DE337355C - Tragbare Pressluftbohrmaschine - Google Patents

Tragbare Pressluftbohrmaschine

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DE337355C
DE337355C DE1919337355D DE337355DD DE337355C DE 337355 C DE337355 C DE 337355C DE 1919337355 D DE1919337355 D DE 1919337355D DE 337355D D DE337355D D DE 337355DD DE 337355 C DE337355 C DE 337355C
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DE
Germany
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crankshaft
compressed air
crank
portable compressed
offset
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DE1919337355D
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/02—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with crankshaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Tragbare Preßluftbohrmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf tragbare Preßluftbohrmaschinen mit Kolbenantrieb und bezweckt, Preßluftbohrmaschinen dieser Art so einzurichten, -daß sie die Herstellung vollkommen glatter, zylindrischer Bohrungen ermöglichen.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es zu diesem Zweck erforderlich ist, die hin und her gehenden Mässen so auszugleichen, -daß auf das Werkzeug keine Kräfte übertragen werden, die d'as Werkzeug quer zu seiner Drehachse zu verschieben suchen.
  • Auf der Zeichnung sind in Fig. i bis q. vier verschiedene Ausführungsbeispiele :der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • In Fig. i ist das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer tragbaren Preßluftbohrmaschine mit einem Vierzylindermotor veranschaulicht, bei dem je zwei Zylinderachsen in einer von zwei senkrecht zueinander stehenden, durch die Längsachse der Kurbelwelle gehenden Ebenen liegen. Die Kurbelwelle A des Motors besitzt zwei um i 8o° gegeneinander versetzte Kurbelzapfen a1 und a2. An dem Kurbelzapfen a1 sind zwei Schubstangen C und Cl angelenkt, die zum Antrieb zweier rechtwinklig zueinander beweglichen Kolben B und Bl ,dienen, und an dem Kurbelzapfen a2 zwei Schubstangen C= und C3, die mit den beiden anderen Kolben Bz und B3 des Motors in Verbindung stehen. Mit ,der Kurbelwelle sind schließlich noch zwei Ausgleichsgewichte D und Dl starr verbunden, deren Schwerpunkte in einer durch ,die Achsen der beiden Kurbelzapfen a1 und' a2 gelegten Ebene liegen: und in der Längsrichtung gegeneinander versetzte, entgegengesetzt gerichtete Abstände von der Längsachse der Kurbelwelle haben. Nach den Gesetzen des Massenausgleichs werden von den hin und her gehenden Massen des Motors keine auf eine Verschiebung des Werkzeuges senkrecht zu seiner Drehachse hinwirkenden Kräfte übertragen, sobald der Schwerpunkt des bewegten Verbandes beim Arbeiten des Motors in Ruhe bleibt, und sobald außerdem das statische Moment der Bewegungsgrößen der bewegten Massen des Motors für jeden auf ,dem Motor gewählten Momentenpunkt keine Komponente senkrecht zur Drehachse des Werkzeuges besitzt. Die erste dieser beiden Bedingungen ist beim ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit großer Annäherung ohne -weiteres von selbst erfüllt, sobald das Verhältnis zwischen der Länge der Kurbelarme und der Länge d'er Schubstangen C bis C' hinreichend klein ist. Die zweite Bedingung kann durch passende Wahl der Größe ,der Ausgleichsgewichte und -des Maßes erfüllt werden, um das .die Abstände der Schwerpunkte ;der Ausgleichsgewichte von der Kurbelachse in achsialer Richtung versetzt sind.
