DE345489C - Foerdereinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer fluessigen Brennstoff zu Feuerungen - Google Patents

Foerdereinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer fluessigen Brennstoff zu Feuerungen

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DE345489C
DE345489C DE1920345489D DE345489DD DE345489C DE 345489 C DE345489 C DE 345489C DE 1920345489 D DE1920345489 D DE 1920345489D DE 345489D D DE345489D D DE 345489DD DE 345489 C DE345489 C DE 345489C
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DE
Germany
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container
oil
valve
suction
pump
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DE1920345489D
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MILTON A FESLER
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MILTON A FESLER
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/02Liquid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
    • F23N2239/06Liquid fuels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für flüssigen Brennstoff zu Feuerungen. Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeits-. :örderungen und- im besonderen auf Einrichtungen zur Förderung voh flüssigem Brennstoff, wie Öl, zu Feuerungen.
  • Die Ölzuführung aus einem Ölbehälter durch Röhren zum Brenner durch eine Saugpumpe ist bekannt. Die Leitung ist. auch schon als Heber ausgebildet worden, der in Zusammenwirken mit der Pumpe, das Öl in Bewegung setzt. Derartige Anlagen haben sich unter normalen Verhältnissen gut bewährt. Tritt aber ein Bruch oder eine Undichtheit in der Saugleitung ein, dann entweicht Öl aus der Leitung, und wenn der Heber benutzt wird, so kann das Öl unter Umständen so lange aus dem Behälter ausfließen, bis der Behälter leer ist, was nicht bloß einen Verlust an Öl bedeutet, sondern auch für die Bedienungsmannschaft und das die Anlage bergende Gebäude gefährlich ist.
  • Der Zweck der Erfindung liegt darin, in den obigen Fällen oder bei Überschreitung einer bestimmten Temperatur das Ausströmen der Flüssigkeit. selbsttätig zu verhindern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht der Anlage in Verbindung mit einem Brenner, Abb. 2 ist ein vergrößerter Schnitt durch ein das Ausströmen des Öls aus dem Behälter steuerndes, selbsttätiges Ventil; Abb. 3 ein vergrößerter Schnitt durch eine auf Temperaturerhöhung ansprechende Hilfsvorrichtung für die Anlage nach Abb. i.
  • Die neue Anlage ist hier beispielsweise in Verbindung mit einem Rohölbrenner i dargestellt. Der Ölbehälter 3 ist in einer Betonkammer 5 oberhalb des Fußbodens 7 angebracht, auf dem der Brenner und der Ofen 9 stehen. Auf dem Behälter ist ein Füllrohr 3a, ein Luftrohr 3b für das Entweichen von Gasen aus dem Behälter und ein Mannloch 3c für den Zugang zum Innenraum des Behälters angebracht.
  • Um den Brennstoff vom Behälter zum Brenner zu führen, ist eine Rohrleitung vorgesehen, die aus einem. von oben bis nahe zum Boden des Behälters reichenden Saugrohr ii, einem oberhalb des Behälters wagerecht angeschlossenen, durch eine feuerfeste Wand =q. aus Beton geführten Fortleitungsrohr 13 und einem daran anschließenden Fallrohr 15 besteht. Letzteres ist unten an eine Saugpumpe angeschlossen, die hier eine gewöhnliche Dampfpumpe mit Pumpenzylinder 17, Dampfzylinder ig und zwei entsprechenden, durch die Stange 21 verbundenen Kolben ist. Ein Rohr 23 führt vom Pumpenzylinder 17 zu einer Heizkammer 25, die eine Rohrschlange 26 enthält, welche Abdampf vom Dampfkessel empfängt und den Brennstoff erhitzt, um ihn für die Verbrennung besser geeignet zu machen. Ein Rohr 27 führt von der Heizkammer aufwärts zu einem Paar von Zweigrohren 29 und 3=. Das Rohr 29 führt zum Brenner, während das Rohr 31 zum Ölbehälter zurückführt und als Rücklauf für das vom Brenner etwa nicht benötigte überschüssige Öl dient. Ein Windkessel 33 kann mit dem Ölzuführungsrohre 27 zweckmäßig am Vereinigungspunkte mit den Zweigrohren 29 und 31: verbunden sein. Ein Ventil 35 kann vorgesehen sein, um den Rücklauf oder Umlauf des Öles zum Behälter zu steuern. Ein Manometer 39 zeigt den Unterdruck, im Rohre 15 an.
  • Die Rohrleitung vom Behälter zum Brenner kann einen Heber bilden, dessen kurzer Arm das Rohr =t und dessen langer Arm das Rohr 15 ist. Wenn die Pumpe die Luft aus den Rohren saugt, so wirken diese dann als Heber, der die Zuführung des Öles zum Brenner unterstützt.
  • Bei Beschädigung, beispielsweise durchBruch oder Undichtheitg würde der in den Rohren 13 und. 15 enthaltene Brennstoff durch Schwerkraftwirkung ausfließen und, abgesehen vom Brennstoffverlust, das Gebäude der Brandgefahr oder sonstigen Beschädigungen aussetzen. Bei Heberanlage fließt in solchem Falle so lange Öl aus, bis der Behälter leer ist. Die Erfindung richtet sich auf das selbsttätige Verhindern von Brennstoffverlusten in derartigen Fällen.
