DE347174C - Vorrichtung zum Schaerfen zweischneidiger Rasierklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Schaerfen zweischneidiger Rasierklingen

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DE347174C
DE347174C DE1919347174D DE347174DD DE347174C DE 347174 C DE347174 C DE 347174C DE 1919347174 D DE1919347174 D DE 1919347174D DE 347174D D DE347174D D DE 347174DD DE 347174 C DE347174 C DE 347174C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schärfen zweischneidiger Rasierklingen. Es sind Vorrichtungen züm Schärfen zweischneidiger Rasierklingen bekannt, bei denen der Klingenhalter zwischen zwei mittels eines hin und her bewegbaren Zug- oder anderen Antriebsmittels in Drehung versetzbarer Schürfwalzen schwingbar gelagert und mit deren Getriebe durch ein Reibungselement verbunden ist, derart, daß bei der Bewegung des Antriebsmittels der Klingenhalter abwechselnd -nach der einen und der anderen Seite schwingt und gleichzeitig die eine Schneide der Klinge an die eine Schürfwalze, die andere Schneide an die andere Schürfwalze drückt.
  • Es sind ferner Vorrichtungen zum Abziehen von Rasierklingen mittels einer Schürfwalze bekannt geworden, bei denen der Klingenhalter durch eine infolge der Drehung der Schürfwalze hin und her schwingende Schleppkurbel derart gesteuert wird, daß die Klinge abwechselnd mit der einen und der anderen Fläche ihrer Schneide an die Schürfwalze gedrückt wird.
  • Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß den Schürfwalzen infolge des unmittelbaren Angriffs des Zug- oder anderweitigen Antriebsmittels nur eine sehr geringe Umlaufgeschwindigkeit erteilt werden kann, und daß sie nur teilweise mit ihrem Umfang zur Wirkung auf die Schneiden der zu schärfenden Rasierklingen gebracht werden können, weil die zu schärfende Klinge schon nach einer teilweisen Umdrehung der Walzen von diesen abgehoben wird. Außerdem besitzen sie den Übelstand, daß ein bestimmter Punkt des Walzenumfangs immer nur ein und denselben Punkt der Rasierklinge berührt, so daß die Schürfwalzen ungleichmäßig abgenutzt wer-. den und infolge dieser ungleichmäßigen Abnutzung mit der Zeit ein sicheres Schärfen der Rasierklinge in Frage gestellt wird. Die vorgenannten Nachteile werden noch dadurch vergrößert, daß der Druck der Klinge auf die Schürfwalzen nicht reguliert werden kann, sondern immer" derselbe bleibt.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Antrieb der Schürfwalzen mittels eines besonderen, von dem Zugmittel beeinflußten Vorgeleges mit Übersetzungsgetriebe ins Schnelle erfolgt, und daß der Klingenhalter durch eine auf der Vorgelegewelle aufgewindete und durch diese abwechselnd in der einen und der anderen Richtung verschobene Wandermutter in Richtung seiner Längsachse hin und her bewegt und durch eine auf ein Übersetzungselement des Vorgeleges mit regelbarere Druck wirkende Reibungsschleppkurbel in seine hin und her schwingende Bewegung versetzt wird.
  • Infolge dieser Gesamtordnung der Vorrichtung werden die in entsprechend schnelle Drehung versetzbaren Schürfwalzen beim Betrieb stets mit ihrem ganzen Umfang und ihrer ganzen Länge zur Wirkung auf die zu schärfenden Schneiden der Klinge gebracht und daher vollständig gleichmäßig auf ihrem dadurch rund verbleibenden Umfang abgenutzt. Infolge der Regulierbarkeit des Druckes der Schleppkurbel wird eine wirksame und schnelle Mitnahme derselben durch das Vorgelegeelement erzielt und dadurch die Klinge mit ihren Schneiden gleich nach Beginn der Drehung der Schärfwalzen gegen deren Umfang gedrückt. Durch dieses Zusammenwirken der genannten Teile der Vorrichtung erhalten die damit geschärften Klingen einen außerordentlich gleichmäßigen, feinen Schliff.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. i im senkrechten Schnitt, in Abb. 2 im Querschnitt, in Abb. 3 im wagerechten Schnitt dargestellt. - Abb. 4 zeigt die Vorderansicht, Abb.5 eine Seitenansicht und Abb.6 den Grundriß der Vorrichtung.
