DE32469C - Hufeisen mit Griff und Stollen zum Auswechseln - Google Patents

Hufeisen mit Griff und Stollen zum Auswechseln

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DE32469C
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DE
Germany
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horseshoe
handle
studs
bolt
screw
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Application number
DENDAT32469D
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English (en)
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H. TlEDTKE in Pr. Eylau
Publication of DE32469C publication Critical patent/DE32469C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L1/00Shoes for horses or other solipeds fastened with nails
    • A01L1/04Solid horseshoes consisting of multiple parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45,: Landwirtschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. December 1884 ab.
Der Gegenstand der nachstehend beschriebenen1 und in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Erfindung besteht in einem Hufeisen mit auswechselbaren Griff und Stollen, und ist bestimmt, das gewöhnliche Hufeisen, dessen erneute Anbringung viel Mühe und Kosten, sowie oftmals eine Verletzung des beschlagenen Thieres verursacht, zu ersetzen.
Das neue Hufeisen wird ein für allemal definitiv auf den Huf aufgenagelt, und^ werden nach erfolgter Abnutzung nur die auswechselbaren Stollen sammt dem Griff ersetzt. Dieselben sind zu diesem Zwecke mit seitlichen, schwalbenschwanzförmigen Ansätzen versehen, welche in entsprechende schwalbenschwanzförmige Ausschnitte am Hufeisen passen. Die Befestigung der Stollen und des Griffes erfolgt durch ein Querstück mit schrägen, seitlichen Flächen und Muttergewinde durch Anziehen einer durch letzteres hindurchgeführten Schraubenspindel, welche mit der Spitze in eine Vertiefung am Griff eingreift.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. ι eine Unteransicht des Hufeisens. K ist das Hufeisen selbst. Dasselbe ist durch einen Quersteg J geschlossen, einerseits um das Auseinanderspreizen des Hufeisens beim Anziehen des Bolzens zu verhindern, andererseits um dem Ende des Bolzens zum Schütze gegen eine Verschiebung der Befestigungsvorrichtung nach unten event, als Auflager zu dienen.
α ist der Griff des Hufeisens, cc sind die Stollen. P ist die mit der Spitze in eine Bohrung an der hinteren Fläche des Griffes eingreifende Schraubenspindel. Dieselbe wird in einer Mutter im Querstück R geführt. Sobald die Spindel angezogen wird, wird das Querstück R mit seinen seitlichen Flächen fest gegen die Hinterflächen der Stollen c c geprefst, während gleichzeitig der Griff α in der Aussparung^ am vorderen Theile des Hufeisens gegen den Hufeisenrand geprefst wird. H ist ■ eine Lederplatte zum Schütze gegen das Eindringen und Festballen von Schnee etc. Dieselbe besitzt eine Aushöhlung zur Aufnahme der Spindel. Die Aushöhlung wird durch ein aufgenietetes Blechstück i bedeckt.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit theilweisem Längsschnitt A B und zeigt die Befestigung des Griffes α, die Lage der Schutzplatte H und den seitlichen Ausschnitt für den Stollen c.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Linie C-D der Fig. 1, durch die Schutzplatte H, das Blech i, die Spindel P und die Seitenränder K des Hufeisens.
Fig. 4 ist ein Querschnitt entsprechend der Linie E-F der Fig. 1 durch das Querstück R,.
Fig. 5 ist eine Hinteransicht des Hufeisens mit dem Querstück J, dem Vierkant der Spindel P, dem Griff α und den Stollen c c.
Fig. 6 und 7 sind Vorder- und Seitenansichten der Stollen c und des Griffes a, welcher letztere zum Schütze gegen eine Bewegung nach unten mit einer Kramme über den oberen inneren Rand des Hufeisens greift.
Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht der Schraubensicherung. Dieselbe besteht aus einer auf das Querstück R aufgenieteten Feder g, welche mit ihrem vorderen Theil das Vierkant der Spindel P von drei Seiten umschliefst, an der Spitze dagegen, der Schlüsselform entsprechend, erweitert und abgerundet ist, um beim Auf-
stecken des Schlüssels von diesem angehoben und vom Vierkant abgestreift werden zu können.
