DE348603C - Vorrichtung zum Auswuchten von Pleuelstangen fuer schnellaufende Maschinen mit mehreren Pleuelstangen - Google Patents

Vorrichtung zum Auswuchten von Pleuelstangen fuer schnellaufende Maschinen mit mehreren Pleuelstangen

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DE348603C
DE348603C DE1921348603D DE348603DD DE348603C DE 348603 C DE348603 C DE 348603C DE 1921348603 D DE1921348603 D DE 1921348603D DE 348603D D DE348603D D DE 348603DD DE 348603 C DE348603 C DE 348603C
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connecting rods
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connecting rod
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/12Static balancing; Determining position of centre of gravity
    • G01M1/122Determining position of centre of gravity

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auswuchten von Pleuelstangen für schnellaufende Maschinen mit mehreren Pleuelstangen. Bei - dem Bau von schnellaufenden Maschirien, besonders von Verhrennungskraftmäschinen,ist das Bestreben darauf gerichtet,. nach Möglichkeit die Beanspruchungen zu beseitigen, die dadurch entstehen, daB die Kurbelwellen und die damit verbundenen Teile nicht ausgewuchtet sind. Zu diesem Zwecke hat man nicht-nur die Kurbelwellen mit Gegengewichten versehen, sondern auch. versucht, die verschiedenen Pleuelstangen einer 1,Iaschine so zu fertigen, daß sie alle dasselbe Gewicht haben. Da das Metall an verschiedenen Stellen verschiedene Dichte hat, führt die Oberflächenbearbeitung der Pleuelstangen nicht zum gewünschten Ziele. Aber selbst wenn die Pleuelstangen einer Maschine bei deren Fertigstellung alle dasselbe Gewicht haben, kommt die Maschine später beim Einsetzen nicht genau gleichschwerer Stangen außer Gleichgewicht. Außerdem werden die Schwerpunkte der Pleuelstangen, wenn diese nicht in genau gleichen Maßverhältnissen und *aus Metall von durchweg gleichmäßiger Dichte hergestellt sind, nicht alle in denselben Abständen von ihren Kurbelzapfenaugen liegen.
  • Es genügt zum Auswuchten einerMaschine nicht, sie mit Pleuelstangen von gleichem Gewicht auszurüsten, vielmehr muß auch der Schwerpunkt jeder Pleuelstange in demselben Abstande von dem Mittelpunkte ihres Kurbelzapfen- bz«-. Kreuzkopfauges liegen. Demgemäß besteht die Erfindung in einem Verfahren- zum Auswuchten von Pleuelstangen, besonders für schnellaufende Maschinen, das darin besteht, den Pleuelstangen einer bestimmten Maschinengattung nicht nur dasselbe Gewicht zu geben, sondern auch ihre Sch-verpunkte in demselben vorausbestimmten Abstand von den Mittelpunkten der Augen des Kurbelzapfens und des Kreuzkopfes (oder Schwinghebels) zu bringen. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß mit jeder Pleuelstange ein Ausgleichgewicht zur Herstellung des vorgeschriebenen Gesamtgewichtes und zur Schaffung der ordnungsmäßigen Lage ihres Schwerpunktes verbunden ist.
  • In den Zeichnungen zeigt Abb. i die teilweise Ansicht einer vierzylindrigen Verbrennungskraftmaschine mit abgebrochen dargestelltem Kurbelkasten. Abb.2 ist eine Seitenansicht und Abb. 3 die Draufsicht einer Pleuelstange mit Ausgleichgewicht, das in Abb.4 gezeigt ist. Abb.5 ist eine Seitenansicht und Abb. 6 die Draufsicht einer anderen Ausführungsform der Pleuelstange. Abb. 7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb.6. Abb.8 ist die Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der Pleuelstange und Abb. 9 ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. B. Abb. io und ii sind Seitenansichten von zwei weiteren Ausführungsformen der Pleuelstange. Abb. 12 ist eine -Seitenansicht, Abb. 13 eine Endansicht und Abb.14 die Draufsicht einer einfachen Vorrichtung zum Bestimmen des Schwerpunktes einer Pleuelstange. Abb. 15 ist das Schaubild eines Ausgleichgewichtes.
