite der Führungshülse enthält einen Schlitz m für das in die Zahnstange eingreifende Rad K. Während der Schlitz / etwas unterhalb des oberen Endes der Führungshülse / aufhört, erstreckt sich der Schlitz m bis an den oberen Rand derselben. Die Führungshülse dient auch als seitliche Unterstützung des weiter unten beschriebenen Sperrdrahtes, durch welchen die Scheibe des Auslöschers, in ihrer tiefsten Stellung auf dem Docht aufliegend, gehalten wird.
Die Zahnstange H des Dochtes ist hohl, auf der Zeichnung von viereckigem Querschnitt, wie Fig. 2 zeigt, und durch die Arme M mit dem Ring L verbunden. Durch diese Construction erreicht man den Zweck, eine lange Führung für den Stiel i des Deflectors oder Auslöschers zu erhalten, welcher Stiel, wie schon erwähnt, in dem Innern der hohlen Zahnstange H steckt.
Der Arm k geht durch den Schlitz η der Zahnstange und den Schlitz I der Führungshülse hindurch. Auf der dem Schlitz η gegenüberliegenden Seite sind Löcher in der Zahnstange angebracht, in welche die Zähne des Rades K eingreifen. Damit die Zahnstange in ihrer tiefsten Stellung nicht aufser Eingriff mit dem Rad K kommen kann, ist an ihrem oberen Ende ein Ohr angebracht, welches ein weiteres Herabsinken der Stange hindert. Das Rad K ist an einem Theil seines Umfanges zahnlos und nahe am Theilkreis mit einem seitlich vorspringenden Zapfen s versehen. Bei der Drehung des Rades wird der Niedergang der Zahnstange aufhören, sobald der zahnlose Theil des Radumfanges mit der Zahnstange in Berührung kommt. ' In diesem Moment übt der seitliche Zapfen s des Rades K seine Wirkung auf den federnden Hebel JV aus, der den Zweck hat, den Stiel i mit der Deflector- oder Auslöschscheibe nach oben zu drücken. WTeil durch den Zapfen s die Feder zusammengeprefst wird, kann der Stiel i mit der Deflectorscheibe J herabfallen und die Flamme auslöschen. Wäre der ganze Umfang des Rades K mit Zähnen besetzt, so müfste auch der Schub des Dochtes und mithin auch das Dochtrohr verlängert werden.
Sobald die Feder JV zusammengeprefst und die Deflectorscheibe auf den Docht herabgefallen ist, kommt der Zapfen s in Berührung mit dem Sperrdraht P und zwingt letzteren, den federnden Hebel JV in seiner comprimirten Stellung zu halten. Hierdurch wird die selbstthätige Aufspannung der Feder und somit auch die Aufwärtsbewegung des Deflectors verhindert. Letztere kann erst stattfinden, sobald das Rad K nach der entgegengesetzten Seite gedreht wird.
Der Sperrdraht P ist federnd und legt sich seitlich an die Führungshülse I an; er geht durch den Boden d oder wird von demselben getragen und ist mit einer Kröpfung u versehen, unter welcher der Zapfen 5 des Rades K einschnappt, sobald die Feder zusammengeprefst ist, wodurch der Deflector J in seiner tiefsten, die Flamme löschenden Stellung festgehalten oder gesperrt ist.
Durch die genannte Vorrichtung wird ein Aufsteigen von Rauch oder übelriechendem Gas beim Auslöschen der Flamme verhindert. Diese Vorrichtung kann auch in der Art gemacht sein, dafs der Zapfen s durch einen an der Achse des Rades K befestigten Arm ersetzt ist, welcher Arm auf die Feder JV und den Sperrdraht P beim Auslöschen auf die beschriebene Weise einwirkt.
Auch läfst sich bei gewissen Argand-Brennern das Rad K durch einen einfachen Hebel ersetzen. Ebenso läfst sich für die Feder JV, Fig. 5, ein Ersatzmittel herstellen. So z. B. kann man anstatt derselben einen durch eine besondere Feder beeinflufsten Hebel anwenden, oder genannter Hebel kann' den Arm k des Deflectorstieles umfassen, so dafs er bei der Drehung der Achse den Deflector hebt oder senkt, in welchem Falle die Feder unmittelbar auf den Stiel des Deflectors einwirken kann.