Fig. 9 ist eine Qberansicht der Sicherungsfeder mit Querstück R und Spindel P, Fig. io eine Seitenansicht der Schraubensicherung mit auf die Spindel P aufgestecktem Schlüssel.
Fig. 11 ist der Querschnitt einer anderen Schutzplatte. Dieselbe ist mit G bezeichnet und aus Metall und mit einer Durchbohrung zur Aufnahme des Schraubenbolzens und an der Oberseite am Rande mit einem Gummiwulst N zum geräuschlosen und flüssigkeitsdichten Abschlufs gegen das Hufeiseninnere versehen.
Das Auswechseln der Stollen und des Griffes wird wie folgt vorgenommen:
Nachdem der auf das Vierkant der Spindel aufgesteckte Schlüssel L die Sicherungsfeder g emporgestreift hat, wird durch Linksdrehung die Spitze der Spindel aus ihrem Lager am Griff α herausgedreht. Gleichzeitig lockert sich die Verbindung des Querstückes R mit den Stollen c. Die- Schutzplatte sammt Spindel und Querstück folgt einem geringen Drucke auf den Schlüssel und kann, aus dem Hufeiseninnern heraustretend, nach dem Abziehen des Schlüssels leicht erfafst und abgenommen werden. Die abgenutzten Stollen, sowie der Griff werden durch einen leichten Hammerschlag aus ihren Ausschnitten im Hufeisen entfernt und durch neue Stücke ersetzt. Die Schutzplatte sammt den übrigen Befestigungstheilen wird alsdann, mit dem Vierkant des Schraubenbolzens voran, welches unter dem Steg J hindurchgreift, wieder eingesetzt und die Schraube mittelst des Schlüssels wieder fest angezogen.
Diese Manipulation nimmt nur kurze Zeit in Anspruch gegenüber dem Auswechseln von Schraubstollen, deren Spindeln häufig im Gewinde abbrechen und dann erst mühsam ausgebohrt werden müssen, und den mittelst Bajonnetverschlusses eingesetzten Stollen, welche leicht verloren gehen und wegen der Schwächung ihrer Dimensionen ebenfalls leicht abbrechen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Hufeisen mit Griff und Stollen zum Auswechseln, Fig. ι bis 7, bei welchem Griff α und Stollen c c, mit schwalbenschwanzförmigeh oder sonst zweckentsprechend geformten Ansätzen versehen, in dazu passenden Ausschnitten am Hufeisenrande dadurch festgehalten werden, dafs ein centraler Schraubenbolzen P, beim Anziehen mittelst eines Schlüssels mit seiner Spitze in eine Vertiefung des Griffes α eingreifend, letzteren gegen den vorderen Hufeisenrand drückt, während gleichzeitig ein den Bolzen mit einer centralen Mutter umschliefsendes Querstück R mit seinen schrägen, seitlichen Flächen gegen die Hinterflächen der Stollen c c geprefst wird.
An dem vorstehend unter 1. beschriebenen Hufeisen:
2. ein Quersteg J, Fig. 1, zur Verhinderung des Auseinanderspreizens der Hufeisenschenkel beim Anziehen der Schraube;
3. die Schraubensicherung, Fig. 8 bis 10, bestehend in einer auf dem Querstück R befestigten Feder g, welche mit ihrem vorderen blattförmigen Theil drei von den vier Flächen des Vierkantes am Ende des Bolzens P umschliefst und an der Spitze eine ausgerundete Aufbiegung besitzt, damit sie beim Aufstecken des Schlüssels auf das Vierkant von diesem abgestreift werden kann;
4. zum geräuschlosen und flüssigkeitsdichten Abschlufs des Hufeiseninnern gegen das Eindringen von Schnee etc. eine Schutzplatte G von Metall, Fig. 11, mit einer Durchbohrung zur Aufnahme des Bolzens P und am Rande der Oberseite mit einem Gummiwulst N.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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