DE349239C - Selbstschliessendes Schloss - Google Patents
Selbstschliessendes SchlossInfo
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- DE349239C DE349239C DE1920349239D DE349239DD DE349239C DE 349239 C DE349239 C DE 349239C DE 1920349239 D DE1920349239 D DE 1920349239D DE 349239D D DE349239D D DE 349239DD DE 349239 C DE349239 C DE 349239C
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- Germany
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- bolt
- self
- lock
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- closing
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Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf Schlösser, welche nur einen einzigen
Riegel aufweisen, der gleichzeitig für den Selbstschluß und zum Schließen des Schlosses
mittels Schlüssels dient, und die Erfindung besteht darin, daß ein an sich bekannter
Klemmhebel nicht mit seinem freien Ende, sondern mit einem besonderen Vierkant in
einen Schlitz des Riegels eingreift, so daß er
ο verhältnismäßig kurz gehalten sein kann. Durch die Anwendung nur eines Riegels für
die beiden genannten Zwecke sowie den besonders kurzen Klemmhebel wird das Schloß
selbst sehr kurz, daher billig in der Herstellung und praktisch in seiner Anwendung.
Von dem Erfindungsgegenstand zeigt in der Zeichnung Abb. 1 eine Aufsicht auf das Schloß
bei abgenommenem Deckel in der Offenstellung (Stellung I), Abb. 2 die Ansicht des
Schlosses in der ersten Schließstellung nach Betätigung des Selbstschlusses (Stellung II),
und Abb. 3 die Ansicht der Hauptteile des Schlosses bei abgenommenen Zuhaltungen in
der zweiten Schließstellung (Stellung III). Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV
der Abb. r.
Auf dem Grundblech ι des Schlosses ist ein Riegel 2 in der üblichen Weise verschiebbar
angeordnet. In seiner Längsrichtung ist ein Schlitz 3 zur Aufnahme des im folgenden noch
näher beschriebenen Klemmhebels und ein Schlitz 4 zu seiner Führung auf dem Stift 5
des Grundbleches 1 vorgesehen. Eine Riegelfeder 6, welche mit ihrem Ende gegen die"
umgebogene Kante des Riegels 2 anliegt, ist auf dem Stift 8 angebracht. Mehrere Zuhaltungen,
beispielsweise 9 und 10, arbeiten in üblicher Weise mit dem Riegelstift ir zusammen.
Die Klemmvorrichtung besteht aus dem kurzen Klemmhebel 12 mit einem lose in den
Schlitz 3 des Riegels passenden Vierkant 13. Der Klemmhebel ist am Kopfe durch den
Stift 14 in dem Grundblech 1 drehbar gelagert und steht durch den unteren Teil 15 mit dem
aus dem Stülp 17 hervorragenden Stift 16 der
einstellbaren Selbstschlußvorrichtung in Verbindung. Eine Klemmfeder 18 preßt den unteren
Teil 15 ständig nach außen und hält durch Klemmung des Vierkants 13 in dem
Schlitz 3 des Riegels letzteren in der Offenstellung fest.
Auf dem Stift 5 des Grundbleches 1 ist ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter Wechsel 19
* vorgesehen. Der untere Arm 20 des Wechsels ist mit einem Schlitz 21 versehen, welcher
einen an der Rückseite des Riegels 2 angebrachten Stift 22 umfaßt, während der obere
Arm des Wechsels als eine Nase 23 ausgebildet ist, welche in der Offenstellung und in
der ersten Schließstellung des Schlosses (Stellung I und II) nach oben über die Oberkante
des Riegels 2 hervorragt, in der zweiten Schließstellung jedoch unter dem Riegel verschwindet.
An der Nuß 24 des Drückers ist unten ein Ansatz 25 vorgesehen, welcher bestimmt ist,
mit der Nase 23 des Wechsels 19 zusammen zu arbeiten.
