DE347703C - Elektromotor mit einem unter dem Einfluss eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Koerper fuer den Antrieb des Rotors - Google Patents

Elektromotor mit einem unter dem Einfluss eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Koerper fuer den Antrieb des Rotors

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DE347703C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/06Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa
    • H02K7/065Electromechanical oscillators; Vibrating magnetic drives
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T74/1587Grip features
    • Y10T74/1589Driving band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Elektromotor mit einem unter dem Einfluß eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Körper für den Antrieb des Rotors. Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor, dessen Welle durch einen unter dem Einflusse eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Körper einen stoßweisen Antrieb erfährt und bezweckt eine solche Ausbildung eines derartigen Motors, daß er bei einfacher Bauart eine zuverlässige Wirkung und günstige Kraftübertragung ergibt.
  • Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der in Umdrehung zu versetzende Drehkörper des Motors in Reibungseingriff mit einem biegsamen Organ von der Form eines Bandes o. dgl. gebracht wird, welches vorzugsweise ganz oder teilweise um den Drehteil des Motors herumgeschlungen wird, und welches durch den unter dem Einflusse des pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Körper abwechselnd in seiner Längsrichtung gespannt und wieder freigegeben wird. Unter dem Einflusse der dadurch erzeugten Bandschwingung stellt sich dann eine Drehbewegung des mit dem Bande in Reibungseingriff stehenden Motorelements in einem bestimmten Drehsinn ein.
  • Das pulsierende Magnetfeld zum Antrieb des schwingenden Körpers kann sehr einfach in bekannter Weise durch Wechselstrom erzeugt werden. Es ergibt sich dann eine besonders einfache Bauart und zuverlässige Wirkungsweise eines grundsätzlich bekannten Elektromotors, welcher ohne Übersetzungsmechanismus geringe Umdrehungsgeschwindigkeit besitzt und dadurch für den Antrieb von Phonographen, Reklameapparaten u. dgl. Vorrichtungen, welche bei geringem Kraftbedarf mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit laufen sollen, besonders geeignet ist.
  • Die Erfindung ist in den Abbildungen veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein Grundriß einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. r.
  • Abb. 3 und q. sind Querschnitte nach den Linien 3-3 bzw. 4-4 der Abb. i, wobei Teile der Apparatur fortgelassen sind.
  • Abb. 5 ist ein Grundriß einer abgeänderten Form -der Vorrichtung, wobei einzelne Teile fortgelassen sind, Die in Abb. i bis q. dargestellte Ausführungsform des Motors besitzt schwingend angeordnete Organe i von der Form einer Stimmgabel, die an einem Ende eines U-förmigen Trägers 2 vermittels Schrauben befestigt ist, welche in die Platte 3 hineingeschraubt sind. Gewichte q. sind vorzugsweise an oder nahe den Enden der schwingenden Organe angebracht, um den letzteren die gewünschte Schwingungsperiode zu geben. Diese Gewichte können natürlich einstellbar gemacht werden, sei es hinsichtlich ihrer Schwere, sei es hinsichtlich ihrer Lage an den schwingenden Organen, um auf diese Weise die Schwingungsdauer der Vorrichtung zu regeln.
  • Ein Elektromagnet mit Feldwicklung 6 und aus Lamellen bestehenden Polstücken 7 ist nahe dem anderen Ende des U-förmigen Trägers 2 gelagert, wobei die Stirnflächen der Polstücke in Ebenen liegen, welche parallel und nur wenig verschoben gegenüber den schwingenden Organen angeordnet sind. Die Einrichtung zur Lagerung des Elektromagneten besteht aus Maschinenschrauben 8, welche die Polstücke durchsetzen und in die Öffnungen g im U-förmigen Träger hineingeschraubt sind. Es sind dabei zwei rohrartige Abstandbolzen i= vorgesehen, welche auf die Maschinenschrauben zwischen den Polstücken in dem U-förmigen Träger aufgesetzt sind, um die Lage des Elektromagneten mit Bezug auf die schwingenden Organe zu sichern.