Es ist- jedoch den genannten Ersatzmitteln für die Bewegung des Auslöschers die auf der Zeichnung dargestellte, aus einem federnden, in eine Schleife w gebogenen Draht JV bestehende Einrichtung vorzuziehen.
Wie aus Fig. ι und 5 ersichtlich, bildet der obere Schenkel des Drahtes N eine Schleife w, der untere Schenkel wird durch die beiden Drahtenden yy, welche sich gegen Erhöhungen \ ^, Fig. ι und 2, des Bodens d stützen, gebildet, und die federnde Verbindung zwischen der Schleife w und den Enden yy ist durch Windungen des Drahtes um die Achse Q. des Rades K hergestellt.
Ein auf diese Weise construirter Hebel N hält nicht nur durch seine Federkraft den Deflector oben, sondern dient auch zur Versteifung der Achse Q. und hält dieselbe in ihren Lagern, so dafs keine seitliche Verschiebung des Rades K stattfinden kann.
Die den Docht hebende Zahnstange kann entweder innerhalb oder aufserhalb des inneren Brennerrohres angeordnet sein, in Verbindung mit dem Rad K, der Feder N und dem Sperrdraht P, einerlei ob hierbei die letztgenannten Theile auf die beschriebene oder auf andere Weise, einzeln oder mit einander angewendet werden.
Die hohle Zahnstange H kann auch in einer Oeffnung des Brennerbodens oder in einem besonderen Arm oder Armkreuz oder einer anderen Vorrichtung im Innern des centralen Luftfohres geführt werden.
Auf ähnliche Weise läfst sich auch der Stiel der Deflectorscheibe tragen und führen; derselbe kann parallel mit der Zahnstange nahe an derselben angeordnet sein; auch braucht die letztere nicht hohl oder röhrenförmig gestaltet zu sein; es ist indessen die beschriebene und auf der Zeichnung dargestellte Anordnung und Construction des Brenners allen anderen vorzuziehen.
In der Scheibe J befindet sich ein Kern oder eine Nabe al von nicht leitendem und nicht brennbarem Stoffe, wie Gyps, Steingut, Lava u. s. w., dessen Zweck ist, die Fortpflanzung der Hitze der Scheibe durch den Stiel oder dessen Führungshülse nach dem Innern des Brenners zu erschweren.
Der Brennerkörper A ist an seinem unteren Ende von kleinerem Durchmesser als das Dochtrohr B. Auf der Zeichnung ist dieses, wie Fig. ι zeigt, durch eine Verjüngung des unteren Theiles des Mantels D erzielt. Im Gegensatz hierzu sind die gewöhnlich üblichen Argand-Brenner unten weiter, um dem Docht einen freien Ausgang zu lassen; eine solche Erweiterung erfordert jedoch auch einen gröfseren Durchmesser des oberen Endes des Lampenfufses.
Der Docht der Lampe ist hauptsächlich nur aus Längsfäden zusammengesetzt, so dafs er sich leicht durch die engere untere Oeffhung hindurchziehen läfst und den Brenner genügend mit OeI speist.
Fig. 7 zeigt eine andere Art von Dochtring L im Grundrifs mit Hakenzähnen bl, welche den Docht festhalten. Jeder Docht kann mit einem solchen besonderen Ring versehen sein.
Eine der charakteristischen Eigenschaften des neuen Argand-Brenners besteht darin, dafs derselbe Mechanismus, welcher den Auslöscher in Thätigkeit setzt, auch zum Reguliren der Flammenhöhe dient.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Rundbrennern:
    ι. die Dochtführung, bestehend aus der hohlen, zur Aufnahme des Flammentheilerkopfes J (Fig. 1) eingerichteten, gezahnten Stange H (Fig. i, 2 und 4) mit federnden Greifern M (Fig. i, 2 und 4) und dem nur theilweise gezahnten Trieb K (Fig. 1 und 2);
  2. 2. der als Löscher dienende Flammentheilerkopf J (Fig. 1), der einestheils von dem oberen Theil der hohlen Stange H( Fig. 1, 2 und 4), anderentheils von dem Träger i (Fig. 1 und 2) und dem mit diesem zusammenwirkenden Hebel N (Fig. 1, 2 und 5) derart beeinflufst wird, dafs er theilweise die Bewegung des Dochtes beim Drehen der Dochtführungswelle mitmacht, theilweise aber bei der Bewegung des Dochtes in Ruhe bleibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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