In dem Grundblech 1 ist in üblicher Weise das Schlüsselloch 26 vorgesehen, und es sind
in entsprechender Stellung dazu in dem Riegel zwei Ausschnitte 27 und 28 angeordnet, in
welche der Schlüsselbart beim Schließen eingreift. Unter dem Ende des Riegels 2 ist
außerdem an dem Grundblech 1 ein Stift 29 angebracht, welcher als Widerlager für die
Riegelfeder 6 dienen soll.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende: ' '
Sobald die Tür geschlossen wird, wird der Stift 16 nach innen geschoben und der Klemmhebel
12 verschwenkt, so daß der Vierkant 13 sich gleichlaufend mit den Kanten des Riegelschlitzes
3 stellt und den Riegel 2 freigibt.. Letzterer schließt unter der Wirkung der
Riegelfeder 6 nach außen, bis der Riegelstift 11 gegen die Ansätze ga und ioa der Zuhaltungen
stößt und dadurch in seiner Vorwärtsbewegung aufgehalten wird. Durch den Stift 29 ist dabei gleichzeitig Vorsorge getroffen,
" daß in dieser Stellung der Druck der Riegelfeder auf den Riegel aufhört, die Zuhaltungen
entlastet werden und beim Schließen Gang bekommen. Der Riegel befindet sich nun in
der durch Abb. 2 dargestellten Stellung (Stellung II) und der Ausschnitt 28 hat eine solche
Stellung gegenüber dem Schlüsselloch 26 angenommen, daß der Riegel nunmehr durch
Linksdrehung, des Schlüssels in die zweite Schließstellung gemäß Abb. 3 gebracht oder
durch Rechtsdrehung wieder zurückgezogen werden kann.
Durch die Betätigung des Selbstschlusses ist aber auch der Wechsel 19 in eine solche
Lage gebracht worden, daß seine Nase 23 gegen den Ansatz 25 der Nuß 24 anliegt. Sobald
der Drücker heruntergedrückt wird, drückt sein Ansatz 25 auf die Nase 23 des Wechsels
rg und der Unterteil 20 führt durch den Stift 22 den Riegel 2 wieder .in die Offenstellung
zurück. Auf diese Weise kann nach Betätigung des Selbstschlusses das Schloß jederzeit
mittels des gewöhnlichen Drückers wieder geöffnet werden, doch kann auch .ohne den
Drücker durch Eingreifen des Schlüssels in den Ausschnitt 27 des Riegels 2 aus der ersten
Schließstellung (Abb. 2) der Riegel wieder in die Offenstellung zurückgeführt werden.
Ist der Riegel 2 mittels des Schlüssels in die II. Schließstellung gebracht (Abb. 3), so
befindet sich der Wechsel 19 in einer solchen Lage, daß der Ansatz 25 der Nuß bei Betätigung
des Drückers die Nase 23 nicht erreichen kann, so daß ein öffnen des Schlosses aus
dieser Stellung mittels des Drückers nicht möglich ist und der Drücker nur eine Leer- io<
bewegung ausführen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstschließendes Schloß mit einem mit io; zwei Schlüsselausschnitten versehenen Riegel und einem mit dem Riegel verbundenen, bei halbem Hub in den Weg der Drückernuß ragenden, in völliger Schließlage aber außer Bereich der Nuß befindliehen Wechsel, gekennzeichnet durch einen Klemmhebel (12), der mit einem Vierkant (13) in einen Schlitz des Riegels eingreift und diesen in der Ofenstellung festklemmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349239T | 1920-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE349239C true DE349239C (de) | 1922-02-27 |
Family
ID=6258302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920349239D Expired DE349239C (de) | 1920-06-12 | 1920-06-12 | Selbstschliessendes Schloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE349239C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6148650A (en) * | 1995-06-29 | 2000-11-21 | Home Doors Limited | Bolt unit and frame arrangement |
-
1920
- 1920-06-12 DE DE1920349239D patent/DE349239C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6148650A (en) * | 1995-06-29 | 2000-11-21 | Home Doors Limited | Bolt unit and frame arrangement |
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