DE3484C - Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden - Google Patents

Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden

Info

Publication number
DE3484C
DE3484C DE18783484D DE3484DD DE3484C DE 3484 C DE3484 C DE 3484C DE 18783484 D DE18783484 D DE 18783484D DE 3484D D DE3484D D DE 3484DD DE 3484 C DE3484 C DE 3484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peat
partitions
mouthpiece
mass
mouthpieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE18783484D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. GROTJVHN in Berlin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L. GROTJVHN in Berlin filed Critical L. GROTJVHN in Berlin
Application granted granted Critical
Publication of DE3484C publication Critical patent/DE3484C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10FDRYING OR WORKING-UP OF PEAT
    • C10F7/00Working-up peat
    • C10F7/04Working-up peat by moulding

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Claims (1)

1878.
Klasse 10.
LOUIS GROTJAHN in BERLIN. Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1878 ab.
Die Wirkung der gebräuchlichen Torfmaschinen beruht auf dem Auspressen der möglichst zerkleinerten und gemischten Masse in Strängen und sind sie deshalb den ähnlich wirkenden Ziegelmaschinen genau nachgebildet. Während indefs der Thon als mehr oder minder plastische Masse sich für die Arbeit gefügiger erzeigt, hat man bei dem Torf mit der physikalischen Beschaffenheit desselben zu kämpfen, die einer gleichen Behandlungsweise erhebliche Schwierigkeiten entgegensetzt. Neben dem losen Zusammenhang der Masse bieten die unvermoderten Fasern der Wurzeln etc. der Pflanzen, aus denen sie entstanden, welche noch in Menge in jedem Torfe sich vorfinden, ein Hindernifs für das gleichmäisige Austreten mehrerer Torfstränge neben einander aus einem getheilten Mundstücke, wie es bei Ziegelmaschinen üblich ist und ohne Anstand benutzt wird. Dergleichen Mundstücke werden durch Scheidewände in mehrere Abtheilungen getrennt, während ■ aber die im Thone noch etwa enthaltenen Steinchen an den Kanten dieser Scheidewände, welchen sie begegnen, abgleiten, legen sich die Wurzel-, fasern der Torfmasse, deren oben gedacht wurde, über dieselben und bieten den nachkommenden Massen ein um so gröfseres Hindernifs dar, als sie selbst wieder Veranlassung zu gröfserer Anhäufung gleichartiger Bestandtheile derselben geben. Endlich kommt es dann dahin, dafs Verstopfungen eintreten, welche den Gang der Maschine nicht allein erschweren, sondern den Austritt der Stränge verhindern.
Es sind nun bereits viele Versuche gemacht worden, diese Uebelstände zu beseitigen, fast immer ist man indefs zur Vermeidung des Uebels, auf das einfache Mundstück zurückgegangen, weil die vorgeschlagenen Constructionen keinen Erfolg hatten. Hierher gehört das Mundstück des Herrn v. Kolinsky, in welchem die Zwischenwände unten nicht mit dem Hauptkörper zusammenhängen, und eine Reihe von Constructionen, welche durch Aufklappen der Zwischenwände behufs ihrer Reinigung die Frage zu lösen suchten. Ersteres bewährte sich gar nicht, die letzterwähnten Mundstücke sind ebenfalls unpraktisch, weil der Betrieb während ihrer Reinigung eine unliebsame Unterbrechung erleidet.
Die vorliegende Construction hilft auf einfache Weise dem Bedürfnifs ab. Auf beiliegender Zeichnung stellen Fig. 1, 2 und 3 das kupferne, Fig. 4, S und 6 das hölzerne Mundstück einer Torfmaschine dar. Die Scheidewände a a a treten durch die obere Wand der Zarge des Mundstückes, welche entsprechende Schlitze enthält, und sind an ihrem oberen Ende mit dem Wulste b versehen, der als Handhabe dient. Entsprechend geformte Führungsstücke ccc sind vorne und hinten durch Metallplatten e verbunden und als Ganzes auf dem oberen, durchschnittenen Theile der Zarge befestigt, wodurch dieser wieder Halt gewinnt. Es kann nunmehr jede einzelne Scheidewand für sich ausgezogen und gereinigt werden, was eigentlich schon beim Ausziehen selbst geschieht. Die Fasern, welche sich vor die Kante d derselben gelegt hatten, werden durch die Maschine hinausgeprefst und das Einschieben kann sofort wieder erfolgen. Es leuchtet ein, dafs bei Benutzung dieses Mundstückes die Arbeit ohne Unterbrechung vor sich gehen kann, da durch das Herausziehen einer Scheidewand die Torfmasse nur eine kurze Zeit an dieser Stelle ungetrennt austritt, was kein bedeutender Nachtheil ist.
Patenτ-Anspruch:
Mundstücke an Torfbereitungsmaschinen mit vertical ausziehbaren Zwischenwänden und Führungen für dieselben zum Zwecke und in der Weise, wie durch Zeichnung und Beschreibung erläutert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE18783484D 1878-04-30 1878-04-30 Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden Expired DE3484C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3484T 1878-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3484C true DE3484C (de) 1879-01-17

