DE346396C - Vorrichtung zur Verhuetung der Umpolung der Buersten bei Gleichstrommaschinen wechselnder Drehrichtung - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung der Umpolung der Buersten bei Gleichstrommaschinen wechselnder Drehrichtung

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DE346396C
DE346396C DE1919346396D DE346396DD DE346396C DE 346396 C DE346396 C DE 346396C DE 1919346396 D DE1919346396 D DE 1919346396D DE 346396D D DE346396D D DE 346396DD DE 346396 C DE346396 C DE 346396C
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Germany
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rotation
brushes
rail
dynamo
machines
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Application number
DE1919346396D
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Robert Bosch GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/16DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having angularly adjustable excitation field, e.g. by pole reversing or pole switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung der Umpolung der Bürsten bei Gleichstrommaschinen wechselnder Drehrichtung. Um bei Änderung der Drehrichtung einer Gleichstrommaschine die gleiche Polarität an den Bürsten aufrechtzuerhalten, war es bisher notwendig, sowohl die Enden der Erregerwicklung als auch die Verbindungen zwischen den Bürsten und Stromabnahmeklemmen zu vertauschen. Bei der Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung werden nur noch die Enden der Erregerwicklung, die isoliert an einer Umkehrschiene `liegen, mittels dieser Umkehrschiene vertauscht und die Reinanenz in den Feldpolen in an sich bekannter Weise umgekehrt. Die Umkehr der Remaiienz kann z. B. in der Weise erfolgen, daß man die Bürsten der Maschine auf der einen Seite abhebt und nur .eine kurze Zeit den Pluspol einer Batterie an die Plusbürste und den Minuspol der Batterie an die Minusbürste legt. Dadurch wird -zwar die Maschine an sich umgepolt, aber infolge ihrer geänderten Drehrichtung hebt sieh diese Umpolung wieder auf, und man hat an Aden Bürsten die gleiche Polarität wie vorher. Eine Lösung der Verbindungen zwischen den Bürsten und Stromabnahmeklemmen ist-also hierbei überhaupt nicht erforderlich.
  • Eine einfache und zweckmäßige Ausführung der Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung erhält man, indem man die Enden der Erregerwicklung in zwei Anschlußstücke münden läßt, die- den Anschluß der Erregerwicklung an die Bürsten vermitteln und isoliert so an einer Schiene befestigt sind, daß beim Wechsel der Drehrichtung durch Umlegen der Schiene ohne Lösung der Enden der Erregerwicklung deren Bürstenanschlüsse vertauscht werden können. Zweckmäßig liegen die Aiischlußstücke auf den gegenüberliegenden Seiten :der Umkehrschiene, und besteht die ganze Schiene aus Isolierstoff. Hierbei ist es vorteilhaft, auf der Umkehrschiene einen Pfeil anzuordnen, der die der Schiene jeweils zu gebende, mit der Drehrichtung der Maschine übereinstimmende Lage anzeigt. Dadurch ist es auch für einen Laien ohne weiteres möglich, die Lichtdynamo stets in richtiger Weise an den Verbrennungsmotor zu montieren. Er braucht nur festzustellen, in welcher Drehrichtung die Dynamo vom Motor angetrieben wird und schließt dann einfach die Umkehrschiene mit ihrer Pfeilspitze im Sinne .dieser Drehrichtung an. Erregt sich. hierbei ,die Maschine im falschen Sinne, so wäre noch die Remanenz in den Feldpolen in der angegebenen einfachen Weise umzukehren.
  • Auf der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel der Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung an einer Beleuchtungsdynamo für Kraftfahrzeuge dargestellt. Die Abb. t und z zeigen schematisch die Schaltung des Ankers der Dynamo mit der Erregerwicklung für beide Drehrichtungen. Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht der Stromwenderseiteder Dynamo mit der an dieser befindlichen Umkehrschiene gemäß der Erfindung, während die Abb. q. und 5 die Lage der Umkehrschiene mit den an ihr befestigten Erregerwicklungsenden für beide Drehrichtungen der Dynamo perspektivisch veranschaulichen.
