DE35033C - Vorrichtung zur Sicherung von Schraub- und Einsteck-Stollen und von Griffen gegen Abbrechen - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung von Schraub- und Einsteck-Stollen und von Griffen gegen Abbrechen

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DE35033C
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Germany
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studs
plug
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horseshoe
sole
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Application number
DENDAT35033D
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English (en)
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N. SCHUBERT in Augsburg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/04Solid calks or studs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. August 1885 ab.
Die Hufeisen der Pferde nutzen sich bekanntlich am Zehentheil sehr rasch ab, so dafs dieselben sehr oft erneuert werden müssen, wodurch der Huf sehr leidet. Die vorliegende Neuerung sucht vor allem diesen Nachtheil zu beseitigen, und kennzeichnet sich im wesentlichen durch die Unterlage oder Einlage einer leicht abnehmbaren Stahlplatte am Zehentheil oder an der ganzen Bodenfläche des Hufeisens, wodurch eine um mehr als das Doppelte erhöhte Dauerhaftigkeit derselben erzielt wird. Fig; ι zeigt die Unteransicht einer solchen auf dem Eisen E durch die versenkten .Schrauben e2 befestigten Stahlschutzsohle. Dieselbe greift vorn mittelst eines Umbuges (Fig. 2 Lä'ngenschnitt) über den eigentlichen Zehentheil, so dafs dieser vollständig geschützt wird. Statt dieses Umbuges kann die Stahlsohle an dieser Stelle dicker gemächt und dementsprechend mit diesem Theil etwas versenkt in das Hufeisen eingelassen sein, Fig. 3. Statt der ganzen Sohle S könnte dieselbe natürlich auch auf den Zeh entheil, auf das vordere, in Fig. ι strichpunktirte Stück S1 beschränkt werden, h . . . sind die Hufnägelköpfe, welche unter der Stahlsohle liegen. Werden durch diese Neuerung an und für sich bedeutende Vortheile erzielt, so steigern sich dieselben noch in folgender Weise: Bekanntlich sind sowohl für besondere Verwendung eines Pferdes als Zug-, Reit-, Kutschpferd etc., als auch im Winter immer besondere Beschläge nothwendig. Man hat aus diesem Grunde, um die Eisen nicht jedesmal abnehmen zu müssen, auswechselbare Griffe und Stollen verwendet, die entweder eingeschraubt oder eingesteckt werden. Obwohl man bei der ersteren Art besondere Sicherung verwendet, um das Losschrauben derselben während des Gehens zu verhindern, haben sie sich nicht so praktisch erwiesen, den an sie gestellten Anforderungen zu genügen, da sie meist an dem Ansatz des Schraubentheiles abbrachen. Nun steckte derselbe im Hufeisen, ohne dafs die Schraube herausgenommen und der Griff oder Stollen ausgewechselt werden konnte. Es blieb sohin nichts anderes übrig, als das ganze Hufeisen abzunehmen. Die Steckstollen und Griffe bewährten sich gar nicht, da sie zu leicht ver- ■ loren gingen.
Mit Hülfe der Stahlschutzsohle werden alle diese Nachtheile beseitigt. Das für die Auswechselung zu verwendende Hufeisen erhält aufser den Hufnagellöchern und den Gewindbohrungen für die Stahlschutzsohle die entsprechenden, mit Gewinde versehenen Bohrungen oder die konischen Oeffnungen für die Schrauben- bezw. Steckgriffe und Stollen.
Bei Fig. 4 (Unteransicht eines Hufeisens mit abgenommener Stahlschutzsohle) sind e2 die Schraubenlöcher für die Stahlsohle, e1 das Schraubenloch für einen Schraubengriff, e3 die Schraubenlöcher für einen Schraubstollen und e* konische Oeffnungen für einen Steckstollen, h Hufnägellöcher.
Soll nun statt der ebenen Stahlschutzsohle S ein Griff oder Stollen eingesetzt, diese dabei aber auch gegen Abbrechen gesichert werden, so wird die Stahlsohle mit der Basis derselben entsprechenden Ausschnitten α versehen.
Fig. 5 zeigt ein mittelst Schrauben e2 auf dem Eisen zu befestigendes Stahlsohlenstück S1
mit einem Ausschnitt α für einen Schraubenoder Steckgriff. Der Griff g ist an seiner Basis auch noch konisch und die Ausschnittwandungen genau dementsprechend gestaltet. Wird nun der Griff eingesteckt, Fig. 6, oder eingeschraubt, Fig. 7, und die Stahlsohle S1 darüber gelegt und mittelst ihrer Schrauben e2 auf dem Hufeisen befestigt, so umschliefst der Ausschnitt ganz genau die Basis des Griffes, der hierdurch am schwächsten Th eile fest geschützt ist. Ebenso ist das Stahlsohlenstück für die Stollen 0 eingerichtet, Fig. 8. Es ist also klar, dafs in solcher Weise eine grofse Festigkeit, leichte Auswechselbarkeit und Verwendbarkeit eines einzigen Hufeisens für alle Fälle gegeben ist.
Die gröfste Festigkeit und Sicherheit giebt die Verwendung der Stahlschutzsohle dann, wenn der Griff oder Stollen mit derselben fest vernietet oder angeschweifst wird (Fig. 9 obere Ansicht eines in solcher Weise hergestellten Griffes g\ Fig. 10 Seitenansicht; Fig. 11 senkrechter Schnitt eines Schraubstollens 0). Der Griff oder Stollen wird hierbei eingeschraubt bezw. eingesteckt, bis die Stahlsohle S1 auf dem Eisen aufliegt, worauf diese dann mittelst Schrauben e2 auf demselben völlig gesichert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Sicherung von Schraub- und Einsteck-Stollen und Griffen gegen Abbrechen die Befestigung einer Sohlplatte an dem Hufeisen, welche den Stollen oder Griff entweder an seiner Basis umschliefst (Fig. 5,6,7 und 8) oder mit demselben zusammen ein Stück bildet (Fig. 9, 10 und 11). . .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35033D Vorrichtung zur Sicherung von Schraub- und Einsteck-Stollen und von Griffen gegen Abbrechen Expired - Lifetime DE35033C (de)

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