  • Nach der Erfindung ist ein Saugbehälter 41 vorgesehen, der beispielsweise im Behälter 3 durch Stützen 45 nahe der Decke des Behälters gehalten wird.
  • Der Saugbehälter kann mit einem von Aen bis dicht zum Boden desselben geführten Rohre 46 versehen sein, das wagerecht umgebogen und an das Saugrohr == angeschlossen ist.
  • Um den Zustrom vom Öl durch die Leitung zur Saugpumpe zu steuern, ist ein Ventil 4.7 mit dem Rohr =t an einem Punkte verbunden, wo das Ventil vom Mannloch 3c aus zugänglich ist. Dieses Ventil weist einen Sitz 49 (Abb. 2) und eine Scheibe 5= auf, die gegen den .Sitz durch eine Schraubenfeder 53 gedrückt wird. Diese ist in den Teleskoprohren 55 zwischen der Scheibe und einem Kolben 57 eingeschlossen, dessen Stange 59 in das obere Ende eines der ' Rohre 55 eingeschraubt ist und durch ein Handrad 6= zwecks Regelung der Federspannung einstellbar ist.
  • Die Pumpe erzeugt eine Druckverminderung in der Rohrleitung und dem Saugbehälter und hebt dadurch die Ventilscheibe 5, gegen die Kraft der Feder 53 vom Sitz 49. ., Unter der Pumpenwirkung strömt nun das Öl aus dem Behälter zur Pumpe und wird von ihr zur Heizkammer gedrückt, um dann dem Brenner zuzuströmen.
  • Wenn eine Undichtheit oder ein Bruch eintritt, so daß Öl ausströmen könnte, so tritt Luft in die Saugleitung =r, 13, r5, so daß der Druck darin gegenüber dem vorherigen Unterdruck ansteigt und die Feder 53 die Ventilscheibe 51 selbsttätig gegen den zugehörigen Sitz zu drücken vermag. _ Dadurch wird ein ferneres Ausfließen von 0l aus dem Behälter verhindert. Gleichzeitig saugt der Unterdruck im Saugbehälter 41 selbsttätig Öl aufwärts aus den Rohren 13 und 15 und verhindert den Verlust des in den Rohren enthaltenen Öles sowie das Aushebern des Öles aus dem Behälter. Nach Wiederherstellung der Anlage und Anlassen der Pumpe wird das Öl zunächst aus dem Saugbehälter ausgesaugt, wodurch in diesem der Unterdruck wiederhergestellt wird, worauf das Öl wieder wie vorher aus dem Hauptbehälter abgesaugt wird.
  • Es kann erwünscht sein, das Öl oder die Flüssigkeit aus der Rohrleitung selbsttätig abzuziehen, falls durch Feuer o. dgl. die Temperatur des die Rohrleitung bergenden Raumes über eine bestimmte Höhe steigt. Zu diesem Zweck kann das" Verbindungsstück 63 im Ölzuführungsrohre 15 einen Anschluß 65 (Abb. x und 3) aufweisen, der einen Sitz 67 besitzt. Dieser umgibt einen Kanal 69, der nach dem Räume hin offen ist. Mit diesem Sitz wirkt ein Ventil 71 zusammen, dessen Schaft 73 lose in eine Führungsbohrung in einem Pflock 75 paßt, der in das Anschlußstück eingeschraubt ist. Ein Stab 77 aus einer Masse von geeignetem Schmelzpunkt ist an einem Ende mit dem Ventil und am anderen Ende finit einem Auge eines Kniestückes 79 verbunden, das vom Körper des Anschlußstückes vorragt.
  • Die Anordnung ist so; daß das Ventil für gewöhnlich durch den Schmelzstab auf seinen Sitz gehalten wird. Steigt aber die Temperatur des Raumes über einen gewissen Punkt, so schmilzt der Stab, und der Unterdruck in der Rohrleitung bewegt das Ventil von seinem Sitz hinweg, so daß die Luft Zutritt in das Anschlußstück erhält. Der Druck in der Rohrleitung steigt also, und der Saugbehälter saugt das Öl aus der Rohrleitung zurück..
  • Die auf Temperaturerhöhung ansprechende Vorrichtung kann so nahe am Ofen angeordnet werden, daß im Falle eines Zurückschlagens der Flamme aus dem Ofen der Schmelzstab schmilzt und das Öl wieder selbsttätig aus der Leitung zurückgesaugt wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: Fördereinrichtung für Flüssigkeiten, insbesondere für flüssigen Brennstoff zu Feuerungen, mittels einer Pumpe oder durch Heberwirkung, gekennzeichnet durch ein im Saugrohr angebrachtes Ventil (q.7), das durch Federwirkung geschlossen und sich durch die Saugwirkung der Pumpe öffnet sowie durch einen an das Saugrohr zwischen diesem Ventil (q.7) und der Pumpe, angeschlossenen Vakuumbehälter (4z), in dem bei Bruch oder Undichtigkeiten in der Saugleitung die zwischen der undichten Stelle und dem Behälter (q:1) in der Saugleitung befindliche Flüssigkeit abgesaugt wird.
  2. 2. Fördereinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB in das Saugrohr ein Ventil aufgebaut ist, das sich bei bestimmter Temperatur öffnet und dadurch Luft in die Saugleitung eintreten läBt.
  3. 3. Fördereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB das Ventil durch einen Schmelzkörper geschlossen gehalten wird.
DE1920345489D 1918-03-08 1920-07-09 Foerdereinrichtung fuer Fluessigkeiten, insbesondere fuer fluessigen Brennstoff zu Feuerungen Expired DE345489C (de)

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