DE349486C - Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung an Drehbaenken - Google Patents
Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung an DrehbaenkenInfo
- Publication number
- DE349486C DE349486C DE1920349486D DE349486DD DE349486C DE 349486 C DE349486 C DE 349486C DE 1920349486 D DE1920349486 D DE 1920349486D DE 349486D D DE349486D D DE 349486DD DE 349486 C DE349486 C DE 349486C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- scale
- release device
- automatic release
- slide
- release
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000013341 scale-up Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
An Drehbänken und auch anderen Werkzeugmaschinen, bei welchen das Vorrücken
des Werkzeuges parallel zur Drehachse selbsttätig geschieht, ist gewöhnlich eine einstellbare
Ausrückvorrichtung vorhanden, durch welche die Schlittenbewegung nach Zurücklegung eines bestimmten Weges durch den
Schlitten unterbrochen wird, indem durch die Ausrückvorrichtung die Antriebskupplung
des Schlittens gelöst wird. Die Einstellung der Ausrückvorrichtung mit Bezug zu der
Ausrückkupplung erfolgt gewöhnlich empirisch. In der Praxis aber wird der Ausrückmechanismus
in Wirklichkeit nur bei Serienarbeit verwendet, weil für jede zu drehende Länge der ausrückende Anschlag zuerst empirisch
eingestellt werden muß. Die Zeit, die dabei verlorengeht, macht die Vorteile der
selbsttätigen Ausrückung bei einzelnen Stükken nicht wett, so daß man wohl die Einrichtung
besitzt, sie aber nicht braucht.
Es ist nun schon bei Werkzeugmaschinen, insbesondere bei Bohrmaschinen vorgeschlagen
worden,. die (empirische Einstellung des
Ausrückorgans durch Anbringung einer Skala zu vermeiden. Bei den bekannten Einrichtungen
dieser Art ist aber die Einstellung ziemlich umständlich. Es ist eine Voreinstellung des
Ausrückorgans in die Ausrücklage erforderlich, worauf durch Subtraktion des Arbeitsweges von der in dieser Lage abgelesenen
Stellung der Ausrückvorrichtung letztere erst endgültig eingestellt werden kann. Das führt
ίο leicht zu Irrtümern und ist auch umständlich,
so daß die Arbeiter es vielfach vorziehen, die Einstellung empirisch vorzunehmen.
Mit der Erfindung wird nun bezweckt, die Ausrückvorrichtung mit Hilfe einer Skala
ohne irgendwelche A^oreinstellung des Ausrückanschlages
oder Rechnung beliebig viele Male nacheinander durch bloßes Verschieben des Ausrückanschlages längs einer Skala in
die jeweils gewünschte genaue Stellung zu bringen.
Erfindungsgemäß wird dies durch eine derartige Anordnung der Skala erreicht, daß ihr
Nullpunkt bei Beginn der Einstellung mit der Ausrückstelle der Antriebskupplung zusammenfällt,
so daß der Einstellweg des Ausrückanschlages ohne weiteres von der Skala abgelesen werden kann.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in den
Abb. ι und 2 veranschaulicht.
In Abb. ι ist mit α die Leitspindel bezeichnet,
die durch eine Galische Kette mit der Drehbankspindel verbunden ist. Diese Verbindung
kann durch Ausrücken einer Klauenkupplung b unterbrochen werden, indem die
bewegliche Kupplungshälfte durch eine Nase c verschoben wird. Die Nase sitzt an einem
Läufer oder Ausrückanschlag d, der gleit- und feststellbar an einer am Schlitten befestigten
Schiene/^ angeordnet ist.
Das Bett, auf dem sich der Schlitten bewegt, weist eine Skala e auf, die derart angeordnet
ist, daß, wenn der Läufer sich auf der Schiene gegenüber der Zahl ο der Skalen-4S
teilung befindet, die Nase c vermittels eines am Bett gelagerten Hebels den beweglichen
Teil der Klauenkupplung ausrückt, so daß die Leitspindel und der Schlitten zum Stehen gebracht
werden.
