DE350646C - Gekuehltes Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen zur Abroestung von Pyrit u. dgl. - Google Patents
Gekuehltes Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen zur Abroestung von Pyrit u. dgl.Info
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
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- F27B1/24—Cooling arrangements
-
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Description
Bei allen bisherigen Konstruktionen von Rührwerken für mechanische Röstöfen zur
Abröstung von Pyrit u. dgl. wurde als Kühlmittel entweder Wasser oder Luft oder ein
Gemisch von Luft und Wasser benutzt; dabei
war es bei ein und demselben Röstofen ausgeschlossen,
von einem Kühlmittel auf das andere überzugehen ohne vollständige Änderung des Rührwerkes.
ίο Naturgemäß war es deshalb auch nicht möglich, beide Kühlarten gleichzeitig anzuwenden.
Die bisherigen konstruierten Rührwerke hatten durchweg den Nachteil, daß bei Anwendung
nur eines einzigen Kühlmittels die Kühlung nicht in der richtigen Art vorgenommen
.werdein konnte, wollte man nicht den Röstprozeß beeinflussen. Die Rührarime des
Rührwerkes müssen je nach Beschaffenheit des zu röstenden Materials in den einzelnen
. Etagen schwach auf Rotglut erhitzt werden können. Dies ist .z. B. bei Wasserkühlung
vollständig ausgeschlossen, da der Rührarm eines Rührwerkes, durch dessen Inneres Wasser
fließt, nicht auf Rotglut erhitzt werden kann.
Dieser Übelstand fällt zwar bei Luftkühlung weg, dagegen können Fälle eintreten, bei
denen, jdurch die Beschaffenheit des Röstmaterials bedingt, besser Wasserkühlung ge- 3"
nomtnen wird.
Da nun, wie bemerkt, alle bisherigen Konstruktionen immer nur ein Kühlmittel anwenden,
war es schwer, in einem Röstofen mit den bisherigen Rührwerken alle .beliebigen
Röstmaterialien richtig abzurosten.
Weiter kann der Fall eintreten, daß die Rührarme, z. B. der beiden unteren Etagen
eines Röstofens, besser mit Luft gekühlt werden, wogegen z. B. zur Verhütung der Schwefeleisenbildung
Erfordernis ist, die Rührarme der darüber befindlichen Röstsohlen mit Wasser zu kühlen, id. h. das Rührwerk muß so gebaut
sein, daß .beide Kühlmittel gleichzeitig, aber in verschiedenen Etagen angewandt und
während des Betriebe's ohne Störung umgeschaltet werden können.
• Die vorliegende Erfindung erfüllt diese Bedingungen voll und ganz, indem:
1. jedes Kühlmittel (Luft ader Wasser) für sich allein in das gesamte Rührwerk eingelassen
werden kann,
2. beide Kühlmittel gleichzeitig verwendet werden können,
3· die Umschaltung von Luft auf Wasser oder umgekehrt sowie beide zusammen beliebig
während des Betriebes ohne Störung möglich ist.
Die Erfindung ist beispielsweise in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar
zeigt:
Abb. ι einen Aufriß (Schnitt) des Rührwerkes mit einem Teil der Röstsohlen,
ίο Abb. 2 den Grundriß (Schnitt in Höhe A-B [Abb. i]) des Rührwerkes.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht das Rührwerk aus einem Drehgerüst,
welches durch zwei Zuführungsrohre α und zwei Ableitungsrohre b gebildet ist.
Dieses Drebgerüst trägt Ringe c, an welchen
die Rührarme d befestigt sind.
Durch die Rohre α wird den Rührarmen d
das Kühlmittel zugeführt und nach Durchao tritt durch die Rohre b wieder abgeleitet.
Bei Anwendung von Luft als einziges Kühlmittel für das gesamte Rührwerk wird diese
durch das Fußlager e eingeführt, wobei die Rohre α oben mittels Deckel / geschlossen
werden.
Die Kühlluft gelangt daher durch die Kanäle g in die Rührarme d, wobei in bekannter
Weise Ventile h zur Regelung vorigesehen sind. Nach dem Durchlaufen der Rührarme d
gelangt die Luft durch die Kanälen in die Rohre b, aus denen sie beliebig abgeführt werden
kann.
