DE348351C - Wipplagerung fuer Schleudern - Google Patents

Wipplagerung fuer Schleudern

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DE348351C
DE348351C DENDAT348351D DE348351DD DE348351C DE 348351 C DE348351 C DE 348351C DE NDAT348351 D DENDAT348351 D DE NDAT348351D DE 348351D D DE348351D D DE 348351DD DE 348351 C DE348351 C DE 348351C
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DENDAT348351D
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GEORG FREIHERR VON BECHTOLSHEIM
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GEORG FREIHERR VON BECHTOLSHEIM
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

Landscapes

  • Support Of The Bearing (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft eine Wipplagerung1 für Schleudern, die darin besteht, daß die gelenkigen Verbindungen der Welle mit dem Gestell oder mit der Trommel oder mit diesen beiden Teilen Wippen enthalten, die siel· aus aufeinandergestützten gekrümmten bzw. gekrümmten und ebenen· Flächen zusammensetzen, wobei die Halbmesser der gekrümmten Flächen größer sind, als der Abstand des ίο Schwerpunktes des oder der darauf gestützten Körper von der Wippfläche, so daß bei gegenseitigen Schräglagen der gelenkig ver-. bundenen Teile der Schwerpunkt des gestützten Teiles gehoben wird und dieser gestützte Teil dadurch das Bestreben gewinnt, in seine Anfangslage zurückzukehren. Gegenüber bekannten Einrichtungen, die den gleichen Zweck erstreben, unterscheidet sich die Einrichtung dadurch, daß an Stelle der dort vorgeschlagenen Druckstäbe und Keilfiächen, die außerordentlich viel Reibung erzeugen und Hemmungen hervorrufen, die nahezu reibungslose Wippe gesetzt ist, innerhalb welcher sich die aufeinandergestützten Teile ij lediglich wälzen. Wird in ein und derselben Zentrifuge eine Mehrzahl solcher Wippen angeordnet, so liegen diese Einzehvippen in verschiedenen Horizontalebenen, nie aber in ein und derselben Horizontälebene, wie anderweitig vorgeschlagen, was · lediglich ein Schlingern der ganzen Zentrifuge, nicht aber die erstrebte aufrichtende Wirkung bei Schrägstellungen hervorbringen könnte.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus-3'5 führungsformen der Erfindung dargestellt.
Die Abb. 1 und 2 zeigen in Längs- und Querschnitt eine Schleuder, bei welcher sich die Welle α in einer Büchse b dreht, die mit . einem Kugelabschnitt c als Wellenbasis auf einer. ebenen Unterlage d aufruht. Der Krümmungshalbmesser R der Kugelfläche c, deren Mittelpunkt M sei, ist größer als der Abstand A des gemeinsamen Schwerpunktes 6" von Trommel und Welle von der Unterlagerfj so daß dieser bei Wippbewegungen gehoben wird. Der Antrieb erfolgt durch eine ] die Büchse b glockenförmig umfassende Riemenscheibe e. die fest auf der Welle α sitzt. In der Ebene dieses Riementriebes ist die Büchse b durch einen Ringausschnitt f aus federndem oder weichem Material, wie Leder u. dgl., mit dem Gestell verbunden, der den Riemenzug aufnimmt.
Da bei exzentrischer Lage des Schwerpunktes der Trommel die Achse α eine schräge Lage einnehmen würde, die nicht auf die Trommel übertragen werden soll, so wird zweckmäßig auch zwischen Trommel und Achse ein Gelenk angeordnet. In Abb. 1 besteht diese gelenkige A'erbindung ebenfalls ου aus einer Wippe. Die Achse α endigt oben in einer Erweiterung h, deren Deckfläche zu einer gewölbten Wippfläche g ausgebildet ist und deren Randfläche durch einen Kugelabschnitt gebildet ist und in dem zylindrischen Ansatz / der Trommel geführt wird. Hier stützt sich demgemäß der getragene Teil der Wippe, nämlich die Trommel, mit ebener Fläche auf eine Wölbfläche,, deren Mittelpunkt M' sei und deren Krümmungsradius R je größer ist als der Abstand A' des eigentlichen Trommelschwerpunktes S' von der Wölbfläche. Der Mitnehmer k überträgt die Drehung der Achse α auf die Trommel. Stellt sich die Achse α infolge exzentrischer Lage des Trommelschwerpunktes schräg ein. so kann sich die Trommel selbst wieder beliebig zur Achse einstellen, wobei beide Einstellungen infolge der Wippen durch die Schwerkraft hervorgerufen werden.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, ist es gleichgültig, ob die gewölbte Fläche der Wippe die ebene trägt, oder umgekehrt. Auch können beide zusammenarbeitenden Flächen gekrümmt ausgeführt werden.
Bei der Ausführungsform der Abb. 3 und 4 dreht sich die Schleuderwelle α in einer Büchse I1 die mit einem zentrisch sitzenden Stützring m versehen ist, dessen ebene Unterfläche auf einem zweiseitig gewölbten gc Ring η aufruht, der seinerseits auf einer wieder ebenen Ringfläche am Gestell aufliegt.
