DE351302C - Elastische Kupplung - Google Patents

Elastische Kupplung

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DE351302C
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elastic coupling
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/56Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic metal lamellae, elastic rods, or the like, e.g. arranged radially or parallel to the axis, the members being shear-loaded collectively by the total load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Elastische Kupplung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elastische Kupplung zweier Achsen, bei welcher auf der einen Achse eine Scheibe angeordnet ist, die ihrerseits zwei Gruppen paralleler Blattfedern trägt, während die andere Achse ein Kupplungsstück besitzt, welches zwischen die beiden Blattfedergruppen greift. Die Scheibe und das erwähnte Kupplungsstück sind auf die äußersten Enden der beiden zu kuppelnden Achsen befestigt.
  • Der Erfindung zufolge besitzt nun das besagte Kupplungsstück eine solche Form, daß es im einen Drehsinn den Federn eine Fläche darbietet, welche von der Fläche.verschieden ist, mit welcher sie im anderen Drehsinn an die Federn angreift.
  • Das Kupplungsstück ist daher so ausgebildet, daß der bei der in einem Richtungssinn vor sich gehenden winkligen Verdrehung der Kupplung auftretende Widerstand größer ist als bei der Verdrehung in der anderen Richtung.
  • Zur Erreichung dieser Wirkung kann dem Kupplungsstück etwa hebelartige Form gegeben werden, wobei der nach einer Drehrichtung wirkende Hebelarm größer ist als der nach der anderen Richtung wirkende. Die Einwirkung des Kupplungsstücks auf jede der beiden Blattfedergruppen erfolgt zweckmäßig durch Vermittlung je eines auf der erwähnten Scheibe drehbar angeordneten Hebels.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ` auf der Zeichnung in einigen Ausführungsformen beispielsweise näher erläutert.
  • Abb. i zeigt die Kupplung von vorn. Abb. 2 ist ein Schnitt A-B der Abb. i. Abb. 3 zeigt die Kupplung von vorn, wenn die Achsen um einen gewissen Winkel beim Drehen nach der einenRichtung verdreht sind. Abb. G(, zeigt die Kupplung von vorn, wenn die Achsen nach der anderen Richtung um einen gewissen Winkel verdreht sind.
  • Abb. 5 zeigt schaubildlich ein mit einer der Achsen fest verbundenes Organ bei einer anderen Kupplungsart.
  • Abb. 6 zeigt schaubildlich ein mit der anderen Achse verbundenes Orgari.
  • Abb. 7 zeigt schaubildlich ein Zwischenorgan derselben Kupplung.
  • Abb. 8 zeigt eine andere Form der Kupplung, Abb.9 wieder eine andere Ausführungsform. In dem Fall der Abb. i bis 4 besteht die Kupplung im wesentlichen aus einer Scheibe i, welche auf die Achse 5 aufgesteckt ist und zwei Blattfederbündel `3, und q. trägt, zwischen welchen ein mit der Achse 6 fest verbundenes Stück liegt.
  • Zwischen den Federn 3 und 4. und dem Stück 2 sind auf jeder Seite Hebel 7 und 8 um 9 und io auf der Scheibe i drehbar angeordnet und an ihren entgegengesetzten Enden mit Nasen ii und i2 versehen, welche auf die Federn einwirken.
  • Bei einer winkligen Verdrehung, wie in Abb. 3 abgebildet, wirkt das Stück 2 auf die Hebel 7 und 8 durch zwei seiner Kanten 13 und i4., die sich an den Enden derselben Diagonale befinden, und die Wirkung auf die Federn wird mittels eines großen Hebelarmes ausgeübt, derart, daß die winklige Verdrehung der Achsen verhältnismäßig leicht eintritt.
  • Bei einer winkligen Verdrehung im anderen Sinn, wie in Abb. ,4 abgebildet, wirkt das Stück 2 auf die Hebel 7 und 8 durch zwei gewölbte Flächen 15 und 16, und die Wirkung auf die Federn wird mittels eines verhältnismäßig kleinen Hebelarms übertragen, derart, daß die winklige Verdrehung der Achsen viel schwerer wie im Falle der Abb. 3 eintritt.
  • Es ist zu beachten, daß, weil im -einen Fall das Stück 2 auf die Federn durch Kanten und im anderen Fall durch gewölbte Flächen einwirkt, ein periodisches Schwingen der Federn verhindert wird. Es ist leicht zu sehen, daß es zum Abnehmen der Kupplung genügt, das Stück 2 und seiner Achse 6 parallel zu den Federn zurückzuziehen, derart, daß es zwischen den Federn 3 und q. gleitet.
