DE587145C - Loeffel - Google Patents

Loeffel

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DE587145C
DE587145C DE1930587145D DE587145DD DE587145C DE 587145 C DE587145 C DE 587145C DE 1930587145 D DE1930587145 D DE 1930587145D DE 587145D D DE587145D D DE 587145DD DE 587145 C DE587145 C DE 587145C
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Germany
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spoon
metal
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elastic
spoons
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DE1930587145D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/04Spoons; Pastry servers

Landscapes

  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • ' Löffel-Die Verwendung der bekannten, ausschließlich aus Metall bestehenden Löffel zur Ernährung von Säuglingen bzw. mund- oder 1-ippenkranken Personen hatte den Nachteil, daß zum Entleeren der Löffel, insbesondere bei halbflüssigem oder breiigem Inhalt, die. Oberlippe unter Druckwirkung in die Löffelmulde herabgedrückt werden -mußfe, um bis zum Boden derselben zu -gelangen. Bei Säuglingen oder kleineren Kindern war daher die Pflegeperson genötigt, den Löffel nach dem Einführen in den Mund des Kindes steil nach oben hinauszuziehen, um den Inhalt besser an der Oberlippe abstreifen zu können. Hierdurch aber traten leicht Verletzungen des zarten Zahnfleisches oder des Gaumens ein. Kranken Personen entstanden beim Herabdrücken der Oberlippe Schmerzen. Auch haben kleine Kinder die Gewohnheit, auf den Löffel zu beißen, wobei die Ränder ebenfalls leicht Verletzungen erzeugten.
  • Nun sind bereits Löffel bekanntgeworden, deren Mulde aus einem mit elastischem Stoff, wie Gummi, überzogenen steifen Metallgerüst besteht. Bei diesen besteht jedoch die Metalleinlage im wesentlichen aus drei am Stielende beginnenden und sich am Vorderteil der Löffelmulde wieder vereinigenden Rippen, von denen zwei die Ränder der Löffelmulde bilden, während die dritte in der Mittellinie der Löffelmulde entlang dem Boden geführt .ist. Die auf diese Weise rechts und links der Mittelrippe entstehenden langgestreckten Aussparungen der Löffelmulde werden durch den elastischen Stoff des Überzuges geschlossen. Diese Löffel zeigen im Gebrauch keinen wesentlichen'Unterschied gegenüber den gewöhnlichen Metallöffeln, da auch hier die Ränder der Löffelmulde starr sind und die Lippen daher zur Entleerung des Löffels in die Mulde herabgepreßt werden müssen.
  • Diese Nachteile beseitigt der Gegenstand der Erfindung. Der neue Löffel für die Säug lings- und Krankenernährung besteht auch aus einem Metallstiel und einer Mulde aus einem mit elastischem Stoff, vorzugsweise Gummi, überzogenen Metallgerüst. Erfindungsgemäß erstreckt sich aber das Metallgerüst vorn Stiel bis zur Löffelspitze nur durch den .mittleren Teil. der Löffelmulde,. Am Rande dagegen fehlt-eine Versteifung, und die Seitenwangen werden nur aus dem elastischen Überzugs'toff gebildet, so daß beim Herabdrücken der Lippen in die Löffelmulde die elastischen Seitenwangen der Mulde leicht nachgeben können. Die Metalleinlage ist mit dem Löffelstiel fest verbunden. Um Verletzungen zu vermeiden, sind alle Ecken und Kanten gut abgerundet. Die Metalleinlage ist in an sich bekannter Weise mit Durchlochungen versehen, wobei der elastische Stoff diese Lochungen völlig. ausfüllt und Brücken bildend beide Seiten des die Metalleinlage umgebenden elastischen Materials fest miteinander verbindet.
  • Da der Gegenstand der Erfindung vorzugsweise zur Säuglingsernährung dienen soll, ist es zweckmäßig, wie an sich bekannt, auch den Löffelstiel in eine elastische Masse einzubetten, damit das Kind sich nicht vorkommendenfalls beim Beißen auf den Löffelstiel verletzen kann. Auch hier wird der Stiel zweckmäßig mit bekannten Lochungen versehen, um die Haltbarkeit der Umhüllung zu vergrößern.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den neuen Löffel in Draufsicht, Abb. 2 einen Längsschnitt nach Linie II-II der Abb. i, . Abb. 3 einen 0üerschnitt nach Linie I-I der Abb. i durch die Löffelmulde.
  • Wie ersichtlich, schließt sich an den metallenen Löffelstiel b die Löffelmulde a an, deren streifenartiger Metallteil am Stielende c etwa die übliche, nach dem vorderen Muldenende zu aber eine geringere Breite wie die eigentliche Mulde besitzt. Alle Ecken und Kanten sind gut -abgerundet. Auf diese Weise entstehen seitliche Ausschnitte d-d an Stelle der Wangen. Der Metallteil der Löffelmulde wird nun in üblicher Weise in einen elastischen Stoff eingebettet, welcher die volle Muldenform besitzt. Da die Metalleinlage in bekannter Weise mit Lochungen versehen ist, in welche der elastische Stoff eintreten kann, werden beide Seiten des Überzuges in zweckmäßiger Art miteinander. fest verbunden. Desgleichen ist es zweckmäßig, auch den Stiel b des Löffels in bekannter Weise mit Durchlochungen zu versehen und denselben mit dem gleichen elastischen Stoff zu überziehen wie die Löffelmulde.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Löffel für Säuglings- und Krankenernährung, dessen Löffelmulde aus einem mit elastischem Stoff, z. B. Gummi, überzogenen, steifen und mit Durchbrechungen versehenen Metallgerüst besteht, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Metallgerüst nur durch den mittleren Teil der Löffelmulde erstreckt, so daß die Seitenwangen der Mulde nur aus dem elastischen Überzugstoff gebildet werden.
  2. 2. Löffel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Metallstiel in bekannter Weise durchlocht ünd in elastischen Stoff eingebettet ist.
DE1930587145D 1930-12-02 1930-12-02 Loeffel Expired DE587145C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE587145T 1930-12-02

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DE587145C true DE587145C (de) 1933-10-30

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ID=6572152

Family Applications (1)

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DE1930587145D Expired DE587145C (de) 1930-12-02 1930-12-02 Loeffel

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