DE3445482C2 - Feuerfester Stein - Google Patents
Feuerfester SteinInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen feuerfesten Stein auf der Basis von Sintermagnesia und von MgO·Al2O3-Spinell, bestehend aus 82 bis 90 Gew.-% MgO und 10 bis 18 Gew.-% Al2O3 sowie gegebenenfalls bis zu 3 Gew.-% üblichen Verunreinigungen. Der erfindungsgemäße feuerfeste Stein ist dadurch gekennzeichnet, daß er eine Druckfeuerbeständigkeit von über 1740°C und ein Druckfließen von -3 bis -5% bei 1400°C nach 24 Stunden unter einer Belastung von 0,2 N/mm2 besitzt. Der erfindungsgemäße feuerfeste Stein weist den Vorteil auf, daß er durch die Kombination seiner Eigenschaften der Gasdurchlässigkeit, des Porenvolumens, der Druckfeuerbeständigkeit und des Druckfließverhaltens besonders gut zum Einsatz in Drehrohröfen für die Zementindustrie geeignet ist.
Description
Feuerfeste Steine, welche hohen Beanspruchungen durch Druckwechsel bei gleichzeitig hoher Beständigkeit
gegenüber Infiltration und chemischer Korrosion aufweisen, müssen daher hinsichtlich der Gasdurchlässigkeit,
GD, des Porenvolumens, Pn der Druckfeuerbeständigkeit, DFB, sowie des Druckfließverhaltens, DFL, geeignete
Eigenschaften aufweisen.
Bekannte feuerfeste Steine des Standes der Technik erfüllen zwar die Forderungen hinsichtlich einiger der
oben genannten Eigenschaften, eine Kombination aller vier Eigenschaften bei einem feuerfesten Stein wurde
bislang jedoch noch nicht erreicht. In der folgenden Tabelle I sind Werte für die zuvor genannten vier Eigenschaften
für Steine des Standes der Technik angegeben.
Ergänzungsblatt zur Patentschrift 34 45
InL CL: C 04 B 35/04
Veröffentlichungstag: 16. Oktober 1986
25 Der 1. Patentanspruch wird durch folgenden Patentanspruch ersetzt:
1. Feuerfester Stein auf der Basis von Sintermagnesia und von MgO - A^CVSpinell, bestehend aus 82 bis
90 Gew.-% MgO und 10 bis 18 Gew.-% Al2O3 sowie gegebenenfalls bis zu 3 Gevi.-% üblichen Verunreinigungen,
mit einer Gasdurchlässigkeit von weniger als S Nanopemi bei einer Gesamtporosität von IS bis
30 20 Vol.-%, und einer Druckfeuerbeständigkeit über 17400C, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Druckfließen
von -3 bis -5% bei 14000C nach 24 Stunden unter einer Belastung von 0,2 N/mra2 besitzt.
MAI
MA 2
MCI
MC 2
|
Pv
GD |
Nanoperm |
| DFB | ta °C |
| DFL | % Stauchung bei 140O0C |
17.5 4
>1740 — 1
18 15
1600 0.5
20 >1740
(MA: Magnesia-Spinell-Stein; MC: Magncsiadiromstc:n)
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Magnesia-Spinell-Steine der genannten Art so zu verbessern, daß
sie auch hohe Beanspruchungen durch Druckwechsel ohne weiteres aushalten, wobei gleichzeitig die Beständigkeit
gegenüber Infiltration und chemischer Korrosion verbessert ist
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe durch besonders eingestellte Mischungskomponenten
und die Führung des Pyroprozesses bis zum Erhalt, bestimmter physikalischer Kenndaten gelöst
werden kann.
Der feuerfeste Stein zur Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet daß er eine Druckfeuerbeständigkeit
von über 17400C und ein Druckfließen von -3 bis -5% bei 1400°C nach 24 Stunden unter einer
Belastung von 0,2 N/mm2 besitzt
Durch die genannten Ausgangsmaterialien und Führung des Pyroprozesses beim Brennen des Steins bis zur
Einstellung der genannten physikalischen Kenndaten wird ein Produkt mit einem kleinporigen, filamentartigen
und sperrigen Gefüge erhalten. Es wird bei einer Gesamtporosität von 15 bis 20 VoL-% eine Gasdurchlässigkeit
von weniger als 5 Nanoperm erreicht Die durchströmbare Porosität die beispielsweise nach dem Wasserausdrückverfahren
bestimmbar ist, beträgt dabei 5 bis 15 Vol.-%.
