DE349441C - Dampfwasserableiter - Google Patents

Dampfwasserableiter

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DE349441C
DE349441C DE1921349441D DE349441DD DE349441C DE 349441 C DE349441 C DE 349441C DE 1921349441 D DE1921349441 D DE 1921349441D DE 349441D D DE349441D D DE 349441DD DE 349441 C DE349441 C DE 349441C
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steam water
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/22Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igiI die Priorität auf Grund der Anmeldung in Ungarn vom 22. September 192o beansprucht. Den Gegenstand der Erfindung bildet .ein Dampfwasserableiter mit einem das Ventil tragenden Schwimmer.
  • Es sind Dampfwasserableiter mit Schwimmerventilen bekannt, die nur durch das sieh ansammelnde Wasser, den steigenden Wasiserstand, in Tätigkeit gesetzt werden. Diese haben .den Nachteil, daß der Schwimmerauftrieb das Eigengewicht der :bewegten -Teile und außerdem noch jenen Druck zu überwinden hat, welcher infolge des im: Innern ,des Ableiters herrschenden Überdruckes das Ventil belastet. Bei erhöhtem Überdruck wie auch bei vergrößertem Ventildurchmesser steigt die zum .öffnen des Ventils erforderliche Auftriebskraft, und Hand in Hand damit haben die Masse .des Schwimmers wie auch- die des Topfes entsprechend zuzunehmen. Dieser Zusammenhang beschränkt die Anwendbarkeit und Leistung der Ableiter bei praktischen Massen.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben. Die zum Öffnen ides Ventils erforderliche Auftriebskraft wird gemäß der Erfindung durch Entlastung des Ventils vom inneren Überdruck nahezu unabhängig gemacht. Somit eignet sich der Dampfwasserableiter nach der Erfindung bei einer für .den jeweiligen Ventildurchmesser im vorhinein bestimmten ständigen Auftriebskraft im allgemeinen zur selbsttätigen Ableitung von beliebigen Flüssigkeiten aus beliebigen Gasen oder Dämpfen ohne Rücksicht auf den je- weiligen Betriebsdruck.
  • Die Zeichnung stellt @schematisch Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im Querschnitt -dar. Abb. i zeigt ein Dampfwasserableiterventil gemäß der Erfindung in seiner Ruhelage, Abb. 2 aber in seiner Offenstellung unter Druck. Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform in ihrer Ruhelage, Abb. q. in ihrer Betriebslage beim niedrigen Druck und Abb. 5 in ihrer Offenstellung beim höheren Druck.
  • Überall .sind i das Ventilgehäuse, 2, 3 die Anschlußstutzen, q. der Wasserbehälter, 5 die Auslaßöffnung, 6 das Ableiterventil, 7 die Ventilstange, $ die lan letzterer 'befestigte Glocke, g Glockenführungsrippen im Wasserbehälter und io ein Sieb, das für die Offen. stellung des Ableiterventils zugleich als Hubbegrenzung dient. Bei der Ausführungsform nach Abb. r, 2 ist der gegenüber dem Wassert ehälter angebrachte und mit Aufsatz i i abgeschlossene Oberteil 12 fies Ventilgehäuses i als Zylinder des Gegenkolbens 12 -,um Ableiterventil l@ ausgebildet. Der Gegenkolben sitzt in seiner Ruhelage auf der Ringwulst 14 des Gehäuses. Ami Kolben 13 ist eine Bügelfeder 15 befestigt, die anderseits lose unterhalb des Ventilstangenkop.fes 16 greift, so :daß der Feder 15 im Ventilsperrsinne ein leeres Spiel verhlei.bt und weder der Kolben 13 noch die Fe--der 15 usw. das Ventil- 6 im .Sperrsinne belasten können. In der Kolbenstirnfläche ist ein leichtes Rückschlagventil 17 angebracht, das in Ruhelage durch die Zugfeder 18 in Offenstellung (Abt. i) gehalten wird. Endlich befindet sich im Aufsatz i i noch ein Rückschlagventil i g.
  • Wenn der Wasserbehälter d. in der aus Abb. i ersichtlichen Ruhelage sich mit Flüssigkeit anfüllt, so wirkt die Glooke 8 nach Erreichung einer bestimmten Wasserhöhe als Schwimmer, und das Ventil 6 wird dem Schwimmerspiel frei folgen können. Das Rückschlagventil 17 samt Feder r8 bedeuten hierbei keine nennenswerte Ventilbelastung.
  • Wird ein Gas oder Dampf unter Druck durch dass Gehäuse hindurchgeleitet, so schließt sich das Rückschlagv entil 17, hebt sich der Kolben 13, schließt sich auch .das Rückschlagventil ig und das Ventil 6 drückt sich gegen seinen Sitz. Der Innendruck hebt den Kolben 13 gegenüber dem Pufferdruck im Raume 12 auf eine bestimmte Höhe am, wobei der Kolben die Feder 15 mit sich nach oben nimmt. Letztere stemmt sich an der Unterseite des Ventilstau genkopfes 16 an und spannt sich zwischen Kolben und Stangenkopf aus. Diese Federspannung entlastet :das Ventil ß, aber samt der von der schwachen Feder 18 eingeleiteten geringen Entlastung nur so weit,-daß es in seiner Sperrlage verharrt. Der Anstoß zum selbsttätigen Offnen wird ihm allein von- der Antriebskraft der sich ansammelnden Flüssigkeit erteilt. Das entlastete Ventil 6 wird nun dem Schwimmerspiel nach oben und unten auch unter beliebigem Betriebsdruck frei folgen können, da einerseits zwischen der Feder 15 und dem Ventilstangenkopf 16 eben eine lose Verbindung vorhanden ist und anderseits der Flächendruck des Ventils 6 im wasserfreien Zustande sogleich überwiegt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 Abis 5 ist ,der Kolben 13 nicht mehrdurchbrochen, im Raume 12 sind keine Rückschlagventile, un.A die Bügelfeder 15 wird .durch zwei Schraubenfedern ersetzt, und zwar durch eine starke obere Druckfeder 2o und eine schwache untere Zugfe-ler 21. Der Raun 12 wird durch eine Schrautenkappe 22 abgeschlossen, mit :eren Hilfe man die Pufferspannung der Feder 2o gemäß einem richtigen Ventilspiel nachstellen kann. Die Wirkung der Feder 21 ist ,gleich der der bereits oben beschriebenen Feder 15.
  • Das Ableiterventil 6 hät in beiden Fällen, von einem drucklosen Anfangszustand amgef:angen bis zu dem zulässigen höchsten Betriebsdruck, stets das gleiche freie Spiel, das infolge Ader beschriebenen Entlastung stets bloß von einer ständigen Auftriebskraft des Schwimmers abhängt. Es öffnet und schließt sich schnell, wobei kein Dampf o. dgl. verlorengeht, da der Ventilhub im flüssigkeitslosen Zustande sofort-zurückgeht.