Will man eine bestimmte Länge abdrehen, und zwar von einem beliebigen Punkte des
Werkstückes aus, so verschiebt man zuerst den Schlitten in eine Stellung, in welcher das
Werkzeug sich am Anfang seines Arbeitsweges befindet. Hierauf verschiebt man den
Läufer auf der Schiene f bis zu der Skalenteilung, welche der zu bearbeitenden Drehlänge
entspricht, und stellt ihn auf der Schiene ' fest. Darauf kuppelt mau ein und läßt die
; Drehbank laufen. Hat der Schlitten den vor- 6ther
bestimmten Arbeitsweg durchlaufen, so hat der sich mit ihm bewegende Ausrückanschlag
denselben Weg zurückgelegt und befindet sich am Nullpunkt der Skala, in welchem er die Kupplung ausrückt. Soll von hier aus
weitergedreht werden, so genügt es, den Läufer längs der Skala bis zu der Skalenteilung
zu verschieben, welche der neuen Drehlänge entspricht, und ihn hier festzustellen,
worauf dasselbe Spiel hier wieder beginnt. Dieser Vorgang kann sich beliebig oft wiederholen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist ein Skalenlineal e an der Bettwange befestigt.
Der Läufer ^1 sitzt feststellbar auf dem Skalenlineal und ist mit einer Nase C1
versehen. Au dem Schlitten ist eine Kupplungsvorrichtung f angebracht, die sich mit
ihm bewegt und ihn in Eingriff hält mit der Leitspindel ct. Stößt diese Kupplung f gegen
die Nase C1 an, so wird sie gelöst, und der
Schlitten bleibt stehen.
Bei dieser Ausführungsform wird der Schlitten zu Beginn der Arbeit mit seiner
Vorderkante in Übereinstimmung mit einer Marke am Skalenlineal gebracht. In dieser
Lage fällt die Zahl ο der Skala mit der Ausrückstelle der Kupplung / zusammen. Hierauf
wird der Qberschlitten so weit verschoben, bis sich das Werkzeug am Anfang seines Arbeitsweges befindet. Soll nun das
Ausrückorgan für eine bestimmte Drehlänge eingestellt werden, so genügt es, den Läufer (I1
auf dem Skalenlineal so weit zu verschieben, wie die Drehlänge beträgt, und ihn dann festzustellen.
Während der Arbeit bewegt sich dann der Schlitten mit der Kupplung f der Nase C1 entgegen, und nach Zurücklegung des
Arbeitsweges schlägt die Kupplung gegen die Nase C1 an und wird ausgerückt, so daß der
Schlitten stehenbleibt.
Selbstverständlich wird man für jeden Fall
die Einrichtung so wählen, wie sie sich am zweckmäßigsten für die gegebene Sachlage
ergibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Ausrückvorrichtung an Drehbänken mit Anschlag und Skala, gekennzeichnet durch eine derartige Anord- no nung der Skala, daß ihr Nullpunkt bei angestelltem Werkzeug mit der Ausrückstelle der Antriebskupplung zusammenfällt, so daß der Einstellweg des Ausrückanschlages unmittelbar von der Skala ab- us " gelesen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154547X | 1918-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349486C true DE349486C (de) | 1922-03-03 |
Family
ID=4409224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920349486D Expired DE349486C (de) | 1918-04-09 | 1920-06-15 | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung an Drehbaenken |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349486C (de) |
| GB (1) | GB154547A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016531B (de) * | 1953-03-27 | 1957-09-26 | Jules Louis Jeanneret | Vorschubbegrenzung fuer den Laengs- und Quervorschub von Werkzeugmaschinenschlitten |