Der feuerfeste Stein gemäß der Erfindung ist sicherlich vom besonderen Kornaufbau der Ausgangsmaterialien
abhängig, zusätzlich treten offenbar aber weitere Einflüsse auf. über den genaue Ursachen nur Vermutungen
angestellt werden können. Der Einfluß der erhöhten CaO-Bestandteile kann offensichtlich erheblich zur
Stabilisierung des Gesamtgefüges beitragen. Es hat sich herausgestellt, daß besondere Verbesserungen erreicht
werden, falls ein Magnesiasinter mit einem CaO/3iC>2-Verhältnis von mehr als 2.5 und einem CaO-Gehalt
zwischen 1,5 und 3,5 Gew.-% eingesetzt wird.
Das Calciumoxid liegt im feuerfesten Stein aufgrund der bekannten chemisch-physikalischen Bedingungen als
Dicalcium- und Tricalciumsilikat, Calciumaluminat und Calciumaluminatferrit und auch als in fester Phase
gelöstes CaO vor.
Ein erfindunggemäßer feuerfester Stein zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber Temperaturwechseln
ebenso wie durch eine besonders günstige Druckflexibilität aus. Unter Druckflexibilität wird erfindungsgemäß
die Eigenschaft des Steins verstanden, mechanischen Beanspruchungen, insbesondere plötzlichen
Druckwechseln zu widerstehen, und zwar aufgrund einer gewissen Verformbarkeit Die verbesserte Verformbarkeit
ermöglicht es, daß Steine Spannungsspitzen in der Ausmauerung spontan abbauen, wodurch ihre
Standfestigkeit und Haltbarkeit deutlich erhöht wird.
In Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Ausgangsmateriaiien sind für die Herstellung eines
erfindungsgemäßen feuerfesten Steins der Preßdruck und die Brenntemperatur so einzustellen, daß sich eine
Beeinflussung der Kristallisation und Mineralphasenbildung in der Weise ergibt daß der gebrannte Stein die
erfindungsgemäßen physikalischen Parameter aufweist.
Zur Herstellung der feuerfesten Steine wurde Sintermagnesia und MgO - AhOs-Spinell mit einer chemischen
Zusammensetzung nach Tabelle II verwendet Das körnige feuerfeste Material wurde unter Zusatz von Bindemittel
nach üblicher Weise vermischt wobei das Material in den Korngrößer. 2 bis 4 mm, 1 bis 4 mm, 1 bis 2 mm,
0,09 bis 1 mm, unter 0,09 mm eingesetzt wurde, siehe Tabelle III. Aus der Mischung wurden durch Pressen mit
einem Preßdruck von 110 N/mm2 und Brennen Steine hergestellt. Die ermittelten Eigenschaften der Steine sind
in der Tabelle IV angegeben.
Die nach der Erfindung hergestellten Steine, Beispiele 1 und 2, haben ein kleinporiges filamentartiges und
sperriges Gefüge im Feinkornbereich der durch die Kornabmessung unter 0,09 mm gekennzeichneten Körnung.
Hiermit steht die erzielte geringe Gasdurchlässigkeit in Verbindung, die sich günstig auf die Erhöhung der
Beständigkeit gegenüber Infiltration auswirkt Bei ausreichend hoher Festigkeit und hoher Druckfeuerbeständigkeit
wird gleichzeitig ein an sich relativ hoher Wert für das Druckfließen bei 14000C erhalten. Diese
Eigenschaft ist nach der Erfindung im Zusammenhang mit der angestrebten verbesserten Verformbarkeit und
Beständigkeit der Steine gegenüber Druckwechsel zu sehen.
vi iianvii, uoj
, g, vid ei sens awi t^ jg ,
sich für die Erzielung einer geringen Gasdurchlässigkeit und Verformbarkeit nicht eignet. Mit einem Anteil der
Kornfraktion unter 0,09 mm mit über 42 Gew.-% besteht die Gefahr der Lagenrißbildung beim Pressen. Bei den
Vergleichsbeispielen B und C sinkt aufgrund der Sintermagnet vom Typ B mit niedrigem CaO-Gehalt die
Druckfeuerbeständigkeit und die angestrebte Verformbarkeit bei hohen Temperaturen wird nicht erhalten. Aus
den Vergleichsbeispielen D und E geht hervor, daß mit einem hohen CaO/SKVVerhältnis und niedrigem
CaO-Gehalt des Magnesiasinters zwar eine ausreichend hohe Druckfeuerbeständigkeit, aber nicht das angestrebte
Druckfließen erreicht wird.
10 15 20 25
35 40 45 50
55
60
65
IO
!5
Die Beispiele t und 2 zeigen in der Gegenüberstellung zu den Vergleichsbeispielen A bis E. daß die Steine
nach der Erfindung bei hoher Druckfeuerbeständigkeit insbesondere ein zur Begegnung von Druckwechseln im
Betrieb günstiges Verformungsverhalten haben.
