DE345480C - Befestigungsschuh fuer Wagen auf Gueterwagenplattformen - Google Patents

Befestigungsschuh fuer Wagen auf Gueterwagenplattformen

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DE345480C
DE345480C DE1920345480D DE345480DD DE345480C DE 345480 C DE345480 C DE 345480C DE 1920345480 D DE1920345480 D DE 1920345480D DE 345480D D DE345480D D DE 345480DD DE 345480 C DE345480 C DE 345480C
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DE
Germany
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shoe
wagons
wheels
freight wagon
platforms
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Expired
Application number
DE1920345480D
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English (en)
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KARL CZECH
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KARL CZECH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/06Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles
    • B60P3/07Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles for carrying road vehicles
    • B60P3/073Vehicle retainers
    • B60P3/075Vehicle retainers for wheels, hubs, or axle shafts
    • B60P3/077Wheel cradles, chocks, or wells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Befestigungsschuh für Wage» auf Güterwagenplattformen. Sollen Wagen mit der Eisenbahn versandt werden, so bietet ihre Befestigung auf den Plattformen der Eisenbahnwagen große Schwierigkeiten. Zwar legt man unter die Räder hinten und vorn passende Klötze oder eigens dafür eingerichtete Schule; die mit Nägeln auf der Wagenplattform befestigt werden und befestigt außerdem noch die Wagen mittels Ketten auf der Plattform. Trotzdem aber rütteln sich die Wagen infol&e der Stöße beim Rangieren sehr häufig los, wodurch Beschädigungen nicht nur der Wagen und ihres Inhaltes, sondern auch der Güterwagenplattformen herbeigeführt werden.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Radschuh, der es auf die einfachste und leichteste Weise ermöglicht, die Räder von Wagen auf den Güterwagenplattformen festzulegen, so daß sie bei dem gewöhnlichen Betriebe sich nicht lösen können, der Wagen vielmehr sicher an seinem Ort gehalten wird.
  • Der neue Radschuh ist auf der Zeichnung in Verbindung mit dem Rade in der Abb. z in einer Seitenansicht, in der Abb.2 in einer Stirnansicht und in der Abb.3 im Grundriß dargestellt.
  • Der Radschuh besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Körper aus Eisen, dessen mittlere Wand, seine Sohlplatte a, auf der Wagenplattform liegt, während die beiden Seitenwände b senkrecht nach oben stehen. Die so gebildete Rinne dient zur Aufnahme des Rades. Um dieses im Schuh unverrückbar festzulegen, sind in den Seitenwänden b eine Anzahl von Löchern c angebracht, durch die Bolzen d quer hindurchgesteckt werden, und zwar so, daß sie zwischen den Speichen des Rades hindurchgehen und dabei möglichst fest an der Innenfläche der Radfelge anliegen. Dargestellt sind Bolzen, deren Ende e umklappbar eingerichtet ist, so daß sie nach dem Hindurchstecken vollkommen und selbsttätig in ihrer Lage gesichert sind und nicht durch Zufall selbsttätig aus den Löchern herausrutschen können. Um den Schuh selber am Gleiten auf der Wagenplattform f zu verhindern, sind an der Unterfläche der Sohlplatte a ein Paar Spitzen oder Dorne g angebracht, die vorteilhaft aus dem Material der Platte selbst durch Herausschneiden und Umbiegen gebildet werden. Zum leichteren Hineinfahren der Räder in die vorher auf die Wagenplattform zu legenden Schuhe sind die Enden der Sohlplatte bei h abgeschrägt.
  • Soll also ein Wagen auf einer Güterwagenplattform befestigt werden, so werden die Schuhe vor die Räder des Wagens an die Stelle, an der diese endgültig auf der Plattform stehen sollen, gelegt. Der Wagen und mit ihm die Räder werden dann in die Schuhe hineingefahren, wobei durch das Wagengewicht die Dorne g in den Bohlenbelag der Plattform eingepreßt werden. Dann werden die Bolzend durch die Löcher c und die Räder gesteckt, und die Befestigung ist beendigt. Alle Stöße, sofern sie nicht so stark sind, daß sie die Schuhe selbst und mit ihnen auch die Räder zerstören würden, sind nicht imstande, die Verbindung zwischen Schuh und Rad zu lösen, und die Dorne g verhindern jede Verschiebung der Schuhe auf der Wagenplattform. Selbst bei stärkeren Stößen können sich höchstens die Räder einer Achse mit ihren Schuhen abheben und damit für kurze Zeit der Zusammenhang des Schuhes, der mit den Rädern hochgehoben wird, mit der Plattform lösen. Die Räder der anderen Achse bleiben aber fest auf dem Wagen stehen, weil sie den Kippdrehpunkt bilden. Beim Niedersinken des gehobenen Wagenteiles werden die Dorne der Schuhe aber wieder in das Holz der Plattform gepreßt, und die Verbindung ist wieder so fest wie vorher.
  • Bei der großen Anzahl der Löcher ist der Schuh für alle Radgrößen brauchbar, und auch seine Breite, d. h. der Abstand zwischen den Seitenwänden b, b, kann so gewählt werden, daß er für sämtliche Radbreiten paßt. Es ist dabei belanglos, wenn das Rad, beispielsweise bei Luxuswagen, - sehr großen Spielraum im Schuh hat. Die Räder werden dann einseitig in die Schuhe gesetzt, und zwar so, daß die Räder der linken Seite beispielsweise an der rechten Seitenwand b liegen, die Räder der rechten. Seite aber an der linken Seitenwand der Schuhe anliegen. Dadurch wird nicht nur einem Verbiegen der Bolzen, sondern auch seitlichen Verschiebungen des Wagens auf der Plattform vorgebeugt.
  • Der neue Schuh dient daher nicht nur zum sicheren Festlegen und Schonen der zu befördernden Wagen, sondern auch zur Schonung der zum Transport dienenden Güterwagen, weil bei ihm das Einschlagen von übermäßig vielen Nägeln fortfällt und die wenigen Dorne nur verhältnismäßig geringe Eindrücke hervorbringen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Befestigungsschuh für Wagen auf Güterwagenplattformen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh eine oben offene U-förmige Rinne zur Aufnahme des Rades bildet, deren Seitenwände mit einer Anzahl von Löchern zum Hindurchstecken von Bolzen zwischen den Speichen des Rades hindurch versehen sind, während die auf der Wagenplatte ruhende Sohlplatte des Schuhes mit Dornen versehen ist, die sich unter der Last des eingefahrenen Wagenrades in die Güterplattform eindrücken.
DE1920345480D 1920-10-16 1920-10-16 Befestigungsschuh fuer Wagen auf Gueterwagenplattformen Expired DE345480C (de)

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DE (1) DE345480C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2630192A (en) * 1950-12-21 1953-03-03 David A Stenhouse Wheel chock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2630192A (en) * 1950-12-21 1953-03-03 David A Stenhouse Wheel chock

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