  • In Abb. z ist der Anker A der Dynamo für Rechtsdrehung gezeigt, wobei das Ende a der Erregerwicklung an die von der Plusbürste und das Ende b an die von der Minusbürste kommende Leitung angeschlossen ist. N ist das von der Dynamo mit Strom zu versorgende Netz und B die von ihr aufzuladende Batterie, die mit oder ohne die Dynamo zur Speisung :des Netzes N dient, und die in bekannter Weise durch einen selbsttätigen Schalter zu- oder abgeschaltet werden kann. Dieser Schalter sowie der Spannungsregler der Dynamo sind hier als unwesentlich fortgelassen.
  • Um bei Linksdrehung des Ankers A (Abb. 2) die gleiche Polarität an den Bürsten zu erhalten, die wegen des äußeren Stromkreises und der parallel liegenden Batterie B erforderlich ist, werden gemäß der Erfindung die Enden der Erregerwicklung E vertauscht, so daß das Ende a an der Minusbürste und das Ende b an der Plusbürste liegt. Gleichzeitig ist es aber ;auch notwendig, die Remanenz in den :Feldpolen der Maschine umzukehren, .damit die durch die Linksdrehung 11-)e--dingte Änderung der Polarität der Bürsten wiederaufgehoben wird, -die Bürsten also die gleiche Polarität wie vorher behalten. Die Umkehrung der Remanenz erfolgt in einfacher Weise dadurch, daß man z. B. die Bürsten der Maschine auf der einen Seite abhebt und die entsprechenden Pole der Batterie B eine .ganz kurze Zeit an .die Bürsten legt. Praktisch läßt sich die Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung in sehr einfacher Weise .durchführen, wie .die Abb. 3 bis 5 zeigen. Die beiden Enden a und b Ader Erregerwicklung werden mit A.nschlußplättchen d, e verbunden, die auf verschiedenen Seiten einer Schiene c aus geeignetem Isoliermaterial angebracht sind, wobei z. B. für Rechtsdrehung der Dynamo das Plättchen d durch Schrauben f und Sockel h mit der Plusbürste h der Dynamo verbunden ist, .die infolge Isolierung des Sockels h durch die Platte l isoliert angeordnet ist, während das Plättchen e mittels der Klemmschraube g am Sockel i befestigt ist, der mit der an Masse liegenden, nicht dargestellten Minusbürste der Dynamo in Verbindung steht. An die Sockel h und i sind auch die Leitungen zum selbsttätigen Regler und Schalter der (Dynamo und zum äußeren Stromkreis N und der Batterie B (vgl. Abb. z und a) angeschlossen. Der Einfachheit und Deutlichkeit halber sind diese Anschlüsse in Abb. 3 weggelassen. Das Anschlußplättchen d ,der Umkehrschiene ist gleichzeitig als Pfeil ausgebildet, dessen Richtung mit der Drehrichtung der Dynamo stets übereinstimmt und der somit ohne weiteres die Lage angibt, in welcher die Umkehrschiene befestigt werden muß, nachdem man bei der Montage der Dynamo .die ihr vom Verbrennungsmotor zu gebende Drehungsrichtung festgestellt hat. Wie die Abb. ¢ und 5 -.eigen, kann man -die Umk ehrschiene in einfachster Weise für beide Drehrichtungen anbringen, ohne die Enden a und b der Erregerwicklung abnehmen zu müssen. o

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Verhütung der Umpolung der Bürsten bei Gleichstrom= maschinen wechselnder Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die "beiden Enden der Erregerwicklung der ,Maschine in zwei Ansahlußstücke münden, die den Anschluß der Erregerwicklung an die Bürsten vermitteln und isoliert so an einer Schiene befestigt sind, daß beim Wechsel der Drehrichtung ,durch Umlegen der Schiene ohne Lösung der Enden der Erregerwicklungderen : Bürstenanschlüsse vertauscht werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, .daß die Umkehrschiene mit .einem Pfeil versehen ist, der ,die der .Schiene jeweils zu gebende, mit der Drehrichtung der Maschine übereinstimmende Lage angibt.
DE1919346396D 1919-08-17 1919-08-17 Vorrichtung zur Verhuetung der Umpolung der Buersten bei Gleichstrommaschinen wechselnder Drehrichtung Expired DE346396C (de)

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