Der bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Steine verwendete MgO · Al2O3-Spinell besteht aus 82 bis 90
Gew.-% MgO und IO bis 18 Gew.-% AI2O3 sowie bis zu 3 Gew.-°/o üblichen Verunreinigungen. Solche üblichen
Verunreinigungen sind hauptsächlich CaO. Fe2Oj und S1O2, welche hauptsächlich als Verunreinigungen durch
das bei der Herstellung des Spin· 'Ils verwendete MgO eingeschleppt werden.
Die zuvor genannte Druckfeutrbeständigkeit wird nach der Norm DIN 51 064. Blatt 1. bestimmt, das Druckfließverhalten
wird nach der Norm Dl N 51 053. Blatt 2, bestimmt.
SiO2 Gew.-
AI2OjH-Fe2O1
CaO
MgO
CaO/SiO2
| Magnesiasinter a | 0.48 | 0.29 | 66,2 | 0,25 | 239 | 963 | >2.5 |
| Magnesiasinter b | 4,53 | 2,15 | 1.54 | 91,8 | <2,5 | ||
| Magnesiasinter c | 0.11 | 0,17 | 1.27 | 98.2 | >23 | ||
| Magnesiasinter d | 0,08 | 0,17 | 0.61 | 99,1 | >2,5 | ||
| 20 Spinell | 0.25 | 0.4 | 32.8 |
25
| I | 40 45 |
Magnesiasinter Typ 0,09—4 mm <0,09mm |
a 46 39 |
a 50 35 |
Gew.-% g/cm3 % N/mm2 npm |
1 | a 57 28 |
b 46 39 |
A | B | b 57 28 |
C 46 39 |
d 46 39 |
E | |
| 30 ! |
50 | Spinell 0,09—4 mm |
15 | 15 | ta°C 24 h |
2,0 230 18,7 50 3 |
15 | 15 | 2.0 173 55 15 |
1.5 235 19,2 55 5 |
15 | 15 | 15 | 0,6 2^5 17,5 45 4 |
|
| Brand °C | 1550 | 1550 | >1740 -4,5 |
1550 | 1400 | >1740 -2 |
1550 -5,5 |
1550 | 1750 | 1750 | >1740 — 1 |
||||
| Tabelle IV | |||||||||||||||
| Eigenschaften gebrannter Steine nach den Mischungen | |||||||||||||||
| 2 | C | D | |||||||||||||
| CaO Rohdichte Gesamtporosität Kahdruckfestigkeit Gasdurchiässigkeit (DIN 51 058) Druckfeuerbeständigkeit (DIN 51 064,BL 1) Druckfließen (%) 14000C; 0.2 N/mm2; (DIN 51 053, BL 2) |
2,0 18,4 50 5 |
XJS 173 60 20 |
1.1 3,00 16,2 80 12 |
||||||||||||
| >1740 -3,5 |
>1550 -2 |
>1740 —1 |
55
60
65
Claims (7)
1. Feuerfester Stein auf der Basis von Sintermagnesia und von MgO · Ai2O3-SpInClI, bestehend aus 82 bis
90 Gew.-% MgO und 10 bis 18 Gew.-% Al2Oa sowie gegebenenfalls bis zu 3 Gew.-% ablieben Verunreinigungen,
dadurch gekennzeichnet, daß er eine Gasdurchlässigkeit von weniger als 5 Nanoperm bei
einer Gesamtporosität von 15 bis 20 VoL-%, eine Druckfeuerbeständigkeit von über 17400C und ein Druckfließen
von —3 bis —5% bei 1400°C nach 24 Stunden unter einer Belastung von 0,2 N/mm2 besitzt.
2. Feuerfester Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein ausschließlich von der Sintermagnesia
stammendes Korn unter 0,09 mm enthält
ίο
3. Feuerfester Stein nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß er zu 35 bis 42 Gew.-%, vorzugsweise
37 bis 40 Gew.-%, aus einer Kornfraktion der Ausgangsmaterialien, bezogen auf die Ausgangsmischung, von
kleiner als 0,09 mm hergestellt worden ist.
4. Feuerfester Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß er unter Verwendung
einer Sintermagnesia mit einem CaO-Gehalt zwischen 1,5 und 3,5 Gew.-% hergestellt worden ist.