Ähnlich verhält es sich bei Anwendung von Wasser als einziges Kühlmittel ; nur wird
dabei der Deckel / weggenommen und das Wasser oben durch dasVentil k in die Rohre a
eingelassen. ■ Gleichzeitig werden aber die Ventile I am unteren Ende der Rohre α geschlossen,
so daß die Luftzufuhr aufhört. Die Ableitung geschieht wieder wie vorher durch die Rohre b. Damit aber nun die Rührarme
vollständig· mit Wasser gefüllt bleiben, ist innerhalb der Rohre b noch ein besonderes
Überlaufrohr m angebracht, welches etwas höher igeht als der oberste Rührarm. Das ablaufende
Wasser gelangt auf diese Weise durch das Rohr m nach unten; unterhalb des
Rührwerkes ist eime Ablauf rinne η vorgesehen,
in welcher das Überlaufrohr m zur Ableitung des Wassers mündet.
Müssen dagegen beispielsweise die Rührarme der beiden unteren Röstsohlen erforderlichenfalls
mit Luft .gekühlt werden, so sind für diese Zwecke in den Rohren α und b besondere
Ventile 0 eingeschaltet.
Diese Ventile 0 werden bei gemeinsamer Luft- und Wasserkühlung geschlossen, so daß
las Kühlwasser von oben her nur bis zu diesen Ventilen 0 gelangen 'kann, wodurch die
Rührarme, der beiden unteren Etagen ohne Wasser bleiben.. Es kann aber auch jede andere
Etage für Luft- oder Wasserkühlung ausgeschaltet werden. Gleichzeitig wird das Ventil Z geöffnet, wodurch die Kühlluft in die
Rührarme der beiden unteren Röstsohlen eintreten kann.
Damit aber das- Überlaufrohr m nach unten
wieder Verbindung zum Ablauf erhält, ist ein besonderes Umlaufrohr p vorgesehen, wodurch
der Ablauf derselbe bleibt wie bei durchgehender Wasserkühlung.
Die aus den Rührarmen austretende erhitzte Luft muß aber abenfalls einen Austritt
erhalten und ist zu diesem Zweck ein Ausblaserohr q unterhalb der Ventile 0 vorgesehen.
Es werden mithin nur die Rührarme oberhalb der Ventile 0 mit Wasser gekühlt, wogegen
die Rührarme unterhalb dieser Ventile mit Luft gekühlt -werden.
Bei Herstellung des alten Zustandes, um wieder ein einziges Kühlmittel zu benutzen,
brauchen mur die entsprechenden Ventile geöffnet bzw. geschlossen zu werden, und jede
Kühlart kann eingeschaltet werden, ohne daß dadurch der Betrieb des Ofens unterbrochen
wird.
Claims (2)
1. Gekühltes Rührwerk für mechanische Röstofen zur Abrüstung von Pyrit u. dgl.,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Rührartnen
das Kühlmittel mittels getrennt angeordneter und sich mitdrehender Rohre zugeführt sowie von diesen wieder aibgeleitet
wird, daß in diesen Rohren aber Ventile derartig eingebaut sind, daß das Kühlmittel wechselweise, z. B. von Luft
auf Wasser oder umgekehrt, während des Betriebes umgeschaltet werden kann.
2. Ausführungsform des Rührwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß durch entsprechende Einstellung der Ventile einzelnen Rührarmen des Röstofens
Luft und den übrigen Rührarmen Wasser als Kühlmittel gleichzeitig zugeführt
werden kann, wobei die Umschaltung und Rüokschaltung auf ein einziges
Kühlmittel ebenfalls während des Betriebes möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350646T | 1921-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350646C true DE350646C (de) | 1922-03-25 |
Family
ID=6263426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921350646D Expired DE350646C (de) | 1921-03-03 | 1921-03-03 | Gekuehltes Ruehrwerk fuer mechanische Roestoefen zur Abroestung von Pyrit u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350646C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123686B (de) * | 1958-03-21 | 1962-02-15 | Alexandre Daniel | Etagenofen, insbesondere zum Brennen und Roesten, und Ruehrarme fuer diesen |
| LU90763B1 (en) * | 2001-04-20 | 2002-10-21 | Wurth Paul Sa | Multiple hearth furnace |
| US8382471B2 (en) | 2007-02-16 | 2013-02-26 | Paul Wurth S.A. | Multiple hearth furnace |
-
1921
- 1921-03-03 DE DE1921350646D patent/DE350646C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123686B (de) * | 1958-03-21 | 1962-02-15 | Alexandre Daniel | Etagenofen, insbesondere zum Brennen und Roesten, und Ruehrarme fuer diesen |
| LU90763B1 (en) * | 2001-04-20 | 2002-10-21 | Wurth Paul Sa | Multiple hearth furnace |
| US8382471B2 (en) | 2007-02-16 | 2013-02-26 | Paul Wurth S.A. | Multiple hearth furnace |
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