  • In einem U-förmigen Rahmen i ist auf einer Achse :2 eine Walze 3 drehbar gelagert, um die ein Zugorgan 4 geschlungen ist. Durch abwechselndes Ziehen an den beiden Enden des Zugorgans wird die Walze 3 in schnelle Umdrehungen nach der einen und anderen Richtung hin versetzt. Die Walze kann, wie dargestellt, mit schraubenförmig verlaufenden Nuten versehen sein, um das Zugorgan beim Umwickeln um die Walze zu führen. Mit der Walze 3 ist ein großes Zahnrad 5 verbunden, das in zwei auf den Hohlwellen 7 befestigte Zahnräder 6 eingreift. Die Hohlwellen 7 sind auf den festen Achsen 9 drehbar gelagert, diese Achsen 9 sind mittels der am Rahmen i befestigten Haken 8 festgestellt. Mit den Zahnrädern 6 sind zwei auswechselbare Schärfwalzen io fest verbunden, die aus geeignetem Material, z. B. aus Stein, Leder oder Holz, bestehen. Zwischen den Walzen io ist in dem einen Schenkel des Rahmens i eine Welle i i mit U-förmigem Bügel 12 gelagert, auf deren äußerem Ende ein Arm 13 befestigt ist, der mit einer Reibungsschleppkurbel verbunden ist. Diese Kurbel besteht aus einer durch den geschwungenen Schlitz 14 des Rahmens i ragenden Büchse 15, in der ein Lederpolster 16 verschiebbar ruht. Dieses Lederpolster 16 kann durch eine Feder 17 und eine Schraube 18 mehr oder weniger stark gegen das Zahnrad 5 gedrückt werden.
  • In dem inneren Schenkel des Bügels 12 ist ein Rohr i9 befestigt, welches mit .seinem anderen Ende in dem Rahmend drehbar gelagert ist. Zn diesem Rohr i9 ist ein Rohr 2o gelagert, das zur Aufnahme des aufklappbaren Klingenhalters 21 dient.
  • Der die Klinge 23 in der üblichen Weise mittels zweier Zapfen 22 tragende Klingenhalter 21 wird von außen her durch den Schlitz 24 in den Rahmen i und durch den in dem Rohr i9 vorgesehenen Längsschlitz 25 in das ebenfalls mit einem Längsschlitz 26 versehene, seitlich verschiebbare Rohr 2o eingeführt. Die Walze 3 besitzt auf einerri. Teil ihrer Länge ein Gewinde 27 für die Wandermutter 28, die mit einem Arm 29 das Rohr i9 umfaßt. Mit diesem Arm 29 ist das Rohr 2o für den Klingenhalter durch einen in einem Längsschlitz des Rohres i9 geführten Stift 30 fest verbunden. Beim Ziehen des Zugorgans ¢ wird die Wandermutter 28 mit ihrem Arm 29 seitlich verschoben und gleichzeitig auch das Rohr 2o mit dem Klingenhalter 21 und der darin befindlichen Klinge 23. Der Apparat wird mittels eines Bügels 31 an einem Haken o. dgl. aufgehängt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch abwechselndes Ziehen an den beiden Enden des Zugorgans werden die Schärfwalzen in schnelle Umdrehung in der einen oder anderen Richtung versetzt. Dabei tritt die Reibungsschleppkurbel15, 16, 17, 18 in Tätigkeit und bewirkt, daß der Arm 13 die Welle i i mit Bügel 12 und das in der Hohlwelle i9 ,geführte, den Klingenhalter tragende Rohr 2o so weit mitgenommen werden, bis die Klinge mit zwei auf entgegengesetzten Seiten liegenden Schneidenflächen an den Schleifwalzen Widerstand findet. Gleichzeitig verschiebt sieh mittels des auf der Walze 3 befindlichen Gewindes und der Wandermutter 28, 29 das Rohr 2o mit dem darin befindlichen Klingenhalter und der Klinge selbsttätig in seitlicher Richtung. Bei der Bewegungsumkehr des Zahnrades 5 schwenkt der Arm 13 nach der anderen Seite, so :daß die zu schärfende Klinge umgelegt und somit die beiden anderen Schneidenflächen geschärft werden. Gleichzeitig wird dann der Klingenhalter mit der Klinge in entgegengesetzter Richtung selbsttätig seitlich vorgeschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schärfen zweischneidiger Rasierklingen, bei welcher der Klingenhalter schwingbar zwischen zwei mittels eines Zugmittels in Drehung versetzbarer Abziehwalzen gelagert und mit dem Getriebe durch ein Reibungselement verbunden ist, so :daß der Klingenhalter bei Betätigung des Zug- oder anderweitigen Antriebsmittels für die Schärfwalzen abwechselnd nach der einen und der anderen Seite schwingt und die Rasierklinge gleichzeitig mit ihrer einen Schneide an die eine Schärfwalze, mit der anderen Schneide an die andere Schärfwalze drückt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (4) an einer Vorgelegewelle (3) angreift, die. die Achsen (7) der Schärfwalzen (io) durch ein Übersetzungsgetriebe ins Schnelle (5, 6) .antreibt und mittels einer darauf sitzenden Wandermutter (28), deren Arm (29) an dem Führungsstift der Schlitzführung der ineinander verschieblichen Wellenteile des Klingenhalters (r9, 2o) die Klingen längs der Schleifwalzen-(ro) hin und her bewegt, während die Klingenhalterwendung durch eine Reibungsschleppkurbel (i5 bis 18) mit regelbarem Druck (Mutter 18) von dem großen Triebrad (5) aus erfolgt.
DE1919347174D 1919-08-22 1919-08-22 Vorrichtung zum Schaerfen zweischneidiger Rasierklingen Expired DE347174C (de)

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