5. Feuerfester Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus 80 bis 90
Gew.-%, vorzugsweise 80 bis 85 Gew.-%, Magnesiasinter und 20 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 15
Gew.-%, Sinterspinell und/oder Schmelzspinell des Typs MgO ■ AI2O3 hergestellt worden ist
6. Feuerfester Stein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Sintermagnesia
mit einem CaOZSiO2-Verhältnis von größer als 23 hergestellt worden ist
7. Feuerfester Stein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er durch
Brennen bei Temperaturen zwischen 1450° C und 16000C hergestellt worden ist
Die Erfindung betrifft einen feuerfesten Stein auf der Basis von Sintermagnesia und von MgO · AI2O3-Spinell,
bestehend aus 82 bis 90 Gew.-% MgO und 10 bis 18 Gew.-% Al2O3 sowie gegebenenfalls bis zu 3 Gew.-%
üblichen Verunreinigungen.
Während früher, insbesondere zur Auskleidung von öfen im Bereich der Zementindustrie, vorwiegend reine
Magnesia-Steine eingesetzt wurden, hat man, ausgehend von der Entwicklung feuerfester Baustoffe für Sie-
mens-Martin-öfen, bereits vor einigen Jahrzehnten versucht, hochwertigere basische Steine anzubieten, insbesondere
mit besserer Temperaturwechsel- und Schlackenbeständigkeit sowie hoher Feuerfestigkeit.
Das Ergebnis waren chromerzhaltige basische Steine sowie gesinterte Dolomiterzeugnisse.
Anfang der siebziger Jahre wurden bei Magnesiachromsteinen durch die Entwicklung der Hochbrandtechnik weitere Verbesserungen, insbesondere der physikalisch-keramischen Eigenschaften dieser Steine erreicht
Das Ergebnis waren chromerzhaltige basische Steine sowie gesinterte Dolomiterzeugnisse.
Anfang der siebziger Jahre wurden bei Magnesiachromsteinen durch die Entwicklung der Hochbrandtechnik weitere Verbesserungen, insbesondere der physikalisch-keramischen Eigenschaften dieser Steine erreicht
Dolomit- und Magnesiachrom-Steine der genannten Art werden in der Zementindustrie insbesondere in
ansatzstabilen Bereichen der Sinteizone eines Drehrohrofens eingesetzt
Damit war allerdings immer noch nicht das Problem gelöst, den voreilenden Verschleiß in den ansatzfreien
Zonen vor und hinter der ansatzstabilen Hauptsinterzone in derartigen öfen zu verringern. Bei Magnesiachrom-Steinen
stellt das sechswertige Chrom zusätzlich ein Umweltproblem dar.
Bei der weiteren Entwicklung wurden feuerfeste basische Steine geschaffen, die im wesentlichen aus Sintermagnesia
sowie MgO · Al2O3-Spinell (sogenannter echter Spinell) bestehen. Für Einsatzzwecke in der Zementindustrie
hat sich dabei ein vorsynthetisierter Spinell als besonders vorteilhaft zur Steinhergestellung herausgestellt.
Die Werkstoffeigenschaften derartiger Magnesia-Spinell-Steine weisen hinsichtlich einiger Parameter erheb-
liehe Vorteile gegenüber konventionellen Magnesiachrom-Erzeugnissen auf. So werden insbesondere eine
verbesserte Alkalibeständigkeit und höhere Feuerfestigkeit erreicht. Die Erfahrungen in der Praxis haben
gezeigt, daß teilweise und insbesondere bei wechselndem Ansatz die mechanischen Eigenschaften dieser Steine
nicht ausreichend sind, um den auftretenden Beanspruchungen durch Druckwechsel zu widerstehen, wodurch
infolge Rißbildung und Zermürbung ein vorzeitiges Verschleißen der Steine eintritt.
Zur Verbesserung, insbesondere der Verschleißfestigkeit der Ausmauerung von Drehrohrofen hoher Beanspruchung
für die Zementindustrie ist in der DE-OS 30 23 229 der Vorschlag gemacht worden, die Ausmauerung
in Verbundform vorzunehmen. Dabei sollen Magnesia- oder Magnesiachrom-Steine mit sogenannten pyroplastischen
Eigenschaften im Verbund mit sogenannten Hartkernsteinen verlegt werden. Beispielhaft ist angegeben,
die beiden Steinqualitäten schachbrettartig zu verlegen, wobei die Magnesia- bzw. Magnesiachrom-Steine
eine Matrix bilden, zwischen die die feuerfesten Hartkernsteine statistisch eingelegt sind.
Eine solche Ausmauerung führt aber nicht zu einem gleichmäßigen Abbau der Spannungen, es treten Verkantungen
der Steine auf und die sogenannten pyroplastischen Steine haben nur eine relativ geringe Feuerfestigkeit
Die schachbrettartige Verlegung der Steine bedingt ferner die ständige Lagerhaltung zweier unterschiedlicher
Feuerfestqualitäten und einen erheblichen Mehraufwand bei der Ausmauerung selbst und bei Reparaturarbei-
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1985
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