DE352134C - Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel - Google Patents
Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. StellwerkshebelInfo
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- 206010011416 Croup infectious Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
- B61L19/02—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
- B61L19/023—Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFl
- JÄ 352134-KLASSE
2Oi GRUPPE 1
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Sperrvorrichtung für mehrere in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel
z. B. Stellwerkshebel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1920 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besonders einfache Sperrvorrichtung für mehrere
in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel, z. B. SteUwerkshebel.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
und zwar zeigt
Abb. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene
Ansicht des ersten Ausführungsbeispieles, Abb. 2 die gleiche Ansicht wie Abb. ι bei to
anderer Stellung einzelner Teile,
Abb. 3 einen Teil der zu Abb. ι gehörigen
Oberansicht (einzelne Teile sind weggelassen), . Abb. 4 eine zum Teil im Schnitt gehaltene
Ansicht des zweiten Ausführungsbeispieles (ein Teil ist weggebrochen),
Abb. 5 die gleiche Ansicht wie Abb. 4 bei anderer Stellung einzelner Teile und
Abb. 6 einen Teil der zu Abb. 4 gehörigen Oberansicht (einzelne Teile sind weggelassen).
Es soll zunächst das erste Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Auf einer gemeinsamen festen Achse A ist eine Anzahl Antriebshebel frei drehbar, von
denen zwei, B und S1, gezeichnet sind. Jeder Antriebshebel dient zum Stellen eines Signals,
und zwar sollen, wenn ein Antriebshebel verstellt worden ist, die übrigen Antriebshebel
gesperrt sein. Um diese Anforderung zu erfüllen, ist folgende Anordnung getroffen:
Jeder Antriebshebel B, B1 usw. besitzt eine Nase δ2, in deren Bahn eine Sperrwelle C liegt.
In dieser sind innerhalb der Bahn der Nasen δ2 in an sich bekannter Weise Ausnehmungen c1
vorgesehen, die einen Durchtritt der Nasen δ2 bei einer bestimmten Stellung der Sperrwelle C
gestatten (Abb. 1). Neben jeder Ausnehmung c1
ist auf der Sperrwelle C ein Mitnehmer D befestigt. Die Mitnehmer D besitzen je zwei
Ansätze d1 und d2. Bei der Stellung der
Sperrwelle nach Abb. 1 liegen die Ansätze d1
je in der Bahn eines Anschlagstiftes δ3 der Antriebshebel B, B1 usw., während bei der
Stellung der Sperrwelle nach Abb. 2 die Ansätze d2 in die Bahn der Anschlagstifte δ3 hineinragen.
An den Mitnehmern D sind je zwei Aniageflächen d3 und d4· vorgesehen. An der
Anlagefläche da liegt eine Blattfeder £ an, wenn
sich die Sperrwelle C in der in Abb. 1 dargestellten Lage befindet, während die BlattfederE
an der Anlagefläche d* anliegt, wenn sich die
Sperrwelle C in der aus Abb. 2 ersichtlichen Lage befindet. Durch die Blattfeder E wird
somit die Sperrwelle C in ihrer jeweiligen Stellung gesichert.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Lage der Sperrwelle C können, wie aus dem Vorstehenden
hervorgeht, sämtliche Antriebshebel B, B1 usw. im Sinne des Pfeiles % (Abb. 1) gedreht
werden. Wird nun zwecks Ziehen eines Signals einer der Antriebshebel, z. B. der Antriebshebel
B1, aus der in Abb. 1 veranschaulichten Lage heraus im Sinne des Pfeiles χ
gedreht, so kommt, wenn die Nase δ2 durch die entsprechende Ausnehmung c1 der Sperrwelle
C hindurchgetreten ist, der Anschlagstift δ3 zur Anlage an den Ansatz d1 des Mitnehmers
D, Bei weiterer Drehung des Antriebshebels B1 wird somit die Sperrwelle C
im Sinne des Pfeiles y (Abb. 1) gedreht, und zwar so weit, daß sie eine Drehung der übrigen
Antriebshebel verhindert (Abb. 2). Wird der Antriebshebel B1 wieder in seine frühere Lage
zurückgedreht, so stößt hierbei der Anschlagstift δ3 gegen den Ansatz d% des Mitnehmers D
und dreht die Sperrwelle C wieder in die Lage nach Abb. 1. Nunmehr kann wieder jeder
Antiiebshebel B, B1 usw. betätigt werden.
Handelt es sich um Antriebsnebel, die mit
einem sie feststellenden Riegel versehen sind, so kann die den Gegenstand der Erfindung
bildende Sperrvorrichtung mit den Riegeln in Verbindung gebracht werden. Wie in diesem
Falle die Anordnung zweckmäßig getroffen wird, zeigt das in Abb. 4 bis 6 veranschaulichte
zweite Ausführungsbeispiel. Hier sind die um die Achse A frei drehbaren Antriebshebe] B, B1 usw. mit einem entgegen der Wir-
kung einer Feder F (Abb. 4) achsial verschiebbaren Handgriffe δ4 versehen, der je mit einem
seitlichen Ansätze bB in eine Rast g1 eingreift.
Die Rasten g1 sind neben anderen Rasten g2
und g3 je auf einer kreisförmig gekrümmten Schiene G angeordnet. Jeder der Antriebshebel B, B1 usw. kann somit aus der in Abb. 4
dargestellten Lage heraus erst gedreht werden, nachdem sein Handgriff δ4 im Sinne des Pfeiles
ζ (Abb. 4) verschoben und dadurch der Ansatz δ5 außer Eingriff mit der entsprechenden
Rast g1 gebracht worden ist. Es sind nun die an der Sperrwelle C anliegenden Nasen
δ2 und die mit den Mitnehmern D zusammenarbeitenden Anschlagstifte δ3 an den
Handgriffen δ4 angebracht. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß sich bei der Verschiebung
eines Handgriffes δ4 die gleichen Vorgänge abspielen, wie sie sich bei dem ersten
Ausführungsbeispiele bei der Drehung eines Antriebshebels abspielen. Die Wirkungsweise
ist nach dem Vorstehenden ohne weiteres verständlich und braucht daher nicht näher erläutert
zu werden.
Claims (1)
- 95 Patent-Anspruch:Sperrvorrichtung für mehrere in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel, z. B. Stellwerkshebel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn je eines Ansatzes (δ2) jedes Antriebshebels [B, B1 usw.) eine Sperrwelle (C) liegt, die in an sich bekannter Weise mit Ausnehmungen (c) versehen ist, durch die die Ansätze (δ2) der Antriebshebel (B, B1 usw.) bei einer bestimmten Lage der Sperrwelle (C) hindurchtreten können, und daß auf der Sperrwelle (C) für jeden Antriebshebel (B, B1 usw.) ein Mitnehmer (D) befestigt ist, der in die Bahn eines Anschlages (δ3) des entsprechenden Antriebshebels hineinragt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352134T | 1920-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352134C true DE352134C (de) | 1922-04-21 |
Family
ID=6273257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352134D Expired DE352134C (de) | 1920-05-04 | 1920-05-04 | Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352134C (de) |
-
1920
- 1920-05-04 DE DE1920352134D patent/DE352134C/de not_active Expired
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