Family

ID=34484155

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE18783484D Expired DE3484C (de) 1878-04-30 1878-04-30 Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3484C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187325B (de) * 1956-07-24 1965-02-18 Siemens Ag Wickelkondensator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187325B (de) * 1956-07-24 1965-02-18 Siemens Ag Wickelkondensator

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD271254A1 (de) Vorrichtung zum entholzen von pflanzen mit langen fasern auf dem feld
DE2522970A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren von abgelaengten draehten zu einer arbeitsmaschine, insbesondere einer gitterschweissmaschine
DE800197C (de) Mehrreihige Kartoffel- oder Ruebenerntemaschine mit geteiltem Rodeschar
DE3484C (de) Mehrtheiliges Mundstück für Torfbereitungsmaschinen mit ausziehbaren Scheidewänden
DE1263560B (de) Mischkammer fuer Fasergut
DE1951489A1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von insbesondere Butter auf einem Kuchenteig
DE144709C (de)
DE614452C (de) Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben
DE875886C (de) Schlagleisten-Dreschmaschine mit Selbsteinleger
DE405369C (de) Formvorrichtung zur Herstellung von Bausteinen aus Beton u. dgl.
DE592715C (de) Kolbenpresse
DE625459C (de) Waschmaschine fuer Ruebenblaetter u. dgl. mit Foerderrechen
DE1456695C (de) Vorrichtung zum Zuführen von Stroh für Strohmattenmaschinen
DE45564C (de) Neuerung an Düngerstreumaschinen
DE1924932A1 (de) Maschine zur Herstellung von Betonrohren
DE362128C (de) Vorrichtung zum Einstossen der Hoelzer in die Tragstaebe bei selbsttaetigen Zuendholzmaschinen
DE538389C (de) Abschlagkamm fuer Cottonwirkmaschinen
DE547988C (de) Sammelvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei der die zuletzt gesammelte Matrize dem Ablieferungsende der Rinne gegenueber nach hinten zu versetzt liegt
DE198809C (de)
DE454594C (de) Kartoffellegmaschine mit an der Austrittsoeffnung des Behaelters angeordneter Klappe, welche durch die Zellenwaende des Verteilers gesteuert wird
DE2530735A1 (de) Reinigungsvorrichtung bei einer spinn- oder zwirnmaschine
DE1875662U (de) Vorrichtung zum mehrfachschneiden von guetern, insbesondere von gemuese, wie z. b. zwiebeln, moehren gurken od. dgl.
DE716598C (de) Koepfschippe
DE1020164B (de) Behaelter fuer Rasierklingen
DE587145C (de) Loeffel