| DE1090918B (de) * | 1956-03-27 | 1960-10-13 | Licencia Talalmanyokat | Vorrichtung zum Ausschalten der Laengs- oder Querbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens |
-
1920
- 1920-06-15 DE DE1920349486D patent/DE349486C/de not_active Expired
- 1920-11-26 GB GB33439/20A patent/GB154547A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016531B (de) * | 1953-03-27 | 1957-09-26 | Jules Louis Jeanneret | Vorschubbegrenzung fuer den Laengs- und Quervorschub von Werkzeugmaschinenschlitten |
| DE1090918B (de) * | 1956-03-27 | 1960-10-13 | Licencia Talalmanyokat | Vorrichtung zum Ausschalten der Laengs- oder Querbewegung eines Werkzeugmaschinenschlittens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB154547A (en) | 1922-02-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0093288A1 (de) | Vorrichtung zur automatischen Verstellung der Radialposition eines Planschiebers eines Planverstellkopfes an einer Zerspanungsmaschine | |
| DE1095084B (de) | Werkzeugmaschine mit Revolverkopf und hydraulischem Vorschubkolbenantrieb | |
| DE349486C (de) | Selbsttaetige Ausrueckvorrichtung an Drehbaenken | |
| DE4223966C1 (de) | Näheinheit zur Herstellung eines Tascheneingriffs | |
| DE202010012713U1 (de) | Drehmaschine mit einer Leit- und Zugspindel und einer elektronischen Steuerung für den Längs- und/oder Planschlitten | |
| DE3306261C2 (de) | ||
| DE546467C (de) | Schaltvorrichtung fuer Spannfutter an Werkzeugmaschinen mit schwenkbarem Werkstuecktraeger | |
| DE538634C (de) | Einrichtung an Material- Zufuehrungs-Vorrichtungen fuer Pressen, Stanzen, Scheren undsonstige Arbeitsmaschinen zur Erzeugung einer periodischen, durch die Antriebsbewegung zwanglaeufig herbeigefuehrten Steuerbewegung | |
| DE665218C (de) | Fraesmaschine mit waagerechter Arbeitsspindel und einer aufsetzbaren Winkelfraeseinrichtung | |
| DE2158813A1 (de) | Vorrichtung zum einstellen eines werkzeugschlittens einer werkzeugmaschine, insbesondere einer drehmaschine | |
| DE410030C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Messen von Werkstuecken und selbsttaetigen Anstellen der Werkzeuge von Werkzeugmaschinen | |
| DE429673C (de) | Werkzeugmaschine zum Arbeiten nach Lehre | |
| DE1477177C3 (de) | Schablonengesteuerte Werkzeugmaschine | |
| DE615296C (de) | Hydraulisches Kolbengetriebe fuer die Verschiebung eines Schlittens, insbesondere an Werkzeugmaschinen | |
| DE590390C (de) | Bohrvorrichtung | |
| DE691791C (de) | Sicherung an Schleifmaschinen | |
| DE1477127C (de) | Steuerungsvorrichtung für die Vorschubbewegung des Werkzeugschlittens einer Drehmaschine | |
| DE355806C (de) | Vorrichtung zur Verstellung der Wangen an Abkantmaschinen | |
| DE605341C (de) | Vorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken zum Auffangen und Wegbefoerdern der fertigen Werkstuecke durch einen schwenkbaren Aufnahmeteil | |
| DE596997C (de) | Selbsttaetige Abstellvorrichtung an selbsttaetigen Drehbaenken zur Verarbeitung von Stangenwerkstoff | |
| DE621271C (de) | Vorrichtung zum Verstellen der Aufsatzspannbacken an Drehbankspannfuttern | |
| DE372180C (de) | Klemmvorrichtung mit Schraubengetriebe | |
| DE693833C (de) | Kopierfraesmaschine mit ortsfestem Werkzeug und Taster | |
| DE416176C (de) | Einrichtung zum Schneiden von Gewinde an Rohren | |
| DE2301701C2 (de) | Anreiß- und Meßgerät, vorzugsweise in Verbindung mit einem Anreißtisch |