  • Bei dem in Fig. z veranschaulichten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung han-,d'elt es sich -um einen Sechszylindermotor, von dem nur die Kurbelwelle dargestellt ist. Die Achsen je dreier Zylinder liegen in einer von zwei senkrecht zueinander stehenden, (durch die Längsachse der Kurbelwelle gehenden Ebene. Die Kurbelwelle E besitzt drei Kurbelzapfen e1, e2 und' e3, von denen jeder zum Antrieb .zweier senkrecht zueinander beweglichen Kolben -dient. Der Kurbelzapfen e2 ist um i 2o° und der Kurbelzapfen es um 240° gegen den Kurbelzapfen e1 versetzt. Mit der Kurbelwelle E sind zwei Ausgleichsgewichte F und F1 verbunden, :deren Schwerpunkte in einer durch @die Achsen des Kurbelzapfens e1 und der Kurbelachse E gehenden Ebene liegen und, in der Längsrichtung gegeneinander versetzt, entgegengesetzt gerichtete Abstände von der Längsachse der Kurbelwelle haben. Der erzielte Massenausgleich ist kein vollständiger, ,doch ist die Ausgleichung der hin und her gehenden Massen groß genug, um die Herstellung genügend genau zylindrischer Bohrungen zu :ermöglichen.
  • Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um einen Achtzylindermotor, von dem ebenfalls nur die Kurbelwelle dargestellt ist. Die Achsen von je vier Zylindern liegen in einer von zwei senkrecht zueinander stehenden und durch die Längsachse der Kurbelwelle gehenden Ebenen. Die Kurbelwelle G besitzt vier in einer Ebene liegende Kurbelzapfen g1, g2, g3 und b , von denen jeder zum Antrieb zweier rechtwinklig zueinander beweglichen Kolben ;dient. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß :die Kurbelzapfen g1 und g4 sowie g2 und g3 gleichachsig zueinander liegen und d'aß außerdem die Kurbelzapfen g2 und g3 gegen die Kurbelzapfen g1 und g1 um i8o° versetzt sind. Der durch diese Anordnung erzielte Massenausgleich ist, wenn man von .dem Einfluß der endlosen Schubstangenlänge absieht, ein vollständiger, ohne daß es tder Anwendung besonderer Ausgleichsgewichte bedarf.
  • Das in Fig.4 veranschaulichte vierte Ausführungsbeispiel betrifft ebenfalls :einen Achtzylindermotor, '-dessen Zylinder in gleicher Weise wie bei .dem eben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel angeordnet sind-. Die Kurbelwelle H des Motors besitzt vier Kurbelzapfen hl, h2, h3 und, hl, von denen ebenfalls jeder zum Antrieb zweier rechtwinklig zueinander beweglichen. Kolben dient. Der Kurbelzapfen h2 :ist gegen hl um 9o°, 1z-' um 27o° und h4 um 5q.0° versetzt. Mit der Kurbelwelle H sind zwei Ausgleichsgewichte K und KI verbunden, deren Schwerpunkte in -einer :durch die Achse der Kurbelwelle H gehenden Ebene liegen und in der Längsrichtung gegeneinander versetzte, entgegengesetzt gerichtete Abstände von der Längsachse der Kurbelwelle haben. Die die Schwerpunkte enthaltende Ebene bildet mit der durch die Achsen der Kurbelzapfen hl und h'1 gelegten Ebene einen bestimmten von den Zylinderabständen abhängigen Winkel a. Der erzielte Massenausgleich äst, vom Einfluß der endlichen Schubstangenlänge abgesehen, ein vollständiger.
  • Bei den behandelten Ausführungsbeispielen der Erfindung ist angenommen, däß es sich um tragbare Preßluftbohrmaschinen mit mindestens vier Zylindern handelt, bei denen die Zylinderachsen nicht in einer gemeinsamen Ebene liegen; die Erfindung kann aber selbstverständlich auch bei solchen Maschinen Verwendung finden, bei denen sämtliche Zylinderachsen in einer Ebene liegen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRuCIi: Tragbare Preßluftbohrmaschäne, dädurch gekennzeichnet, daß die hin und her gehenden Massen der mit mindestens vier Zylindern versehenen Maschine in an sich bekannter Weise mindestens annähernd so ausgeglichen sind, daß von den hin und her gehenden Massen auf das Werkzeug (Bohrer o.,dgl.) keine Kräfte übertragen werden, die das Werkzeug quer zu seiner Drehachse zu verschieben suchen.
DE1919337355D 1919-11-11 1919-11-11 Tragbare Pressluftbohrmaschine Expired DE337355C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE337355T 1919-11-11

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