  • In Abb. i - bezeichnet i das Zylindergehäuse, 2 den Kurbelkasten, 3 :die Kurbelwelle und 4 die Pleuelstangen einer Verbrennungskraftmaschine. Wenn diese Maschine mit hoher Geschwindigkeit läuft, so hat jeder Gewichtsunterschied der Pleuelstangen und jeder Unterschied ihrer Trägheitsmomente, hervorgerufen durch die ungleichen Abstände zwischen ihren Kurbelzapfen und ihren Schwerpunkten, wechselnde Torsionsbeanspruchungen in der Kurbelwelle zur Folge. Das beste Mittel zum Auswuchten schnelllaufender Maschinen besteht darin, daß die Kurbelwelle und die damit verbundenen Pleuelstangen richtig ausgewuchtet werden, indem letztere genau dasselbe Gewicht erhalten und mit ihren Schwerpunkten in gleichen abständen von ihren Kreuzkopf- und Kurbelzapfenaugen liegen. Dies geschieht nach der Erfindung in folgender Weise.
  • Zunächst wird das Arbeitsgewicht der Pleuelstangen einer bestimmten Maschinenart festgesetzt, wobei das Gewicht der fertigen Stangen etwas unter dem Arbeitsgewicht liegt. Die Stangen -werden gewogen, und die Unterschiede zwischen ihrem Gewicht und dem Arbeitsgewicht aufgezeichnet. Ein diesem Unterschiede entsprechendes kleines Aüsgleichgewicht wird jeder Stange beigegeben. Diese Ausgleichgewichte werden in verschiedener Größe in Massen hergestellt, so d'aß für jede Stange das zugehörige Gewicht sofort zur Hand ist.
  • In Abb. 2 und 3 ist eine Pleuelstange 6 mit einem Ausgleichgewicht 7 (Abb. 4) @ dargestellt, dessen Zapfen 8 durch kleine Löcher hindurchgreifen, die in den Schaft der Stange gebohrt sind. Dann werden die Zapfen 8 durch Nieten, Löten oder Punktschweißung fest mit der Stange verbunden, um die Lage des Gewichts 7 zu sichern. Die durch die Bohrlöcher in Wegfall gekommene Metallmenge ist bei der Gewichtsfestsetzung nicht in Anschlag gebracht, so daß die verschiedenen Pleuelstangen nach Anbringen ihrer Ausgleichgewichte (mit ihren Zapfen) alle dasselbe vorgeschriebene Gewicht haben.
  • Hierauf kann die in Abb. 12 bis 14 dargestellte Prüfvorrichtung dazu benutzt werden, die genaue Lage des Ausgleichgewichts zu bestimmten. Auf einer Grundplatte i i sind kleine Säulen io zur Lagerung der Schneiden 12 eines Wagebalkens 13 befestigt. Der Balken 13 trägt auf seinem Arm 15 ein Gegengewicht 14. Die Säulen 16 der Grundplatte i i dienen als Lager für die Schneiden 17 des Zeigers 18, dessen Spitze vor einer Skala i9 spielt. Der Seitenarm 4o des Zeigers ist mit der Schneide 41 versehen, auf der das die Schneide 42 .am äußersten Ende des; Wagebalkens 13 tragende Glied.-43 hängt. Ein Gewicht 44 hält den Zeiger=i8- für gewöhnlich in seiner -Senkrechtsteliung. Oben -auf dem Wagebalken 13 sind zwei Zapfen 45 und 46 vorgesehen, die genau in das Kreuzzapfen-bzw. Kurbelzapfenauge, der Pleuelstange passen.