  • Der drehbare Teil des Motors besitzt eine Rolle 12, welche auf einer Welle 13 gelagert ist, die in. einem Lager z4 umläuft, das in die Öffnung 16 des U-förmigen Trägers hineingeschraubt ist. Die Rolle i2 besitzt vorzugsweise die Form eines Zylinders 17 von beträchtlicher Dicke, um der Rolle das genügende Gewicht zu geben., damit sie auch als Schwungrad zu dienen vermag. Um die äußere obere Stirnseite der Rolle (Abb. 3) ist ein vorspringender Teil 18 vorgesehen und auf der unteren StiZnseite eine Scheibe ig mit einer Öffnung in ihrer Mitte zur Aufnahme der Welle 13, wobei die Scheibe ein wenig über die Peripherie der Rolle herüberragt. Die Scheibe ig ist an der Rolle mit Hilfe von Schrauben 21 befestigt, welche durch Öffnungen in der li Scheibe hindurchgehen und in die Rolle hin- I eingeschraubt sind. Der Flansch 18 und der äußere Rand der Scheibe ig, welche über die Umfangsfläche der Rolle herüberragen, dienen als Führungen für den auf die Rolle aufzulegenden Riemen. Die Welle 13 ist mit einem Flansch 22 versehen und hat in dem unter den Flansch herabragenden Teil Schraubengewinde, worauf eine Mutter 23 zum Anklemmen der Scheibe rg gegen den Flansch 22 sitzt. Das untere Ende der Welle ist bei 24 mit Innengewinde versehen, um den Rotor mit der dadurch anzutreibenden Vorrichtung zu verbinden. Das obere Ende des Lagers 14 ist bei 26 mit einer Aussparung versehen, um das Kugellager 27 aufzunehmen, welches dazu dient, die Welle 13 zu tragen. Der Motor soll dabei, wie erwähnt sein mag, in der umgekehrten Lage im Betriebe erhalten werden wie die in Abb. 3 dargestellte. Die Welle 13 ist mit einer Nut 28 versehen, welche mit einer Maschinenschraube 29 zusammen wirkt, die durch das Lager 14 hindurchgeschraubt ist und dazu dient, zu verhindern, daß die Welle unabsichtlich aus dem Lager herausgezogen wird.
  • Die Vorrichtung, durch welche die schwingenden Organe i eine Drehung der drehbaren Teile i2 herbeiführen, besteht aus einem Riemen 34 welcher mit einem Teil der Umfangsfläche der Rolle in Berührung steht und mit einem Ende an den schwingenden Organen und mit dem anderen Ende an der Feder 32 befestigt ist. Die Einrichtung, um den Riemen mit den schwingenden Teilen zu verbinden, besteht vorzugsweise aus zwei Streifen 33, welche an den schwingenden Organen befestigt sind, beispielsweise durch die Schrauben 34, und welche miteinander und mit dem Riemen durch geeignete Organe, beispielsweise I durch die Niete 36, verbunden sind. Die Feder 32 stützt sich auf den U-förmigen Teil 2 mit Hilfe einer Platte 35, welche eine Reihe von Öffnungen 34 besitzt, welche dazu dienen, das eine Ende der Schraubenfeder aufzunehmen, wobei die. Mehrzahl von Öffnungen gestattet, die Spannung der Feder zu regeln.. Der Riemen 31 besteht vorzugsweise aus imprägniertem Fasermaterial und ist vorzugsweise so angeordnet, daß er einmal um die Rolle herumgewunden ist, um einen stärkeren Reibungseingriff zwischen dem Läger und der Rolle zu erzielen. Die Vorrichtung kann in geeigneter Weise an einem Träger befestigt werden, beispielsweise mit Hilfe von Haltern, welche an den Enden des U-förmigen Organs befestigt sind. Einer von diesen Haltern ist bei 37 angedeutet.
  • Bei der abgeänderten Form der Erfindung, welche in Abb. 5 dargestellt ist, bestehen die schwingenden Organe aus zwei Metallstreifen, welche zusammengelötet oder in sonstiger Weise, vornehmlich nur an ihren Enden miteinander verbunden sind, und von denen der äußere Streifen 38 aus magnetischem Material und der innere 39 aus nicht magnetischem Material besteht. Geeignete Materialien sind beispielsweise Eisen und Messing. DerElektromagnet zur Betätigung der schwingenden Organe besteht vorzugsweise aus. einer Feldspüle 44 welche einen Anker 42 umgibt, der nach Kreisbögen gekrümmte Flächen43 besitzt, von j denen jede einen Krümmungsradius hat, der im wesentlichen gleich der Länge jedes der schwingenden Organe ist, und dessen Krümmungsmittelpunkt ungefähr mit dem festen Endpunkt des entsprechenden schwingenden Organs zusammenfällt, so daß die Länge der Luftzwischenräume zwischen den schwingenden Organen 44 und dem Anker 42 im wesentlichen unverändert bleibt, wenn die schwingenden Organe sich an den gekrümmten Flächen 1 43 vorbeibewegen. Wie in punktierten Linien bei 41' im oberen Teil der Abb. 5 angedeutet ist, kann die Erregerspule auch um das Ende der Stimmgabel herumgelegt sein, anstatt um ihren Anker. Die Verbindung zwischen den schwingenden Organen 44 und dem Drehteil 46 kann die gleiche sein wie die früher in Verbindung mit der in Abb. i bis 4 dargestellten Ausführungsform angegebene.