  • Die Tatsache, daß das Stück 2 sich leicht parallel mit den Federn verschieben kann und andererseits seine Verstellungen senkrecht zu den Federn kaum gebremst werden, indem die Wirkungen in dieser Richtung der zwei Federn einander entgegengesetzt sind, ergibt eine gute Übertragung der Bewegung, selbst wenn die Achsen 5 und 6 nicht genau in der gegenseitigen Verlängerung liegen.
  • Die elastische Kupplung vorliegender Erfindung besteht somit gleichzeitig aus einem Universalgelenk.
  • Im Fall der Anwendung der Kupplung bei der Achse eines Explosionsmotors kann die Kupplung vorteilhaft angeordnet «-erden, wenn die Drehung im Sinne der Pfeile k der Abb. 3 und 4. derart stattfindet, daß (las Stück 2 auf die Kurbelachse aufgekeilt ist.
  • In diesem Fall kann im Augenblick der Explosion die Kurbelachse voreilen in bezug auf die nacheilende Achse und dies ohne großen -Widerstand von seiten der Kupplung, wie dies in Abb. @ sichtbar ist.
  • Im Augenblick der Kompression dagegen, wenn die nacheilende Achse zum Motor wird (s. Abb. 4), ist der durch die Kupplung der Winkelverdrehung der Achsen entgegengesetzte Widerstand erheblich größer, wie aus einer Vergleichung der Abb. 3 und 4. ersichtlich ist.
  • Daraus geht hervor, daß die Anwendung einer elastischen Kupplung nach vorliegender Erfindung bei einem Explosionsmotor seine Leistung vermehrt und eine Verringerung der kritischen inneren Geschwindigkeit gestattet, mit welcher er drehen kann.
  • Die folgenden Abb. 5 bis 9 stellen drei Ausführungsformen einer geschlossenen Kupplung dar, - welche durch die Vereinigung zweier Kupplungen obiger Art gebildet werden, die aber um -einen Winkel von 9o° gegeneinander verdreht sind. Diese Anordnung ergibt eine Oldhain-Kupplung, in welchem die Verstellungen durchaus frei in zwei zueinander senkrechten Stellungen vor sich gehen.
  • Im Fall der Abb. 5, 6 und 7 trägt jede der zwei zu kuppelnden Achsen 5 und 6 eine Scheibe i und i'. Es wird zwischen diese. beiden Scheiben das in Abb.7 abgebildete Kreuz gelegt, das aus den zwei Stücken 2 und 2' besteht, ähnlich dem Stück 2 in den Abb. i bis 4.. Sie stehen senkrecht zweinarider und -sind fest verbunden, wobei sie sich je gegen ihre auf den Scheiben i und i' angeordneten Federn legen.
  • Im Fall der Abb.8 tragen die Achsen und 6 Stücke 2 und 2 , die senkrecht angeordnet sind und zwischen den Federn liegen, welche von jeder der Flächen einer Scheibe i zwischen den zwei Achsen getragen werden. Die Federn auf jeder der Flächen dieser Scheibe i sind senkrecht zueinander angeordnet.
  • Im Fall der Abb. 9 trägt die Achse 5 eine Scheibe i, während sich auf der Achse 6 ein Stück 2' befindet. Zwischen den zwei Achsen ist eine Scheibe i' angeordnet, welche auf der Seite der Achse 5 ein Stück 2 trägt, das sich zwischen die Federn der Scheibe i legt, und auf der Seite der Achse 6 sind zwei Federn angeordnet, zwischen welchen das Stück :2' liegt, welches auf der Achse 6 sitzt.
  • Es ist klar, daß diese drei letzteren elastischen Kupplungen vollkommene »Oldhan i-Kupplungen« bilden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Elastische Kupplung, bei welcher auf eine der Achsen eine Scheibe aufgekeilt ist, welche zwei parallele Blattfedern trägt, zwischen die ein auf die andere Achse aufgekeiltes Stück eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen die Federn greifende Stück eine derartige Form hat, daß es im einen Drehsinn den Federn eine Fläche darbietet, deren Profil verschieden ist von der Fläche; welche sie im anderen Drehsinn darbietet.
  2. 2. Ausführung der elastischen Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Blattfedern und dem zwischenliegenden Stück auf jeder Seite ein Hebel angeordnet ist, der drehbar auf der Scheibe sitzt, welche die Blattfedern trägt.
  3. 3. Ausführung der elastischen Kupp-Jung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung in solcher -Weise angeordnet ist, daß der der winkligen Verdrehung entgegengesetzte Widerstand der beiden gekuppelten Achseil im einen Drehsinn größer ist wie im anderen. .I. Ausführung der elastischen Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im einen Drehsinn das Stück auf die Federn, zwischen welchen es liegt, mit einem größeren Hebelarm wirkt als im anderen Drehsinn.
DENDAT351302D Elastische Kupplung Expired DE351302C (de)

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