  • Nachdem die Pleuelstange gewogen und das zur Herstellung ihres Arbeitsgewichts erforderliche Ausgleichgewicht ausgewählt ist, wird die Stange A mit ihren Augen auf die Zapfen 45 und 46 des Balkens 13 gesetzt, das Ausgleichgewicht B (Abb. 4 daraufgelegt und so lange verschoben, bis der Zeiger 18 auf dem Mittelstrich der Skala ig steht. Schlägt der Zeiger 18 nach links aus, so liegt der Schwerpunkt der Pleuelstange zu weit von dem Drehpunkt 12, schlägt er dagegen nach rechts aus, so liegt. der Schwerpunkt zu nahe an diesem Drehpunkt. Steht aber der Zeiger 18 auf null, so zeigt er an, daß das Ausgleichgewicht B die richtige Lage hat, um den Schwerpunkt der Stange in den vorgeschriebenen Abstand von dem Kurbelzapfenauge zu bringen. Die Prüfvorrichtung kann für die Pleuelstangen jeder Maschinenart besonders gebaut werden, was verhältnismäßig geringe Kosten ausmacht, da es sich meist um Massenherstellung der Maschinen handelt. Natürlich kann auch eine Prüfvorrichtung anderer Bauart verwendet werden.
  • Nach genauer Bestimmung der Lage des Ausgleichgewichts 7 (Abb. 2 bis 4) werden die Löcher für seine Zapfen 8 gebohrt und deren Enden vernietet oder sonstwie befestigt.
  • Bei der Pleuelstange 2 i nach Abb. 5 bis 7 nimmt die Bohrung die verjüngten, inneren Enden 22 der durch einen Niet 24 zusammengehaltenen Ausgleichgewichte 23 auf. Die Form dieser Gewichte kann natürlich mannigfach geändert werden.
  • Die Pleuelstange 26 nach Abb. 8 und 9 ist mit einem Schlitze 27 versehen, in den die Zungen 28 der durch Bolzen 30 in ihrer Lage gesicherten Ausgleichgewichte 29 eingreifen: Bei dieser Einrichtung können die Gewichte genau eingestellt und befestigt werden; bevor die Pleuelstange von der Prüfvorrichtung nach Abb. 12 bis 14 abgenommen wird.
  • In Abb. io hat die Pleuelstange 33 zwischen ihren gegabelten Teilen 35, 36 eine Hälfte 34 zur Aufnahme einer das Ausgleichgewicht bildenden Stange 37, die in der Hülse 34 so lange verschoben wird, bis sie die gewünschte Lage einnimmt. .
  • In die Pleuelstange 38 nach Abb. i i sind an verschiedenen Punkten kleine Löcher 39 gebohrt, um das zur Zieränderung der Schwere vier Stange auf das vorgeschriebene Gewicht nötige Metall zu entfernen und gleichzeitig den Schwerpunkt in den gehörigen Abstand von dem Kurbelzapfenauge zu bringen.
  • Wenn in der Beschreibung mehrfach die Entfernung von dem Kurbelzapfenauge besonders betont ist, so geschah dies nur der Einfachheit wegen, da diese Entfernung, abgezogen von der Arbeitslänge der Pleuelstange, auch den gewünschten Abstand des Schwerpunkts von der Mitte des Kreuzkopfauges bestimmt.
  • Natürlich ist die Form und Bauart sowohl der Pleuelstangen als auch der Ausgleichgewichte für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung.
  • Es können z. B. auch besondere, zweckmäßig gehärtete Ausgleichgewichte 48 (Abb. 15) verwendet werden, auf denen das Gewichtsmaß angegeben ist, so daß sie leicht und rasch ausgewählt werden können. Auch diese Gewichte erhalten Löcher 49 zur Anbringung von Befestigungsmitteln.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auswuchten von Pleuelstangen für schnellaufende Maschinen mit mehreren Pleuelstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die etwas leichter als das vorgeschriebene Arbeitsgewicht ausgeführte Pleuelstange mit einem Ausgleichgewicht versehen wird, welches die Stange auf das gewünschte, für alle Pleuelstangen derselben Maschine gleiche Gewicht bringt und so angeordnet ist, daß der Schwerpunkt der Stange in einem bestimmten, für alle Pleuelstangen derselben Maschine gleichen Abstande von der Mitte des Kurbelzapfen- bzw. Kreuzkopfauges liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen der, Kurbelzapfen- und Kreuzkopfaugen der Pleuelstange angeordnete Ausgleichgewicht lösbar befestigt oder nachstellbar ist.
DE1921348603D 1921-01-20 1921-01-20 Vorrichtung zum Auswuchten von Pleuelstangen fuer schnellaufende Maschinen mit mehreren Pleuelstangen Expired DE348603C (de)

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