  • Wenn ein Wechselstrom oder pulsierender Gleichstrom durch die Spule 41 oder die Spule 41' geschickt wird, dann. fließt ein pulsierender Strom durch den äußeren magnetischen Teil der schwingenden Organe und durch den Anker 42 unter Überbrückung der Luftzwischenräume zwischen beiden. Infolge der Hysteresis des magnetischen Kraftstroms im magnetischen Teil 38 der schwingenden Organe, welche beim pulsierenden magnetischen Kraftstrom eintritt, erfolgt die Schwingung der Gabelzinken in Synchronismus mit den Stromschwingungen. Die schwingenden Organe werden dabei zweckmäßig so gewählt, daß die Periode ihrer Eigenschwingung im wesentlichen gleich ist der Periode des Kraftstroms, wie es auch .bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 4 der Fall war.
  • Die Bildung der Gabel aus zwei verschiedenen Metallen ist nicht unerläßlich. Eine Schwingung der Gabelzinken tritt unter dem Einfluß des Wechselstroms auch ein, wenn die Gabel einheitlich aus magnetischem Material besteht, was darauf beruht, daß die Annäherung der Gabelzinken aneinander und an die Feldspule eine Verkürzung des magnetischen Kraftlinienweges zur Folge hat. Es besteht aber in einem magnetischen Kraftfelde stets die Neigung, einen Zustand der das Feld erzeugenden Elemente herbeizuführen, bei dem der magnetische Kraftschluß eine möglichst geringe Länge besitzt.
  • Beide in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen von elektrischen Kleinmotoren stimmen darin überein, daß um die Motorachse ein biegsames Band herumgeschlungen ist, welches sich der Achse oder einer auf die Achse aufgesetzten Trommel anzuschließen vermag, und daß dieses Band mit seinem einen Ende festgehalten wird, während das andere Ende periodisch in seiner Längsrichtung durch die Gabelschwingung angezogen und freigegeben wird. Dadurch gerät das Band in Schwingungen, und der im Bande sich einstellende Schwingungszustand bewirkt eine derartige Beeinflussung des Reibungseingriffs mit der Motortrommel, daß die Trommel Impulse in einem bestimmten Drehsinn durch das Band erhält.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRücHE: i. Elektromotor mit einem unter dem Einfluß eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Körper für den Antrieb eines Rotors, dadurch gekennzeichnet, daß der durch elektromagnetische Kraftwirkung in Schwingung versetzte Körper an ein biegsames Organ (Band usw.) angreift, welches mit dem Rotor in Reibungseingriff steht und dem Rotor infolge abwechselnder Spannung und Entspannung durch den schwingenden Körper stoßweise Drehungsimpulse erteilt.
  2. 2. Elektromotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in Reibungseingriff mit dem Rotor stehende biegsame Organ um den Rotor herumgeschlungen und mit seinem nicht mit dem schwingenden Organ verbundenen Ende am ruhenden Teil des Motors befestigt ist. 3:. - Elektromotor nach Anspruch i, da-' durch gekennzeichnet, daß die Periode der Eigenschwingung des schwingenden Körpers (Stimmgabel o. dgl.), welcher das biegsame Antriebsorgan des Rotors in Bewegung setzt, im wesentlichen gleich der Periode des Erregerstromes ist, welcher die Schwingung des Körpers hervorruft.
DE1917347703D 1916-06-16 1917-07-15 Elektromotor mit einem unter dem Einfluss eines pulsierenden Magnetfeldes schwingenden Koerper fuer den Antrieb des Rotors Expired DE347703C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US104095A US1396334A (en) 1916-06-16 1916-06-16 Electric motor
US347703XA 1916-07-16 1916-07-16
GB36331/29A GB342051A (en) 1916-06-16 1929-11-27 Improvements in or relating to electro-magnet systems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE347703C true DE347703C (de) 1922-01-23

Family

ID=27259353

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US2419014A (en) * 1942-12-02 1947-04-15 Fuchs Harry Electromechanical device

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US1396334A (en) 1921-11-08

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