DE3520176C1 - Reciprocating piston internal combustion engine - Google Patents
Reciprocating piston internal combustion engineInfo
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- F01M11/0004—Oilsumps
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F7/00—Casings, e.g. crankcases
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- Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolben-Brennkraft
maschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In dem Bestreben, das Gewicht derartiger Brennkraftmaschinen,
insbesondere wenn sie zum Antrieb von Fahrzeugen dienen,
zu verringern, wird die Wandstärke des normalerweise aus
Gußeisen bestehenden Kurbelgehäuses so gering wie möglich
gehalten. Damit verstärkt sich jedoch die Tendenz, daß das
Kurbelgehäuse im Betrieb zu Schwingungen angeregt wird, die
Geräusche verursachen. Außerdem ergibt sich eine verringerte
Biege- und Torsionssteifigkeit des gesamten Triebwerkes.
Zur Erhöhung der Steifigkeit des Kurbelgehäuses ist es be
kannt (DE-GM 19 84 828), zwischen dem Flansch der Ölwanne
und der Anlagefläche am Kurbelgehäuse eine Blechplatte vor
zusehen, die entweder zusammen mit der Ölwanne oder unabhängig
von dieser an dem Kurbelgehäuse angeschraubt wird. diese
Ausführung ist aufwendig, da im ersteren Fall zwei Flach
dichtungen, eine zwischen Kurbelgehäuse und Blechplatte
und die andere zwischen Blechplatte und Ölwanne, vorgesehen
und im zweiten Fall Ölwanne und Blechplatte getrennt für
sich verschraubt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hubkolben-
Brennkraftmaschine
zu schaffen, deren Kurbelgehäuse ohne zusätzliche Bauteile
einen hohen Grad an Biege- und Torsionssteifigkeit sowie
eine hohe Eigenfrequenz aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Vorschlag versteift der Rahmen
der Ölwanne, die in üblicher Weise unter Zwischenschal
tung eines Filmdichtmittels oder einer harten Dichtung
am Kurbelgehäuse angeschraubt wird, das Kurbelgehäuse,
ohne daß zusätzliche Bauteile erforderlich sind. Aus der
DE-OS 29 23 993 ist zwar bereits eine einteilig gegossene
Ölwanne bekannt, jedoch ist dort der Flansch nicht als
biegesteifer Rahmen ausgebildet, dessen parallel zur
Kurbelwelle verlaufenden Rahmenteile durch Querstege
miteinander verbunden sind, so daß diese Ölwanne zur
Versteifung des Kurbelgehäuses nichts beitragen kann.
Durch die FR-PS 9 64 654 ist ferner eine aus Leichtmetall
bestehende Ölwanne bekanntgeworden, die ohne Hilfsmittel
lösbar am Kurbelgehäuse befestigt ist und zu diesem Zweck
über den Umfang verteilte Haltemittel aufweist, die mit
entsprechenden Ansätzen an der Außenfläche des Kurbel
gehäuses zusammenwirken. Der Rand der Ölwanne ist mit
einem umlaufenden Flansch versehen, der eine Nut auf
weist, in welche der die untere Öffnung des Kurbel
gehäuses umgebende, flanschlose Rand mit seitlichem
Spiel eingreift, der sich über eine Dichtung am Boden
der umlaufenden Nut abstützt. Durch das Fehlen eines
die untere Öffnung des Kurbelgehäuses umgebenden Flansches
ist die Biege- und Torsionssteifigkeit des Kurbelgehäuses
gegenüber den üblichen Ausführungen erheblich verringert.
Die Ölwanne kann zur Erhöhung der Steifigkeit des Kurbel
gehäuses nichts beitragen, da der untere Rand des Kurbel
gehäuses mit seitlichem Spiel in der im Ölwannenflansch
vorgesehen Umfangsnut sitzt und seine Abstützung am
Boden der Nut über eine Weichdichtung erfolgen muß,
da sonst keine ausreichende Abdichtung bei einem An
klemmen der Ölwanne an das Kurbelgehäuse ohne Werk
zeug erreicht werden kann. Außerdem sind die langen
Seitenkanten der Ölwanne nicht durch Querstege gegen
einander abgestützt, so daß die Ölwanne selbst nicht
die hohe Steifigkeit aufweist, die nötig ist, um die
Steifigkeit des Kurbelgehäuses zu erhöhen.
Die Querstege haben vorzugsweise ebenfalls einen U-för
migen Querschnitt und sie werden in ihrer Eigenfrequenz
derart auf den Motorblock abgestimmt, daß die Eigen
frequenz des gesamten Systems möglichst hoch ist.
Um eine möglichst starre Kraftübertragung zwischen dem
Kurbelgehäuse und der Ölwanne und zwischen den beiden
Längsseiten des Rahmens zu erreichen, ist es zweck
mäßig, daß die Wände des durch den U-förmigen Quer
schnitt gebildeten Kanals an den Verschraubungsstellen
der Ölwanne am Kurbelgehäuse durch Rippen miteinander
verbunden sind.
Durch die Ausbildung des flansches der Ölwanne als biege
steifer Rahmen ergibt sich bei einer Fahrzeug-Brennkraft
maschine mit angeflanschtem Getriebe des weiteren die
Möglichkeit, an den Rahmen eine Getriebestütze anzuformen,
an der sich ein von der Brennkraftmaschine nach unten
vorstehender Teil des Getriebegehäuses abstützen kann.