Die Stirnflächen des Zwischenringes« bestehen aus Zylinderfläclien, deren Achsen in der Draufsicht um 900 gegeneinander versetzt liegen. Es kann so der Zwischenring n, \\\c die Abb. 3 erkennen läßt, auf seiner ebenen Unterlage gegenüber dem Gestell wippen, und anderseits kann der Stützring m, wie Abb. 4 erkennen läßt, auf der oberen Wölbfiäche des Zwischenringes η wippen, wobei 1» die Wipprichtungen gegeneinander versetzt sind. Das Gesamtergebnis ist, daß die Büchse Z und damit die Schleuderwelle α und die von ihr getragenen Teile nach jeder Richtung hin Wippbewegungen ausführen können. Auch bei dieser Ausführungsform können die die Wippe ausmachenden gekrümmten und ebenen Gegenflächen der Lage nach vertauscht werden. Die Randflächen der Ringe m und ·;; werden als äquatoriale Kugelflächen ausgebildet, um im Gestell zentrisch geführt zu werden.
Bei der Ausführungsform der Abb. 1 ergibt sich bei seitlichen Ausschlägen der Achse α eine kleine Seitenverschiebung zwisehen dem Wippkörper c und seiner Stützfläche d. Dies wird bei der Ausführungsform der Abb. 5 vermieden. Dort ist die nicht drehbare Achse p unten zu einem Fuß q ■erweitert, dessen gewölbte Sohle auf ebener Unterlage wippend aufruht. Nach oben zu ist dieser Fuß q kugelig gestaltet und durch einen Hohlkugelring r zentriert, der in einer Zylinderbüchse des Gestells achsial verschieblich unter dem Druck der Feder ^ steht. Bei dieser Ausführungsform ist weiterhin die wippende Verbindung der hohlen Welle 0 mit der Trommel durch einen Zwischenring t hergestellt, dessen Ober- und Unterfläche ähnlich wie die des Zwischenringes η nach Abb. 3 und 4 durch Zylinderflächen gebildet werden, deren Achsen in der Draufsicht zu einander senkrecht stehen, so daß auch ein AVippen der Trommel gegenüber der Welle 0 nach allen Seiten hin möglich ist. Die Zentrierung der Welle 0 gegenüber der Trommel ist dabei in der Weise gesichert, daß die Welle 0 mit einer kugeligen Nase ν in eine Zylinder bohrung des Ringes i eingreift und daß die als äquatoriale Kugelfläche ausgebildete Randfiäche des Ringes t in einem zylindrischen Ansatz am Trommelboden geführt ist.
Die Abb. 6 zeigt, daß die Erfindung auch verwirklicht werden kann, wenn die Schletiderwelle von einer festgelagerten Welle aus angetrieben werden soll. Die stehend gelagerte Antriebswelle w trägt als Kopf eine zylindrische Pfanne.tr mit ebener Gruni fläche, auf der der Wippkörper y der Schlei derwelle α mit kugeliger Basis aufruht. D Randfläche dieses Wippkörpers y ist wiedi aus einer äquatorialen Kugelfläche gebild' und wird zentrieren rl von dem zylindrische Rand der Pfanne χ umfaßt. Die Bewegung Übertragung geschieht wieder durch λίϊ nehmerstift. Um über die kritische Umdri hungsgeschwindigkeit hinwegzukommen, sin über Kreuz gespannte Saiten ε in bekannte Weise angebracht, die die Schleuderwelle haltend umschließen.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    r. Wipplagerung für Schleudern, άι durch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindungen der Welle mit dem Geste oder mit der Trommel oder mit diese beiden Teilen Wippen enthalten, dere Krümmungshalbmesser größer ist, als de Abstand des Schwerpunktes des gestüt2 ten Körpers von dieser Wippfläche. .
  2. 2. Lagerung nach Anspruch r, dadurc gekennzeichnet, daß der Krümmungshalb messer der Wippflächen größer ist, als de Abstand des zu hebenden Schwerpunkte von der Basis seines Körpers.
  3. 3. Lagerung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß sich die ste hende Schleuderwelle mit einer kugelähn liehen Fläche auf eine ebene Spurflächi aufstützt und daß der Krümmungsmittel punkt der Wölbfläche über dem Trommel Schwerpunkt liegt.
  4. 4. Lagerung nach Anspruch 1 und 2 mit gegenüber Anspruch 3 vertauschte: Ausbildung von Spur- und Stützfläche wobei der AVölbungshalbmesser größei ist, als der Abstand des zu hebender Schwerpunktes von der Körperbasis.
  5. 5. Lagerung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe aus zwei Einzelwippen besteht, die AVippbewegungen in senkrecht zueinander stehenden Ebenen gestatten.
  6. 6. Lagerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der AVi ppkörper durch eine unter Federdruck stehende Kugelgelenkfassung zentriert wird, deren Mittelpunkt zur Vermeidung seitlicher Rutschungen in der AArippfläche liegt.
  7. 7. Lagerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderwelle wippbar auf einer festgelagerten Antriebsachse auf ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT348351D 1919-05-30 Wipplagerung fuer Schleudern Expired DE348351C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2473899A (en) * 1943-12-11 1949-06-21 Curtiss Wright Corp Articulated and universal joint for propellers and other mechanisms
CN102518738B (zh) * 2011-11-24 2014-06-04 清华大学 一种细杆式低刚度弹性阻尼支承结构

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GB147096A (en) 1921-04-14

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