Claims (5)

  1. PATE NT-ANsPRÜcHE: i. Dampfwasserableiter mit einem das Ventil tragenden Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Schließen des Ablaßventils (6) entgegenwirkender abgefe:derter Gegenkolben (13) oder ein sonstiges Entlastungsorgan -angeordnet und zwischen -das Ablaßventil (6) und das Entlastungsorgan (13) eine Feder (15 bzw. 21) eingeschaltet ist, die beim Steigen des Entlastungsorgans (13) bespannt wird.
  2. 2. Dannpfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Ablaßventil (6) und Entlastungsorgan (13) eingeschaltete Feder (15 bzw.21) mit letzterem (13) fest, mit ersterem (6) aber derart vezibunden ist, daß ihr im Ventilsperrsinne ein leeres Spiel verbleibt.
  3. 3. Dampf wasserableiter nach Anspruch i und 2, :dadurch gekennzeichnet, .daß zwischen den Wasserraum (g.) des Abla.ßventils (6) und das Entlastungsorgan (13) ,ein Sieb (io) derart eingeschaltet ist, daß es bei der Offenstellung ödes Alblaßvemtils (6) zugleich als Hubbegrenzung dient. .
  4. 4. Dampfwasserableiter nachAnspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß das Gehäuse (i) eine Wulst (14) oder eine sonstige Anschlagfläche trägt, auf welcher .das Entlastungsorgan (13) in Ruhelage aufliegt.
  5. 5. Dampfwasserableiter nach Anspruch i his d., dadurch gekennzeichnet, daß da; Entlastungsorgan (13) eine nachstellbare Federbelastung (2o, ä2) trägt.
DE1921349441D 1920-09-22 1921-01-29 Dampfwasserableiter Expired DE349441C (de)

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DE (1) DE349441C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE882025C (de) * 1950-03-07 1953-07-06 Gustav Friedrich Gerdts Absperr- und Regelorgan mit offenem, hutfoermigem Schwimmer

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