DE347015C - Einrichtung zur Torfgewinnung aus Mooren - Google Patents

Einrichtung zur Torfgewinnung aus Mooren

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DE347015C
DE347015C DE1919347015D DE347015DD DE347015C DE 347015 C DE347015 C DE 347015C DE 1919347015 D DE1919347015 D DE 1919347015D DE 347015D D DE347015D D DE 347015DD DE 347015 C DE347015 C DE 347015C
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Germany
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conveyor
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DE1919347015D
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Siemens Elektrische Betriebe AG
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Siemens Elektrische Betriebe AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN ABS; ISL JANUAR 192$
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVi 347015-KLÄSSE 10 c GRUPPE 1
„Siemens" Elektrische Betriebe Akt-Ges. in Berlin. Einrichtung zur Torfgewinnung aus Mooren.
Zusatz zum Patent 342130.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1919 ab. Längste Dauer: 5. Oktober 1933.
Bei der Einrichtung zur Gewinnung des Torfes aus Mooren nach Patent 342130 sind die Quer- und Schrägförderer mit dem verfahrbaren Pressewagen verbunden, und durch eine Parallelogrammführung wird die Höhenlage der Fördereinrichtung eingestellt. Der Querförderer wird mit der Torfmasse aus der Grube von Hand beschickt. Es ist nun bereits vorgeschlagen worden, bei ähnlichen Torfgewinnungs einrichtungen die Querförderer selbsttätig mittels "eines Baggers zu beschicken, der den Querförderer als Laufbahn benutzt. Der Antrieb des Baggers erfolgt vom Pressewagen aus. Wird die Einrichtung nach-Patent 342130 durch einen Bagger
auf dem Querförderer ergänzt, so besteht die Gefahr, daß die ganze Maschine umgekippt wird, wenn der Bagger mit einem seiner Eimer auf einen Widerstand stößt, wie beispielsweise Holz oder irgendeinen anderen größeren Einschluß im Torfmoor.
Diese Kippgefahr wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß das Moment des Gegengewichts sämtlicher gemeinsam in der Höhento lage verstellbarer Förderer größer als das Moment des' Gewichts der Förderer selbst gewählt wird, und daß eine Seilwinde diejenige Hubkraft aufnimmt, die das Moment des Gewichts der Förderer übersteigt.
In den Abb. I und 2 ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Vom Querförderer 10 aus gelangt die Torfmasse in den Schrägförderer 13 und von da in den Trichter 14 des Pressewagens 17. Der Querförderer ist mit einem senkrechten, als Träger dienenden Teil 40 starr verbunden. Die Lenker für diesen Teil 40 sind der Träger 19, an dessen Verlängerung das Ausgleichsgewicht 27 hängt, und der Schrägförderer 13, die um die Gelenke 21 bzw. 22 an dem festen Gestellträger 25 des Pressewagens schwingen können. Der Querförderer 10 ist als Laufbahn für einen Bagger 41 • ausgebildet, dessen Eimer die aus der Grube ausgehobene Torfmasse in den Querförderer fördern, von wo sie durch die Kratzer der Förderer 10 und 13 weiterbewegt wird. Der Bagger 41 kann von Hand oder motorisch in der Längsrichtung des Querförderers 10 eingestellt werden. Die Einstellung der Höhenlage des Baggers kann einerseits mittels eines Flaschenzuges o. dgl. geschehen, anderseits aber durch Auf- und Abbewegen des Querförderers 10 an den Lenkern 19 und 13. Zum Antrieb des Baggers. 41 von der Hauptwelle 28 des Pressewagens aus dienen die Ketten 29, 30, 42, welche das Kettenrad 43 in Drehung versetzen, von dem aus die Kette 44 über ein Rollensystem 45 angetrieben wird.
Das Gegengewicht 27 ist so groß gewählt, daß es die Förderer in die Höhe zu ziehen sucht. Zur Einstellung der Förderer in ihre Arbeitslage dient eine Seilwinde 46, die die Förderer mittels des Seiles 47 entgegen dem Zug des Gegengewichts 27 herabzieht. Wenn daher ein Baggereimer t auf Holz oder einen sonstigen Einschluß im Torfmoor trifft und die infolgedessen gespannte Eimerkette den Querförderer 10 nach unten zieht, so ist ein Kippen des Baggerwagens ausgeschlossen, da sich die Förderer durch Drehung des Baggergerüsts um die Drehpunkte 21 und 22 ohne weiteres senken können. Durch dieses Senken wird der Baggerführer auf die Störung aufmerksam gemacht und veranlaßt, denBaggerantrieb sofort abzustellen. Abgesehen von der bereits erwähnten Sicherung gegen Kippen wird auch eine solche gegen Bruch der Bagger- oder der sonstigen Antriebsketten, -wellen usw. erzielt. Ist das Hindernis beseitigt, so kehrt der Querförderer selbsttätig in seine Arbeitslage zurück und der Betrieb kann wieder fortgesetzt werden.
Um von der Aufmerksamkeit des Baggerführers unabhängig zu sein, kann die weitere Verbesserung getroffen werden, daß die beschriebene Abwärtsbewegung der Förderer nach unten bzw. die Drehung des Trägers 19 oder des Schrägförderers 13 selbsttätig den Antrieb des Baggers abstellt.
Da bei der neuen Anordnung das Gewicht des auf dem Querförderer sitzenden Baggers sowie das Gegengewicht vom Pressewagen getragen werden, wird dessen Adhäsionsgewicht derart erhöht, daß ein besonderer Ankerwagen entfallen kann.
Eine weitere Erhöhung der Standfestigkeit des Pressewageris kann auch dadurch erzielt werden, daß auf ihm ein an sich bekannter Abbunkbagger angebracht wird. Er besteht beispielsweise aus einem Querförderer 50, der als Laufbahn für einen Bagger 51 ausgebildet ist und die Abbunkerde mittels der Schurre 49 in die Torfgrube fördert. Das Gewicht der einseitig ausladenden Teile wird durch das Gewicht 52 ausgeglichen, Das Baggereimergestell 51 wird ebenso wie der Bagger 41 in der Längsrichtung des Querförderers 50 hin und her bewegt und in der Höhenlage eingestellt. Sein Antrieb kann von der gleichen Welle aus erfolgen, die das Kettenrad 43 antreibt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Torfgewinnung aus Mooren nach Patent 342130, bei der auf dem Querförderer zu dessen Beschickung ein gegebenenfalls in der Höhenlage verschiebbares Baggereimergerüst angebracht und zum Ausgleich des Gewichts sämtlicher gemeinsam in der Höhenlage verstellbarer Förderer ein Gegengewicht vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Moment des Gegengewichts größer als das Moment des Gewichts der Förderer ist, und daß eine Seilwinde die Hubkraft aufnimmt, die das Moment des Gewichts der Förderer übersteigt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gerüst des Torfbaggers eine Abstellvorrichtung für den Antrieb verbunden ist, die bei einer Drehung des Gerüstes infolge Überlastung des Baggers selbsttätig wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919347015D 1919-01-31 1919-01-31 Einrichtung zur Torfgewinnung aus Mooren Expired DE347015C (de)

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