Damit kann die sonst notwendige, ein gesondertes Bau
teil darstellende Motorgetriebestütze entfallen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgen
den unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Fahrzeug-Brennkraft
maschine mit angeflanschtem Getriebegehäuse in
schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen Teilschnitt entlang Linie 2-2 in größerem
Maßstab und
Fig. 3 einen Ausschnitt der Ölwanne in Draufsicht.
Mit 1 ist das Kurbelgehäuse einer Fahrzeug-Brennkraft
maschine bezeichnet, in dem eine Kurbelwelle 2 gelagert
ist und das nach unten zu offen und mit einer die untere
Öffnung 3 (Fig. 2) umgebenden Anlagefläche 4 für eine
Ölwanne 5 versehen ist. An die hintere Stirnfläche des
Kurbelgehäuses 1 ist ein Getriebegehäuse 6 angeflanscht.
Die Ölwanne 5 ist einteilig aus Leichtmetall gegossen
und weist einen Flansch in Form eines biegesteifen
Rahmens 7 auf, der einen U-förmigen Querschnitt hat
und mit dem die Ölwanne 5 an die Anlagefläche 4 des
Kurbelgehäuses 1 mittels Schrauben 8 angeschraubt ist.
Zwischen dem Flansch 7 und der Anlagefläche 4 ist in
üblicher Weise eine Dichtung 9 vorgesehen.
Die parallel zur Kurbelwelle 2 verlaufenden Längsseiten
7 a des Rahmens 7 sind durch Querstege 10 miteinander
verbunden, die ebenfalls einen U-förmigen Querschnitt
aufweisen und in der Ebene der Kurbelwellenlager liegen,
so daß zwischen ihnen Raum für den Durchtritt der Kurbel
wangen und Pleuelköpfe des Kurbeltriebes vorhanden ist.
Die Querstege 10 sind durch Rippen 11 kräftig an den
Rahmen 7 angebunden, so daß sich ein äußerst formsteifes
Gebilde ergibt, das nach dem Anschrauben der Ölwanne an
das Kurbelgehäuse die Biege- und Torsionssteifigkeit des
Kurbelgehäuses erheblich erhöht und Schwingungen des
Kurbelgehäuse vermindert. Durch den U-förmigen Quer
schnitt des Rahmens 7 und der Querstege 10 wird die
Masse der Ölwanne gering gehalten, so daß eine hohe
Eigenfrequenz erreicht wird.
Zur Erzielung einer möglichst starren Kraftübertragung
der Verschraubung sind im Bereich der Verschraubungs
stellen (Löcher 12) die Wände des durch den U-förmigen
Querschnitt gebildeten Kanals 13 durch Rippen 14 mit
einander verbunden. Außer entlang des Rahmens 7 kann
die Ölwanne 5 auch in der Mitte der Stege 10 bei 15
an die an dieser Stelle befindlichen, mit dem Kurbel
gehäuse 1 verbundenen Lagerstühle 16 angeschraubt
werden.
Durch die Ausbildung des Flansches der Ölwanne 5 als
biege- und torsionssteifen Rahmen 7 ergibt sich die
Möglichkeit, an diesen Rahmen eine Getriebestütze 17
anzuformen, an der sich von dem Kurbelgehäuse 1 nach
unten vorstehende Teil des Getriebegehäuses 2 ab
stützen kann. Dadurch entfällt die sonst erforder
liche gesonderte Getriebestütze zwischen dem Kurbel
gehäuse 2 und dem Getriebegehäuse 6. Die Getriebe
stütze 17 besteht aus einem teilkreisförmigen Flansch
18 mit Befestigungsaugen 19, der durch zwei am
Rahmen 7 angeformte Rippen 20 abgestützt ist. An den
Befestigungsaugen 19 ist das Getriebegehäuse 6 in
seinem unteren Bereich durch Schrauben 21 angeschraubt.
Claims (4)
1. Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einem nach unten zu
offenen Kurbelgehäuse (1), in dem eine Kurbelwelle (2)
gelagert ist und das einen die untere Öffnung (3) um
gebenden Flansch (4) aufweist, und mit einer Ölwanne (5),
die mit einem umlaufenden Flansch (9) an dem Flansch ( 4)
des Kurbelgehäuses (1) angeschraubt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ölwanne (5) einteilig aus Leichtmetall ge
gossen und ihr Flansch (7) als biegesteifer Rahmen
mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, dessen
parallel zur Kurbelwelle (2) verlaufende Rahmen
teile (7 a) durch Querstege (10) miteinander ver
bunden sind.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Querstege (10) ebenfalls einen
U-förmigen Querschnitt haben.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wände des durch den U-förmigen Quer
schnitt gebildeten Kanals (13) an den Verschraubungs
stellen (12) der Ölwanne (5) am Kurbelgehäuse (1)
durch Rippen (14) miteinander verbunden sind.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 mit angeflanschtem
Getriebe für den Antrieb eines Fahrzeuges, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Rahmen (7) eine Getriebe
stütze (17) angeformt ist, an der sich ein von dem
Kurbelgehäuse (1) nach unten vorstehender Teil des
Getriebegehäuses (6) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853520176 DE3520176C1 (en) | 1985-06-05 | 1985-06-05 | Reciprocating piston internal combustion engine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853520176 DE3520176C1 (en) | 1985-06-05 | 1985-06-05 | Reciprocating piston internal combustion engine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3520176C1 true DE3520176C1 (en) | 1987-01-22 |
Family
ID=6272518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853520176 Expired DE3520176C1 (en) | 1985-06-05 | 1985-06-05 | Reciprocating piston internal combustion engine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3520176C1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent |