DE352134C - Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel

Info

Publication number
DE352134C
DE352134C DE1920352134D DE352134DD DE352134C DE 352134 C DE352134 C DE 352134C DE 1920352134 D DE1920352134 D DE 1920352134D DE 352134D D DE352134D D DE 352134DD DE 352134 C DE352134 C DE 352134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
drive lever
locking device
locking shaft
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920352134D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Application granted granted Critical
Publication of DE352134C publication Critical patent/DE352134C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFl
- JÄ 352134-KLASSE 2Oi GRUPPE 1
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Sperrvorrichtung für mehrere in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel
z. B. Stellwerkshebel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1920 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besonders einfache Sperrvorrichtung für mehrere in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel, z. B. SteUwerkshebel.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine zum Teil im Schnitt gehaltene Ansicht des ersten Ausführungsbeispieles, Abb. 2 die gleiche Ansicht wie Abb. ι bei to anderer Stellung einzelner Teile,
Abb. 3 einen Teil der zu Abb. ι gehörigen Oberansicht (einzelne Teile sind weggelassen), . Abb. 4 eine zum Teil im Schnitt gehaltene Ansicht des zweiten Ausführungsbeispieles (ein Teil ist weggebrochen),
Abb. 5 die gleiche Ansicht wie Abb. 4 bei anderer Stellung einzelner Teile und
Abb. 6 einen Teil der zu Abb. 4 gehörigen Oberansicht (einzelne Teile sind weggelassen). Es soll zunächst das erste Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Auf einer gemeinsamen festen Achse A ist eine Anzahl Antriebshebel frei drehbar, von denen zwei, B und S1, gezeichnet sind. Jeder Antriebshebel dient zum Stellen eines Signals, und zwar sollen, wenn ein Antriebshebel verstellt worden ist, die übrigen Antriebshebel gesperrt sein. Um diese Anforderung zu erfüllen, ist folgende Anordnung getroffen:
Jeder Antriebshebel B, B1 usw. besitzt eine Nase δ2, in deren Bahn eine Sperrwelle C liegt. In dieser sind innerhalb der Bahn der Nasen δ2 in an sich bekannter Weise Ausnehmungen c1 vorgesehen, die einen Durchtritt der Nasen δ2 bei einer bestimmten Stellung der Sperrwelle C gestatten (Abb. 1). Neben jeder Ausnehmung c1 ist auf der Sperrwelle C ein Mitnehmer D befestigt. Die Mitnehmer D besitzen je zwei Ansätze d1 und d2. Bei der Stellung der Sperrwelle nach Abb. 1 liegen die Ansätze d1 je in der Bahn eines Anschlagstiftes δ3 der Antriebshebel B, B1 usw., während bei der Stellung der Sperrwelle nach Abb. 2 die Ansätze d2 in die Bahn der Anschlagstifte δ3 hineinragen. An den Mitnehmern D sind je zwei Aniageflächen d3 und d4· vorgesehen. An der Anlagefläche da liegt eine Blattfeder £ an, wenn sich die Sperrwelle C in der in Abb. 1 dargestellten Lage befindet, während die BlattfederE an der Anlagefläche d* anliegt, wenn sich die Sperrwelle C in der aus Abb. 2 ersichtlichen Lage befindet. Durch die Blattfeder E wird somit die Sperrwelle C in ihrer jeweiligen Stellung gesichert.
Bei der in Abb. 1 dargestellten Lage der Sperrwelle C können, wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, sämtliche Antriebshebel B, B1 usw. im Sinne des Pfeiles % (Abb. 1) gedreht werden. Wird nun zwecks Ziehen eines Signals einer der Antriebshebel, z. B. der Antriebshebel B1, aus der in Abb. 1 veranschaulichten Lage heraus im Sinne des Pfeiles χ gedreht, so kommt, wenn die Nase δ2 durch die entsprechende Ausnehmung c1 der Sperrwelle C hindurchgetreten ist, der Anschlagstift δ3 zur Anlage an den Ansatz d1 des Mitnehmers D, Bei weiterer Drehung des Antriebshebels B1 wird somit die Sperrwelle C im Sinne des Pfeiles y (Abb. 1) gedreht, und zwar so weit, daß sie eine Drehung der übrigen Antriebshebel verhindert (Abb. 2). Wird der Antriebshebel B1 wieder in seine frühere Lage zurückgedreht, so stößt hierbei der Anschlagstift δ3 gegen den Ansatz d% des Mitnehmers D und dreht die Sperrwelle C wieder in die Lage nach Abb. 1. Nunmehr kann wieder jeder Antiiebshebel B, B1 usw. betätigt werden.
Handelt es sich um Antriebsnebel, die mit einem sie feststellenden Riegel versehen sind, so kann die den Gegenstand der Erfindung bildende Sperrvorrichtung mit den Riegeln in Verbindung gebracht werden. Wie in diesem Falle die Anordnung zweckmäßig getroffen wird, zeigt das in Abb. 4 bis 6 veranschaulichte zweite Ausführungsbeispiel. Hier sind die um die Achse A frei drehbaren Antriebshebe] B, B1 usw. mit einem entgegen der Wir- kung einer Feder F (Abb. 4) achsial verschiebbaren Handgriffe δ4 versehen, der je mit einem seitlichen Ansätze bB in eine Rast g1 eingreift. Die Rasten g1 sind neben anderen Rasten g2 und g3 je auf einer kreisförmig gekrümmten Schiene G angeordnet. Jeder der Antriebshebel B, B1 usw. kann somit aus der in Abb. 4 dargestellten Lage heraus erst gedreht werden, nachdem sein Handgriff δ4 im Sinne des Pfeiles ζ (Abb. 4) verschoben und dadurch der Ansatz δ5 außer Eingriff mit der entsprechenden Rast g1 gebracht worden ist. Es sind nun die an der Sperrwelle C anliegenden Nasen δ2 und die mit den Mitnehmern D zusammenarbeitenden Anschlagstifte δ3 an den Handgriffen δ4 angebracht. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß sich bei der Verschiebung eines Handgriffes δ4 die gleichen Vorgänge abspielen, wie sie sich bei dem ersten Ausführungsbeispiele bei der Drehung eines Antriebshebels abspielen. Die Wirkungsweise ist nach dem Vorstehenden ohne weiteres verständlich und braucht daher nicht näher erläutert zu werden.

Claims (1)

  1. 95 Patent-Anspruch:
    Sperrvorrichtung für mehrere in Abhängigkeit voneinander zu betätigende Antriebshebel, z. B. Stellwerkshebel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn je eines Ansatzes (δ2) jedes Antriebshebels [B, B1 usw.) eine Sperrwelle (C) liegt, die in an sich bekannter Weise mit Ausnehmungen (c) versehen ist, durch die die Ansätze (δ2) der Antriebshebel (B, B1 usw.) bei einer bestimmten Lage der Sperrwelle (C) hindurchtreten können, und daß auf der Sperrwelle (C) für jeden Antriebshebel (B, B1 usw.) ein Mitnehmer (D) befestigt ist, der in die Bahn eines Anschlages (δ3) des entsprechenden Antriebshebels hineinragt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920352134D 1920-05-04 1920-05-04 Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel Expired DE352134C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE352134T 1920-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE352134C true DE352134C (de) 1922-04-21

Family

ID=6273257

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920352134D Expired DE352134C (de) 1920-05-04 1920-05-04 Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE352134C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE352134C (de) Sperrvorrichtung fuer mehrere in Abhaengigkeit voneinander zu betaetigende Antriebshebel z. B. Stellwerkshebel
DE1405987C3 (de) Lenkstockschalter fur Fahrtrich tungsanzeiger
DE973535C (de) Kontaktfedergruppe in elektromagnetischen Verbindungsgeraeten
AT110046B (de) Sicherheitsanordnung für die Auslöser von Schaltern, Meldeeinrichtungen od. dgl.
DE937776C (de) Einstellvorrichtung fuer ein Waehlergetriebe eines Drucktelegraphen
DE547247C (de) Zeitschalter, insbesondere fuer Fahrtrichtungsanzeiger
DE694999C (de) Waehler fuer Fernmeldeanlagen, dessen Schaltglied mittels einer Speicherkraft eingestellt wird
DE499583C (de) Scheinwerfer fuer Fahrzeuge mit einem durch zwei Solenoide verschwenkbaren Reflektor
DE605932C (de) UEberstrom- oder Nullspannungsausloeser
DE294336C (de)
DE523234C (de) Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder
AT99234B (de) Drehbarer Kolonnenanschlag für Schreibmaschinen.
DE688160C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE602081C (de) Schnellschalter
DE348156C (de) Zeilenschaltvorrichtung
DE511337C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Maschine
DE229054C (de)
DE361611C (de) Weichensicherung
DE538724C (de) Fahrtrichtungsanzeiger
DE332939C (de) Selbsttaetige Seitensteuerung an Flug- und anderen Fahrzeugen
DE574916C (de) Rueckstellvorrichtung fuer auf einer gemeinsamen Achse lose gelagerte Anzeigerklappen
DE408948C (de) Feststellvorrichtung fuer die Kolonnenanschlaege von Schreibmaschinen
DE165322C (de)
DE381602C (de) Mehrfachsicherung mit von zwei Seiten verwendbarer Patrone in Form eines Schraubstoepsels
DE499794C (de) Mehrpoliger Hebelschalter mit doppelter Unterbrechung, bei welchem die Schaltmesser in Schlitzen der beweglichen Schalttraverse angeordnet sind